Expertentipps zum richtigen Verkauf von PV-Anlagen

Expertentipps zum richtigen Verkauf von PV-Anlagen

Wenn man sich entschieden hat, in eine Photovoltaikanlage (PV-Anlage) als Mittel der Geldanlage zu investieren, dann hat dies sicher unterschiedlichste Gründe. Zur Diversifizierung seiner Vermögensanlage bietet ein solches Investment ein sehr ausgewogenes Rendite-Risiko-Profil über einen sehr langen Anlagezeitraum. Zudem leistet man mit diesem Investment durch die Produktion von umweltfreundlichen Solarstrom einen erheblichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.

Da stellt sich doch unweigerlich die Frage, warum sollte man sich überhaupt von so einem Investment trennen und welche Verkaufstipps sollte man beim Photovoltaikanlagenverkauf berücksichtigen? Befragt man zu diesem Thema die Kunden auf unserem Marktplatz, zeichnet sich schnell das Bild der Top 3 Gründe ab, warum PV-Anlagen verkauft werden.

 

Die Top 3 Gründe, warum unsere Kunden PV-Anlagen verkaufen

1. kurzfristige Liquiditätsbeschaffung

Der Hauptgrund sich von einer laufenden PV-Anlage zu trennen, ist mit Abstand die kurzfristige Beschaffung von Liquidität. Im Laufe der auf 20 Jahre kalkulierten sicheren Vergütung können sich ungeplante Lebensumstände oder Situationen ergeben, die es nötig machen, gebundenes Vermögen zu liquidieren. Seien es unternehmerische Erwägungen, wie Entschuldung oder betriebliche Erweiterungs- bzw. Ersatzinvestitionen, die Liquiditätszuflüsse erforderlich machen, oder persönliche Situationen wie Ausbildung der Kinder, Scheidung, Erbauseinandersetzungen oder einfach nur neue Investitionen. Seit es Marktplätze gibt, die den Handel von PV-Anlagen einfach, sicher und transparent abbilden können und für ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage sorgen, ist die PV-Anlage zu einem liquiden, also leicht liquidierbaren, Asset geworden.

 2. Gewinnmitnahmen und Steuervorteile

Viele Anlagenbetreiber nutzen die aktuell günstige Situation der hohen Nachfrage bei niedrigeren Renditeerwartungen von Investoren aus, um Verkaufsgewinne zu realisieren. Die niedrigen Renditeerwartungen der Investoren resultieren aus dem hohen Anlagedruck, da nicht genügend Anlageobjekte mit einem vergleichbaren Rendite-Risiko-Profil auf dem Markt verfügbar sind.

Das Delta zwischen Rendite bei der ursprünglichen Anschaffung des PV-Investments zu den aktuellen Renditeerwartung ist derzeit so hoch, dass die Realisierung solcher Gewinne durchaus lohnenswert sein kann. Die durch den Verkauf freigewordene Liquidität wird oftmals eingesetzt, um unter Ausnutzug bestehender steuerliche Sondereffekte in neue PV-Anlagen zu investieren.

3. Zeitmangel & Betreiberstress
Da der Betrieb einer PV-Anlage unter Umständen auch Zeit und Nerven kosten kann, insbesondere dann, wenn diese sich nicht in der Nähe befindet, die Anlage technische Probleme hat, der Verpächter stresst oder der Betreiber beim Kauf der PV-Anlage den administrativen Aufwand der Investition unterschätzt hat, trennen sich meistens Einzelinvestoren von Ihren PV-Anlagen.

Wenn sich PV-Anlagenbetreiber aus einem der oben genannten oder einem anderen Grund entschieden haben Ihre PV-Anlage zu verkaufen, stellt sich die Frage, über welchen Kanal dies erfolgen kann?

Oftmals sind die ersten Anlaufstellen für den Weiterverkauf die Steuerberater, da diese bei der Veräußerung in den meisten Fällen zu steuerlichen Auswirkungen zu Rate gezogen werden, aber auch der Familien- und Freundeskreis und wenn noch vorhanden, der ursprüngliche Errichter. Es ist verständlich, dass hier ein hohes Maß an Vertrauen herrscht, da man sich kennt. Hier liegt aber oft auch das Problem, da sich Preis- und Vertragsverhandlungen in diesem Rahmen meist schwierig gestalten und so suboptimale Verkäufe stattfinden. Das Einschalten von traditionellen Maklern kann auch eine Möglichkeit sein. Hier sollte aber auf jeden Fall dessen Erfahrung, die Maklercourtage und der Maklervertrag angeschaut werden, da sehr oft Vermarktungsexklusivität gefordert wird, die den Verkaufsprozess behindern oder verzögern kann.

Um optimale Verkaufsergebnisse zu erzielen, bietet sich der Verkauf über spezialisierte Online-Marktplätze an, da diese über eine große Expertise, eine sehr hohe Reichweite und eine marktgerechte Kostenstruktur verfügen.

Nach den Gründen befragt, warum unsere Kunden, Milk the Sun als Verkaufskanal für Ihre PV-Anlagen nutzen, ergibt sich folgendes Bild:

 

Darum setzen Kunden beim Verkauf auf Milk the Sun

Stabile Preise durch Reichweite

Der Wettbewerbsdruck unter den zahlreichen vorgeprüften Investoren unserer Plattform ist enorm. Private wie auch gewerbliche Investoren, Family Offices, Unternehmen, Fonds und Vermögensverwaltungen buhlen um die besten Projekte und sorgen für stabile und marktgerechte Preise. Die hohe nationale und internationale Reichweite sorgt dafür, dass es für jegliche Art von Verkauf, ob nun Asset- oder Share-Deal, finanziert oder unfinanziert, Neubau, im betrieb oder Umzugsanlage, immer die richtige Investoren gibt.

Keine Kosten, keine Exklusivität

Der Verkauf einer Photovoltaik-Anlage ist für den Verkäufer kostenlos. Die zu verkaufende PV-Anlage wird in wenigen einfachen Schritten online erfasst und ist nach Freigabe dann für die interessierten Investoren sichtbar. Zugang zu den entscheiden Daten zur Kontaktaufnahme und Verhandlung erhalte nur Investoren, die vorgeprüft worden sind. Der große Vorteil für die Verkäufer liegt auch darin, dass Milk the Sun keine Exklusivität für den Anlagenverkauf vom Verkäufer fordert, das heißt, dass auch anderen Vertriebswege parallel genutzt werden können.

Direkte Beratung

Milk the Sun verfügt über jahrelange Erfahrung im PV-Anlagenverkauf. Diese Kompetenz nutzen unsere Mitarbeiter, um im direkten Kontakt mit dem Verkäufer ideale Voraussetzungen für einen optimalen Verkauf zu schaffen. Milk the Sun begleitet Anbieter und Interessenten im gesamten Transaktionsprozess und stellt bei Bedarf schnell und unkompliziert einen Kompetenten Partner zur Seite, der beispielsweise bei juristischen oder technischen Fragen unterstützen kann.

Jeder Verkauf kann nur optimal gelingen, wenn dieser professionell vorbereitet wurde. Ein strukturierter, gut geplanter Verkaufsprozess spart Zeit und Geld. Nachfolgend ein paar wichtige Photovoltaikanlagen Verkaufstipps, die helfen,  Fehler beim Verkauf zu vermeiden.

 

Die 3 häufigsten Fehler beim PV-Anlagenverkauf

Fehlerhafte Dokumentation

Die Anlagen-Dokumentation ist das A und O beim Verkauf. Dies beinhaltet eine übersichtliche, ordentliche und vollständige Dokumentation der wichtigsten Dokumente und Verträge. Die Dokumentation ist entscheidend für das Erstinteresse, aber auch den reibungslosen Ablauf des Verkaufsprozesses. Gerne unterschätzt werden in diesem Zusammenhang übrigens gute Bilder von der PV-Anlage: Der visuelle Aspekt spielt gerade für den Ersteindruck eine große Rolle.
Tipp: Einen klar strukturierten, sicheren Online-Datemraum stellt Milk the Sun seinen Kunden kostenlos zur Verfügung. Hier geht’s zum Solarganizer.

Falsche Preiserwartung
Als Verkäufer ist es nur logisch, möglichst hohe Preise für die eigenen Angebot erhalten zu wollen. In der Regel sind diese auch erzielbar – wenn man die Ziele des Käufers realistisch mit einkalkuliert. Verkäufer sollten bedenken, dass Käufer Ihre Investitionsbetrag auch wieder verzinst einspielen müssen. Der Anlagenpreis sollte demnach so errechnet werden, dass für den Käufer eine marktgerechte Rendite erzielbar ist.
Tipp: Mit dem Verkaufswertrechner von Milk the Sun bestimmen Sie kostenlos einen marktgerechten Richtpreis für den Verkauf Ihrer PV-Anlage.

Keine erstrangige Dienstbarkeit im Grundbuch
Nur wer über die erstrangige Dienstbarkeit einer Photovoltaik-Anlage verfügt, das heisst, das grundbuchlich gesicherte erstrangige Nutzungsrecht an der Dach- bzw. Freifläche für den Betrieb einer PV-Anlage, kann diese auch verkaufen. Liegt die erstrangige Dienstbarkeit im Grundbuch nicht vor und kann nicht eingetragen werden, so ist ein Verkauf nicht möglich bzw. es kommt zu erheblichen Preisabschlägen.

Einer der wichtigsten Faktoren für den erfolgreichen Verkauf einer PV-Anlage liegt in der richtigen Preisfindung. Die Lösung des Interessenskonfliktes zwischen Verkäufer mit einer maximalen Preiserwartung und dem Investor eine möglichst hohe Rendite für das eingesetzte Kapital zu bekommen, stellt in der Regel die größte Herausforderung dar.

 

So bestimmen Sie den Verkaufspreis Ihrer PV-Anlage

Die Bestimmung eines marktgerechten Zeitwertes einer Photovoltaik-Anlage ist Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Verkauf. Der Zeitwert ergibt sich aus der Diskontierung zukünftig zu erwartender Erträge und Kosten unter Berücksichtigung von Fremdkapital ab dem Verkaufsdatum bis zum Ende der Vergütung zu einem marktgängigen Vergleichszinssatz. Eine Berücksichtigung von Erträgen und Kosten nach Ablauf der gesetzlichen Vergütung setzt voraus, dass hier Einigkeit hinsichtlich der anzusetzenden Werte zwischen Verkäufer und Käufer besteht.

Die finale Kaufpreisfindung erfolgt in der Regel durch eine käuferseitige Due Diligence, die den tatsächlichen Zustand der Anlage inklusive zu erwartender Risiken bewertet. In der Verhandlung zwischen Käufer- und Verkäuferseite spielt auch die Einigung auf einen angemessenen Abzinsungssatz eine wichtige Rolle.

Um einen guten Richtwert für einen marktgerechten Zeitwert zu erhalten, bietet Milk the Sun einen kostenlosen Verkaufswertrechner an, der einen theoretischen Wert Ihrer PV-Anlage zu einem bestimmten Verkaufszeitpunkt errechnet.

 

 

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