Fintech: Solartechnik mit alternativen Investitionskrediten finanzieren

Fintech: Solartechnik mit alternativen Investitionskrediten finanzieren

Der Ausbau von Solartechnik ist eines der wichtigsten Themen dieser Zeit. Deutschlands Unternehmen investieren dabei aber noch zu wenig in klimafreundliche Projekte – die Ambitionen müssen in Zukunft mehr als verdoppelt werden. Die Finanzierung solcher Vorhaben gestaltet sich jedoch oft als Herausforderung. Fintech-Kredite bieten hier eine pragmatische Zwischenlösung. In diesem Beitrag erfahren Sie, wann Unternehmen, die in Solartechnik investieren wollen, von Fintech-Krediten profitieren können.
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Laut dem KfW-Klimabarometer haben deutsche Firmen 2021 55 Millionen Euro in den Klimaschutz investiert. Das scheint viel und ist bereits ein guter Anfang, aber tatsächlich sind jährlich 120 Million Euro nötig, um rechtzeitig eine Klimaneutralität Deutschlands zu erreichen. Das Problem drängt auch wirtschaftlich: Die durch den Klimawandel entstandenen Schadenskosten der Jahre 2000 bis 2021 werden hierzulande auf rund 145 Milliarden Euro geschätzt. Trotz der Dringlichkeit halten sich viele Firmen aber bei Investitionen in Klimaschutz-Projekte bisher zurück. Oft ist ihnen die Wirtschaftlichkeit der Ausgaben zu unsicher, die Amortisationszeit zu lang oder ihnen fehlen schlicht finanzielle Ressourcen oder die geeignete Finanzierung.

Solartechnik auf dem Vormarsch

Um die Energiewende zu meistern, ist der Ausbau erneuerbarer Energien und damit auch die verstärkte Nutzung von Solarenergie von entscheidender Bedeutung. Die Stromerzeugung aus Photovoltaikanlagen stieg laut Umweltbundesamt im Jahr 2022 um 23 Prozent. Um den diesjährigen Atomausstieg und den geplanten Abschied von der Kohle jedoch langfristig zu kompensieren, wird noch deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Quellen benötigt.

Für Unternehmen liegt es daher nahe, auch in Solartechnik zu investieren. Solaranlagen bringen Vorteile für eine Firma mit sich, wie die Reduzierung der Betriebskosten und CO2-Emissionen, die stärkere Unabhängigkeit von öffentlichen Energieversorgern und der Schutz vor steigenden Stromkosten. Viele KMU haben allerdings Sorge, dass sie die gewünschten Anlagen nicht finanzieren können und ihr Vorhaben von der Hausbank abgelehnt wird.

Bankenverhalten weiterhin restriktiv bei der Kreditvergabe

Unternehmen haben es aktuell ohnehin nicht leicht: Hohe Energiekosten und Inflation machen vielen Betrieben zu schaffen. Zusätzlich straffen Banken ihre Kreditvergabepolitik, was besonders KMU bei klimafreundlichen Investitionsvorhaben vor Herausforderungen stellt. Für Banken sind Mittelstandskredite häufig weniger attraktiv, da der Aufwand für die Kreditprüfung und individuelle Betreuung hoch, der Zinsertrag hingegen oft niedrig ist und Risiken teils schwer kalkulierbar sind. Viele mittelständische Unternehmen schätzen das Bankenverhalten laut KfW-ifo-Kredithürde entsprechend als restriktiv ein. Investitionskredite sogenannter Fintech-Unternehmen bieten Lösungen, die Firmen bei der Finanzierung von Solargebäudetechnik helfen können. Auch für die anschließende Ablösung durch einen Bankkredit, bietet eine solche Fintech-Finanzierung die entsprechenden Voraussetzungen.

Investitionskredite von Fintechs als Liquiditätsspritze

Bei Investitionsvorhaben wie Solartechnik kann mittlerweile auch auf alternative Kreditgeber zurückgegriffen werden. Fintech-Plattformen wie creditshelf arrangieren ihren Kunden Betriebsmittelkredite als Übergangslösung. Der Vorteil: Solche Kredite von Fintechs sind oft unbesichert – potenzielle Risiken werden durch eine entsprechende Bepreisung abgedeckt. Damit kann der Bau einer Solaranlage zeitnah begonnen werden, selbst wenn sich die Bank aufgrund fehlender anderweitiger Sicherheiten zurückhaltend gezeigt hat. Der Kreditprüfprozess erfolgt bei Kreditplattformen zudem technologiegestützt und wird dadurch deutlich beschleunigt. Bei positivem Prüfungsergebnis kann der Kredit innerhalb von vier Wochen ausgezahlt werden.

Da bei einem Fintech-Kredit keine Sicherheiten herangezogen werden müssen, bleiben diese für spätere oder andere Bankkredite frei. Außerdem bieten sich Möglichkeiten für die Ablösung der Finanzierung: Sobald die Anlage oder das Gebäude mit Solartechnik steht, können diese selbst als Sicherheit für einen Bankkredit eingesetzt werden. Wurden bereits Fakten geschaffen, sind Kreditinstitute eher zu einer Vergabe bereit und auch die gewünschten Konditionen können leichter ausgehandelt werden.

Voraussetzungen: Was müssen Unternehmen für den Fintech-Kredit vorweisen?

Auch für einen schnell arrangierbaren Fintech-Kredit, gibt es einige Voraussetzungen. creditshelf beispielsweise kann Betriebe unterstützen, die

  • einen jährlichen Umsatz von über 2,5 Millionen Euro erwirtschaften,
  • eine mindestens dreijährige Unternehmenshistorie vorweisen können,
  • einen Bonitätsindex von maximal 300 Punkten bei creditreform haben,
  • Eigenkapital besitzen,
  • eine Ertragskraft von über 0 des EBITDA vorzeigen können (es sei denn, es handelt sich um ein stark wachsendes Unternehmen mit ausreichend Eigenkapital) und
  • die bilanzierungspflichtig (nach HGB) sind.

Für die Prüfung, ein mögliches Angebot und die Abwicklung der Auszahlung innerhalb von vier Wochen ist die zeitnahe Bereitstellung aller Unterlagen von Nöten.

Tipps für einen Fintech-Kredit

Einige Dinge, die beachtet werden müssen, wenn über Fintech-Kredite im Unternehmen diskutiert wird:

  • Die Höhe des Zinssatzes ist von der Bonität des Unternehmens und der Laufzeit des Kredites abhängig. Zusätzlich können sich auch mögliche vom Unternehmen angebotene Sicherheiten auf den Zins auswirken, sollte es sich um ein besichertes Finanzierungsangebot handeln. Als Sicherheit kann etwa das Bauvorhaben dienen.
  • Für Investitionskredite von Fintech-Unternehmen sollten entsprechende Zinsen einkalkuliert werden. Die Laufzeit sollte daher exakt an den Solaranlagenbau angepasst sein. So lassen sich Aufwand und Nutzen optimal planen.

Kreditablösung: Der Wechsel der Finanzierungsquelle

Kreditnehmer können nach Ende der Laufzeit, die exakt auf die Fertigstellung der Anlage abgestimmt wurde, den Finanzierer wechseln. Wichtig ist, mehrere Monate im Vorfeld eine Strategie für die Kreditablösung zu erstellen. Im Idealfall steht die spätere Bankfinanzierung bereits, wenn der Fintech-Kredit abgeschlossen wird. Zum besseren Vergleich sollten Angebote von etwa drei möglichen Finanzierern eingeholt werden. Und auch für eine eventuelle Neubewertung von Sicherheiten und die Risikoprüfung des Unternehmens muss genügend Zeit eingeplant werden.

Fintech-Kredite als Zwischenfinanzierung

Die Kredite von Fintechs gestalten sich als pragmatischer Hebel für Solartechnik-Investitionen. Da Solaranlagen in Zukunft eine immer wichtigere Rolle für den Energiemix spielen werden, können KMU mit diesem Hilfsmittel die Finanzierung des Anlagenbaus zuverlässiger planen.

Wenn Sie mehr zur Investitionsfinanzierung über Fintech-Kredite erfahren möchten, schauen Sie gerne beispielsweise bei creditshelf vorbei.

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