Risiken im Griff, dank einer Wechselrichtergarantie!

Risiken im Griff, dank einer Wechselrichtergarantie!

Die Kosten einer Photovoltaikanlage stellen oftmals eine große Investition dar. Das Risiko, dass die Wechselrichter defekt sind, besteht für jeden Betreiber einer Photovoltaikanlage.

Am häufigsten verursacht der Wechselrichter Betriebsstörungen, da er sensibel auf äußere Einflüsse reagiert. Eine Absicherung des Wechselrichters ist daher sinnvoll, um Schäden am Wechselrichter über die Allgefahren- oder Elementarschadenversicherung hinaus abzusichern. Somit müssen Photovoltaikanlagenbetreiber für die Kosten der Wechselrichter keine extra Rücklagen bilden.

Mit einer Wechselrichtergarantie wird Ihre Photovoltaikanlage schnell wieder den gewünschten Ertrag erbringen, wenn ihr Wechselrichter mal ausfällt. Bei Inanspruchnahme der Wechselrichtergarantie werden die anfallenden Reparatur- und Austauschkosten übernommen. Schnell und unkompliziert wird Ihr Wechselrichter repariert. Wir berichten heute, wie mithilfe einer Wechselrichtergarantie eine unkomplizierte Schadenabwicklung garantiert ist. Der Garantiekunde Josef W. beschreibt seine Erfahrungen mit dem Garantiedienstleister an einem aktuell vorliegenden Schadenfall. Wir haben ihm bei der Schadenabwicklung begleitet und über die Schulter geschaut.

 „Wir betreiben seit mehr als zehn Jahren sehr erfolgreich einige Photovoltaik-Parks im Rahmen unseres Portfoliomanagements in Süddeutschland. Um die Ausfallrisiken für unsere PV-Anlagen zu minimieren, haben wir für die Zeit nach Ablauf der Herstellergarantien einen Partner für herstellerunabhängige Wechselrichtergarantien gefunden.“ berichtet Josef W.

Wieder einmal ist ein Wechselrichter ausgefallen! Kein Problem, denkt sich Josef W.: Neben der Allgefahrenversicherung habe ich doch die Wechselrichtergarantie.“.

Es ist Montagvormittag als Herr W. eher zufällig im Monitoringsystem entdeckt, dass einer seiner Wechselrichter den Dienst quittiert hat. Ein analoger Blick auf das Display bestätigt dies. Angezeigt wird: “K1-Trenn – ein Hinweis auf einen Verschleiß im Netztrennrelais“.

“Selber Fehler wie beim letzten Mal“ berichtet Herr W.

Er meldet seinen Schaden kurz nach Entdeckung über den Onlineschadenmelder und erhält automatisch in der gleichen Minute sein Schadenticket zugesandt.

Routiniert informiert er daher seinen Solateur, der am nächsten Tag die Anlage überprüft und durchmisst und ein vorgegebene Messprotokoll vom Garantiedienstleisters ausfüllt. Herr W. sendet das Messergebnis samt zwei, drei Fotos von der Anlage und des Wechselrichters anschließend per E-Mail an den herstellerunabhängigen Garantiedienstleiter. „Hier könnte man den Austausch der Daten sicher noch etwas einfacher lösen, aber es ist auch nicht wirklich kompliziert!“ kommentiert Herr W. gelassen.

Die weitere Schadenprüfung beim Dienstleisters der Wechselrichtergarantie erfolgt problemlos und ohne weitere kundenseitige Schritte! “Sobald alle für die Schadenprüfung erforderlichen Dokumente vorliegen und externe Schadenursachen ausgeschlossen werden können, veranlassen wir die Schadenbehebung. Im Falle von Herrn W.  ist die Behebung des Schadens unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten durch einen baugleichen Austauschwechselrichter erfolgt!“ gibt der Garantiedienstleiters auf Nachfrage preis.

“Da wir ein eigenes Wechselrichterlager mit dem für diesen Fall passenden generalüberholten Wechselrichter (Anmerkung der Red.: ein SMA STP 10000 TL-10) vorhalten, wurde der Versand an den Kundensolateur noch am selben Tag veranlasst. Beim Versand unserer Wechselrichter setzen wir auf Qualität! Unser Logistikpartner weiß worauf es beim Versand unserer Wechselrichter ankommt und gewährleistet maximale Transportsicherheit und zuverlässige Lieferung an unsere Kunden“, so der Garantiedienstleister weiter.

Am übernächsten Tag ist der Wechselrichter beim Solateur eingetroffen, der das defekte Gerät bereits vorbereitend ausgebaut und versandfertig gemacht hat, sodass die Spedition den defekten Wechselrichter auf dem Rückweg mitnehmen kann und in die Werkstatt des Garantiedienstleiters zur erneuten Prüfung und Überarbeitung liefern kann. Am Freitagnachmittag ist der Austauschwechselrichter bereits, sehr zur Freude von Josef W., durch seinen Solarteur eingebaut und wieder am Netz.

Wieder ein zufriedener Kunde, der unkompliziert einen neuen Wechselrichter aufgrund seiner Wechselrichtergarantie installiert bekommen hat. In der Regel sollte jeder Schaden mit einer Wechselrichtergarantie innerhalb von fünf Arbeitstagen behoben werden, bei Abweichungen wird eine Ausfallvergütung ab dem zehnten Arbeitstag vom Garantiegeber gezahlt.

Eine Wechselrichtergarantie bietet Photovoltaikanlagen-Betreibern den höchstmöglichen und effizientesten Schutz vor Anlagendefekten. Grundsätzlich sind nur alle fest im Gerät verbauten Teile abgesichert. Externe Komponenten, wie Datenlogger oder Rundsteuerempfänger, sind nicht mit abgesichert. Das Weiteren werden nur Schäden übernommen, die durch Alterung und „aus dem Inneren“ des Wechselrichters entstanden sind. Schäden die durch äußere Ursachen entstanden sind, wie z. B. Blitz und Überspannung oder Feuchtigkeitseintritt, werden nicht von der Wechselrichtergarantie übernommen und sind in der Regel in der Allgefahrenversicherung abgesichert.

Es sollte zur dauerhaften Sicherstellung der Funktion der PV-Wechselrichteranlage eine regelmäßige Inspektion – mindestens einmal jährlich – durch eine entsprechend qualifizierte Fachkraft veranlasst und dokumentiert werden. Darunter fällt die Kontrolle des Wechselrichterstandortes (z. B. Montage, Bewuchs), festgestellte Auffälligkeiten werden innerhalb dieser Inspektion beseitigt.

Außerdem wird der Wechselrichter hinsichtlich Verschmutzung der Kühlkörper, der Luftein- und ‑austritte auf Verschmutzung, Wassereintritt und sonstige die Funktion beeinträchtigende Umstände kontrolliert.

Photovoltaikanlagen bestehen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Materialien und Bauteile, die z.T. ganzjährig der Witterung und hohen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Hierauf reagieren die Materialien unterschiedlich und zum Teil haben die Hersteller der Bauteile dieses Reaktionsverhalten bereits in der Materialauswahl und bei der Konstruktion der Teile berücksichtigt. Dennoch erfordern die verwendeten Materialien und Bauteile bei der Planung, der Installation und während des späteren Betriebes besondere Sorgfalt sowie regelmäßige Kontrolle und Pflege. Werden diese Aufgaben vernachlässigt oder nicht korrekt ausgeführt, kann ein früh- oder vorzeitiges Bauteilversagen nicht ausgeschlossen werden.


Autor: Robert Münning, Coveris AG