Energiesparen im Haushalt: Sparen Sie Geld und schonen die Umwelt

Strom ist teuer, Strom ist kostbar und vor allem stößt die Stromproduktion massenhaft CO2 in die Luft. Um die Umwelt und seinen Geldbeutel zu schonen, sollte man öfter darüber nachdenken, Strom zu sparen. Das kann man an vielerlei Ecken bereits im Haushalt tun. Wir zeigen Ihnen, wie auch sie im Handumdrehen Strom sparen können.

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Stromsparen hilf der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel. Sparen Sie Geld und vermindern den CO2-Ausstoß. Für eine grüne Umwelt.

Deckel auf den Kochtopf und Energiekosten sparen

Beim Kochen keinen Deckel zu verwenden ist energieübergreifend gleichzusetzen mit dem Laufenlassen eines Automotors während des Parkens. Es wird jede Menge Energie verbraucht, ohne einen Nutzen davon zu tragen. Wer beim Kochen einen Deckel benutzt, spart knapp zwei Drittel der Energie. Diese Rechnung kann mit der Nutzung eines Wasserkochers noch einmal optimiert werden. Wer sein Wasser mit dem Wasserkocher erhitzt, spart jährlich im Durchschnitt 54 Euro. Der Nutzen für die Umwelt? 105 Kilo CO2-Emission weniger. Weitere Stromsparhilfen sind Kaffeemaschine, Eierkocher, Induktions- oder Gasherd und weitere energieeffiziente Geräte. Ganz wichtig aber für alle im Haushalt verwendeten Geräte: Nach Benutzung immer den Stecker ziehen, um den Stand-by-Modus zu umgehen.

Backen und Kochen? Entscheiden Sie sich für eine Methode

Viele Gerichte, die im Backofen zubereitet werden, beinhalten Zutaten, die vorher gekocht werden müssen. Doch das muss nicht sein. Es gibt viele Rezepte, die zum Beispiel einen Braten auch in der Bratpfanne gut werden lassen. Der Ofen kann somit aus bleiben und das Stromersparnis beläuft sich auf zwei Drittel. Wer sich dann noch dazu entscheidet, Brötchen auf dem Toaster anstatt im Ofen aufzubacken, spart noch einmal 70 Prozent an Energie.

Kühlschrank und Ofen trennen, Tiefkühlfächer vollpacken

Die Wahl der richtigen Kühl- und Gefrierschränke ist wichtig. Wählen Sie die Geräte passend zu Ihrem Haushalt. Je größer der Haushalt, umso größter darf auch der Kühl- oder Gefrierschrank sein. Für einen kleinen Haushalt reichen kleine Gräte völlig aus. Achten Sie aber auch auf die Energie-Plaketten. Sie geben Aufschluss über den Stromverbrauch und können bares Geld wert sein. Sehen Sie zudem immer zu, dass Energie nicht umsonst verbraucht wird. Sorgen Sie daher immer für einen vollen Kühlschrank oder gefüllte Gefrierfächer. Viele Kühlschränke sind zudem zu kalt eingestellt. Fünf Grad reichen völlig aus und sparen im Vergleich zu einer Temperatur von drei Grad 15 Prozent an Strom.
Wichtig ist auch die Wahl des Standortes. Stellen Sie den Kühlschrank weg vom Ofen. Je Wärmer die Umgebung ist, desto mehr Strom verbraucht der Kühlschrank.

Clever Wäsche waschen

Die Waschmaschine ist ein weiterer Stromfresser im Haushalt. Nutzen Sie sie daher nur, wenn die Waschtrommel auch wirklich voll ist. Denn egal wie voll sie ist, der Stromverbrauch bleibt der gleiche. Sparen Sie also Strom und Wasser, indem Sie nur volle Maschinen anschalten.
Noch mehr Strom kann man bei der Waschtemperatur sparen. Nicht allzu stark verschmutzte Wäsche wird auch bei 30 Grad sauber. Im Gegensatz zum Waschen bei 60 Grad sparen Sie so 35 Euro im Jahr.
Ein weiterer Tipp ist der Anschluss der Waschmaschine an die Warmwasser-Leitung. So muss nicht erst kaltes Wasser eingespeist werden, was dann extra mit dem Heizstab aufgehitzt werden muss. So sparen Sie wieder Energie. Nicht zu vernachlässigen hierbei: Der Wäschetrockner verbraucht bei 100 Anwendungen 80 Euro. Wenn Sie darauf verzichten sparen Sie nicht nur Geld, sondern verringern den CO2-Ausstoß um 150 Kilo.

Fazit: Clever und einfach handeln, Geld sparen und der Umwelt Gutes tun

Wer sich im Haushalt ein wenig Mühe gibt, sich an Energiespartipps hält und bereit ist, Vorgänge zu ändern, kann viel Geld sparen. Bei konsequenter Durchführung sogar weit über 100 Euro. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Schonung der Umwelt. Gewissenhafte Nutzung von Stromgeräten reduziert den CO2-Ausstoß um mehrere hundert Kilo im Jahr.

Fangen Sie also an, sich und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Sie werden es sich danken.

Quelle: Everenergy.de

Manuel Gonzalez Fernandez

Manuel Gonzalez Fernandez, 28, Journalist, PR-Manager und Blogredakteur bei Milk the Sun.
>>I’d put my money on the sun and solar energy. What a source of power! I hope we don’t have to wait until oil and coal run out before we tackle that.<< – Thomas Edison

3 Kommentare

Franziska Burghardt

vor 2 Jahren

Hallo, toller Artikel, stimme allen Punkten zu. Ich persönlich finde, dass man sofort die Stromfresser ausfindig machen sollte. Selbst Geräte die ausgeschaltet sind bleiben im Standby Modus minimal aktiv und verbrauchen saftig Strom. Mit einer guten Steckdosenleiste wie hier beschrieben: http://www.derneuemann.net/steckdosenleiste-geld-sparen/4872 , die gar nicht teuer ist lässt sich bereits sehr gut Strom sparen. Unbedingt die alten Lampen durch LED ersetzen. Der nächste Tipp, wäre es teure Säfte durch Verdünnungssäfte zu ersetzen und dadurch mehr aus seinem Getränk herauszuholen ohne ständig schwer schleppen zu müssen. Selbst beim Kaffee am Morgen, wenn einiges noch übrig bleiben sollte, könnte man ihm im Laufe des Tages mit ein paar Eiswürfel als Erfrischungsgetränk einsetzen. Auch die Waschmaschine eignet sich sehr gut zum Stromsparen, einfach immer voll machen, um nicht ständig ein neues Programm bei geringer Anzahl von Bekleidung einschalten zu müssen. Im schlimmsten Falle einefach den Stromanbieter wechseln, hilft auch oft. Gruß

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Ole

vor 1 Jahr

Ein toller Artikel. Dieser zeigt auf, wie man ganz einfach, ohne große Mühen viel Strom sparen kann. Das wird ja heute immer wichtiger und ist auch gar nicht mehr wegzudenken. Mit besten Grüßen, Ole

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Marc

vor 9 Monaten

Danke für den Tipp mit mit dem Kühlschrank und dem Ofen. Werde bei meiner neuen Küche darauf achten. Momentan stehen bei mir beide Geräte relativ nah beieinander, aber ich nutze den Ofen ohnehin nur in seltenen Fällen. Beste Grüße Marc

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