Photovoltaik-Markt in Indien kommt ins Rollen

Photovoltaik-Markt in Indien kommt ins Rollen

Indiens Premierminister Nerandra Modi will und wird das heimische Energiesystem umkrempeln. Mit großen Unternehmen wie SunEdison oder First Solar an seiner Seite sollen bis 2022 über 100 Gigawatt Photovoltaik-Kapazitäten installiert werden. Sein Vorhaben kann die Stromversorgung in Indien revolutionieren und auf lange Sicht die Versorgungssicherheit und die erhoffte Energieversorgung in abgelegene Teile Indiens sicherstellen.

 

Große Töne spucken und dann auf Worte keine Taten folgen lassen. Das ist gang und gäbe bei Politikern und eines ihrer größten Laster. Nicht so bei Nerandra Modi, Premierminister von Indien. Er hatte sich vergangenen Herbst auf die Fahne geschrieben, die Solarkapazitäten in seinem Land bis 2022 auf 100 Gigawatt zu verdreißigfachen. Dieses Versprechen möchte er nach seinem Wahlgewinn mit Hilfe von großen Unternehmen nun auch wirklich wahr machen – und hat damit mehr als gute Chancen. Die Errichtung von 166 Gigawatt wurden ihm seitens einiger Unternehmen bereits zugesagt.

 

Photovoltaik-Player tun sich mit indischen Firmen zusammen

Um dieses Großvorhaben von Modi zu ermöglichen, haben bereits einige namhafte Unternehmen ihr Mitwirken am indischen Energieausbau zugesagt. Mit dabei sind unter anderem First Solar und SunEdison aus den USA, aber auch einheimische Großunternehmen wie Adani Enterprises und National Thermal Power Corporation. Die Führungskräfte dieser Unternehmen hatten sich bei einem Gipfeltreffen mit den Chefministern der indischen Bundesstaaten auf eine zukünftige Kooperation geeinigt. Das Resultat war unter anderem ein Joint-Venture zwischen SunEdison und Adani Enterprises, das den Bau eines 4 Milliarden Dollar teuren Solarkraftwerks prüfen wird.

 

Weitreichende Stromversorgung für Indien

Das Problem in Indien war bisher nicht nur das Fehlen von grünem Strom und Erneuerbaren Energien. Es fehlt bis jetzt generell an Strom und an Versorgungssicherheit. Während rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung gar nicht mit Strom versorgt wird, kämpft der Rest mit Stromknappheit und einer mehr als unzuverlässigen Stromversorgung. Mit seinem Plan möchte Modi genau diesen Missständen entgegenwirken und sowohl eine weitreichende Stromversorgung aufbauen als auch eine stabile Stromversorgung sicherstellen.

 

Quelle: Heise

Manuel Gonzalez Fernandez

Manuel Gonzalez Fernandez, 28, Journalist, PR-Manager und Blogredakteur bei Milk the Sun. >>I’d put my money on the sun and solar energy. What a source of power! I hope we don’t have to wait until oil and coal run out before we tackle that.<< - Thomas Edison

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