5 Basis-Tipps für Solaranlagen-Betreiber: So halten Ihre Solarmodule länger

5 Basis-Tipps für Solaranlagen-Betreiber: So halten Ihre Solarmodule länger

Die Module sind das Herzstück einer Solaranlage. Sind die Module bestens gepflegt, bleiben die Erträge hoch. Doch Vorsicht: Fehlerteufel schleichen sich schnell und ungesehen ein und schmälern so den Ertrag Ihrer Anlage. Worauf Sie grundlegend achten sollten, um frühzeitig eingreifen zu können, haben wir für Sie zusammengestellt:

 

1. Gut geputzt ist besser verdient

Sind die Module erst einmal angeschlossen, arbeiten sie still und munter drauf los – genau das, was Sie sich erwünscht haben. Aber in der Stille liegt auch eine Gefahr, Während Sie sich zurücklehnen und die Erträge für sich sprechen lassen, setzen sich, je nach Umgebung, Staubpartikel in höherem oder minderen Maße auf der Oberfläche Ihrer Module ab. Baustellen, Verkehrsstaub, windige Zeiten, Kleintier-Unrat: Es gibt viele Gründe, wie Partikel über die Luft an Ihre Anlage geraten. Und wie die Physik es so will, nimmt mit Oberflächenverschmutzung der Wirkungsgrad Ihrer Solaranlage ab. Können Sonnenstrahlen ungehindert eindringen, ist der Wirkungsgrad am höchsten.

 

2. Auf was muss ich bei einer Reinigung achten?

Gleich vorweg: Verzichten Sie auf Scheuermittel, aggressive Chemikalien und raue Schwämme. Das Ziel Ihrer Reinigung ist, das Glas in einen optimalen Zustand zu bringen, auf Kratzer können Sie da gut verzichten. Nutzen Sie einen weichen Putzlappen und optimalerweise ein biologisch abbaubares Putzmittel. Bei häufiger Reinigung reicht es meistens, einmal mit Schwung über die Oberfläche zu wischen – vorausgesetzt, es hat sich kein Vogeldreck oder anderen Unrat auf den Modulen verfestigt. Seien Sie bei Dachanlagen besonders vorsichtig! Mit Wasser und Seife besteht schnell Rutschgefahr; sorgen Sie unbedingt stets für sicheren Halt. Nach der Reinigung sollten Ihre Zähler wieder auf vollen Touren laufen.

Ist Ihnen der Aufwand zu viel oder haben Sie eine Anlage in größeren Ausmaß? Keine Sorge, professionelle Reinigungsservices wissen, wie Ihre Solaranlage zu behandeln ist. Gerne nehmen sich auch die Solaranlagen-Reinigungsteams von Milk the Sun Ihres Schmutzes an.

 

3. Module mögen’s nicht so schattig

Wo Sie gerade schon an der Anlage sind: Werfen Sie doch einen guten Blick auf die Umgebung Ihrer Module. Schatten auf Anlagen verringern die Erträge exponentiell, nicht proportional. Steht die Hälfte Ihrer Module im Schatten, verlieren Sie nicht etwa die Hälfte des Ertrags, sondern deutlich mehr – damit geht Ihnen bares Geld flöten. Sie müssen ja nicht gleich einen ganzen Baum fällen, aber hier und da zurückschneiden ist eine gute Option

 

4. Vergessen Sie Ihre Anlage nicht

Mittlerweile ist die Photovoltaik-Anlage schon einige Wochen in Betrieb, im Alltag nehmen Sie sie gar nicht mehr? Bleiben Sie sich Ihrer Anlage bewusst: Leuchtet die Anzeige Ihrer Konverter noch in strahlendem grün? Super! Sie blinkt oder ist rot? Zeit, die Bedienungsanleitung herauszukramen oder einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Natürlich sollte sich nicht ständig alles nur um Ihre Anlage drehen – aber vergessen Sie nicht: Je länger Ihr System nicht reibungslos funktioniert, desto höher sind Ihre Verluste. Also: Wenn Not am Mann ist, holen Sie den Experten mit ins Boot. Dafür sind Garantien ja auch da.

 

5. Sorgen Sie für eine fortlaufende Ertragserfassung

Der nächste Schritt wäre eine fortlaufende Aufzeichnung Ihrer Erträge. Schreiben Sie Ihre Werte in einem regelmäßigen Turnus (täglich zum Zeitpunkt X, alle zwei Tage, wöchentlich) auf und vergleichen Sie die Ergebnisse. Einzelne Auffälligkeiten können zwar wetterbedingt zustande kommen und bedeuten nicht direkt, dass etwas mit Ihrer Anlage nicht stimmt. Langfristige Buchführung erleichtert es ihnen aber, auch kleinere Probleme, die zu anhalten geringeren Erträgen führen, zu identifizieren.

Übrigens: Mit einem Account bei Milk the Sun erhalten Sie Zugang zu Ihrem persönlichen Cockpit, das eine langfristige Ertragsverwaltung mit entsprechendem Graphen ermöglicht. So haben Sie den Output Ihrer Solaranlage stets im Blick.

 

Titelbild: shutterstock/Ralf Gosch
Input: howstuffworks.com

Simon

Journalist, PR- und Marketingmanager, Blogger bei Milk the Sun.

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