Konzentrator-Photovoltaik-Technologie: Das größte CPV-Kraftwerk Australiens nimmt seine Arbeit auf

In Australien ist das größte CPV-Kraftwerk des Landes offiziell eingeweiht worden. Die verwandte Technologie soll die Wirtschaftlichkeit der CPV-Technologie bezeugen. Die australische Regierung hat das Projekt gefördert. Kraftwerkserbauer Silex Systems Ltd. hat indes Pläne zum Bau eines weiteren größeren CPV-Kraftwerks mit einer Nennleistung von bis zu 100 Megawatt.

Das größte CPV-Kraftwerk Australiens würde in dem Bundesstaat Victoria eröffnet.

Bereits gestern wurde in Australien das bisher größte Konzentrator-Photovoltaik-Kraftwerk des Landes eingeweiht. Die Anlage mit einer Nennleistung von 1,5 Megawatt steht im Bundesstaat Victoria. Gebaut wurde die Mildura Solar Demonstration Facility von Silex Systems Ltd.

Die Pilotanlage soll die Wirtschaftlichkeit der Technologie unter Beweis stellen und wird von der australischen Regierung unterstützt. Grund genug für den Energieminister Victorias an der Eröffnungsfeier Teil zu nehmen. Ans Netz ging die Anlage bereits Ende Juni. Silex Geschäftsführer Michael Goldsworthy nannte das CPV-Kraftwerk „ein hervorragendes Beispiel  für unsere Innovationskraft.“

Die Grundlage des Kraftwerks bildet die Dish-Stirling-Technologie, bei der konzentrierte Sonnenstrahlung mit einem Parabolspiegel auf die Photovoltaikmodule geworfen wird. Die dadurch erzeugte Leistung ist fast doppelt so hoch, wie die Leistung die auf einem normalen Siliziumphotovoltaikmodul erzeugt wird. Die Mildura Anlage ist mit 40 Dish Systemen ausgerüstet. Silex-Geschäftsführer Goldworthy erhofft sich, dass die verwandte Dense Array-Technologie einen Beweis liefere für die Wirtschaftlichkeit von CPV-Kraftwerken.

Silex will so schnell wie möglich die Bauarbeiten an einer weiteren Anlage in Mildura beginnen. Das neue CPV-Kraftwerk soll sogar eine Leistung von 100 MW erreichen. Es wird voraussichtlich von der australischen Regierung mit umgerechnet 83,7 Millionen Euro gefördert. Australien gehört zu den größten Märkten für Photovoltaik-Technologie außerhalb Europas.

 

Quellen: solarserver.de