Photovoltaik weltweit Posts

PV Powerplants 2014 – Turkey: Solarkonferenz informiert zu PV-Märkten in Europa und der MENA-Region

Am 9. und 10. April 2014 findet in Istanbul in der Türkei die Konferenz „PV Powerplants – Turkey“ statt. In diesem Rahmen informiert die Solarkonferenz über PV-Märkte in Europa und der MENA-Region. Der Fokus liegt dabei auf dem Wachstumsmarkt Türkei. Organisiert wird die PV Power Plants 2014 von der Solarpraxis AG, einem der führenden Wissensdienstleister der Erneuerbaren-Energien-Branche und Veranstalter zahlreicher Konferenzen und Expertenworkshops.

Interview mit Matt Brown über die Photovoltaikförderung innerhalb Tennessees

Matt Brown, Direktor der Tennessee Valley Authority, USA, erklärt im Interview mit Milk the Sun die Möglichkeiten der Photovoltaikförderung innerhalb Tennessees, einem der extrem sonnenreichen Bundesstaaten innerhalb der USA.

Dieser Artikel ist auf Englisch verfügbar unter „Photovoltaik in Tennessee

Wie wird die boomende englische Solarbranche auf die EU-Einfuhrzölle auf chinesische Module reagieren?

Der britische PV-Markt entwickelte sich in den letzten Jahren sehr positiv, nachdem die Regierung vor zwei Jahren eine Einspeisevergütungen (Feed in Tariff) einführte. Aber wie werden die neuen EU-Zölle auf chinesische Solarmodule die britische Solarindustrie verändern? Dieser Artikel ist auf Englisch hier verfügbar.

Milk the Sun Interview mit Jason Loyet von Solar Site Design

In einem Interview mit Jason Loyet, Gründer von Solar Site Design, konnte Milk the Sun über eine neue Solar PV App sprechen, die die Planung von amerikanischen Photovoltaikanlagen beschleunigen und vereinfachen soll. Die Interview ist auf Englisch hier verfügbar.

 

Photovoltaik in: Frankreich – ein Überblick

Land: FrankreichSolarenergie Energiewende Stromerzeugung
Fläche: 668.763 km²
Einwohner: 65,4Millionen
Landessprache: Französisch
Staatsform: Republik

Stromverbrauch: 425.655 GWh/ Jahr
Stromexporte: 56.570 GWh/ Jahr
Anteil Strom aus Erneuerbaren: 13,3%
Anteil Photovoltaik: unter 1%
Installierte Photovoltaikleistung: 3,6 GW
Sonneneinstrahlung:  900kWh/m² bis 1.600 kWh/m²

Stromerzeugung Einspeisevergütung

iStockphoto.com©Gyula Gyukli

Strom und PV in Frankreich

Frankreich gilt in Deutschland als Atomland (über 75 Prozenzt Kernenergie). Zwar haben die Erneuerbaren Energien mit 13,3 Prozent Anteil am Stromverbrauch in Frankreich einen ähnlich hohen Anteil wie in Italien, doch der hohe Export vor allem von Atomstrom relativiert diese Zahlen ein wenig. Photovoltaik wird in Frankreichs Wirtschaft und Politik noch sehr skeptisch gesehen, was sich auch an der geringen installierten Leistung von rund 3,6 GW sehen lässt. Erst vor kurzem hat das Land den Bau eines neuen Atommeilers genehmigt. Und bei den Erneuerbaren steht vor allem die Wasserkraft im Fokus. Die Photovoltaik macht bisher noch unter 1 Prozent aus, verteilt auf etwas mehr als 258.800 Anlagen.

Gesetze und Einspeisevergütung

Französische Gesetzgebung rund um Solaranlagen startete mit der ersten Ministerialverordnung im Juli 2006 („Arrêté du 10 juillet 2006“). Besonderheit der französischen Verordnung ist, dass die Vergütungen nicht nur nach der Art der Anlage, sondern auch nach geographischer Situation unterschiedlich gefördert werden. Für die Übersee-Départments und Korsika gibt es besonders hohe Tarife.

Mit der „Arrêté du 12 janvier 2010“, der zweiten Ministerialverordnung im Januar 2010, richtete sich Frankreich nach der EU-Vorgabe von 20 Prozent Strom aus alternativen Stromquellen bis zum Jahre 2020 aus. Die Vergütungssätze wurden geändert. Dachanlagen in Frankreich können nun eine Vergütung von bis zu 0,58 €/kWh erreichen, der höchste Wert für Dachphotovoltaik weltweit. Minimal erhalten Gebäude- und Dachanlagen 0,42 €/kWh.

Auf Freiflächenanlagen bis 250 kWp erhalten die Betreiber, abhängig vom Antragsdatum für die Anlage, bis zu 0,328 €/kWh. Seit 2011 beantragte Anlagen erhalten noch 0,283 €/kWh mit einer Degression von 10 Prozent zum Vorjahr.

Freiflächenanlagen über 250 kWp werden mit einem Faktor versehen, der, abhängig vom Départment, in dem die Anlage errichtet wurde, eine Einspeisevergütung zwischen 0,314 €/kWh und 0,3768 €/kWh garantiert.

Grid parity in Frankreich

Die Netzparität in Frankreich ist noch nicht erreicht. Aktuelle Prognosen sagen die Netzparität in Frankreich für 2020 voraus.

Ausblick

Aufgrund der durch die EU angedrohten Sanktionen, sollten 20 Prozent EE-Strom bis 2020 nicht erreicht werden, hat Frankreich noch einen Nachholbedarf was die Erneuerbaren angeht. Auch der aktuelle Staatspräsident François Hollande scheint mit seiner Partei einen Schritt weg von der Atomenergie gehen zu wollen.

Ob und in welchem Maße die Photovoltaik dabei einen Faktor spielt, ist ungewiss. Die hohen Einspeisetarife für die PV in Frankreich jedenfalls sind auch für ausländische Investoren interessant. Derzeit wird in Frankreich über Änderungen der Einspeisevergütungen diskutiert. Dabei halten sich Stimmen für eine Verringerung mit Stimmen für eine Erhöhung die Waage.

RENEXPO 2012 “Photovoltaik in Polen – Der Anfang der dynamischen Entwicklung“ ein Messebericht

17. – 18. Oktober 2012, besuchte Milk the Sun RENEXPO in Polen, die internationale Messe für erneuerbare Energien, eine der in Osteuropa für grüne Energien und Energieeffizienz.

Am ersten Tag, konnte unsere Mitarbeiterin beim Symposium über Photovoltaik Energie in Polen, mit Experten der Solarbranche aus ganz Europa, bekannten Wissenschaftlern und Politikern über die Perspektiven des Solarmarktes in Polen diskutieren. Da Polen kurz vor der Einführung eines eigenen EEG für Erneuerbare Energie ist, bot die Konferenz einen guten Überblick über den administrativen und legalen Prozess für PV-Investments in Polen, aber auch über potenzielle Probleme (wie z.B. kompliziertes Verfahren für Bau- oder Netzanschlusserlaubnis). Trotzdem, war die Hauptnachricht der Messe positiv – Photovoltaik ist die Energie der Zukunft und Polen wird das Erneuerbare Energie Gesetz 2013 einführen.

Während des zweiten Tages hatten wir die Chance mit zahlreichen Ausstellern aus verschiedenen Ländern u.a. Polen, Tschechen, Slowakei, Ukraine, Deutschland und Italien zu sprechen. In interessanten Gesprächen wurden viele interessante Ideen ausgetauscht, wodurch Milk the Sun sich einen weiteren Einblick zu den Bedürfnissen des polnischen Marktes schaffte. Diese Erkenntnisse und das Feedback unsere bisherigen Kunden ermöglicht es uns schon jetzt Anbietern von Projektrechten bzw. potenziellen Flächen eine einzigartige Plattform zu bieten.

Milk the Sun: Der Handelsplatz für die europäische Solarenergiebranche geht online

Logo Milk the Sun - Der europäische Marktplatz für PhotovoltaikMilk the Sun bringt Projektentwickler, Investoren, Flächenbesitzer und Eigentümer von Bestandsanlagen direkt miteinander ins Geschäft

Mit www.milkthesun.com geht der erste europaweite Marktplatz online, der den Handel von Projektrechten und Bestandsanlagen mit einer Dach- und Freiflächenbörse vereint. Milk the Sun schafft damit eine innovative Lösung, um den bislang unübersichtlich strukturierten Erst- und Zweitmarkt transparent zu gestalten. Bisher stehen sich auf dem Photovoltaik-Markt eine Vielzahl kleiner Anbieter von Dachflächen oder Projektrechten und Investoren gegenüber. „Von der Planung bis zur Installation bzw. für den Wiederverkauf einer Solaranlage sind viele Zwischenhändler notwendig. Dadurch ist der Handel mit Photovoltaik-Anlagen und Projektrechten nicht nur zeitaufwendig und langwierig, sondern auch mit hohen Transaktionskosten verbunden“, sagt Felix Krause, Geschäftsführer von Milk the Sun. 

Projektrechte, Dachflächen und Anlagen bequem online vermarkten – www.milkthesun.com bietet für Projektentwickler, Investoren, Flächenbesitzer und Eigentümer von Bestandsanlagen die Möglichkeit, sich direkt miteinander zu vernetzen. Lange Maklerketten werden überflüssig. Alle Nutzer der Plattform können Angebote oder Gesuche einstellen, Projekte vergleichen, Solarflächen finden und damit den Akquiseaufwand erheblich verringern. Angesichts der Förderkürzungen von Solarenergie in vielen europäischen Ländern, ist es zwingend erforderlich neue Vermarktungswege zu schaffen. „Die Zwischenhändler haben bisher große Teile der Investitionsrenditen verschlungen“, erklärt Felix Krause. „Damit Solarenergie weiterhin profitabel bleibt, müssen Geschäftspartner künftig direkt miteinander in Verbindung treten. Milk the Sun bietet hierfür die optimale Lösung.“ 

Individuelle Beratung und Vermittlung von Serviceleistungen – Neben der Handelsplattform berät Milk the Sun auch bei Fragen zu Versicherung oder Wartung. Bei rechtlichen, steuerlichen oder Finanzierungsangelegenheiten steht den Nutzern außerdem ein Netzwerk aus Experten und Beratern zur Verfügung. 

Milk the Sun  – Das Team von Milk the Sun bündelt Expertisen und Kompetenzen rund um das Thema Solarenergie. Es verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gesamtrealisierung großer Solarkraftwerke und hat ausgezeichnete Marktkenntnisse. Milk the Sun hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Photovoltaik-Markt dynamisch zu gestalten, zeitaufwendige und kostenintensive Hürden zu überwinden und dadurch einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu leisten.

Die europäische Solarförderung – Gesetze und Einspeisetarife

Im Jahr 2009 haben sich die Länder der Europäischen Union auf eine Richtlinie geeinigt, die den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern soll. Das ambitionierte Ziel der EU sieht vor, den Anteil der regenerativen Energien auf 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs bis 2020 zu erhöhen (siehe europa.eu). Spätestens mit dem Beschluss der Richtlinie wurden in fast allen Ländern der EU Instrumente geschaffen, die den Ausbau dieser Energien fördern.

 

Für den Bereich der Photovoltaik gibt es europaweit sehr unterschiedliche Gesetze und Bestimmungen. Die Bestimmungen der Länder, die für die Solarenergie relevant sind, finden Sie hier:

 

Belgien

 

Bulgarien

 

Deutschland

 

Frankreich

 

Griechenland

 

Großbritannien

 

Italien

 

Österreich

 

Portugal

 

Rumänien

 

Slowakei

 

Spanien

 

Tschechische Republik

 

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