Erneute Senkung der Einspeisevergütung in Großbritannien

Obwohl die Einspeisevergütung für Solarstrom in Großbritannien erst Anfang August gekürzt wurde, kündigt das Ministerium für Energie und Klimaschutz (DECC) eine weitere Senkung für November 2012 an.

Schon die letzte Senkung der Einspeisevergütung hat die Stimmung der Photovoltaikbranche im benachbarten Königreich gedrückt. In den vergangenen 3 Wochen wurden lediglich zwischen 2,25 MW und 1,73 MW zugebaut. Trotzdem betont der Nationale Branchenverband Solar Trade Association (STA), dass Photovoltaik nach wie vor eine lukrative und solide Investition darstellt, v.a. aufgrund des Preisverfalls bei den einzelnen PV-Komponenten. Die wiederholten Änderungen der Einspeisevergütung begründen sich darin, dass die vorgegebenen Zubaugrenzen bereits jetzt in zwei von drei Anlagenklassen erreicht wurden. Die neuen Tarife liegen umgerechnet bei 0,19 Euro pro kWh für PV-Anlagen unter 4kW und 0,16 Euro pro kWh für Anlagen von 10 bis 50 kW. Für PV-Anlagen mit einer Nennleistung von mehr als 50kW werden die Vergütungen nicht gekürzt, da hier die festgelegte Zubaugrenze noch nicht erreicht wurde.

Quelle: solarserver