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Photovoltaik in Polen: Ausschreibungen sollen noch in diesem Jahr beginnen

Photovoltaik in Polen: Ausschreibungen sollen noch in diesem Jahr beginnen

Himmel und Hölle lagen selten so nah beieinander wie beim Thema Photovoltaik in Polen. Nun scheint die Energiepolitik endlich am Ziel angelangt zu sein: Noch am 30. Dezember 2016 sollen die ersten Photovoltaik-Ausschreibungen in Polen beginnen und 2017 mit einer zweiten Runde fortgesetzt werden.

Die zurückgehaltene EEG-Reform in Polen: Das Kaspar-Hauser-Projekt mit Erneuerbaren Energien

Die zurückgehaltene EEG-Reform in Polen: Das Kaspar-Hauser-Projekt mit Erneuerbaren Energien

Lange Zeit galt Polen als Land mit großem Potential für ein wirtschaftliches System basierend auf Erneuerbaren Energien. Förderungen sollten ein Fundament bilden, auf dem durch Ausschreibungen ein Wirtschaftskonstrukt aus Investitionen in und dem Ausbau von Erneuerbaren Energien errichtet werden sollte. So weit die Vision aus den Jahren 2012, 2013 und 2014. 2015 dann der Knall: Ein EEG wird verabschiedet mit Förderungen für kleine Anlagen. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2016 und das geschaffene Fundament wurde noch immer nicht bebaut. Jüngst wurden die Pläne hierfür sogar erneut verschoben – auf das zweite Halbjahr 2016. Womit ist diese Farce zu begründen, die einen ursprünglich zukunftsträchtigen Markt mit wirtschaftlichen Erfolgsaussichten nicht aus den Kinderschuhen lässt? Ein Erklärungsversuch.

ENEX-New Energy in Polen: Größte Regionalmesse für Erneuerbare Energien gestartet

In Polen hat die ENEX-New Energy ihre Tore geöffnet. Sie gehört zu den einflussreichsten Regionalmessen für Erneuerbare Energien und stellt ein hervorragendes Abbild der polnischen Branche auf diesem Feld dar. Sie ist klein aber dafür umso selbstbewusster.

Investition in Photovoltaik-Anlagen in Deutschland, Europa und den USA: Wir stellen Ihnen neue Möglichkeiten zur Geldanlage in Solaranlagen vor

Solaranlagen in Betrieb mit bis zu 1.104 Kilowatt Peak in Deutschland, 925 kWp in Italien und 123 kWp in Spanien. Ein Investment in die Sicherheit von Erneuerbaren Energien kann eine hervorragende Möglichkeit der Geldanlage sein. Milk the Sun bietet daher eine Vielzahl neuer Photovoltaik-Projekte an, in die Sie investieren können. Zusätzlich können Sie in eine schlüsselfertige Anlage mit 940 Kilowatt Peak in Deutschland und ein Projektrecht mit 1.500 kWp in Polen investieren. Besuchen sie www.milkthesun.com, um mehr über unsere Projekte zu erfahren. 

Polen: Neue Regelungen für Photovoltaik und Erneuerbare Energien geplant

Für die Photovoltaik in Polen sind neue Regelungen geplant. Laut der zuständigen Regierungsbehörden sollen durch die Neuregelungen niedrigere Strompreise erreichen und EEG-Umlagen, wie sie in Deutschland üblich sind, vermieden werden. Kritiker sehen in dem neuen Gesetzesvorstoß die Handschrift der Kohlelobby. Ihre Kraftwerke würden bevorzugte Behandlung erfahren und die anderen erneuerbaren Energien aus dem polnischen Strommarkt verdrängen.

Kohlekraft: Polnische Bevölkerung spricht sich für Erneuerbare Energien aus

Laut einer neuen Meinungsumfrage von Greenpeace spricht sich eine Mehrheit der polnischen Bevölkerung dafür aus, die Erneuerbaren Energien auszubauen. Diese Position konterkariert die kohlefreundliche Haltung der polnischen Regierung. Polen blockiert weiterhin erfolgreich größere Klimaschutzabkommen der EU.

Zukunftsmarkt? Erneuerbare Energien und Photovoltaik in Polen

EEG Photovoltaik Polen Wierzchosławice hat es vorgemacht, weitere Anlagen sollen nun folgen: Das 10.000 Einwohnerdorf eröffnete im September 2011 seinen 1-MW-Solarpark und produzierte damit zehnmal so viel Leistung über Photovoltaik wie alle Anlagen zuvor in Polen zusammen. Polen scheint einer der Zukunftsmärkte der Photovoltaik zu sein. Gespannt warten viele Anleger und Investoren bereits auf Neuigkeiten von der polnischen Regierung. Denn eines ist klar: Ein Erneuerbare-Energien-Gesetz wird bald kommen.

Bereits Ende des Jahres 2011 legte Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak einen Entwurf für ein Erneuerbare-Energien-Gesetz vor. Erwartet wird indes aber, dass ein endgültiges Gesetz wohl erst Mitte des nächsten Jahres erlassen wird. Inhaltlich zeichnet sich ab, dass der Anteil der Erneuerbaren bis zum Jahre 2020 auf rund 19% der gesamten Stromproduktion gesteigert werden soll. Eine garantierte Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen über 15 Jahre steht im Raum. Dabei sollen vor allem kleinere und Kleinstanlagen hoch subventioniert werden. Aber auch für Strom aus größeren Anlagen sind rentable Zuschüsse geplant.

Zertifikate-Handel über Quoten
Bisher sind die Erneuerbaren in Polen über ein Quoten- und Zertifikate-System in das allgemeine Energien-Gesetz integriert. Energieversorger müssen entsprechend einer staatlich vorgegebenen Quote „grüne Zertifikate“ vorweisen. Diese werden für die Erzeugung von regenerativer Energie vergeben oder sind auf dem Markt erhältlich. Ihr Wert liegt derzeit bei rund 277 Złoty (PLN), etwa 66,50 €. Doch noch gibt es viele Schlupflöcher. Die Energieversorger können Ersatzzahlungen leisten, die nur minimal teurer sind als die Zertifikate selbst. Dafür müssen sie nur nachweisen, dass sich in unmittelbarer Nähe keine Anlagen für Strom aus erneuerbaren Energien befinden.

Als Ansporn für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Polen dienen auch Fakten aus der aktuellen Energiegewinnung: Über vier Fünftel der polnischen Stromproduktion stammt aus Kohlekraftwerken aus den 70er und 80er Jahren. Einige werden aus Altersgründen bald vom Netz gehen, bis 2020 Kraftwerke mit einer Leistung von rund 7 GW, bis 2030 gar von rund 15 GW. Gleichzeitig wird mit einer zunehmenden Nachfrage nach Strom gerechnet. Erneuerbare Energien könnten dafür in die Bresche springen.

Wandel auch von Administration und Gesellschaft abhängig
Ins Stocken geraten könnte ein rapider Ausbau durch bürokratische Hürden. Investoren sollten sich jedenfalls vorher informieren, ob die geplanten Flächen zum Beispiel als landwirtschaftliche Fläche ausgeschrieben sind. Umwidmungs-Anträge für solche Flächen haben nur bei schlechtem Ackerland wirklich Aussicht auf Erfolg. Zudem müssen für Anlagen über zwei Megawatt Leistung Netzprüfungs-Gutachten erstellt werden, was zu Verzögerung des Netzanschlusses führen kann.

Die polnische Regierung geht in ihren Planungs-Szenarien von einem Zubau der Photovoltaik von maximal 1,8 GW bis 2020 aus. Von einer Deckelung der Leistung war bisher zwar nicht die Rede, dennoch ist zu befürchten, dass bei einem enormen Ausbau der Solarstrom-Leistung in kurzer Zeit etwaige Förderungen wieder gestrichen werden.

Fest steht, dass sich über die nächsten Jahre in Polen die Zusammensetzung des Strommix verändern wird. Mitentscheidend für Ausmaß und vor allem die Geschwindigkeit der Veränderungen werden vor allem die Details des kommenden Erneuerbare-Energien-Gesetz sein, sowie die Bereitschaft der Gesellschaft und Kommunen, neuen Projekten Platz zu bieten.

Quellen: photovoltaik.eu, photovoltaik.org, Sonne Wind & Wärme 8/2012 S.228-229, EurObserv’ER, Gramwzielone.pl

Polen plant Einführung einer Einspeisevergütung

Der polnische Staatssekretär Mieczyslaw Kasprzak kündigte auf einer Pressekonferenz die Einführung von Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien an. Der Renewable Energy Sources Act soll voraussichtlich Anfang 2013 in Kraft treten. Ein paar inhaltliche Einzelheiten sind schon bekannt. Das Gesetz richtet sich an sämtliche erneuerbaren Energiequellen, darunter Windkraft, Solarenergie, Geothermie und Biomasse. Erklärtes Ziel ist es, damit bis 2020 einen Versorgungsanteil von 15,5% rein durch die Nutzung nachhaltiger Ressourcen zu erreichen. Hierbei sollen Kleinanlagen bevorzugt und schnellstmöglich an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Allerdings ist das Budget für den Ausbau begrenzt. Das Gesetz gilt jeweils für drei Jahre und wird dann turnusmäßig überprüft und gegebenenfalls aktuellen Verhältnissen angepasst.

Im Moment basiert Polens Stromversorgung zu 90% auf Kohle, weniger als 2% werden durch Windkraft erzeugt. Polens fragwürdige Praxis, bei Kohle Biomasse zuzufeuern und dies als grüne Energie zu zertifizieren, ist schon länger in der Kritik. Zudem sind die daraus entstehenden Importkosten für Biomasse extrem hoch. All dies soll sich schon innerhalb der nächsten fünf Jahre durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und das neue Gesetz deutlich ändern. Ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende!

Vollständiger Artikel unter www.wind-works.org