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Frankreich auf dem Weg zur Energiewende

Frankreich auf dem Weg zur Energiewende

Die Regierung in Frankreich hat nach zwei Jahren Arbeit den ersten Entwurf für ein Energiewende-Gesetz akzeptiert. Grund für das plötzliche Umdenken war und ist die Angst vor in die Höhe schießenden Ölpreisen. Die Pläne sind dabei sehr konkret und ehrgeizig. Die Reduzierung von Atomstromproduktion und -verbrauch und von Energie-Importen steht dabei ganz vorne auf der Agenda. Außerdem sollen eine höhere Energieeffizienz und ein Schwarm von Ladesäulen für Elektroautos den allgemeinen Energieverbrauch senken. Mit diesen Änderungen möchte die Regierung um Präsident François Hollande den Grundstein in eine grüne Zukunft legen. 

Erneuerbare Energien verdrängen Braunkohle als Stromquelle Nr.1

Erneuerbare Energien verdrängen Braunkohle als Stromquelle Nr.1

Machtwechsel in der Energiewende: Erneuerbare Energien haben die Braunkohle in Deutschland als wichtigste Stromquelle abgelöst. Zu verdanken ist das vor allem dem starken Zubau von regenerativen Kraftwerken, aber auch dem vorteilhaften Wetter. Der Boom der Braun- und Steinkohle ist vorbei – ihre Stromproduktion ging und vier bzw. elf Prozent zurück.

Was ist „Schwarm-Strom“? Wir klären auf

Schwarm-Strom ist die Zukunft der Energiewende

SchwarmStrom ist die Zukunft der Energiewende (CC)

Der Energiemarkt verändert sich – Und mit ihm auch die Begrifflichkeiten, die man ohne spezifisches Wissen kaum noch verstehen kann. Zu diesen Begriffen zählt auch der immer häufiger gebrauchte „Schwarm-Strom“. Welche zukunftsweisende Idee dahinter steckt – und wie sie der Energiewende zu Nutze kommen kann – erläutern wir in einem kurzen Beitrag. Wir stellen Ihnen heute das Konzept des „Schwarm-Stroms“ vor.

Streitthemen und Neuigkeiten zur Energiewende

Die Energiewende und ihre Streitthemen

Die Energiewende ist ein Mammut-Projekt, welches zu scheitern droht.

Neue Woche, altbekannte Diskussionen in Sachen Energiewende: Gleich mehrere Studien und Organisationen machen die horrenden Kosten der Energiewende transparent und rechnen vor, dass Deutschland seine selbst gesetzten Klimaziele bei weitem verfehlen wird. Die Industrie fordert eine Reform der Energieversorgung, um Kosten einzusparen, aber ein wegweisendes Pumpspeicherkraftwerk bleibt aufgrund der Energiewende unrentabel. Es gibt aber auch gute Neuigkeiten: Die Stadt Köln plant zwei Riesen-Windräder, die fast so hoch wie der Kölner Dom werden sollen und das Bundeswirtschaftsministerium will Unternehmen nun doch stärker an der Energiewende beteiligen. Wir präsentieren Ihnen auch heute wieder einen Rückblick auf die wichtigsten Themen der vergangenen Woche.

Klimaschutz-Szenario 2050 erfordert Zwischenziele

Verändrung des Stromverbrauchs von 2010 bis 2050 Quelle: Zusammenfassung zur Studie „Klimaschutz-Szenario 2050“ des Öko-Instituts

Verändrung des Stromverbrauchs von 2010 bis 2050
Quelle: Zusammenfassung zur Studie „Klimaschutzszenario 2050“ des Öko-Instituts

Klimaschutz ist das angestrebte Ziel: Der aktuelle IPCC-Bericht über die politischen Handlungsmöglichkeiten zur Begrenzung des Klimawandels hat einmal mehr beschrieben, dass jetzt die Weichen für eine deutliche Minderung der Treibhausgasemissionen gestellt werden müssen, betont das Öko-Institut (Freiburg). Dessen Studie „Klimaschutz-Szenario 2050“ zeigt nun, dass ehrgeizige Zwischenziele für die Jahre 2020 bis 2040 erforderlich sind, um die von der Bundesregierung im Energiekonzept gesteckten langfristigen Ziele zu erreichen. Die Analysen machen deutlich, dass die bislang im Energiekonzept festgelegten Zwischenziele verschärft werden müssten, um ambitioniertere Treibhausgasminderungen von 90 Prozent und mehr sicher zu erreichen.

Sonne und Wind statt Fracking oder Putins Gas

Deutschland ist von Putins Gas so abhängig wie Putin von deutschem Geld und von der deutschen Wirtschaft. Ein scharfer Sanktionskurs gegenüber Russlands Ukraine-Politik sei nicht möglich, weil uns Putin sonst den Gashahn zudreht, heißt es in Berlin. Einen Gaskrieg mit Russland können und wollen wir also nicht riskieren. Naheliegend wäre es, die Energiewende mit heimischer Sonne, heimischem Wind, heimischer Bioenergie, heimischer Wasserkraft und heimischer Erdwärme zu forcieren. Die Lösung liegt direkt vor der Haustür.

Energiewende nicht kentern lassen! Großdemonstration am 10. Mai

Energiewende nicht kentern lassen! Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom! Unter diesem Motto planen die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Deutschland, das Kampagnen Netzwerk Campact und die Naturfreunde eine Großdemonstration gegen den neuen EEG-Gesetzesentwurfs der Bundesregierung. Am 10. Mai werden in Berlin zu Land und zu Wasser zehntausende Aktivisten erscheinen, die sich für den konsequenten Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftwerken und gegen die Nutzung von Kohle, Atom und Fracking laut machen.

Ökostrom-Umlage: Länder erreichen Kompromiss mit der Regierung

Die Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer zusammengesetzt und eine Einigung in Sachen Ökostrom-Umlage und dem Zubau von neuen Windkraft-Anlagen erzielt. Die Kostensteigerung bei der Ökostrom-Umlage auf die Bürger soll weitestgehend begrenzt werden und der Austausch alter Windräder durch neue wird nicht in die Begrenzung von 2.500 Megawatt Zubau fallen. Eine Einigung über die rückwirkende Förderkürzungen von Windkraft-Anlagen steht aber noch aus.

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