Solarzellen Posts

Keine staatliche Hilfe für Solarworld – Verhandlungen mit möglichem Investor

Keine staatliche Hilfe für Solarworld – Verhandlungen mit möglichem Investor

Der Wirtschaftsausschuss des sächsischen Landtages hat sich in einer Sondersitzung mit der Insolvenz des Solarzellen-Produzenten Solarworld befasst. Staatliche Hilfen für das Unternehmen lehnte sie jedoch ab.

Dynamische EL – „Erleuchtung“ für PV-Anlagenbesitzer

Dynamische EL – „Erleuchtung“ für PV-Anlagenbesitzer

Funktionierende Solarmodule sind entscheidend für einen reibungslosen Betrieb und den Ertrag von Solaranlagen. Doch obwohl eine PV-Anlage optisch in einem einwandfreien Zustand zu sein scheint, können sich auf Zellebene der Module Defekte befinden, die den Ertrag erheblich einschränken. Eine dynamische EL (dynamische Elektrolumineszenz) macht verschiedene Arten von Defekten in der PV Anlage schnell und flexibel sichtbar. Auf Basis dieser Untersuchungsmethode können zielgerichtete Maßnahmen zur weiteren Analyse oder Wiederherstellung des optimalen Betriebs eingeleitet werden.

Solarradweg in den Niederlanden gebaut

Solarradweg in den Niederlanden gebaut

In einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Amsterdam wird zurzeit der weltweit erste Solarradweg errichtet. Mit einer Länge von 70 Metern soll er genug Strom für die Versorgung von drei Haushalten generieren. Am 12. November wird der Radweg eingeweiht – bis 2016 soll er noch auf 100 Meter ausgebaut werden. Weitere Projekte dieser Art könnten folgen.

Goldene Solarzukunft durch Perowskit-Kristalle?

Goldene Solarzukunft durch Perowskit-Kristalle?

Perowskit-Kristalle können die Zukunft von Solarzellen sein. In nur fünf Jahren Forschung weisen sie den annähernd gleichen Wirkungsgrad auf wie ihre Gegenspieler, Solarmodule aus Siliziumkristallen. Doch der größte Vorteil von Perowskit-Kristallen könnte erst in einem Zusammenspiel zum Vorschein kommen. Denn vor allem in Kombination mit den klassischen Silizium-Kristallen können sie einen immensen Sprung nach vorne in Sachen Wirkungsgrad bewirken. Zum „Beginn einer neuen Ära“ gibt es jedoch noch einige Hürden zu überwinden.

Solarflugzeug „Solar Impulse 2“ hebt erstmals ab

Solarflugzeug „Solar Impulse 2“ hebt erstmals ab

In einem solarbetriebenen Flugzeug die Welt umrunden – ohne Kerosin aber dafür mit Elektromotor. Diesem Schritt sind Schweizer Flugpioniere nun einen erheblichen Schritt näher gekommen. Ihr Solar-Flieger mit dem Namen „Solar Impulse 2“ war bei seinem Jungfernflug bereits 2:17 Stunden in der Luft – angetrieben von nichts weiterem als der Kraft unserer Sonne. Im Frühjahr 2015 soll dann die Erde umrundet werden – etappenweise in 20 Tagen. 

Organische Photovoltaik für Autos und Fassaden: Heliatek erreicht 7 % Wirkungsgrad mit halbtransparenten Solarzellen

Die Firma Heliatek aus Dresden hat einen neuen Rekord in Sachen Transparenz und Wirkungsgrad von biegsamen Photovoltaik-Modulen aufgestellt. Bei einer Transparenz von 40 Prozent erreichen die Module einen Wirkungsgrad von 7,2 Prozent. In Zukunft soll der „HeliaFilm“ an Hausfassaden und Panoramadächern von Automobilen angebracht werden. Der Film wirkt sowohl vor Blendlicht schützend als auch als Stromgenerator.

Bio? -kraftstoff

Sowohl die Akademie der Wissenschaften als auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stellen Biokraftstoffe  als Energiequelle nachdrücklich in Frage. Experten raten jetzt dazu, Ackerflächen wieder zum Anbau von Nahrungsmitteln zu nutzen bzw. dort Solaranlagen aufzustellen.

Biokraftstoff hat sich laut aktuellen Studien des BUND und der Akademie der Wissenschaften als ineffizienter Energielieferant erwiesen. Spiegel Online berichtete am 15. August darüber. „Weder die Umweltbilanz noch die energetische Ausbeute ist ausreichend“, so Dietmar Oeliger vom Naturschutzbund, Nabu (Siehe Blogartikel vom 29. Juli bei Growing the World).  Zudem kommen bei der Bestellung der Ackerflächen Maschinen, Dünger und Pestizide zum Einsatz, was den CO2-Ausstoß erhöhe. Weiterer Ausbau und Intensivierung dieser Energiequelle hätten schwerwiegende Folgen für die Umwelt.  Artenvielfalt ginge verloren und die Fruchtbarkeit des Bodens würde ausgeschöpft.

Schon länger in der Kritik ist, dass Biosprit an Tankstellen lediglich beigemischt wird, also immer noch fossile Quellen genutzt werden. Laut Hartmut Michel, dem Direktor des Max Planck-Instituts für Biophysik in Frankfurt a. Main, beträgt der Energieanteil, der sich in dem Bioethanol befindet, das dem Benzin beigemischt wird, nur zwei Promille der in der Pflanze gespeicherten Energie. Würde man an gleicher Stelle Solarzellen aufstellen, wäre der Ertrag um das 600fache höher (!).

Hauptargument gegen Biokraftstoff ist und bleibt jedoch, dass landwirtschaftliche Flächen besser zum Nahrungsmittelanbau genutzt werden sollten. Die UNO warnt davor, dass Biosprit die Hungerkrise verstärke, da dringend benötigte Anbauflächen verloren gingen. Deutschlands Bundesumweltminister Peter Altmaier zeigt sich von dieser Diskussion gänzlich unbeeindruckt.

Biokraftstoff wird aus nachhaltigen Rohstoffen wie Ölpflanzen, Getreide, Zuckerrohr oder Holz hergestellt. Man bezeichnet damit u.a. Pflanzenöl (Rapsöl), Biodiesel oder Bioethanol. Die Branche widerspricht den Vorwürfen, v.a. dem der Mitschuld an der Hungerkrise. Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) äußerte hierzu: „Von der deutschen Getreideernte gingen im vergangenen Jahr etwa vier Prozent in die Bioethanolproduktion (Siehe Spiegel Online).“ Diese geringe Menge könne keine Auswirkungen auf die Ernährungssituation haben.

Von Anfang an war die Einführung von Biokraftstoff, v.a. von E10, umstritten. Professor Eckhard Boles vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Frankfurt, ist großer Befürworter. Er formulierte in der Motorvison fünf Gründe für Biosprit, darunter die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Schonung der Erdölreserven und die ökologische Erzeugung. Biokraftstoffe bergen wohl auf jeden Fall eine Menge Potenzial: sie lassen sich problemlos speichern und über die bereits für die fossilen Energieträger vorhanden Kanäle verbreiten, so die Deutsche Energie Agentur.

Die Meinungen der Experten gehen also auseinander. Wir sind gespannt!

 

Quellen: Growing the World, Spiegel Online, Motorvision, Deutsche Energie Agentur

 

Anti-Aging-Schutz für Solarzellen

Um Ökostrom auf dem freien Markt konkurrenzfähig zu machen, werden Solarzellen ständig kostengünstiger, effektiver und widerstandsfähiger.

Einen Erfolg auf dem Weg dorthin vermeldet das Forscherteam um den wissenschaftlichen Direktor Christian Hoepfner am Center for Sustainable Energy Systems (CSE) im amerikanischen Cambridge. Das CSE, das zum Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme gehört und mit dem Chemiehersteller Dow Corning zusammenarbeitet, entwickelt gerade eine neue Versiegelungstechnik, um die Lebensdauer von Solarzellen zu erhöhen. Bei dieser umgibt man die zerbrechlichen Siliziumwafer, aus denen die Module bestehen, mit Silikon anstatt dem bisher üblichen Ethylen-Vinyl-Acetat. Silikon, das auch in der Medizintechnik oder für die Autoherstellung verwendet wird, ist äußerst wetterbeständig und hält extremen Temperaturschwankungen statt. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass deutlich weniger Mikrorisse entstehen und die Leistungsfähigkeit der Solarzellen in keiner Weise beeinträchtigt wird.

Mehr dazu unter heise.de

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