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Investition in Photovoltaik-Anlagen in Deutschland, Europa und den USA: Wir stellen Ihnen neue Möglichkeiten zur Geldanlage in Solaranlagen vor

Solaranlagen in Betrieb mit bis zu 1.104 Kilowatt Peak in Deutschland, 925 kWp in Italien und 123 kWp in Spanien. Ein Investment in die Sicherheit von Erneuerbaren Energien kann eine hervorragende Möglichkeit der Geldanlage sein. Milk the Sun bietet daher eine Vielzahl neuer Photovoltaik-Projekte an, in die Sie investieren können. Zusätzlich können Sie in eine schlüsselfertige Anlage mit 940 Kilowatt Peak in Deutschland und ein Projektrecht mit 1.500 kWp in Polen investieren. Besuchen sie www.milkthesun.com, um mehr über unsere Projekte zu erfahren. 

Sie wollen in Photovoltaik-Anlagen investieren? Wir stellen unsere neuesten Anlagen in Betrieb, schlüsselfertige Anlagen und Projektrechte vor

Sie wollen in Photovoltaik-Anlagen investieren? Wir stellen Ihnen heute unsere neuesten Solaranlagen-Projekte in Deutschland, Italien, Frankreich, Griechenland, Spanien und den USA vor. Mit dabei sind Anlagen in Betrieb zwischen 39 kWp in Deutschland und 1.779 Kilowatt-Peak in Italien und schlüsselfertige Anlagen mit bis zu 6.780 Kilowatt-Peak in North Carolina, USA. Auch ein Projektrecht in Deutschland mit 8.300 kWp haben wir im Angebot. Profitieren Sie von Erneuerbaren Energien.

Die italienische AEEG plant Änderungen für den garantierten Mindespreis für PV-Anlagen

Die italienische Autorità per l’Energia Elettrica e il Gas (AEEG) beabsichtigt ab 2014 eine Absenkung der garantierten Mindestpreise für den Stromverkauf. Bis zum 25. November werden die Konsultationen stattfinden. Betroffen sind die Photovoltaikanlagen bis 1 MW, die bisher den garantierten Mindestpreis von 8,06 cent/kWh (2013) erhalten haben.

 

Photovoltaik in: Italien – ein Überblick

Land: ItalienFotovoltaica Italia Conto Energia
Fläche: 301.338 km²
Einwohner: 61 Millionen
Landessprache: Italienisch
Staatsform: parlamentarische Republik

Stromverbrauch: 313.433 GWh/ Jahr
Stromimporte: 47.573 GWh/ Jahr
Anteil Strom aus Erneuerbaren: 13,7%
Anteil Photovoltaik: 6%
Installierte Photovoltaikleistung: 15 GW
Sonneneinstrahlung:  1.100kWh/m² bis 1800 kWh/m²

Erneuerbare Energien Strom Conto Energia

PV in Italien. iStockphoto.com ©gmalandra

Strom und PV in Italien

Dass man in Italien neben langen Stränden und historischen Städten auch sehr viel Sonne genießen kann, wissen nicht nur Touristen. Italien versteht es, seine Sonneneinstrahlung zu nutzen. Das Land am Mittelmeer ist nach Deutschland der zweitgrößte Produzent von Solarenergie in Europa. Rund 426.000 Photovoltaik-Anlagen sind in Italien installiert, mehr als 51.000 davon erzeugen eine Leistung von mindestens 20 kWp.

Der Gesamtanteil der Photovoltaik am italienischen Stromverbrauch liegt bei 6 Prozent. An der in Italien produzierten Strommenge hat der Solarstrom einen Anteil von 7 Prozent.

Gesetze und Einspeisevergütung

Das erste Gesetz zur Förderung von Photovoltaik in Italien trat 2001 in Kraft. Das „Tetti fotovoltaici“ brachte es allerdings auf einen Zubau von gerade einmal 22 MW.

Im Jahr 2005 wurde das Conto Energia verabschiedet, das man durchaus als Pendant zum deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz bezeichnen kann.

2007 wurde es dann vom zweiten Energien-Gesetz abgelöst, das schlicht Conto Energia II genannt wurde. Bei einer Einspeisevergütung von 0,36 € bis 0,48 € / kWh wurden in der Zeit dieses Gesetzes Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 6.600 MW hinzugebaut.

Die nächsten Änderungen erfolgten 2010 – das Conto Energia III trat in Kraft. Nur wenige Monate später wurde es aber schon vom vierten Conto Energia verdrängt.

Das aktuelle Gesetz: Conto Energia V

Aktuell, seit Ende August 2012, ist das Conto Energia V die gesetzliche Richtlinie zur Förderung und Einspeisevergütung von Erneuerbaren Energien und damit auch der Photovoltaik.

Das Conto Energia V sieht, ähnlich wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland, deutlich weniger Förderungen für Photovoltaik vor als seine Vorgänger. Vor allem Kleinanlagen unter 20 kWp profitieren noch von dem neuen Gesetz. Zudem werden Anlagen, die im Zusammenhang mit der Sanierung von Asbestdächern entstehen, bezuschusst. Anlagen auf Freiflächen erhalten in Italien keine Förderung mehr. Der Fokus der italienischen Regierung liegt eindeutig auf Selbstversorgung/ Eigenverbrauch der Anlagenbesitzer und der Nutzung von vorhandenen Dachflächen.

Um die Förderungen zu erhalten, müssen Betreiber ihre Anlagen registrieren lassen. Die Gelder werden dann wie folgt aufgeteilt:

– 50 Mio. € für kommunale Projekte sowie besonders innovative Ideen für die PV
– 140 Mio. € bis Februar für neue Anlagen, je größer die Anlage, desto geringer der Zuschuss
– ab Februar 2013 120 Mio. € über sechs Monate
– danach halbjährlich noch 80 Mio €.

Grid parity in Italien

In Italien ist die Netzparität für PV-Strom bereits erreicht. Die Produktion des Solarstromes ist also rentabel, da er günstiger ist als der Kauf von Netzstrom. Eigens dafür gegründete Firmen kaufen oder vertreiben privat produzierten Strom.

Ausblick

Prognosen sagen für Italien zwar generell keinen Zubau in dem Maße voraus, wie er zwischen 2005 und 2010 stattfand. Dennoch, gerade aufgrund der Netzparität, ist es wahrscheinlich, dass die Photovoltaik weiter ein großes Thema bleiben wird in Italien. Zudem sind die Förderungen für Dachflächen in Italien nach wie vor gut, sodass auch dort mit weiterem Zubau gerechnet werden kann. Viele Unternehmen wie auch Privatbesitzer von größeren Dachflächen werden sich sicher ernsthaft überlegen, ob und wie eine Solaranlage auf dem eigenen Dach umsetzbar wäre.

Italien: Anteil der Solarenergie überschreitet sechs Prozent

fotovoltaica solar Laut dem italienischen Netzbetreiber Terna SpA aus Rom ist der Anteil des Stromes aus Photovoltaik-Anlagen in Italien im Oktober erstmalig auf über sechs Prozent geklettert. Die erbrachte Leistung lag bei über 1,36 Gigawattstunden (GWh). Damit ist die Solarenergie die drittstärkste Kraft der italienischen Stromerzeugung nach Thermoelektrik (fossile Brennstoffe; Atomkraft) mit 72% Anteil und Wasserkraft mit 16% Anteil.

Insgesamt entsprangen bis Ende Oktober dieses Jahres 7% (16,7 GWh) des in Italien produzierten Stromes der Photovoltaik – eine Steigerung von 82% gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtanteil am italienischen Strombedarf betrug jedoch nur 6,1%, da das Land 13% der verbrauchten Energie durch Stromimporte deckte. Italien ist damit der zweitgrößte Stromerzeuger durch Photovoltaik in Europa hinter Deutschland und vor Spanien, wo im August 5,1% des benötigten Stromes durch Photovoltaik und Solarthermie erzeugt wurden.

Quelle: SolarServer

Photovoltaik in Italien – Conto Energia V

Solarland Italien gelang es innerhalb eines Jahres seine Leistungen fast zu verdoppeln und sich so an die Spitze des europäischen Photovoltaikmarktes zu setzen. Annähernd 12 GW wurden zugebaut, das entspricht etwa 350.000 Solarstromanlagen, rund 6900MW gingen ans Netz. Und das im Jahr 2011, als große Unsicherheit wegen des Auslaufens des Conto Energia III und des Wechsels zu Conto Energia IV herrschte.

Jetzt bringt eine erneute Gesetzesänderung den italienischen PV-Markt in Aufruhr. Conto Energia V ist unterzeichnet und tritt am 27. August 2012 in Kraft.

So viel ist bereits sicher: die Einspeisevergütung wird deutlich sinken – die Rede ist von ca. 40%. Geplant sind 23,7Ct./kWh für Dachanlagen bis 3kW und 16,1Ct./kWh für Freiflächenanlagen bis 1MW. Dies ist als Gesamtvergütung zu betrachten, da der Stromverkauf nicht mehr extra entlohnt werden soll. Eine automatische Degression senkt die Einspeisevergütung halbjährlich weiter ab. Außerdem sollen alle Betreiber, die eine Förderung erhalten, ab 1.1.2013 0,05Ct. je geförderte kWh entrichten. Kleinere Dachanlagen, etwa von landwirtschaftlichen Betrieben oder Kommunen mit einer Einwohnerzahl unter 5000, werden in Zukunft mehr gefördert. Für die Abdeckung des Eigenverbrauchs vor Ort gibt es eine Zusatzprämie. Ebenso werden PV-Anlagen in den Erdbebengebieten Norditaliens unterstützt. Für Freiflächenanlagen gibt es nur noch Prämien, wenn sie auf vorbelasteten Flächen (Konversionsflächen) realisiert wurden. Die Registerpflicht wird auf 50kW erhöht, wenn die Anlage im Zuge einer Asbestsanierung installiert wurde. Wer in der EU gefertigte oder besonders innovative PV-Produkte verwendet, bekommt eine Prämie (2Ct./kWh). Auch wird eine Registerpflicht für nahezu alle PV-Anlagen ab 12kW Leistung eingeführt. Grundsätzlich soll das Register den jährlichen PV-Zubau auf 2-3 GW begrenzen. Für sämtliche Anlagen mit einer Leistung bis zu 1MW ist ein Einheitstarif vorgesehen, der sowohl Förderung als auch den Preis für den Stromverkauf beinhaltet. Anlagen über 1MW eröffnen sich die Möglichkeiten, ihren Strom selbst zu vermarkten.

Bestehende Anlagen, denen bereits Förderung zugesprochen wurde, wird Bestandsschutz gewährt. Anlagenbesitzer, Investoren oder Halter von Projektrechten müssen sich also keine Sorgen machen. Sämtliche Freiflächenanlagen auf Ackerflächen, die den Bedingungen des Decreto Romani entsprechen und bis 17.8.2012 in Betrieb gehen, erhalten noch den Tarif gemäß Conto Energia IV. Ab Ende August jedoch gilt die Conto Energia V – auch wenn man im Moment befürchtet, dass das Fördervolumen, das gerade um 7 Mio. erhöht wurde, bis dahin ausgeschöpft sein wird.

Italien ist, allein schon aufgrund seiner geographischen Lage, prädestiniert für die Nutzung der Sonnenergie. Die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung beträgt im Norden 1725 kWh/qm, im Süden bis zu 2000 kWh/qm. Kaum ein anderes Land im Mittelmeerraum verzeichnet so viele Sonnenstunden. Zudem setzen Staat und Regierung auf erneuerbare Energien, haben den Wirtschaftssektor und das Potential der Photovoltaik erkannt. Die behördlichen Genehmigungsverfahren, auch die des neuen Registrierungsprozesses, sind vergleichsweise effizient und einfach. Bereits 1989 wurde Italiens Atomausstieg beschlossen, 1990 das letzte Kernkraftwerk abgeschaltet. Das Land verfügt über eines der zuverlässigsten Stromnetze in Europa und steuert auf Netzparität zu. Vor allem der Süden mit seinen hervorragenden Einstrahlungswerten und den sinkenden Modulpreisen steht kurz davor.

Allen neuen Einschränkungen zum Trotz: Italien fördert die Solarbranche auch weiterhin! Die Kürzungen sind nicht so dramatisch wie erwartet. Der Staat versucht die Kosten der Energiewende nach und nach einzudämmen und so die angestrebte Unabhängigkeit der erneuerbaren Energien von staatlichen Subventionen zu erreichen. Milk the Sun ist gespannt und beobachtet die weiteren Entwicklungen!