Ulrike Posts

Milk the Sun-Studie zeigt: Betreiber von Photovoltaikanlagen könnten ihre Kosten für Versicherungen deutlich senken

Eine Umfrage unseres PV-Marktplatzes hat ergeben, dass die Kosten für die meisten Photovoltaikversicherungen um durchschnittlich 10 % bei gleicher oder besserer Leistung gesenkt werden können. Laut unseren Marktanalysen sind die Beiträge von 9 aus 10 verglichenen Photovoltaikversicherungen deutlich zu hoch, verfügen über geringe Deckungssummen und verursachen somit unnötige Kosten. Die größten Ausschläge ergaben sich bei Anlagen, die seit mehr als zwei Jahren am Netz waren. Gerade bei diesen könnten, aufgrund der Kostenreduktionen bei der Gestehung, deutliche Einsparungen bei einer neuen Versicherung erzielt werden.

Versicherungsbeiträge sind völlig vom jeweiligen Versicherungsanbieter abhängig und berechnen sich aus den unterschiedlichsten Faktoren, wie Investitionssumme, Größe bzw. Leistung der Anlage, Montageart o.Ä. Daraus ergibt sich eine höhere oder niedrigere Einstufung der Schadensrisiken. Freiflächen- oder Bodenanlagen werden beispielshalber immer mit einem höheren Diebstahlsrisiko bewertet. Auch die Selbstbeteiligungskosten im Schadensfall können stark variieren.  Üblich sind Summen zwischen 100 und 500 Euro. Manchmal aber auch erheblich mehr. Es ist sehr zeitaufwendig, die einzelnen Bausteine einer Versicherung, Klauseln, Zusatzversicherungen oder vertragliche Erweiterungen detailliert zu überprüfen und festzulegen.  Der Anbietermarkt bei der Absicherung und auch die hinterlegten Versicherungsprodukte sind extrem intransparent. Dies betrifft sowohl die Beitragsermittlung als auch die Gestaltung der vertraglichen Vereinbarungen. In der Preisgestaltung wird häufig mit schadenabhängigen Vorausrabatten gearbeitet, welche schon nach dem ersten kleineren Schadensfall entfallen.

Eine transparente und effiziente Lösung finden Anlagenbetreiber frei zugänglich im Internet, auch bei unserem Versicherungsrechner. Unser Versicherungsrechner ermöglicht es, Versicherungsbedingungen und Beitragshöhe, speziell auf die eigene Anlage zugeschnitten, tagesaktuell zu berechnen. So erhalten unsere User eine unabhängige Vergleichsmöglichkeit, mit der sie kostenlos und unverbindlich ihre Versicherung benchmarken können. Vergleichen Sie und generieren Sie so Ihren individuell optimierten Versicherungsschutz!

 

Milk the Sun auf Malta

Bei der XII. Leipziger Elevator Pitch Night im Januar 2012 gewann Milk the Sun gleich zwei Preise. Der Online-Solarmarktplatz befand sich damals noch nicht in der Live-Phase, wurde jedoch schon einmal zur innovativsten Geschäftsidee gekürt. Außerdem erhielt Milk the Sun den „Malta-Preis“, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wurde. Dieser Preis, gesponsert von Malta Enterprise, zeichnet diejenige Geschäftsidee aus, die sich am besten auf den maltesischen Markt übertragen lässt.

James Parsons, Direktor des ICC Sprachinstituts und Erfinder der Elevator Pitch Night, unterstützt mit diesem Wettbewerb junge Existenzgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Das ICC Sprachinstitut bietet unter dem Motto „Better English for Better Business“ professionelle, zugleich aber auch individuell zugeschnittene Sprachkurse und –trainings für Privat- und Firmenkunden an.

Malta, ein Inselstaat mit stabilem ökonomischen, politischen und sozialen System, ist alleine aufgrund der hervorragenden Sonneneinstrahlung geradezu prädestiniert für Photovoltaik. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, hat die maltesische Regierung schon vor Jahren beschlossen, alle Dächer von öffentlichen Gebäuden mit Photovoltaik zu bestücken, zumal die freien Flächen auf der kleinen, dichtbesiedelten Insel sehr eingeschränkt sind. Um Schwankungen in der Solarstromproduktion auszugleichen, wird derzeit daran gearbeitet Maltas bisher isoliertes Stromnetz an das europäische Festland anzubinden. Ende 2013 soll das Projekt fertig sein.

Die staatliche Wirtschaftsförderung Malta Enterprise unterstützt sowohl die lokalen Unternehmen bei der Internationalisierung als auch ausländische Investoren, die sich in Malta niederlassen möchten. Sie vermittelt Geschäftskontakte und Investitionsmöglichkeiten über ein weltweites Netzwerk von Auslandsbüros und Repräsentanten. Interessierten Investoren bietet Malta Enterprise die Organisation von Sondierungsreisen mit Rundumservice an.

Felix Krause, CEO von Milk the Sun, wurde dann vergangene Woche zu einer solchen Sondierungsreise nach Malta eingeladen. Eine großartige Chance, um Kontakte zu knüpfen und zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Finanz, Wirtschaft und Recht zu führen. Die Plattform von Milk the Sun, mittlerweile in der offenen Beta-Phase, ist seit Mai aktiv auf dem europäischen PV-Markt tätig und ermöglicht einen transparenten und effizienten Handel mit Projektrechten (Erstmarkt) und bereits laufenden Solaranlagen (Zweitmarkt). Zusätzlich bietet das Serviceportal sämtliche Dienstleistungen rund um die Photovoltaik sowie Kontakte zu qualifizierten Partnern aus der Branche an. Wir freuen uns über die Gelegenheit, Milk the Sun auf Malta vorgestellt haben zu können und so unsere Präsenz vor Ort gestärkt zu haben!

Milk the Sun möchte sich herzlich bei den Teams von ICC Sprachinstitut und Malta Enterprise bedanken! Dies gilt besonders  James Parsons, Sonja Winner und Jeanette Debono.

 

Milk the Sun nimmt an der EU PVSEC teil

Die 27. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, kurz EU PVSEC, ist eine der führenden Messen im Bereich der Photovoltaik. Dieses Jahr findet sie vom 24. bis 28. September erstmalig in Frankfurt am Main statt.

Aussteller für Produktionsanlagen, Komponenten für Solarsysteme, Projektentwicklung, aber auch aus den Bereichen Finanz und Beratung werden anwesend sein. Mit europäischer und internationaler Unterstützung, u.a. durch die UNESCO, den Europäischen Photovoltaik Industrieverband (EPIA) und den Internationalen Verband für PV-Anlagen und Gerätehersteller (IPVEA) erfolgt auf der EU PVSEC ein wichtiger Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie. Die Messe richtet sich also gleichermaßen an Vertreter aus der Industrie, der Forschung und Entwicklung sowie der Wirtschaft und Planung. Milk the Sun nimmt ebenfalls an der EU PVSEC  teil. Wir freuen uns darauf, unseren Online-Marktplatz für PV-Anlagen- und Flächenbesitzer, Projektentwickler und Investoren dort gemeinsam mit Berlin Partner zu präsentieren! Sie finden Milk the Sun in Halle 3 E27. Besuchen Sie uns!

 

Erneuerbare Energien senken Stromkosten

Nachdem vor ein paar Tagen schon der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) die wiederholten Falschmeldung kritisiert hat, dass der Ausbau der regenerativen Energien die Strompreise ansteigen lasse, reagiert jetzt auch die Politik. Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen besuchte die Solar Technology AG in Niestetal – und versprach Besserung.

Das Gespräch mit Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon und Technologievorstand Roland Grebe machte noch einmal das unbedingte Potenzial der Photovoltaik zur Senkung der Netzausbaukosten und die wichtige Rolle von Energiemanagement-Lösungen deutlich. Fazit: Die Energiewende gefährdet den Erhalt des Industriestandorts Deutschland nicht. Unumgänglich sei allerdings, die Solarstromproduktion mit der Nachfrage in Einklang zu bringen. Solarstrom entlastet das Netz und senkt schon heute deutlich die Preise an der Leipziger Strombörse. Intelligente Lösungen sind gefragt. Ein Ansatz wäre z.B.  die Nutzung von Industriedächern für großflächige Solaranlagen, da Gewerbegebiete bereits über eine gute Netzinfrastruktur verfügen. Weiter so!

 

Quelle:SolarServer

 

Photovoltaik in Italien – Conto Energia V

Solarland Italien gelang es innerhalb eines Jahres seine Leistungen fast zu verdoppeln und sich so an die Spitze des europäischen Photovoltaikmarktes zu setzen. Annähernd 12 GW wurden zugebaut, das entspricht etwa 350.000 Solarstromanlagen, rund 6900MW gingen ans Netz. Und das im Jahr 2011, als große Unsicherheit wegen des Auslaufens des Conto Energia III und des Wechsels zu Conto Energia IV herrschte.

Jetzt bringt eine erneute Gesetzesänderung den italienischen PV-Markt in Aufruhr. Conto Energia V ist unterzeichnet und tritt am 27. August 2012 in Kraft.

So viel ist bereits sicher: die Einspeisevergütung wird deutlich sinken – die Rede ist von ca. 40%. Geplant sind 23,7Ct./kWh für Dachanlagen bis 3kW und 16,1Ct./kWh für Freiflächenanlagen bis 1MW. Dies ist als Gesamtvergütung zu betrachten, da der Stromverkauf nicht mehr extra entlohnt werden soll. Eine automatische Degression senkt die Einspeisevergütung halbjährlich weiter ab. Außerdem sollen alle Betreiber, die eine Förderung erhalten, ab 1.1.2013 0,05Ct. je geförderte kWh entrichten. Kleinere Dachanlagen, etwa von landwirtschaftlichen Betrieben oder Kommunen mit einer Einwohnerzahl unter 5000, werden in Zukunft mehr gefördert. Für die Abdeckung des Eigenverbrauchs vor Ort gibt es eine Zusatzprämie. Ebenso werden PV-Anlagen in den Erdbebengebieten Norditaliens unterstützt. Für Freiflächenanlagen gibt es nur noch Prämien, wenn sie auf vorbelasteten Flächen (Konversionsflächen) realisiert wurden. Die Registerpflicht wird auf 50kW erhöht, wenn die Anlage im Zuge einer Asbestsanierung installiert wurde. Wer in der EU gefertigte oder besonders innovative PV-Produkte verwendet, bekommt eine Prämie (2Ct./kWh). Auch wird eine Registerpflicht für nahezu alle PV-Anlagen ab 12kW Leistung eingeführt. Grundsätzlich soll das Register den jährlichen PV-Zubau auf 2-3 GW begrenzen. Für sämtliche Anlagen mit einer Leistung bis zu 1MW ist ein Einheitstarif vorgesehen, der sowohl Förderung als auch den Preis für den Stromverkauf beinhaltet. Anlagen über 1MW eröffnen sich die Möglichkeiten, ihren Strom selbst zu vermarkten.

Bestehende Anlagen, denen bereits Förderung zugesprochen wurde, wird Bestandsschutz gewährt. Anlagenbesitzer, Investoren oder Halter von Projektrechten müssen sich also keine Sorgen machen. Sämtliche Freiflächenanlagen auf Ackerflächen, die den Bedingungen des Decreto Romani entsprechen und bis 17.8.2012 in Betrieb gehen, erhalten noch den Tarif gemäß Conto Energia IV. Ab Ende August jedoch gilt die Conto Energia V – auch wenn man im Moment befürchtet, dass das Fördervolumen, das gerade um 7 Mio. erhöht wurde, bis dahin ausgeschöpft sein wird.

Italien ist, allein schon aufgrund seiner geographischen Lage, prädestiniert für die Nutzung der Sonnenergie. Die durchschnittliche jährliche Sonneneinstrahlung beträgt im Norden 1725 kWh/qm, im Süden bis zu 2000 kWh/qm. Kaum ein anderes Land im Mittelmeerraum verzeichnet so viele Sonnenstunden. Zudem setzen Staat und Regierung auf erneuerbare Energien, haben den Wirtschaftssektor und das Potential der Photovoltaik erkannt. Die behördlichen Genehmigungsverfahren, auch die des neuen Registrierungsprozesses, sind vergleichsweise effizient und einfach. Bereits 1989 wurde Italiens Atomausstieg beschlossen, 1990 das letzte Kernkraftwerk abgeschaltet. Das Land verfügt über eines der zuverlässigsten Stromnetze in Europa und steuert auf Netzparität zu. Vor allem der Süden mit seinen hervorragenden Einstrahlungswerten und den sinkenden Modulpreisen steht kurz davor.

Allen neuen Einschränkungen zum Trotz: Italien fördert die Solarbranche auch weiterhin! Die Kürzungen sind nicht so dramatisch wie erwartet. Der Staat versucht die Kosten der Energiewende nach und nach einzudämmen und so die angestrebte Unabhängigkeit der erneuerbaren Energien von staatlichen Subventionen zu erreichen. Milk the Sun ist gespannt und beobachtet die weiteren Entwicklungen!

 

Vielversprechende Aussichten auf dem PV-Zweitmarkt

 

Der europäische Photovoltaikmarkt ist in den letzten Jahren enorm gewachsen, vor allem in Deutschland und Italien, die 2011 fast 60% des weltweiten Marktwachstums verzeichneten. Gemäß der Devise green economy vereint der Solarmarkt ökologische Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Rentabilität – und ist nicht zuletzt sehr prestigeträchtig.

 

 

Bedenklich für PV-Anlagenbesitzer oder Interessenten ist einzig, dass es sich hierbei um eine äußerst langfristige Investition von mindestens 20 Jahren handelt. Bei einer derartig langen Laufzeit ist nicht auszuschließen, dass die Anlage, sei es aus privaten oder finanziellen Gründen, weiterverkauft werden muss.

Die gute Nachricht: es ist kein Problem, eine bereits produzierende Anlage zu verkaufen. Zahlreiche Interessenten wollen in den krisensicheren Markt der Zukunft, die Photovoltaik, investieren. Zum einen handelt es sich um eine ausgesprochen sichere Investition, die Renditen, unabhängig von Markt- oder Börsenbewegungen, erzielt. Da eine Solaranlage, die regelmäßig gewartet wird,  Jahr für Jahr annähernd gleiche Gewinne erwirtschaftet, lässt sich der Wert der Anlage aufgrund der stabilen Zahlungsströme zu jedem Zeitpunkt sehr genau ermitteln. Zum anderen umgeht man auf diese Art die zahlreichen bürokratischen Hürden, die im Vorfeld eines solchen Projekts genommen werden müssen (Verträge, Richtlinien, Gesetze, Tarife etc.) sowie jegliche Baurisiken. Auch sind statt Ertragsprognosen wie bei Neuanlagen tatsächliche Ertragszahlen verfügbar. Überzeugend auch der Punkt der stabilen Rendite, die durch Übernahme der Einspeisevergütungen miteinhergeht. Zudem besteht durch die Chance der Umschuldung der Neuverhandlung von Versicherungs- oder Wartungsverträgen sowie der technischen Ertragsoptimierung immer die Möglichkeit, die Rendite zu erhöhen.

Aufgrund Ihrer Prognosesicherheit sind PV-Anlagen als langfristige Kapitalanlage sehr gefragt. Dies hält natürlich auch das Verlustrisiko beim Weiterverkauf äußerst gering. Auf der Handelsplattform von Milk the Sun finden Sie sämtliche Informationen, Dienstleistungen und Kontakte zum Thema.

 

Interview mit dem neuen Kooperationspartner dolphIT

 

Milk the Sun und die dolphIT GmbH werden künftig gemeinsam den Photovoltaik-Markt effizienter, transparenter und – in diesem Fall: sicherer –  gestalten.Wir haben Thomas Schuy, Geschäftsführer der dolphIT, zu seinem Unternehmen, seinen Plänen und Zielen befragt.

 

Die dolphIT bietet mit dem System PV-SOC eine innovative Diebstahlsicherung für PV-Module und Wechselrichter. Erklären Sie uns, was Ihr System für die PV-Branche besonders macht und wo die Vorteile bzw. die Kostenersparnis für den Betreiber liegen.„Kurz gesagt sichert PV-SOC das, was für die Solarbranche wichtig ist. Nämlich die Module und Wechselrichter  und nicht die Zaunanlage oder die Umgebung der Anlage. PV-SOC funktioniert zuverlässig, weil die Sicherung über einen Lichtwellenleiter direkt am Modul bzw. dem Wechselrichter angebracht ist. Sobald also jemand versucht, die Module zu demontieren, löst dies einen Alarm aus. Und zwar auf Wunsch über einen VdS-Wachdienst, der im Alarmfall zügig eine Eskalationsroutine abarbeitet. Das kann bis hin zur Benachrichtigung der nächstgelegenen Polizeidienststelle gehen.

Für den Betreiber lassen sich die Kosten an verschiedenen Stellen erheblich einsparen. Zum einen gibt es weniger Falschalarme durch Wind, Wetter oder Tiere. Zum anderen sinken die Versicherungskosten, da die von diesen geforderten Schutzmaßnahmen mit PV-SOC in den meisten Fällen bereits erfüllt sind. Wir stehen mit mehreren Versicherungen in Kontakt und wissen, dass diese beim Einsatz von PV-SOC z.B. auf den Selbstbehalt und teilweise auch auf Übersteig- und/oder Unterkriechschutz bei der Zauninstallation als zusätzliche Schutzmaßnahme verzichten. Das allein macht oft schon 20% der Zaunkosten aus.

Auch auf lange Sicht gesehen ist PV-SOC günstiger als konventionelle Sicherheitssysteme. Wir reden hier teilweise von um 50% geringeren  Kosten, gerechnet auf 20 Jahre.“

Wie funktioniert Ihre Beratungs- und Betreuungsfirma genau? Nennen Sie uns ein kurzes Fallbeispiel, indem Ihre Dienstleistung dabei hilft, die Versicherungskosten eines PV-Anlagenbetreibers zu senken. „Im Beratungsbereich der PV-Sicherheit erstellen wir für unsere Kunden z.B. Kalkulationen über verschiedene Sicherheitslösungen, auch mit Ausblick auf die nächsten Jahrzehnte. Man darf nicht nur die einmaligen Investitionskosten sehen, sondern muss auch die laufenden und wiederkehrenden Kosten für Wartung, Reparatur etc. im Auge behalten.

Wir selbst sind versicherungs-unabhängig, stehen aber mit verschiedenen Versicherungen aus der Solarbranche in Kontakt. Als Beispiel möchte ich die LUMIT der Mannheimer Versicherung nennen. Die Verantwortlichen bei der LUMIT sind von PV-SOC so überzeugt, dass sie uns auf der Intersolar 2012 als strategischen Partner gekürt haben. Wir werden also aktiv empfohlen und LUMIT-Kunden bekommen beim Einsatz von PV-SOC bessere Konditionen.

Nicht zu vergessen sind die geforderten Obliegenheiten, die mit konventionellen Sicherheitssystemen oft schwierig einzuhalten sind. Im Falle eines Versicherungsschadens führt eine Verletzung nicht selten zur Ablehnung der Schadensübernahme.“

Von wem wird Ihr Angebot am meisten genutzt? „Genutzt wird es in erster Linie von Solar-Betreibern. Dabei spielt die Anlagengröße keine besondere Rolle. PV-SOC lässt sich sowohl für kleine als auch für große Anlagen verwenden. Oft machen sich die Betreiber leider erst Gedanken über den Diebstahlschutz, wenn sie von ihrer Versicherung die Auflagen zur Absicherung genannt bekommen. In diesem Fall können mit dem Einsatz von PV-SOC evtl. sogar noch bessere Konditionen mit der Versicherung vereinbart werden.

Leider passiert es aber oft genug, dass sich Betreiber erst mit der Sicherheits-Thematik beschäftigen, wenn bereits ein Diebstahl stattgefunden hat. Und wenn dann die Versicherung nicht oder nur zum Teil zahlt, weil z.B. Obliegenheitsverletzungen vorliegen, dann ist dies doppelt ärgerlich. Und diese Obliegenheitsverletzungen kommen öfter vor, als man denkt. So werden leider immer wieder konventionelle Sicherheitssysteme abgestellt, weil sie zu viele Falschalarme und damit Kosten verursachen.

Am sinnvollsten ist es natürlich, wenn PV-SOC bereits bei der Installation der Module eingebaut wird, aber auch ein Nachrüsten bestehender Module ist meist ohne Probleme möglich.“

Was erwarten Sie von der Zusammenarbeit mit Milk the Sun? „Von Milk the Sun erwarten wir uns eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf dem Zweitmarkt, das heißt im Handelsbereich mit Bestandsanlagen. Diesen stufen wir als sehr interessant und deutlich grösser als den Markt mit Neuanlagen ein.

Auch Bestandsanlagen müssen bzw. werden optimiert und erweitert. Und gerade im Bereich Sicherheitstechnik gibt es bei einer Vielzahl von Anlagen noch Nachholbedarf. Wir hoffen, dass wir zusammen mit Milk the Sun die Betreiber für diese akute Problematik mehr sensibilisieren und ihnen Lösungen anbieten können.“

Wagen Sie einen generellen Ausblick für die Solarbranche? Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation und welche Möglichkeiten haben deutsche Firmen, um auch künftig in diesem Segment erfolgreich mitzumischen? „Wie jede Branche, so unterliegt auch die Solarbranche einem stetigen Wandel. Man hört und liest zwar in letzter Zeit immer wieder schlechte Nachrichten, aber diese drehen sich meist um die Hersteller von PV-Modulen. Aber die Branche besteht nun mal nicht nur aus diesen Herstellern.

Der Markt für Neuanlagen wird vermutlich zurückgehen, doch der Zweitmarkt mit Bestandsanlagen wird nach wie vor interessant sein. Deutsche Firmen haben in diesem Bereich aufgrund ihres Know-Hows und der fortschrittlichen Entwicklung große Möglichkeiten. Sie müssen sie nur nutzen.  Optimierung und Verbesserung, Wartung, Reparatur etc. sind nur einige Bereiche.

Der Massenmarkt wird schnell von der ausländischen Konkurrenz überrollt. Aber in den Bereichen, in denen es um Wissen und Technologie geht, haben deutsche Firmen nach wie vor die Nase vorn.“

Die dolphIT hat eine beachtliche Liste an Referenzen und mit einem weiteren Sicherheitssystem für Solarteure, IMVP-SECURE®, sind Sie 2012 mit dem Innovationspreis der Initiative Mittelstand ausgezeichnet worden. Wo sehen Sie sich im Juli 2013? „Mit unserer Lösung IMVP-SECURE® sind wir heute schon Technologieführer im Bereich Diebstahlschutz für mobile und stromlose Objekte. Für nächstes Jahr streben wir die Marktführerschaft an. Für PV-SOC streben wir eine Quote von 15% aller zu optimierenden Bestandsanlagen an. Nach unserer Einschätzung sammeln sich das Wissen und die Marktpotentiale in nur wenigen Kooperationen. In Milk the Sun sehen wir daher einen starken Kooperationspartner, um dieses Ziel zu erreichen.“

 

Milk the Sun sagt Danke und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit dolphIT.