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Milk the Sun im Interview

MeinStartup.com, ein Internetportal rund um die Themen Existenzgründung, innovative Geschäftsideen und Selbstständigkeit, hat,  vertreten durch CEO Felix Krause, Milk the Sun in einem Interview vorgestellt. Fragen und Antworten zu unserem Geschäftskonzept, zum Thema Energiewende und zur Entwicklung der Photovoltaik  finden Sie hier

 

Per Solarstrom durch die Galaxis

Wer verfolgt im Moment nicht – voller Neugier – die Schritte der „Curiosity“ auf dem Mars? Jetzt kündigt die NASA an, Raumfahrzeuge künftig mit Solarstrom betreiben zu wollen. Die amerikanische Raumfahrtbehörde steht derzeit in Verhandlungen mit Deployable Space Systems und ATK Space Systems Inc. Beide Unternehmen durchlaufen ein Ausschreibungsverfahren der NASA. In der ersten Phase werden die innovativen Systemtechnologien entwickelt und auf der Erde getestet. In einem zweiten Schritt muss sich die Technik auch im Weltall bewähren. Solarmodule sind im Vergleich zu den herkömmlichen Antriebssystemen deutlich kleiner und leichter. Dies könnte die Leistungsfähigkeit von Raumfahrzeugen erheblich steigern und die Erforschung des Kosmos weiter voranbringen.

Quelle: NASA

 

Grüne Prognosen für 2013

Norbert Allnoch, Direktor des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) erklärt für 2013 die erneuerbaren Energien zur vermutlich wichtigsten Stromquelle Deutschlands.

Bereits im letzten Jahr betrug der Ökostromanteil ca. 20% des gesamten Bedarfs. Braun- und Steinkohle deckten zusammen 44% ab, Atomkraft 18%, Erdgas steuerte 14% bei. Ersten Einschätzungen zufolge wird Ökoenergie dieses Jahr etwa 140 Milliarden kWh Strom liefern und liegt jetzt schon auf Platz 2 der Energieerzeuger, direkt hinter Braunkohle. Somit sei das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis 2020 einen Stromanteil von 35% rein aus erneuerbaren Energien zu beziehen, auf jeden Fall zu erreichen. Wahrscheinlich sogar schon um einiges früher als erwartet.

Quelle: Welt Online

 

Polen plant Einführung einer Einspeisevergütung

Der polnische Staatssekretär Mieczyslaw Kasprzak kündigte auf einer Pressekonferenz die Einführung von Einspeisevergütung für Erneuerbare Energien an. Der Renewable Energy Sources Act soll voraussichtlich Anfang 2013 in Kraft treten. Ein paar inhaltliche Einzelheiten sind schon bekannt. Das Gesetz richtet sich an sämtliche erneuerbaren Energiequellen, darunter Windkraft, Solarenergie, Geothermie und Biomasse. Erklärtes Ziel ist es, damit bis 2020 einen Versorgungsanteil von 15,5% rein durch die Nutzung nachhaltiger Ressourcen zu erreichen. Hierbei sollen Kleinanlagen bevorzugt und schnellstmöglich an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Allerdings ist das Budget für den Ausbau begrenzt. Das Gesetz gilt jeweils für drei Jahre und wird dann turnusmäßig überprüft und gegebenenfalls aktuellen Verhältnissen angepasst.

Im Moment basiert Polens Stromversorgung zu 90% auf Kohle, weniger als 2% werden durch Windkraft erzeugt. Polens fragwürdige Praxis, bei Kohle Biomasse zuzufeuern und dies als grüne Energie zu zertifizieren, ist schon länger in der Kritik. Zudem sind die daraus entstehenden Importkosten für Biomasse extrem hoch. All dies soll sich schon innerhalb der nächsten fünf Jahre durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien und das neue Gesetz deutlich ändern. Ein wichtiger Schritt in Richtung Energiewende!

Vollständiger Artikel unter www.wind-works.org

Jahrestag der Entdeckung der kosmischen Strahlung

Heute vor 100 Jahren entdeckte der österreichische Physiker Victor Franz Hess (1883-1964) auf einer Ballonfahrt die kosmische Strahlung. Seine Messungen ergaben eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit der Atmosphäre sowie eine Zunahme der Gammastrahlung. Unter kosmischer Strahlung versteht man eine energiegeladene Teilchenstrahlung, die aus dem Weltall kommt. Hauptsächlich besteht sie aus Protonen. Schon 1908 registrierte Karl Bergwitz die, damals noch Höhenstrahlung genannte Erscheinung, veröffentlichte aber nichts darüber, da ein Messfehler vermutet wurde. Erst 1912, als Hess das Ergebnis bestätigt sah, erschien ein Artikel in der Physikalischen Zeitschrift. 1936 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physik.

 

Solarenergie als Lösung für Indiens Stromprobleme

Nach den verheerenden Stromausfällen letzte Woche in Indien, bei denen über 600 Mio. Menschen plötzlich ohne Strom dastanden, raten Experten nun zu Solarenergie. Die indische Stromversorgung gilt allgemein als instabil und unzuverlässig. Nach wie vor verfügen dort ca. 400 Mio. Einwohner über keinen Anschluss an das Stromnetz. Allein dieses Jahr sind die Ölpreise um 40% gestiegen, die Kohleimporte werden immer knapper. Dabei wäre Sonne im Überfluss vorhanden. Die Sonneneinstrahlung in Indien beträgt 4 bis 7 kWh pro Quadratmeter und Tag, an rund 300 Tagen im Jahr scheint die Sonne. Beste Voraussetzungen also, um auf Solarenergie umzusatteln und so das Netz zu entlasten und weiteren strukturellen Versorgungsproblemen vorzubeugen.

 

Quelle: solarserver, solarportal24

 

Die großen Solarmythen – Teil 1: Solarenergie ist nur im sonnigen Süden effektiv nutzbar

Nein! Photovoltaik funktioniert nicht ausschließlich bei strahlendem Sonnenschein. Selbst an bewölkten Tagen erzielt man damit, gemessen in Deutschland um die Mittagszeit, eine Leistung von ca. 10.000 MW. Das entspricht der Leistung von 10 Atomkraftwerken. Die jährliche Sonneneinstrahlung beläuft sich hierzulande auf durchschnittlich 1.000 kWh pro Quadratmeter. Das entspricht immerhin etwa der Hälfte der Strahlungsintensität, die in der Sahara herrscht. Mithilfe immer ausgereifterer Technologien, z.B. mit Dünnschicht-Solarzellen, lässt sich auch bei schlechtem Wetter, im Herbst oder Winter zuverlässig Solarstrom erzeugen. Fortsetzung folgt!

 

 

 

Anti-Aging-Schutz für Solarzellen

Um Ökostrom auf dem freien Markt konkurrenzfähig zu machen, werden Solarzellen ständig kostengünstiger, effektiver und widerstandsfähiger.

Einen Erfolg auf dem Weg dorthin vermeldet das Forscherteam um den wissenschaftlichen Direktor Christian Hoepfner am Center for Sustainable Energy Systems (CSE) im amerikanischen Cambridge. Das CSE, das zum Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme gehört und mit dem Chemiehersteller Dow Corning zusammenarbeitet, entwickelt gerade eine neue Versiegelungstechnik, um die Lebensdauer von Solarzellen zu erhöhen. Bei dieser umgibt man die zerbrechlichen Siliziumwafer, aus denen die Module bestehen, mit Silikon anstatt dem bisher üblichen Ethylen-Vinyl-Acetat. Silikon, das auch in der Medizintechnik oder für die Autoherstellung verwendet wird, ist äußerst wetterbeständig und hält extremen Temperaturschwankungen statt. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass deutlich weniger Mikrorisse entstehen und die Leistungsfähigkeit der Solarzellen in keiner Weise beeinträchtigt wird.

Mehr dazu unter heise.de