Zweite Runde für gemeinsame Photovoltaik- und Windkraft-Ausschreibungen eröffnet

Zweite Runde für gemeinsame Photovoltaik- und Windkraft-Ausschreibungen eröffnet

Bis zum 2. November akzeptiert die Bundesnetzagentur Gebote für die zweite gemeinsame Ausschreibung von Photovoltaik und Windkraft. Aufschläge gibt es für Gebote in Gebieten, die bereits über viele EE-Anlagen verfügen.

 

Die zweite technologieübergreifende Ausschreibungsrunde für Photovoltaik- und Windkraftanlagen an Land ist eröffnet. Die Bundesnetzagentur akzeptiert entsprechende Gebote bis zum 2. November (da der 1. Novemberin einigen Teilen Deutschlands ein Feiertag ist). Das Gesamtvolumen der Ausschreibung beträgt 200 Megawatt. Für beide Technologien beträgt das zulässige Höchstgebot 8,75 Cent pro kWh.

 

Aufschlag für Gebote in Gebieten mit viel EE

Für Gebiete, die bereits über viele Anlagen erneuerbarer Energie verfügen, gilt wie auch bei der ersten Ausschreibungsrunde ein Gebotsaufschlag. Die Bundesnetzagentur hat 98 Landkreise im gesamten Bundesgebiet ermittelt, für die dieser Aufschlag gilt. Die sogenannte „Verteilernetzkomponente“ beträgt zwischen 0,08 und 0,88 Cent pro kWh für die Photovoltaik, bei der Windkraft liegt der Aufschlag zwischen 0,07 und 0,58 Cent pro kWh.

Der Aufschlag selbst wird dabei bei erfolgreichem Gebot allerdings nicht ausbezahlt – er ist nur für die Reihung der Gebote entscheidend, die über die Vergabe der Projekte entscheidet. Im Erfolgsfalle wird nur der ursprünglich gebotene Preis ausgezahlt.

 

Kritik an technologieübergreifender Ausschreibung

Bei der ersten Ausschreibung mit Stichtag 1. April gingen alle Zuschläge an die Photovoltaik, die Windkraft ging leer aus. Verbände, Politiker und Marktteilnehmer übten daraufhin teils erhebliche Kritik am System der gemeinsamen Ausschreibung.

Die erfolgreichen Gebote betrugen damals zwischen 3,96 bis 5,76 Cent pro Kilowattstunde.

 

Simon

Journalist, PR- und Marketingmanager, Blogger bei Milk the Sun.

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