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Öl bremst Strom: Energiewende wird durch Umlagen und Abgaben behindert

Öl bremst Strom: Energiewende wird durch Umlagen und Abgaben behindert

Der Berliner Think Tank für die Energiewende, Agora Energiewende, hat in einer Grundlagenstudie eine Bevorzugung klimaschädlicher Energien festgestellt und fordert eine Reform des Abgaben- und Umlagensystems für eine klimafreundliche Entwicklung des Energiesystems. Ausgangspunkt der Studie sind die Steuerzuschläge auf Energiepreise, die je nach Energieträger große Unterschiede aufweisen.

Bundestag darf Folgekosten der Atomenergie nicht den Steuerzahlern aufhalsen

Bundestag darf Folgekosten der Atomenergie nicht den Steuerzahlern aufhalsen

Es ist das übliche Problem der fehlenden Fairness im Rahmen der Energiewende. Kohle- und Atomkonzerne werden finanziell entlastet, der Steuerzahler ist der Leidtragende. Auch das neue „Gesetzespakets zur Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung“ wird das nicht ändern. Der BUND übt starte Kritik.

Vom EEG profitieren auch weiterhin stromintensive Unternehmen

Vom EEG profitieren auch weiterhin stromintensive Unternehmen

Auf Kosten der Bürger dürfen 717 stromintensive Unternehmen in Deutschland weiterhin Energie verbrauchen, ohne die EEG-Umlage zahlen zu müssen. Das ändert sich auch mit dem neuen EEG 2017 nicht. Ein erneuter Anstieg der eingesparten Kosten im nächsten Jahr wird erwartet, obwohl die Bundesregierung Maßnahmen parat hält.

Steuerliche Anreize durch PV-Investment

Steuerliche Anreize durch PV-Investment

Aufgrund der aktuellen politischen Lage könnte man davon ausgehen, dass die Investitionsbereitschaft in Erneuerbare Energien immer geringer wird. Sukzessive Reduzierungen der Einspeisevergütung, die nicht gerade förderlichen Neuerungen im Erneuerbaren Energie Gesetze (EEG), sowie anhaltende politische Diskussionen könnten daran schuld sein. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Der Handel mit laufenden Solaranlagen befindet sich im Aufwind. Das liegt zum einen daran, dass es an alternativen Anlagemöglichkeiten mit einem so ausgewogenen Rendite/Sicherheits-Verhältnis mangelt. Vor allem aber bietet eine Investition in Photovoltaikanlagen steuerliche Anreize wie den Investitionsabzugsbetrag oder Sonderabschreibungen.

Rückerstattung von Kreditbearbeitungsgebühren

Rückerstattung von Kreditbearbeitungsgebühren

Bei der Beantragung von Krediten sind bisher in vielen Augen ungerechtfertigte Kreditbearbeitungsgebühren angefallen. Diese waren in den Geschäftsbedingungen niedergeschrieben und somit für Kunden unumgänglich. Falsch, urteilte jüngst der Bundesgerichtshof (BGH) und entkräftet damit die Argumentation der Banken. Für die Vergabe von Krediten dürfen keine Bearbeitungsgebühren verlangt werden. Kreditkunden haben nun rückwirkend die Möglichkeit, diese Gebühren erstattet zu bekommen. Das gilt auch für Kredite, die für die Finanzierung von Solaranlagen aufgenommen wurden.

Investitionsabzugsbetrag für Solaranlagen

Investitionsabzugsbetrag für Solaranlagen

Steuerliches Optimierungspotenzial ergibt sich bei Solarinvestments aus dem sogenannten Investitionsabzugsbetrag, aus Sonderabschreibungen und im Rahmen der Vermögensnachfolge.

Dass PV-Anlagen immer noch ein interessantes Investment sind, erklären Gerhard Schmitt und Klaus-Lorenz Gebhardt, Rechtsanwälte/Steuerberater und Partner der mittelständischen Beratungsgesellschaft RBS RoeverBroennerSusat, wenn man bestimmte Rahmenbedingungen beachtet.

Lesen Sie weitere Einzelheiten zum Thema auf dem Milk the Sun Blog.

Nachtrag zum offenen Brief an Sigmar Gabriel

Nachtrag zum offenen Brief an Sigmar Gabriel

In unserem offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel haben wir dem Ministerium ungerechtfertigt hohe Ausgaben für die Kampagne zur EEG-Reform unterstellt. Aktuelle Zahlen untermauern unseren Vorwurf nun und zeigen das finanzielle Ausmaß der Kampagne auf. 

Photovoltaikanlagen verkaufen