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Vier Fragen an… Jürgen Trittin, Die Grünen

Vier Fragen an… Jürgen Trittin, Die Grünen

Jürgen Trittin wurde 1954 in Bremen geboren und ist Politiker bei der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Er hat Sozialwissenschaften in Göttingen studiert und war anschließend an gleicher Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität und freier Journalist für die Göttinger Stadtzeitung tätig. Von 1990 bis 1994 hatte Herr Trittin das Amt des niedersächsischen Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten inne, ehe er von 1998 bis 2005 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit war. Die folgenden vier Jahre war er stellvertretender Vorsitzender der Bundesfraktion der Grünen, ab 2009 sogar Fraktionsvorsitzender im 17. Deutschen Bundestag der Bundesfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Bei der Bundestagswahl 2013 gehörte Jürgen Trittin zu den zwei Spitzenkandidaten seiner Partei, legte sein Amt aber später nieder. Aktuell ist er Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union und im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, sowie Mitglied der Parlamentarischen Versammlung de NATO.

Wir hatten das Glück, seine Zeit für unsere Vier Fragen an… in Anspruch nehmen zu dürfen. 

„Kohle und Atom, raus aus unsrem Strom!“ – Auf der Demo

„Kohle und Atom, raus aus unsrem Strom!“ – Auf der Demo

Schaufeln die Politiker der Energiewende ihr eigenes Grab?

Schaufeln die Politiker der Energiewende ihr eigenes Grab?

12.000 Demonstranten sind am 10. Mai in Berlin gegen die Energiepolitik der deutschen Bundesregierung auf die Straßen gegangen. 12.000 Demonstranten haben während ihrem fünf Kilometer langen Marsch durch das Regierungsviertel lautstark gegen Sigmar Gabriel und seine EEG-Novelle protestiert und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Das Aus von Kohle- und Atomstrom wurde vehement gefordert, die Bevormundung der energieintensiven Industrie stark kritisiert, die Gleichstellung und der Ausbau der Erneuerbaren Energien schnellstmöglich gefordert und die Ignoranz der Politiker heftig angegriffen. Zum Abschluss einer großartigen Demonstration trugen die Bands „Revolverheld“ und „Seeed“ mit einem kostenlosen Konzert und eigenen Worten ihren Teil zur Energiewende-Demo bei und verschafften der Stimme der Demonstranten noch einmal ordentlich Nachdruck. Das Volk muss gehört werden. Energiewende jetzt!

Eine Milliarde Dächer – eine Milliarde Solar-Anlagen: Ein Kommentar von Franz Alt, freier Journalist

Weltweit gibt es schätzungsweise eine Milliarde Häuser und Fabriken und deshalb eine Milliarde mal die Möglichkeit, auf diesen Dächern mit Hilfe der Sonne Solar-Strom und/oder Wärme zu erzeugen. Ein Blick auf Google Earth und sofort wird einem klar, welche Potentiale noch brachliegen. Der Forschungsdirektor des Instituts für Nachhaltigkeitspolitik in Tokio, Dr. Eric Martinot, hat dazu einen Aufruf gestartet: „No rooftop left behind“ – „Kein Dach ungenutzt lassen“.

Sonne und Wind statt Fracking oder Putins Gas

Deutschland ist von Putins Gas so abhängig wie Putin von deutschem Geld und von der deutschen Wirtschaft. Ein scharfer Sanktionskurs gegenüber Russlands Ukraine-Politik sei nicht möglich, weil uns Putin sonst den Gashahn zudreht, heißt es in Berlin. Einen Gaskrieg mit Russland können und wollen wir also nicht riskieren. Naheliegend wäre es, die Energiewende mit heimischer Sonne, heimischem Wind, heimischer Bioenergie, heimischer Wasserkraft und heimischer Erdwärme zu forcieren. Die Lösung liegt direkt vor der Haustür.

Energiewende nicht kentern lassen! Großdemonstration am 10. Mai

Energiewende nicht kentern lassen! Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom! Unter diesem Motto planen die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Deutschland, das Kampagnen Netzwerk Campact und die Naturfreunde eine Großdemonstration gegen den neuen EEG-Gesetzesentwurfs der Bundesregierung. Am 10. Mai werden in Berlin zu Land und zu Wasser zehntausende Aktivisten erscheinen, die sich für den konsequenten Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftwerken und gegen die Nutzung von Kohle, Atom und Fracking laut machen.

Photovoltaik weltweit: PV-Kraftwerke mit 360 GW Leistung in den USA und 250 GW in Nevada; PV-Module mit 1 MW Leistung für WM-Stadion in Brasilien

Immer mehr Photovoltaik-Projekte werden in Nord- und Südamerika errichtet und in Betrieb genommen. Groß im Kommen ist dabei der Süden und der Westen der USA. Die Großunternehmen Sempra und ConEdison arbeiten nun zusammen, um ein PV-Großprojekt von 360 Megawatt (MW) Leistung auf die Beine zu stellen. Auch FirstSolar befindet sich im Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Wechselnennleistung von 250 MW Leistung. Sogar bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien wird die Photovoltaik zum Einsatz kommen. Die „Arena Pernambuco“ soll von einer PV-Anlage mit einem Megawatt Leistung versorgt werden.

Ökostrom ist günstiger als konventioneller Strom: Ein Beitrag des Fernsehsenders 3sat

Versteckte Kosten: Ökostrom ist günstiger als konventioneller Strom. Läge man die versteckten Kosten der konventionellen Energien auf den Strompreis um, beliefen sich diese auf 10 Cent pro Kilowattstunde, sagt Swantje Küchler.

Mit einem Klick auf das Bild oder diesen Link gelangen Sie zum Video in der 3sat-Mediathek:

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Photovoltaik-Anlage mit 1,1 Gigawatt: Großprojekt in China gestartet – Teilabschnitt mit 300 Megawatt Leistung im Bau

Das Unternehmen China Singyes plant ein Photovoltaik-Großprojekt mit einer Gesamtleistung von 1,1 Gigawatt. Der erste Teilabschnitt mit einer Leistung von 300 Megawatt befindet sich bereits im Bau. Bis 2019 soll das Projekt in der Provinz Gansu im Westen Chinas fertiggestellt werden. Für die Zukunft plant das Unternehmen die Elektrifizierung bisher noch nicht mit Strom versorgter Gebiete. 

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