Solarstrom Posts

Clevere Reaktion auf das EEG 2012: „Dritte vor Ort beliefern“

Die diesjährigen EEG-Änderungen stellen die Photovoltaikbranche vor neue Herausforderungen. Wie kann man nach der Einführung des Marktintegrationsmodells PV-Anlagen auch weiterhin wirtschaftlich betreiben? Wie reagiert man auf die Absenkung der Einspeisevergütung? Milk the Sun hat sich umgehört.

Ein innovativer Lösungsvorschlag hierzu kommt aus Franken!
Der Landesverband Franken der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS Franken) setzt sich für die Interessen von Verbrauchern zur Nutzung erneuerbarer Energien und ökonomischer Energieverwendung ein. Das Konzept „Dritte vor Ort beliefern“ entstand als Reaktion auf das neue EEG und steht für die Versorgung mit Solarstrom, der von PV-Anlagen auf fremden Dächern produziert wird, wobei der Anlagenbetreiber durch einen kalkulierten Lieferpreis rechnerisch eine hundertprozentige EEG-Volleinspeisung erreicht und Abzüge durch das Marktintegrationsmodell vermeidet.

Konkret sieht das so aus: Ein Betreiber installiert eine PV-Anlage auf einem nicht ihm gehörenden Grundstück oder Gebäude und schließt sie an das öffentliche Netz an. Wichtig ist hierbei, dass der größte Stromanteil vor Ort bzw. in unmittelbarer Nähe verbraucht wird. Der Grundstücks- oder Gebäudeeigentümer (nach Vereinbarung auch Pächter) bezieht den produzierten Solarstrom und reduziert so seine Kosten für Strom aus dem öffentlichen Netz. Dafür zahlt er dem Betreiber ein Nutzungsentgelt in Form eines vereinbarten Stromlieferpreises. Dieser Stromlieferpreis gilt für die gesamte Laufzeit (min. 20 Jahre) und entspricht entweder der Höhe der EEG-Vergütung oder wird individuell festgelegt. Der überschüssige Strom wird regulär in das öffentliche Netz eingespeist und erhält die aktuelle EEG-Vergütung. Rein rechnerisch kommt man so wieder auf eine Einspeisevergütung von 100%.

Die ersten Projekte nach diesem Konzept finden sich bereits bei Milk the Sun. Auf unserem europaweiten Online-Marktplatz für Photovoltaik können Sie Ihr Dach vermieten oder verpachten bzw. nach Dachflächen zur Photovoltaiknutzung suchen. Innovative Ideen wie das wirtschaftliche Betreiben von PV-Anlagen auf fremden Dächern machen die Solarbranche trotz Marktintegrationsmodell zu einem nach wie vor lukrativen und gleichzeitig ökologischen Geschäftszweig. Wir von Milk the Sun freuen uns, dass man Klimaschutzziele auch weiterhin mit Wirtschaftlichkeit erreichen kann!

Quelle: DGS Franken

Neue Systeme zur netzunabhängigen Stromversorgung und Stromspeicherung

Eigenverbrauch, Selbstversorgung und Netzunabhängigkeit rücken immer mehr in den Fokus der Photovoltaikbranche. Milk the Sun möchte an dieser Stelle auf  den Photovoltaikspezialisten ANTARIS SOLAR  aufmerksam machen, der jetzt mit der eKiss-Box und Mini eKiss zwei mobile Off-Grid Photovoltaik-Systeme auf den Markt bringt, die den Kunden energetische Unabhängigkeit ermöglichen.

ANTARIS SOLAR entwickelt modernste Solartechnologien und zählt weltweit zu den führenden Anbietern auf diesem Gebiet. Das Produktspektrum reicht von mono- und polykristallinen Modulserien über Wechselrichter, Montagesysteme und Monitoring-Tools bis hin zu Installationszubehör, Werkzeug und Software.

Die eKiss-Box, kurz für „energy – Keep it simple & safe“, steht für eine sichere und netzunabhängige Energieversorgung bei einfachster Anwendung. Dank nutzerfreundlicher Plug-and-Play-Technik kann man das System ganz einfach selbstanschließen. Einzig für die Erdung der Anlage ist evtl. ein Fachmann nötig. Die eKiss-Box wird in vier Varianten angeboten, abgestimmt auf die jeweiligen Modulzahlen. Diese flexible Modularität deckt ein Leistungsspektrum von 350 bis 2000 Watt ab. Die kleinste Konfiguration arbeitet mit nur einem Solarmodul, die größte mit zwölf. Zur Stromspeicherung werden wartungsfreie AGM-Batterien verwendet. eKiss ermöglicht ein umweltfreundliches Betreiben von elektrischen Geräten, von Lampen und Kleingeräten bis hin zu Kühlschränken und Waschmaschinen. Netzunabhängig und nachhaltig.

Mini eKiss ist eine koffergroße Solar-Ladebox, die mit einem kleinformatigen PV-Modul (alternativ auch mit einem Poly-Modul bis zu einer Maximalleistung von 230 Watt) betrieben wird. Als Speicher dient eine 12 Volt starke AGM Batterie. Das System verfügt über 5 Anschlüsse mit je einem Doppel-USB-Adapter und ist in der Lage, bis zu 10 kleinere Geräte mit Strom zu versorgen. Zudem gibt es einen 230 Volt-Anschluss, der AC-Verbraucher bis 100 Watt beliefern kann. Selbstverständlich gehört auch eine Kurzschluss-Sicherung dazu. Mit Mini eKiss ist die Stromversorgung von Laptops, Ventilatoren, Handys oder ähnlichen Kleingeräten überall gesichert. Sozusagen „Solarstrom to go“.

In vielen Ländern gibt es nach wie vor keine stabile und flächendeckende Stromversorgung. In Afrika zum Beispiel, und hier vor allem im ländlichen Raum, wird Energie immer noch größtenteils mit Dieselgeneratoren erzeugt. Systeme, wie sie jetzt die ANTARIS SOLAR hergestellt hat, bieten auch eine Perspektive zur nachhaltigen Entwicklungshilfe. Eine dezentrale und autarke Stromversorgung mithilfe erneuerbarer Energien ist möglich. Und verdient unsere Unterstützung.

 

Per Solarstrom durch die Galaxis

Wer verfolgt im Moment nicht – voller Neugier – die Schritte der „Curiosity“ auf dem Mars? Jetzt kündigt die NASA an, Raumfahrzeuge künftig mit Solarstrom betreiben zu wollen. Die amerikanische Raumfahrtbehörde steht derzeit in Verhandlungen mit Deployable Space Systems und ATK Space Systems Inc. Beide Unternehmen durchlaufen ein Ausschreibungsverfahren der NASA. In der ersten Phase werden die innovativen Systemtechnologien entwickelt und auf der Erde getestet. In einem zweiten Schritt muss sich die Technik auch im Weltall bewähren. Solarmodule sind im Vergleich zu den herkömmlichen Antriebssystemen deutlich kleiner und leichter. Dies könnte die Leistungsfähigkeit von Raumfahrzeugen erheblich steigern und die Erforschung des Kosmos weiter voranbringen.

Quelle: NASA

 

Die großen Solarmythen – Teil 1: Solarenergie ist nur im sonnigen Süden effektiv nutzbar

Nein! Photovoltaik funktioniert nicht ausschließlich bei strahlendem Sonnenschein. Selbst an bewölkten Tagen erzielt man damit, gemessen in Deutschland um die Mittagszeit, eine Leistung von ca. 10.000 MW. Das entspricht der Leistung von 10 Atomkraftwerken. Die jährliche Sonneneinstrahlung beläuft sich hierzulande auf durchschnittlich 1.000 kWh pro Quadratmeter. Das entspricht immerhin etwa der Hälfte der Strahlungsintensität, die in der Sahara herrscht. Mithilfe immer ausgereifterer Technologien, z.B. mit Dünnschicht-Solarzellen, lässt sich auch bei schlechtem Wetter, im Herbst oder Winter zuverlässig Solarstrom erzeugen. Fortsetzung folgt!

 

 

 

Erst melken, dann speichern – die Batterie ist Photovoltaik-Zukunft

„Speicher spielen eine entscheidende Rolle beim Umbau der Stromversorgung“, meint Batterieexperte Matthias Vetter vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hervor im Interview mit Intersolar. Batterien stellen einen wichtigen Faktor in der Energiegewinnung mit Sonne dar. Sie regulieren die Einspeisung, also die Netzstabiltät und sie speichern übermäßig produzierte Energie zumindest kurz- und mittelfristig. Die Forschung und Investition in Batterietechnologie ist für die Photovoltaikindustrie verlockend. Heutige politische Rückschläge für die Branche, wie jüngst die geplanten Kürzungen der Solarförderung, nicht zuletzt aufgrund einer sogenannten Überschwemmung des Marktes mit sauberem Strom, könnten durch langfristige Speichermöglichkeiten etwas abgefedert werden. Derzeit wird in der Branche viel in die optimale Speichertechnologie und Lebenserhaltungsdauer von Batterien investiert. Hybridvarianten und leistungsfähige Lithiumbatterien, wie sie auch in Elektro-Fahrzeugen verwendet werden, stehen im Fokus um Solarstrom effizienter einsetzen zu können. Die Idee über Batteriesysteme allein die übermäßig produzierte Menge an Solarstrom zu halten ist jedoch nicht realistisch, meint Matthias Vetter. Denn Deutschland wird bei einer Einspeisung von 30% beispielsweise, „nicht umhinkommen, auch saisonale Speicher auf Basis von Wasserstoff einzusetzen und das Strom- und Gasnetz bidirektional zu koppeln.“ Speichersysteme für die Energiewende sind viel diskutiert. Auch auf der Intersolar Europe Conference am 11. Juni 2012 in München stellen Experten bei der Electricity Storage-Vortragsreihe die verschiedenen Batterietechniken und ihre jeweiligen Anwendungsgebiete vor. Eine anschließende Podiumsdiskussion soll die Frage dazu klären, welcher Speicher sich für welchen Einsatz am besten eignet.

Milk The Sun ist mittendrin in der Neugestaltung der Photovoltaikbranche – deshalb auch auf der Intersolar Messe vom 13.-15. Juni 2012. Besuchen Sie uns an Stand B2.170D.

 

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