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Gastartikel: Die Krise der Solarbranche: Kann Solarworld gerettet werden?

Zwar hat die Sonne noch nicht damit angefangen für ihre  Strahlen Geld zu berechnen, um die Solar-Branche in Deutschland steht es trotzdem alles andere als gut. Neustes Beispiel der schwächelnden Solar-Industrie ist die drohende Insolvenz von Solarworld. Die Solaranlage auf dem Dach ist doch etwas anders als die Solaraktie im Depot. Wie kann es also sein, dass eine Wachstumsbranche auf dem Finanzmarkt ins Trudeln geraten ist?

Johannes Wiesner schreibt über die schwächelnde Solarindustrie in Deutschland.

Schneller, höher, weiter

Übermütig, wie einst Ikarus, stieg die Solar-Branche in den letzten Jahren immer weiter auf, bis die Sonne ihr die Flügel schmelzen ließ. Das Problem: Masse statt Klasse und der ungesunde Hype. Auch wenn die Nachfrage nach Solarenergie weltweit steigt, hat eine Überkapazität des Marktes dazu geführt, dass die Solar-Branche in der Klemme steckt. Gerne wird die ganze Schuld auf China geschoben, denn der „raffgierige“ Chinese subventioniert seine Unternehmen so stark, dass die Anbieter ihre Photovoltaik-Anlagen weit unter dem eigentlichen Herstellerpreis auf den Weltmarkt bringen können. Anfang Juni dieses Jahres hatte die EU-Kommission genug und verhängte temporäre Strafzölle auf aus China eingeführte Solaranlagen. Aber ist wirklich nur China schuld an der Krise? Nein, denn auch in Deutschland wurde jahrelang fleißig subventioniert, als wenn es kein Morgen gebe. Solarenergie war die neue It-Branche. Unbegrenzt Sonne und hungrige Investoren: was konnte da schon schief gehen?

 Das Problem mit den Subventionen

Mit der Jahrtausendwende wuchs der Solar-Sektor in Deutschland stark an. Durch den massiven Ausbau der Solarenergie erhoffte man sich  die Vereinbarungen der internationalen CO2 -Einsparungen zu erreichen. Aus diesem Grund wurde die Sonnenenergie jahrelang fleißig subventioniert. Die Mindestabnahmepreise der Branche können aus rein wirtschaftlicher Sicht jedoch nicht immer gleich hoch bleiben. Kein Wunder also, dass sich die Preise in den letzten Jahren mehr und mehr absenkten und so die einstige Goldgrube Photovoltaik für den Verbraucher und Unternehmen immer unrentabler machten. Der zu weit ausgedehnte Markt muss sich nun erst einmal wieder auf ein gesundes Maß zurück bilden.

 Solarworld: der richtige Weg aus der Krise?

Aktuell befindet sich nun das Unternehmen Solarworld auf der Schlachtbank. Die drohende Insolvenz könnte jedoch nicht einmal für das Unternehmen überraschend kommen. Schon 2009 sah Solarworld-Chef Asbeck die Schrumpfung des Solar-Marktes kommen. Am Donnerstag stellte Asbeck nun vor 600 Anteilseigner seine Rettungspläne für das Unternehmen vor. Grundsätzlich soll versucht werden das Unternehmen durch einen scharfen Schuldenschitt zu retten. Die Aktionäre blieben dabei wiederwertwartend ruhig, es hagelte jedoch auch einige Kritik. Mehr Informationen zum aktuellen Geschehen bietet auch Michael Vaupel von Investor Verlag,  der Live von der Gläubiger-Versammlung berichtet. Trotz der Krise wird auch der Branche immer mehr bewusst, dass nicht die Solarenergie an sich in Frage zu stellen ist, sondern das wirtschaftliche Drumherum. Um zukünftig wieder Gewinne zu machen und international mithalten zu können, muss sich die deutsche Solarbranche erst einmal verkleinern und in einem gesunden Rahmen mit dem Wachstum beginnen.

 Ein Neuanfang ist möglich

Solarworld muss jedoch noch bis zum fünften August zittern, denn erst da wird sich zeigen, ob der Rettungsplan in Kraft treten wird. Sollten die Gläubiger zweier millionenschwerer Solarworldanleihen dem Rettungsplan zustimmen und damit auch ihren Verlust akzeptieren, könnte Solarworld vor der Insolvenz bewahrt werden. Trotz einiger Einschnitte wäre das auch für die Anleger die bessere Alternative, da ansonsten eine Insolvenzquote von 7-8% droht.  Der August wird somit ein interessanter Monat für die Solarbranche, denn auch wie aktuell bekannt wurde, steht im Zoll-Streit zwischen Europa und China eine Einigung bevor, die einen Mindestpreis für chinesische Photovoltaik-Anlagen vorsieht.  Das könnte wiederum langfristig auch Solarworld helfen, denn  auf operativer Ebene kann das Unternehmen mit China mithalten. Die Solarbranche ist weiterhin eine Wachstumsbranche, die nur die Altlasten aus einer zu großen, nationalen Subventionierungsstrategie abschütteln muss. Wird im August noch eine Einigung mit dem Konkurrenten China erfolgen, könnte die Branche zukünftig mit einem gesunden Marktvolumen wieder an Wachstum gewinnen.

 

Über den Autor: Johannes Wiesner kommt aus Augsburg und studierte an der dortigen Universität informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Operations & Information Management auf Diplom. Derzeit arbeitet er in München und beschäftigt sich mit neuen Technologien, sowie Online- und Mobile Commerce.

 

 

 

aleo solar – Boschtochter noch immer auf Investorensuche

Die Boschtochter aleo solar kämpft weiter um Investoren. Vorstandsvorsitzender York zu Putlitz bestätigt Gespräche mit potentiellen Investoren. Der Kurs von aleo solar wurde auf der siebenten ordentlichen Hauptversammlung bestätigt. Bosch sicherte seine finanzielle Unterstützung bis Ende März 2014 zu. Dr. Stefan Hartung wurde in den Aufsichtsrat gewählt.

Vorstandsvorsitzender York zu Putlitz bestätigt Gespräche mit potentiellen Investoren. iStockphoto.com©Gyula Gyukli

Am vergangenen Freitag fand die siebente ordentliche Hauptversammlung der angeschlagenen Boschtochter aleo solar statt. Neben der Entscheidung, dass Dr. Stefan Hartung in den Aufsichtsrat gewählt wurde und damit die Nachfolge von Dr. Siegfried Dais antritt, stand vor allem die Entwicklung der Investorensuche im Fokus. Nachdem die Robert Bosch GmbH im März seinen Ausstieg aus der kistallinen Photovoltaik bekanntgab, wird derzeit ein Käufer für die Anteile der Bosch-Gruppe (90,7 Prozent) an der aleo solar AG gesucht.

Vorstandsvorsitzender York zu Putlitz bestätigte, dass man in Gesprächen mit möglichen Investoren stünde, allerdings ist nicht zu erwarten, dass aleo solar es in diesem Jahr in die Gewinnzone schaffen sollte. Dies sei nicht zuletzt der sehr schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage zu schulden, so zu Putlitz.

Bosch sicherte indes, unabhängig vom Verkauf seiner Anteile bis März 2014 die Finanzierung von aleo solar zu. Es wird damit gerechnet, dass bis zum dritten Quartal 2013 ein Käufer gefunden sein wird.

Quelle: solarserver.de, pv-magazine

„OneGiga“: Serbien baut größten Solarpark der Welt

Eine Photovoltaik-Anlage, die über einen Gigawatt Strom aus 100 Zehn-Megawatt-Einheiten produzieren soll, will der Luxemburger Projektentwickler Securum Equity Partners & Associates in Serbien errichten. Serbiens Regierung hat das 1,75 Milliarden Euro teure Projekt nun freigegeben.

Der Bau im Süd-Osten des Landes, wo die Sonneneinstrahlung Serbiens am höchsten ist, soll zwischen April 2013 bis Ende des Jahres 2015 vonstattengehen. Der serbische Generalunternehmer MX Group South East Europe wird laut dem Luxemburger Projektentwickler eine Herstellungsfirma für die Bauteil-Fertigung gründen. Eigens für das Großprojekt, das den Namen „OneGiga“ trägt, sollen Produktionsstätten für Wechselrichter und Module in Serbien errichtet werden. Der aus der Solaranlage gewonnene Strom soll an Enerxia Energy verkauft werden.

Rund 30 Investoren bekundeten laut Alessio Colussi, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher von Securum Equity Partners & Associates bereits ihr Interesse. Sollte es mit allen Interessenten zu Unterschriften kommen, wäre die Finanzierung bereits gesichert. Da die Rahmenbedingungen der serbischen Regierung bisher noch auf sich warten lassen, gäbe es bisher aber noch keine Vertragsabschlüsse, so Colussi. Rund 500 Arbeitsplätze für den Bau und 120 für den Betrieb der Anlage werden Unternehmensangaben zufolge geschaffen.

Quelle: photovoltaik.eu

Von neuen Märkten und innovativen Technologien: ein Besuch auf der PVSEC 2012

Teilnehmer aus über 100 Ländern, mehr als 650 Aussteller sowie zahlreiche Vorträge und wissenschaftliche Beiträge später: Milk the Sun war auf der PVSEC! Vergangene Woche trafen sich Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik auf der 27. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Frankfurt, einer der weltweit führenden Messen im Bereich der Photovoltaik.

Gemeinsam mit der Berlin Partner GmbH konnten wir unseren Online-Marktplatz für Photovoltaik auf der Messe vorstellen. Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher an unserem Stand und den direkten Austausch mit Kunden und Interessenten. Viele konnten wir von der transparenten Handelsplattform von Milk the Sun überzeugen, so dass wir teilweise von unserem Messestand aus PV-Projekte erfolgreich verkauft und vermarktet haben.

Das Fachpublikum aus Industrie und Wirtschaft sowie Wissenschaft und Forschung fand auf der PVSEC Gelegenheit, sich direkt auszutauschen und neue Technologien und Entwicklungen zu präsentieren. Im Bereich der Forschung setzt man derzeit auf höhere Wirkungsgrade und effizientere Technologien zur Energiegewinnung. Hierbei ist die Markteinführung der neuen CPV-Technologie natürlich in aller Munde. Für uns eine erfolgreiche Woche mit alten Bekannten, neuen Kontakten und interessanten Gesprächen über die aktuellen Tendenzen innerhalb der Photovoltaik. Deutlich spürbar ist der Trend der Solarbranche hin zu neuen Märkten wie Südamerika, Indien oder Afrika. Dies entspricht auch dem Ergebnis unserer kürzlich veranstalteten Umfrage zum Photovoltaikmarkt 2012, für die wir ebenfalls viele positive Rückmeldungen erhalten haben. Eine perfekte Gelegenheit zudem, bekannt zu geben, dass auch der PV-Marktplatz von Milk the Sun seit Kurzem sein Angebot über die Grenzen Europas hinaus erweitert hat. Internationale PV-Projekte und Solaranlagen außerhalb Europas können nun auf dem Online-Marktplatz eingestellt und gehandelt werden.

Auf der PVSEC hatten wir die Möglichkeit, Informationen über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Forschung und der Wirtschaft aus erster Hand zu beziehen. Milk the Sun bedankt sich für einen gelungenen Austausch und das positive Feedback aus der Branche! Wir sehen uns nächstes Jahr in Paris!

Was ist eigentlich Konzentrator-Photovoltaik?

Seit einiger Zeit spricht die gesamte Solarbranche von der Konzentrator-Photovoltaik. Was man darunter genau versteht, das haben wir von Milk the Sun uns einmal angesehen.

Konzentrator-Photovoltaik (concentrated photovoltaics) basiert auf einer neuen Technologie, die es ermöglicht, doppelt so viel Energie aus Sonnenlicht zu gewinnen als bisher. Zugrunde liegt der sog. CPV-Technologie ein ebenso einfacher wie wirkungsvoller Effekt. Wer hat noch nicht mit einer Lupe Sonnenstrahlen auf ein Blatt Papier gebündelt und so ein Feuer entfacht? Genau das machten sich jetzt Unternehmen und Forschungsinstitute zunutze und entwickelten Solarmodule, die mit speziellen Linsen ausgerüstet sind. Die einfallenden Sonnenstrahlen werden wie mit einer Lupe um das 500 bis 1000fache auf kleinste Flächen konzentriert. Im Labor erzielten Wissenschaftler mit dieser Methode bereits Wirkungsgrade von mehr als 40%, bei fabrikgefertigten CPV-Modulen sind es 30%. Ein beachtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass mit herkömmlichen Siliziummodulen gerade einmal 15-20% erreicht werden. Die neuartigen Zellen bestehen aus mehreren Halbleiter-Verbindungen (meist aus Gallium oder Germanium), die übereinander geschichtet werden. Jede dieser Schichten absorbiert dabei eine andere Wellenlänge. Dies bedeutet, dass die Zellen einen viel größeren Spektralbereich des Sonnenlichts ausnutzen können als die bereits erwähnten Siliziumzellen. Die Konzentrator-Photovoltaik ist mittlerweile so weit, in Serienproduktion zu gehen. Und was die Effizienz der Zellen angeht, ist angeblich noch lange kein Ende in Sicht.

Was heißt das nun für den Verbraucher? Der Photovoltaik ist es mit der neuen CPV-Technologie gelungen, einen sehr hohen Wirkungsgrad bei gleichzeitig geringem Materialbedarf zu erzielen, sprich: billigen Strom zu erzeugen. Ein Hoffnungsträger für die im Moment kriselnde Solarbranche. Allerdings sollte man hierbei nicht vergessen, dass die Konzentrator-Photovoltaik optimale Sonneneinstrahlung benötigt und die Kosten nicht allein von den Materialien abhängig sind. Die Höhe der Stückzahl spielt eine ebenso wichtige Rolle. Und auch die bereits etablierten Siliziummodule werden in der Herstellung immer billiger und besitzen den Vorteil, dass sie nicht ganz so abhängig von einem optimalen Standort sind. Die Zukunftsaussichten der Konzentrator-Photovoltaik sind aber auf jeden Fall vielversprechend. Experten wie Dirk Morbitzer, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Renewable Analytics, ist überzeugt, dass „es absolut realistisch [ist], dass die Kosten bis 2015 sogar auf unter sieben Cent sinken werden.“

Quelle: Spiegel Online

 

Europas bedeutendster Umweltpreis geht an die Photovoltaik

Die Gewinner des Deutschen Umweltpreis 2012 stehen fest: Ende des Monats werden drei Vertreter der Solarbranche ausgezeichnet. Der Preis, vergeben von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), ist mit 500.000 Euro der höchstdotierte Umweltpreis in ganz Europa und würdigt wegweisende Leistungen auf den Gebieten Umweltschutz, Umwelttechnik und nachhaltige Entwicklung.

Die diesjährigen Preisträger werden für ihre Verdienste im weltweiten Ausbau der Photovoltaik und die Entwicklung immer effizienterer Technologien geehrt. Die eine Hälfte des Preisgeldes geht an das Forschungsteam rund um Andreas Bett vom Fraunhofer ISE und Hansjörg Lerchenmüller von der Firma Soitec Solar für ihre gemeinsamen Leistungen auf dem Gebiet der Konzentrator-Photovoltaik. Diese Technologie bündelt das Sonnenlicht mithilfe von Linsen auf kleine hocheffiziente Solarzellen und ermöglicht so die Konzentration von bis zu 500 mal mehr Sonnenlicht auf die einzelnen Zellen als bei herkömmlichen Solarmodulen. „Ihre Konzentrator-Photovoltaik gehört mit Modulwirkungsgraden von rund 30 Prozent weltweit zur Spitze der Photovoltaikindustrie und leistet einen großen Beitrag zur klimaschonenden Energieversorgung“, so Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Die andere Hälfte des Umweltpreises erhält Günther Cramer, Mitbegründer und Aufsichtsratschef des Wechselrichterherstellers SMA Solar Technology, der sich seit mehr als 30 Jahren für eine vollständige Energieversorgung rein aus erneuerbaren Energien einsetzt und heute mit seinem Unternehmen international führend auf dem Gebiet der Wechselrichterherstellung ist.

Der Deutsche Umweltpreis wird am 28. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck in Leipzig verliehen. Ein großer Erfolg für die Photovoltaik!

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

 

We proudly present: Die Ergebnisse der Umfrage zum Photovoltaikmarkt 2012

CleanThinking.de, das Online-Wirtschaftsmagazin für die CleanTech-Branche und Milk the Sun organisierten in den letzten Wochen eine gemeinsame Umfrage zum Photovoltaikmarkt 2012. Die Umfrage ist als Reaktion auf die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen innerhalb der Photovoltaikbranche zu betrachten. Marktteilnehmer sehen sich mit sinkender Einspeisevergütung, neuen Energiegesetzen oder geänderten Richtlinien konfrontiert. Wie sich die aktuellen Entwicklungen konkret auf die einzelnen Beteiligten auswirken, darüber gibt nun die Studie zum Photovoltaikmarkt 2012 Auskunft.

Unsere Marktanalyse beruht auf Antworten von Projektentwicklern, Anlagenbetreibern oder -besitzern, Investoren sowie Eigentümern von Dach- oder Freiflächen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Stimmung auf dem Photovoltaikmarkt im Großen und Ganzen als gemäßigt bis positiv einzuschätzen ist. Die Renditeerwartungen der Investoren liegen im vorderen Mittelfeld. 57% gehen von einer Rendite von 7 – 10% aus, 33% erwarten 4 – 6%. Dies weist Photovoltaik als nach wie vor lukratives Investitionsfeld aus.

55%, also mehr als die Hälfte der Befragten gab als angemessene Pacht für Freiflächen in Deutschland prozentual zum Ertrag 2 – 4% an. Niemand dagegen fand 6 – 8% noch akzeptabel.

Interessant ist, dass die Mehrheit der Teilnehmer (41%) die größten Chancen für Photovoltaik außerhalb der EU sieht. Dies bestätigt die derzeitigen Tendenzen der Solarbranche, ihren Fokus auf neue Märkte wie Afrika oder Südostasien zu richten. Der PV-Marktplatz von Milk the Sun hat bereits auf diesen neuen Trend reagiert. Außereuropäische Projekte, Anlagen, Dach- und Freiflächen z.B. aus den USA, Südamerika oder der Türkei können mittlerweile auf der Onlineplattform angeboten und gehandelt werden.

Begründung dafür könnte in den diesjährigen gravierenden Veränderungen am heimatlichen Markt zu finden sein. Immerhin gaben 71% der Befragten an, von der gegenwärtigen EEG-Diskussion „verunsichert“ zu sein. Nicht weiter verwunderlich, wenn man sich die Schlagzeilen der letzten Wochen in Erinnerung ruft. Lediglich 19% beurteilen die Veränderungen positiv.

Die Preise für vollständig entwickelte Projektrechte für Dachanlagen in Deutschland liegen der Umfrage zufolge aktuell bei 50 – 70 €/kWp. 41% sprachen sich für 30 – 50 €/kWp aus, 7% erklärten 70 – 120 €/kWp zur preislichen Obergrenze.
CleanThinking.de und Milk the Sun bedanken sich bei allen Teilnehmern! Diese Marktanalyse erlaubt uns einen besseren Einblick in die Stimmung auf dem Photovoltaikmarkt und schafft für alle Beteiligten der Solarbranche mehr Transparenz. Die Umfrage stellt einen wichtigen Orientierungspunkt für alle PV-Marktteilnehmer dar und basiert auf aktuellen Zahlen und Meinungen.

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