Photovoltaik Posts

Milk the Sun stellt auf der Intersolar Messe in München aus!

Milk the Sun auf der Intersolar Europe 2012 – der weltweit größten Messe für die Solarindustrie. Mit Spannung erwarten wir die Münchner Messe an Stand B2.170D vom 13. bis zum 15. Juni und freuen uns den über 80.000 Besuchenden Rede und Antwort zu stellen. Milk the Sun ist der internationale online Marktplatz für Anbieter und Abnehmer der PV-Industrie und bietet die Chance – direkt, einfach und effizient – zu handeln. Sie sind richtig bei uns, wenn Sie einen effektiven Weg suchen ihr Grundstück oder Dach für Photovoltaikprojekte zur Verfügung zu stellen, neue Plätze suchen um Photovoltaikprojekte zu verwirklichen, ihre bereits existierenden Anlagen an internationale Käufer vermitteln möchten oder europaweit nach schlauen Investitionsmöglichkeiten in die PV Industrie suchen. Auf der Suche nach neuen Geschäftskontakten sind wir Ihre Schnittstelle – besuchen Sie uns auf der Intersolar: Stand B2.170D. Suchen und finden Sie:

 

MilktheSun_der_Online_PV_Marktplatz

 

Photovoltaik-Boom über Europas Grenzen hinaus

Laut der aktuellen Studie „Global Market Outlook for Photovoltaics until 2016“ der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) expandiert die Photovoltaikbranche weiter. 300 bis 500 Prozent Wachstum bis zum Jahr 2016 werden erwartet. Heute steht ein Großteil der Anlagen in Italien und Deutschland, jedoch befindet sich schon jetzt die meisten Top-Ten-PV-Standorte nicht in Europa, sondern beispielsweise in China, USA, Japan und Australien.

 

Grafik: PV Marktanteile von Nicht-EU Ländern heute

 

PV Marktanteile von Nicht-EU Ländern heute

 

Global betrachtet sind die Aussichten für das Wachstum der PV Branche nach EPIA optimistisch. In dem Bericht werden verschiedene Szenarien dargestellt, auf deren Grundlage das globale Wachstum voraussichtlich stattfinden wird. Das  „Policy-Driven Scenario“ setzt ein politisches Klima voraus, das die Solarindustrie langfristig stützt – in Deutschland hieße das beispielsweise das Festhalten an Solarförderung und am EEG. Bei weltweit günstigen politischen Rahmenbedingungen dieser Art, hält EPIA sogar ein globales Wachstum bis zu 340 Gigawatt für möglich.

 

Grafik: Entwicklung globaler PV Kapazitäten bis 2016

 

Quelle EPIA - Globale Entwicklung Photovoltaik Industrie bis 2016

 

Die günstige Lage der PV Industrie im Jahr 2011 für Deutschland und Italien sind nach den Aussagen des Berichtes an eine Reihe von Entwicklungen geknüpft: die Abkehr von Atomkraft und der gesellschaftliche Wunsch hin zum Ausbau Erneuerbarer Energiegewinnung, der Preisabfall von Modulen und die Akzeptanz von Photovoltaik als lukrative Assetklasse in der Wirtschaft. Für 2012 und 2013 sind die Zuwachsraten, gerade in Deutschland, aller Voraussicht nach eher niedrig. Die starken Wachstumszahlen sind schwer zu halten. Für 2012 wird ein Zuwachs von fünf bis acht GW erwartet.

 

Grafik: Quelle EPIA – Entwicklung PV Industrie Europa bis 2020

 

Quelle EPIA - Entwicklung PV Industrie Europa bis 2020

 

Europa war 2011 das Zugpferd mit 75 Prozent Beteiligung am PV-Marktwachstum – bezogen auf weltweite Neuinstallationen und Netzzugänge. Dennoch sind die sonnigen Aussichten für die Zukunft klar an das Potential von Ländern gebunden, die noch keine ausgeprägte PV-Industrie, dafür aber die besten klimatischen Voraussetzungen haben. „Other countries, especially in the Sunbelt region, have enormous potential for solar development that has only just begun to be tapped.“

 

Aufatmen! Solarkürzungen doch gekippt

Foto Reichstagskuppel - Bundesrat stoppt geplante EEG-NovelleErst das Nein der Länder am 11.5. bei der Abstimmung über die EEG-Novelle und dann die katastrophalen Wahlergebnisse am Sonntag in NRW – Norbert Röttgen bringt der Solarindustrie Deutschlands unfreiwillig die Sonne wieder zurück. Die geplanten Kürzungen bleiben der Solarwirtschaft vorerst erspart. Ein Brancheninsider kommentiert die Situation seit diesem Wochenende so: „Bis zu den Neuverhandlungen im Vermittlungsausschuss wird die Industrie wieder einen Aufschwung erleben. Die 7 GW Grenze wird bestimmt geknackt, denn seit Freitag ist Photovoltaik in Deutschland wieder ein profitables Geschäft.“ Trotzdem bleiben die hohen Abgaben der Endverbraucher weiter Thema. Die boomende Wirtschaft mit Sonnenenergie wird mit 7 Mrd. Euro jährlich aus den Umlagen der Stromverbraucher bezahlt. Eine schlaue Lösung muss her, um die Probleme in der deutschen Wachstumsbranche Solar, mit über 200 produzierenden Unternehmen, die rund 110.900 Arbeitsplätze geschaffen haben, freiwirtschaftlich umzugestalten. Im Moment sind Zwei Drittel im Bundesrat gegen die geplanten Einsparungen – damit ist die Politik sich darüber einig, dass Veränderungen nicht mit drastischen Kürzungen beginnen können, der Rest bleibt abzuwarten. Milk The Sun startet Dank dieser Topnachricht voller Energie in die Woche!

Erst melken, dann speichern – die Batterie ist Photovoltaik-Zukunft

„Speicher spielen eine entscheidende Rolle beim Umbau der Stromversorgung“, meint Batterieexperte Matthias Vetter vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE hervor im Interview mit Intersolar. Batterien stellen einen wichtigen Faktor in der Energiegewinnung mit Sonne dar. Sie regulieren die Einspeisung, also die Netzstabiltät und sie speichern übermäßig produzierte Energie zumindest kurz- und mittelfristig. Die Forschung und Investition in Batterietechnologie ist für die Photovoltaikindustrie verlockend. Heutige politische Rückschläge für die Branche, wie jüngst die geplanten Kürzungen der Solarförderung, nicht zuletzt aufgrund einer sogenannten Überschwemmung des Marktes mit sauberem Strom, könnten durch langfristige Speichermöglichkeiten etwas abgefedert werden. Derzeit wird in der Branche viel in die optimale Speichertechnologie und Lebenserhaltungsdauer von Batterien investiert. Hybridvarianten und leistungsfähige Lithiumbatterien, wie sie auch in Elektro-Fahrzeugen verwendet werden, stehen im Fokus um Solarstrom effizienter einsetzen zu können. Die Idee über Batteriesysteme allein die übermäßig produzierte Menge an Solarstrom zu halten ist jedoch nicht realistisch, meint Matthias Vetter. Denn Deutschland wird bei einer Einspeisung von 30% beispielsweise, „nicht umhinkommen, auch saisonale Speicher auf Basis von Wasserstoff einzusetzen und das Strom- und Gasnetz bidirektional zu koppeln.“ Speichersysteme für die Energiewende sind viel diskutiert. Auch auf der Intersolar Europe Conference am 11. Juni 2012 in München stellen Experten bei der Electricity Storage-Vortragsreihe die verschiedenen Batterietechniken und ihre jeweiligen Anwendungsgebiete vor. Eine anschließende Podiumsdiskussion soll die Frage dazu klären, welcher Speicher sich für welchen Einsatz am besten eignet.

Milk The Sun ist mittendrin in der Neugestaltung der Photovoltaikbranche – deshalb auch auf der Intersolar Messe vom 13.-15. Juni 2012. Besuchen Sie uns an Stand B2.170D.

 

Conto Energia V und die Herausforderung des Wandels in der PV-Industrie

Gerade ein Jahr nachdem das vierte Gesetz für erneuerbare Energien, die Conto Energia IV, in Kraft getreten war, wird der italienische Photovoltaikmarkt wieder mit neuen gesetzlichen Änderungen konfrontiert. Der neue Erlass, dessen Auszüge Anfang März diesen Jahres veröffentlicht wurden, soll zum Ziel haben der Industrie den Weg in Richtung Netzparität zu ebnen, so der MInister für Wirtschafts- und Umweltentwicklung. Wenn der Gesetzesentwurf auf dem aktuellen Stand in Kraft tritt, werden Einsparungen von 50% und Registerpflicht für Solarstromanlagen über 12 kWh mit neuen und strikteren FiT Kriterien die Folge sein. Nach Einschätzungen der Gewerkschaften könnte die Conto Energia V das Ende der italienischen Photovoltaikbranche bedeuten. Auch jenseits der Veränderungen, die die Conto Energia V mit sich bringt, wird sich die Photovoltaikindustrie weiteren Herausforderungen stellen müssen. Es ist offensichtlich, dass der Photovoltaikmarkt immer stärker und der Wettbewerb immer größer wird. Somit wird es unumgänglich neue Mittel und Wege zu finden mit der Dynamik des Marktes Schritt zu halten – der Conto Energia V folgen langfristig auch weitere Änderungen. Beispielsweise konnte sich selbstständig ein wettbewerbsfähiger Markt durch den starken Rückgang des Silikonpreises etablieren (Silikon ist ein Rohmaterial, das zur Fertigung von Solaranlagen verwendet wird). Solche Entwicklungen kreativ für die Photovoltaikindustrie umzusetzen stellt eine echte Alternative zu oktroyierten Gesetzesänderungen, die den Markt in Schwung bringen sollen. Es gibt wenige Lösungsansätze in der Branche, die auf eine Veränderung des Marktes eingestellt sind. Dabei ist man sich beispielsweise einig, dass die lange Schlange an Mittelsleuten, die den Markt überhäufen und Entwicklungsprozesse oder Projektübernahmen verlangsamen, verkleinert werden muss. Dynamik, Schnelligkeit und Transparenz muss sich die Industrie langfristig auf die Fahnen schreiben, damit Photovoltaik ein zukunftsfähiges und zugängliches Produkt auf europäischem Niveau werden kann.

Auch die deutsche Photovoltaikindustrie sieht sich immer neuen Restriktionen und Wendungen bezüglich der öffentlichen Förderung (Anpassungen des Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG) ausgesetzt. In diesem Moment debattiert Schwarz-Gelb, in welcher Weise aktuelle Kürzungsvorhaben in der Photovoltaikbranche umgesetzt werden sollen (Deckelung der Förderkosten oder monatliche Anpassung). Ähnlich, wie auf dem italienischen Markt, sind auch in Deutschland sinkende Produktionskosten von Solaranlagen, wegen günstigen Rohstoffpreise der Grund für explosionsartige Investitionen und stetig steigende Zahlen von Solarstromerzeugenden. Diese überraschende Entwicklung der letzten Jahre hat auf Bundesebene Kürzungen von Subventionen im Solarsektor zur Folge gehabt. Der Negativpresse und der Befürchtungen eines Einbruches der deutschen Photovoltaikindustrie zum Trotz, müssen die sinkenden Preise der Rohstoffe für PV als wirtschaftliche Chance gesehen werden. Jüngste Entwicklungen lassen eben auch die Vermutung zu, dass Photovoltaik ein zukunftsträchtiger, wettbewerbsfähiger Markt ist, der auf eigenen Beinen stehen kann. Ob in Deutschland oder Italien. Die Photovoltaikindustrie profitiert von kurzen und einfachen Kommunikationswegen zwischen Händlern, Investoren und Projektanbietenden – von neuen Marktplätzen ohne Mittelsleute und Hierarchien, wie auf Milk the Sun.

 

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