Photovoltaik Posts

Ihr Online-Marktplatz für aktuelle Angebote des europäischen Photovoltaikmarkts

Wer kennt das nicht? Gerade beim „E-Mail-Transport“ stellt sich für Verkäufer immer wieder die Frage der unkomplizierten, erfolgreichen und v.a. sicheren Übermittlung von Unterlagen. Volle E-Mailaccounts und Größenbeschränkungen erschweren dabei oft den Datentransfer zwischen den Verhandlungspartnern.

Zumindest im Bereich der Photovoltaik schafft Milk the Sun jetzt Abhilfe. Auf unserem Online- Marktplatz können Anbieter von Projektrechten und Solaranlagen einen kostenlosen Datenraum nutzen, der nur ausgewählten Investoren zur Verfügung gestellt wird. Alle relevanten Unterlagen zum Handel mit PV-Anlagen bzw. Projektrechten (Verträge, Statik, Bauzeichnungen, Genehmigungen etc.) können Sie nun einfach und HTTPS-verschlüsselt auf MilktheSun.com hochladen. Erst nachdem ein potenzieller Interessent freigeschaltet wurde, erhält er vollen Zugriff und kann sämtliche Dateien, darunter auch die Kontaktdaten des Anbieters, einsehen. Die Informationen werden Ihnen standardisiert angeboten, so dass ein effektives Vergleichen erleichtert wird. Auf diese Weise sparen beide Seiten Zeit und eine Due Diligence wird schneller möglich. Angebot und Nachfrage treffen bei Milk the Sun direkt aufeinander.

Unsere webbasierte Plattform bietet eine transparente Übersicht über aktuelle Angebote des Photovoltaikmarkts in ganz Europa. Die vertraulichen Projektdaten werden optimal geschützt, im neuen Datenraum verwahrt und nur registrierten Interessenten freigeschaltet. Dies geschieht zuverlässig, unkompliziert und ganz ohne „Transportprobleme“.

 

Krise der chinesischen Solarindustrie

Die deutsche Photovoltaikbranche verzeichnet auch 2012 Erfolge. Trotz Kürzungen der staatlichen Fördergelder, Insolvenzen großer Unternehmen wie Q-Cells oder Sovello und natürlich der Konkurrenz aus China, die mit ihren „Dumpingpreisen“ in Verruf geraten ist.

Jetzt werden plötzlich neue Töne angeschlagen. Die Beijing Business Today berichtet, dass auch die chinesische Solarbranche in einer Krise steckt. Die Schulden der zehn größten Solarzellenhersteller des Landes, darunter auch die LDK Solargroup und Suntech, belaufen sich, nach Angaben des amerikanischen Investmentunternehmens Maxim Group, auf 17,5 Milliarden US-Dollar. Die gesamte Solarindustrie sei hoch verschuldet.
Xiao Han, Analyst der Branche für erneuerbare Energien führt als Gründe auf, dass auch in China die Preise innerhalb kürzester Zeit so stark gefallen seien, dass die Produktion größtenteils nicht mehr rentabel ist. Zudem spricht er von hohem Konkurrenzdruck und Überproduktion. Die Strafzölle der US-Regierung und, ganz aktuell, die Klage der europäischen Solarindustrie gegen die PV-Billigproduktion aus China wirken sich natürlich ebenfalls belastend auf die Wirtschaft aus.

Obwohl weltweit die Preise für PV-Anlagen fallen, wächst der Photovoltaikmarkt kontinuierlich weiter. Der Anteil der Solarenergie am Gesamtstromverbrauch in Deutschland beträgt derzeit stolze 3,1%. Aufgrund der sinkenden Produktionskosten können nach wie vor stabile Renditen erzielt werden. Ein lukratives Geschäft für Investoren. Ob sich die gesteigerte Nachfrage auch stabilisierend auf die Preise auswirken wird, bleibt abzuwarten.

 

Mehr dazu unter TheEpochTimes.

 

Unser neuer Kooperationspartner Karg Software GmbH stellt sich in einem Interview vor

Milk the Sun und die Karg Software GmbH haben sich zusammengetan, um den europäischen Solarmarkt auszubauen und kundenfreundlicher zu gestalten. Die Karg Software GmbH hat eine PV-Software entwickelt, PHIL, die es Solarteuren und Privatleuten ermöglicht, ihre Solaranlage kostenlos zu planen und auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

Die Karg Software GmbH beschäftigt sich mit der Entwicklung von Softwareprodukten ausschließlich für die Photovoltaikbranche. Wie darf man sich das vorstellen? Wie passen Sie Ihre Produkte an die Bedürfnisse dieses noch relativ neuen Wirtschaftszweiges an? Wie die Photovoltaikbranche sich ständig weiterentwickelt, so adaptieren auch wir unsere neuen Produkte fortwährend. PHIL ist eine „lebendige“ Software. Diese, wie auch wir Entwickler lernen und entwickeln uns jeden Tag weiter, um die Fehlerquote bei der Planung für den Solarteur, unseren Endkunden, so gering wie möglich zu halten bzw. völlig auszuschließen. Die häufigsten Fehler geschehen durch fehlerhafte Produktzusammenstellung, z.B. werden oft die falschen Module, Wechselrichter und Strings miteinander kombiniert. Von der Berücksichtigung des Schattenverhaltens ganz zu schweigen. Aus diesen Gründen haben wir  unsere Planungssoftware PHIL entwickelt. Wir möchten Privatleuten ebenso wie  Solarteuren die bestmögliche Unterstützung geben. Deshalb ist  PHIL auch kostenfrei!

PHIL ist eine PV-Planungssoftware. Wie funktioniert dieses Online-Tool und wer kann es nutzen? PHIL funktioniert ganz einfach und erklärt sich im Grunde von selbst. Über die blauen Infobuttons erhalten Sie alle Informationen, die für den jeweiligen Planungsprozess erforderlich sind. Da der Beruf Solarteur noch kein Lehrberuf ist und fast ausschließlich aus Quereinsteigern besteht, haben wir ein Tool entwickelt, das sowohl Privatleute als auch ausgebildete Handwerker und Ingenieure anspricht und unterstützt. Gerade die Handwerksbetriebe, die ihre Arbeitsleistung bei den Kunden täglich aufs Neue unter Beweis stellen, wollen wir damit unterstützen. Diese Betriebe sind durch die Absenkung des EEG so unter Druck geraten, dass eine vier- bis sechswöchige Schulung des Personals zeitlich wie auch finanziell unmöglich geworden ist. PHIL ist daher besonders „solarteurfreundlich“ aufgebaut.

 Was für Vorteile bietet PHIL gegenüber anderen Solarrechnern?
1. Zum wichtigsten Punkt: PHIL ist frei zugänglich (weltweit!) und völlig kostenfrei.

2. Zur Benutzung von PHIL muss man nicht studiert haben! PHIL basiert auf einem hochmathematischen System, das im Hintergrund alle wichtigen Berechnungen sowie Prüfungen für den Solarteur erarbeitet. Gleichzeitig ist die Benutzeroberfläche sehr simpel gehalten. Es war uns wichtig, so wenig „Stellschrauben“ wie möglich einzubauen, um Fehlerquellen in der Berechnung zu vermeiden.

3. Automatische Berechnung und Gegenüberstellung von bis zu drei Wechselrichtern: Hersteller und deren Wechselrichter kann das PHIL-Rating durch eine Berechnung der einzelnen Komponenten wie Modul, Wechselrichter und String Zusammenstellung erstellt werden (bestes Rating 99,99 %). PHIL erstellt ein Rating von Herstellern und deren Wechselrichtern durch eine Berechnung des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten (Modul, Wechselrichter, String). Hierbei ist nicht Kosteneinsparung das Ziel, sondern eine bestmögliche Übereinstimmung der einzelnen Bauteile.

4. Schattenberechnungen aus Eigen-, Fremd- und Umgebungs-Verschattung: Für eine exakte Berechnung, die auf einer komplexen mathematischen Rechenleistung aufbaut, sind nur wenige Schritte erforderlich. Die Schattenberechnung spielt für die geplante PV-Anlage eine wichtige Rolle. Wird keine Verschattungsanalyse erstellt, kann das gravierende finanzielle Auswirkungen auf die Refinanzierung und den Ertrag der PV-Anlage haben. PHIL geht auf länderspezifische Gegebenheiten ein und hat sämtliche globalen Sonneneinstrahlungswerte der letzten 30 Jahre hinterlegt, um die Berechnungen auf 365 Tage in 10-Minuten-Intervallen zu simulieren.

5. Nachberechnung von bestehenden PV-Anlagen: Besteht eine PV-Anlage bereits, erbringt jedoch nicht die versprochene Leistung, so kann diese Anlage mit PHIL ganz einfach nachberechnet werden. Sie erstellen eine Neuberechnung und setzen alle Komponenten wie Modul (Generator) und Wechselrichter ein. Tritt bereits hier ein Fehler auf, wird PHIL weitere Berechnungen abbrechen. In diesem schlimmsten Fall, sollten Sie ihre PV-Anlage von einem unabhängigen Sachkundigen prüfen lassen.

PHIL wird unseren Kunden Planung und Bau einer Solaranlage sehr erleichtern. Was versprechen Sie sich von der Zusammenarbeit mit Milk the Sun? Wir wollen den deutschen Solarmarkt voranbringen, ausbauen und so wirtschaftlich wie möglich gestalten. Europaweit und international agieren. Energie ist nach Luft, Wasser und Nahrung das wichtigste Wirtschaftsgut des Menschen. Und zur Energiegewinnung muss man nicht täglich die Welt neu erfinden, man kann Vorhandenes, wie eben die Sonne, nutzen und so die Erde entlasten.

Weitere Informationen zu Phil finden Sie in diesem Flyer.

Wir bedanken uns bei Herrn Karg und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

 

Milk the Sun im Interview

MeinStartup.com, ein Internetportal rund um die Themen Existenzgründung, innovative Geschäftsideen und Selbstständigkeit, hat,  vertreten durch CEO Felix Krause, Milk the Sun in einem Interview vorgestellt. Fragen und Antworten zu unserem Geschäftskonzept, zum Thema Energiewende und zur Entwicklung der Photovoltaik  finden Sie hier

 

Die großen Solarmythen – Teil 1: Solarenergie ist nur im sonnigen Süden effektiv nutzbar

Nein! Photovoltaik funktioniert nicht ausschließlich bei strahlendem Sonnenschein. Selbst an bewölkten Tagen erzielt man damit, gemessen in Deutschland um die Mittagszeit, eine Leistung von ca. 10.000 MW. Das entspricht der Leistung von 10 Atomkraftwerken. Die jährliche Sonneneinstrahlung beläuft sich hierzulande auf durchschnittlich 1.000 kWh pro Quadratmeter. Das entspricht immerhin etwa der Hälfte der Strahlungsintensität, die in der Sahara herrscht. Mithilfe immer ausgereifterer Technologien, z.B. mit Dünnschicht-Solarzellen, lässt sich auch bei schlechtem Wetter, im Herbst oder Winter zuverlässig Solarstrom erzeugen. Fortsetzung folgt!

 

 

 

Intersolar 2012 – Eindrücke und Höhepunkte

Intersolarfakten: 871 Aussteller kommen in diesem Jahr aus Deutschland. Danach folgen China mit 388, Italien mit 78, Spanien mit 48 sowie Taiwan und Österreich mit jeweils 46 Unternehmen.Am 13.6.2012 um 09:00 Uhr öffneten sich erneut die Tore für die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft auf dem Gelände der Messe München. Intersolar Europe Eröffnung_OpeningInsgesamt 1.909 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren bis zum 15. Juni ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen „Photovoltaik“ (PV), „Solarthermie“ und „PV Produktionstechnik“ auf der Intersolar Europe. Auf 170.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in 15 Messehallen und auf dem Freigelände werden dazu in diesem Jahr rund 80.000 Besucher erwartet. Begleitend findet vom 11. bis zum 14. Juni 2012 die Intersolar Europe Conference mit rund 400 Referenten statt. Die Veranstalter rechnen mit rund 2.500 Teilnehmern auf der Konferenz und ihres Side-Events. Im Mittelpunkt von Konferenz und Messe stehen in diesem Jahr neben den neuesten Technologien vor allem die Zukunftsfragen der Branche, die in Veranstaltungen, Diskussionen und Sonderschauen auf internationaler Ebene beleuchtet und diskutiert werden. Dazu gehören unter anderem die Themen Stromspeicherung, Netzintegration und Heizen mit Solarstrom. Darüber hinaus steht die unterschiedliche Entwicklung der internationalen Märkte im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch hier setzen die Veranstalter auf den Dialog mit den Vertretern von Politik und Industrie aus den jeweiligen Ländern und schaffen Plattformen für den internationalen Austausch.

Neue Märkte für die Photovoltaik

Die Preise für Photovoltaik-Module und -Anlagen sind seit 2006 um mehr als 65 Prozent gesunken. Neben dem Kostendruck, der sich dadurch für die Industrie ergibt, eröffnen sich durch die gesunkenen Preise aber auch neue Märkte und Anwendungen für die Unternehmen. Daran knüpft Milk the Sun an und hat deshalb passend zu den Zukunftsfragen der Intersolar sein Dienstleistungsportal online gebracht. Die Zukunft der PV muss innovativ und transparent laufen. Zahlreiche nationale und internationale Aussteller präsentieren Produkte und Dienstleistungen von den aktuellsten Systemlösungen über Montagesysteme und Wechselrichter bis hin zur Überwachungstechnik und den neuesten Modulen. Mit diesen kommt Milk the Sun auf der Intersolar in Kontakt und versucht das bestmögliche Servicepaket für die User zu gestalten. Milk the Sun ist auf der Intersolar-Europe Messe in Halle B2 Stand 170D.

Intersolar AWARD

Intersolar AWARD 2012Der Intersolar Award wurde hat nun zum fünften Mal die Gewinner in den Kategorien „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ sowie der Kategorie „PV Produktionstechnik“ gekürt. Der internationale Preis der Solarwirtschaft würdigt Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen. Insgesamt waren damit 3.500 Solarunternehmen teilnahmeberechtigt.

Gewinner Photovoltaik

Die MBJ Services GmbH, Hamburg, hat das „Mobile PV Testcenter“ zur Prüfung der Leistungsfähigkeit von PV-Modulen entwickelt. Die Lösung kombiniert erstmals verschiedene Messmethoden für Solarmodule, wie die Aufnahme der Strom- und Spannungskennlinie, Elektrolumineszenz- und Infrarotaufnahmen. Überzeugt hatte die Jury die hohe Testgeschwindigkeit des Geräts und seine flexible Anwendbarkeit vor Ort: Das für den harten Feldeinsatz konzipierte Testcenter hat nur einen geringen Energiebedarf und kann bis zu 18 Solarmodule in der Stunde testen.

Die Firma SolarEdge Technologies GmbH, Grasbrunn, hat ihren Leistungsoptimierer für Solarmodule weiterentwickelt. Der „3rd Generation Power Optimizer“ maximiert den Energieertrag jedes einzelnen Moduls, indem er das Verhältnis von Spannung und Leistung auf das jeweils aktuelle Optimum regelt (MPPT/Maximum Power Point Tracking) und ist erstmals mit allen marktgängigen Wechselrichtern kompatibel. Dank der innovativen Technologie „IndOP“ benötigt der Leistungsoptimierer bei der Arbeit mit Wechselrichtern anderer Hersteller keine zusätzliche Schnittstelle mehr. Überzeugt hatten die Jury zudem der gesteigerte Wirkungsgrad des Optimierers und der geringe Leistungsverlust bei der Anwendung in älteren PV-Anlagen.

Die Firma Solon Corporation, Tucson/USA, ist ein international tätiger Hersteller von Solarmodulen, der sich auf schlüsselfertige Lösungen spezialisiert hat. Bei ihrem Flachdach-Montagesystem „SOLON SOLquick“ verwendet Solon rahmenlose Module. Das materialsparende Verfahren ermöglicht es, die Module gut geschützt zu transportieren und zu installieren. Die Halterung ist bereits ab Werk in das Solarmodul integriert. Die Module eignen sich für die Montage auf verschiedenen Dacharten — selbststabilisierend, mit Ballast oder mit Durchdringung der Dachhaut und erfordern keine Erdung, da kein Metall verwendet wird.

Quelle und Bildrechte: www.intersolar.de

Großbritannien: Neue Einspeisevergütung auf 1. August verschoben

Solar panel on an industrial rooftopAb dem 1. August gelten neue Tarife für die Förderung von Solarstrom und Solaranlagen im Vereinigten Königreich. Nach langen politischen Debatten werden die Pläne zur Kürzung der Einspeisevergütung – Feed-in Tariffs (FiTs) weiterhin umgesetzt. Ursprünglich war die nächste Kürzung für den 1. Juli vorgesehen. Die Regierung verschob den Termin auf den 1. August. Die FiTs, die ab diesem Datum gelten, sind Folge einer drastischen Kürzungswelle, die seit Februar die Preise konstant nach unten schraubt. Im Vergleich zum Einspeisevergütungspreis bis Ende Juli liegt der Rückgang bei knapp30%.

 

fitariffs.co.uk_UK Feed in Tariffs aktuellfitariffs.co.uk_August_feed_in_tariffs_UK

 

Vergleicht man den Einspeisevergütungspreis von 2010 für eine Anlage bis zu 4 kWp auf einem sanierten Dach mit dem heutigen, ist die Vergütung um 27,3 p (= 32 ct) gesunken. Das entspricht einem Preisverfall von knapp 300%. Die sukzessive Anpassung der Tarife ist auf einen PV-Boom zurückzuführen. Durch die im April 2010 verabschiedete Einspeisevergütung in Höhe von bis zu 43,3 p/kW ( =51 ct/kW) ist ein Zubau mit Anlagen die Folge gewesen. Das geplante Budget für die FiTs wurde schneller als erwartet verbraucht. Allerdings sind die Mechanismen der Anpassung nicht fix. Ursprünglich sollte aufgrund der Menge an PV-Neuzugängen, die ans Stromnetz gehen gekürzt werden – vergleichbar mit der Idee des atmenden Deckels für das deutsche EEG – um den Zusatz erweitert auch die Entwicklung der Modulpreise am Markt gegebenenfalls zu inkludieren. Die FiTs von PV-Anlagen sollten alle 3 Monate, beginnend vom 1. Februar nominal um 3,5% sinken. Nach scheinbarer Übereinkunft von Regierung, Opposition und Verbänden wurde zuletzt trotzdem eine ganz eigene Grundlage gewählt, um die Kürzungen zu errechnen und zu rechtfertigen. Die Kürzungen zum August beziehen sich auf die sogenannte „Review Phase 2“ und sind nicht langfristig in Stein gemeißelt. Die britische PV-Branche versucht demnach die Kürzungen zu kompensieren und muss zusätzlich mit großen Verunsicherungen umgehen. Eine sichere Sache ist Photovoltaik im Vereinigten Königreich im Moment leider nicht. Ein Kommentar auf Feed in Tariffs.co.uk verdeutlicht die Situation: „ Don’t use this table!!We are seeing if it is even possible to produce a table of future tariffs, when changes will be so frequent and so uncertain.”

 

Quellen: Feed in Tariffs ; Department of Energy and Climate Change

 

Ausblick nach Süden

Sonne scheint auf Module an rotem Himmel, SonnenuntergangAuf der Intersolar Europe Messe 2012 wird die Zukunft der Photovoltaikbranche besprochen. Konkret ist damit der Blick auf das PV-Business an Standorten in Nordafrika gemeint. Photovoltaik in Tunesien und Marokko stehen am 14. Juni auf der Veranstaltung des Vereins Solarvalley Mitteldeutschland ganz im Mittelpunkt. Ziel europäischer PV-Industrie ist es mit Ländern über die Grenzen Europas hinaus in Verhandlung zu treten. Sonnenintensive und leistungsstarke Länder wie Tunesien, Marokko und auch weitere afrikanische Länder sind ganz klar potentielle Partner der Zukunft. Auf insgesamt 11 Vorträgen, die politische, gesellschaftliche und technische Aspekte des PV-Handels mit Marokko und Tunesien darstellen, wird das internationale Netzwerk wissenschaftlicher Zusammenarbeit ausgebaut. Zukunftsweisender Interessenaustausch gibt der deutschen PV-Industrie neue Impulse. Die Zusammenarbeit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Solarverbänden und Agenturen zum Zweck der Präsentation des Status quo für Solar in Nordafrika ist zukunftsweisend. Schon dieser erste Schritt baut internationale Barrieren ab, indem nötige Anpassungsprozesse verdeutlicht werden. Es dürfte spannend werden sich die neusten Entwicklungen des marokkanischen Energiemarktes anzusehen und mögliche Ideen für PV-Projekte in Tunesien zu diskutieren. Die Moroccan Agency for Solar Energy und die National Agency for Energy Conservation aus Tunesien liefern vor Ort Informationen aus erster Hand. Weitere Vorträge dieser Art finden im Rahmen der Intersolar Europe Messe statt. 80.000 Besuchende werden erwartet, die die 20.000 Messestände besuchen. An einem Stand präsentiert sich Milk the Sun mit innovativen Ideen für die Zukunft.

Quellen: www.innovations-report.de/html/berichte/veranstaltungen/erfolgsaussichten_deutscher_photovoltaik_195962.html, www.eesa-sachsen.de/intersolar/programme.pdf

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