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Interview mit Reza Shaybani, Vorsitzender der größten britischen Handelsorganisation für Photovoltaik

Die British Photovoltaic Association (BPVA) ist die nationale Handelsorganisation der britischen Photovoltaik-Industrie. Die Gesellschaft wurde im April nach der Einführung der Einspeisevergütungen im Vereinigten Königreich (UK) gegründet. Seither ist die BPVA erheblich gewachsen und wurde zu einer der einflussreichsten Stimmen der Solarindustrie in UK.

Die BPVA ist die einzige Handelsgesellschaft in UK mit hundertprozentigem Fokus auf Photovoltaik. Die unabhängige und gemeinnützige Organisation vereint Experten, um Einfluss auf der Politik und die Entwicklung des Photovoltaik-Marktes in UK zu nehmen.

Reza Shaybani, Vorsitzender der BPVA wirft im Gespräch mit Milk the Sun auf Stand und Probleme des Photovoltaik-Marktes in Großbritannien.

Milk the Sun: Sehr geehrter Mr. Shaybani, Sie sind Vorsitzender der BPVA. Was sind die Ziele und Aufgaben Ihrer Organisation?

Shaybani: Unsere Mission ist es, dafür Sorge zu tragen, dass die Photovoltaik als führende Kraft im Bereich der Erneuerbaren Energien in UK etabliert wird. Wir fördern die Photovoltaik sowohl auf nationalem als auch auf internationalem Level und unterstützen unsere Mitglieder bei der unternehmerischen Entwicklung Inlands und im Ausland. Als zuverlässige Stimme der Industrie arbeitet die BPVA stetig daran, aus der Photovoltaik eine bedeutende, massentaugliche Energiequelle zu machen. Wir helfen bei Markt-Expansion, dem Abbau von Barrieren, Stärkung der Industrie und gleichzeitig Bildung der Öffentlichkeit hinsichtlich der Vorteile der Solarenergie.

Milk the Sun: Wie beurteilen Sie die aktuellen Mechanismen zur Unterstützung der Photovoltaik durch die britische Regierung?

Shaybani: Seit der Einführung der Einspeisevergütungen im April 2010 ist die Photovoltaik-Industrie in UK einen langen, steinigen Weg gegangen. Aber mittlerweile profitiert die Photovoltaik von einem stabilen und einschätzbaren Mechanismus, der Einspeisevergütungen und Grünstromzertifikate (ROC – Renewable Obligation Certificates) zusammenführt, um der Industrie Transparenz zu gewährleisten und Vertrauen in Wachstum zu geben. Solarenergie stellt nun zum ersten Mal eine Priorität im Fahrplan der Regierung bezüglich der Erneuerbaren Energien dar und wird als eine der wichtigen Technologien im Bereich der Erneuerbaren im Energiemix in Großbritannien wahrgenommen. Die Solarenergie wird vom neuen Energie-Gesetz profitieren, das Anreize für Investitionen in Höhe von schätzungsweise 110 Mrd. Pfund (93,68 Mrd. Euro) geben soll, die benötigt werden, um bis 2020 die derzeitige Energie-Erzeugung zu ersetzen und Übertragungs- und Verteilnetze zu erneuern.

Die Entwicklung der britischen Strategie für die Solarenergie, an der die BPVA beteiligt ist, setzt sich damit auseinander, wie wir die Barrieren, die vor uns liegen, angehen und beseitigen können, und wie Industrie und Regierungen als Partner zusammen arbeiten können, die gemeinsam die vor uns liegenden Herausforderungen angehen können. Mit derzeit knapp über zwei GW installierter PV-Leistung hat sich die Solarindustrie ein Gerüst erbaut, das Wachstum für die Zukunft ermöglicht und verspricht.

Milk the Sun: Welche Probleme muss die Britische Solarbranche in naher Zukunft überwinden?

Shaybani: Die großen Barrieren der Branche sind zu finden in einem Fehlen von praktikablen und erschwinglichen finanziellen Möglichkeiten für Konsumenten und Unternehmen um Solaranlagen zu installieren, in dem geringen Vertrauen in die Installateuer sowie im generell schlechten Wissensstand der Verbraucher über die Vorteile der Photovoltaik bezüglich Energiesicherheit und Investment-Renditen. Die instabilen Richtlinien aus den Jahren 2011 und 2012 sowie die einhergehende Verringerung der Einspeisevergütungen ließen viele Menschen am Sinn eines weiteren Zubaus der Photovoltaik zweifeln. Machst du den Leuten aber im Gespräch klar, dass auch die Kosten von Ausrüstung und Installation in dieser Zeit beträchtlich gesunken sind, sodass die Rendite nach wie vor weiterhin bei ca. 8 bis 10% liegt, erlangen sie das Interesse schnell zurück.

Eines der größten heutigen Probleme der Industrie ist es, dass die Verbraucher die riesige Auswahl an ähnlichen Produkten wie auch das breite Angebot der vielen Installateure nicht unterscheiden können. Wir arbeiten mit Nachdruck daran, Kunden Angebote unterbreiten zu können, die es ihnen ermöglicht, Photovoltaik vertrauensvoll zu erwerben. Zudem suchen wir Wege, um Kosten bei der Kunden-Akquise für Installateure zu verringern.

Milk the Sun: Wie ist die Einstellung der britischen Bevölkerung gegenüber der Photovoltaik und den Erneuerbaren Energien im Allgemeinen?

Shaybani: Fast vier von fünf Briten unterstützen das Vereinigte Königreich darin, über Erneuerbare Energien Elektrizität zu gewinnen. Dabei stellt die Photovoltaik die beliebteste Möglichkeit dar. In den letzten drei Jahren haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt um Verbraucher über die Vorteile der Solarenergie für Umwelt aber auch aus finanzieller Sicht zu informieren. Heute sind Photovoltaik-Anlagen mit etwa 2 GW Gesamtleistung in UK installiert. Das zeigt, welchen Rückhalt die Photovoltaik mittlerweile in der Bevölkerung hat. Trotz der Aufs und Abs ist die Geschichte der Photovoltaik in Uk bisher eine überraschend positive. Das Vereinigte Königreich wird auch in den nächsten Jahren zu den Top3-Märkten installierter Kapazität gehören. Das Wachstumspotential ist auf Ebenen der Landwirtschaft, Industrie, auf kommerzieller Ebene wie auch im Hinblick auf Wohngebiets-Anlagen und Freiflächen-Anlagen definitiv vorhanden.

Milk the Sun: Welche Hebel müssen in den nächsten Monaten in Bewegung gesetzt werden, damit die Entwicklung der Photovoltaik so von Statten geht, wie Sie sich das wünschen?

Shaybani: Wir brauchen mal über einen gewissen Zeitraum Stabilität auf dem Markt, in der Politik, bei Preisfragen und auch in der Qualität der Angebote. Die Energiekosten steigen stetig und wir müssen sicher stellen, dass die Bevölkerung versteht, wie Kleinanlagen-Technologien insgesamt und die PV im Speziellen helfen können, die Energierechnung zu senken und Einkommen generieren können, die besser sind als jede andere Form von Anlagen, steuerfrei und indexgebunden.

Wir bedanken uns bei Herrn Shaybani für das Interview

Starker Photovoltaik-Zubau gefährdet Stellung der Energieversorger

Der massive Zubau von Photovoltaik-Anlagen beeinflusst die Stellung der Energieversorger auf dem Strommarkt. Bereits knapp fünf Prozent deckt die Photovoltaik in Ländern wie Deutschland und Italien, Prognosen rechnen mit einem Anteil von acht bis zehn Prozent bis 2020. Das zwingt Versorger, ihre Strategien zu überarbeiten und Netz-Investitionen zu überdenken.

iStockphoto.com©Simon-Owler

In Europa stehen Schätzungen zufolge derzeit etwa 2,5 Millionen Solaranlagen. Der Gesamtanteil der Photovoltaik am weltweiten Energiebedarf wird zudem durch rund 35 GW PV-Kapazität, die in diesem Jahr installiert werden soll, erhöht. Ein Weltrekord wurde am 26. Mai vergangenen Jahres in Deutschland aufgestellt: Photovoltaik-Anlagen produzierten 22 Gigawatt Solarenergie, was fast der Hälfte des Spitzenwerts des Strombedarfs des Tages entsprach.

Über 30 Prozent der weltweiten Photovoltaik-Kapazität ist in Deutschland installiert. 2012 wurde mit einem Zubau von 7,6 GW selbst der Rekord von 2011 (7,5 GW) noch überboten. 32,4 GW installierte Photovoltaik-Kapazität produzieren jährlich 28,5 Terrawattstunden Sonnenstrom, womit acht Millionen Haushalte versorgt werden können. Das entspricht 4,8 Prozent des gesamten deutschen Strombedarfs. Laut der Roadmap des BSW Solar könnte dieser Anteil auf zehn Prozent bis 2020 wachsen. In Italien decken die 500.000 installierten Anlagen bereits zehn Prozent des Spitzen-Strombedarfs.

Solarplaza veranstaltet am 24. April im Kempinsky Hotel – Gravenbruch in Frankfurt eine Konferenz, die sich mit den Fragen befasst, wie Unternehmen und Länder den Strom aus Millionen Photovoltaik-Anlagen erfolgreich handhaben können und wie die Energieversorgungs-Branche sich zusammentun und Solarstrom gemeinsam vermarkten kann. „Versorger dachten lange Zeit, die Solarenergie würde nur eine Randerscheinung bleiben. Sie wächst und wächst aber und wird zur ernsthaften Gefahr für die Versorger-Unternehmen. Wir wollen beide Seiten zusammenbringen und ihnen Solarenergie als Möglichkeit vorstellen“, so Edwin Koot, CEO von Solarplaza.

Quellen: Solarplaza, www.solar2.eu

200 neue Photovoltaik-Anlagen für Berliner Dachflächen

Ein Vertrag zwischen der Hamburger Averdung Ingenieursgesellschaft mbH und der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) soll den Bau von 200 neuen Solaranlagen auf Berliner Dächern ermöglichen. Anhand detaillierter Standortanalysen prüft Averdung demnach Dachflächen aus dem Bestand der BIM auf Eignung zur Errichtung neuer Photovoltaik-Anlagen. Taugliche Dachflächen sollen anschließend Investoren und Generalunternehmern zur Verfügung gestellt werden.

Geschäftsführer Sebastian Averdung dazu: „Wir freuen uns über diese Entscheidung der BIM. Dadurch bieten sich Errichtern und Investoren unter global schwierigen Marktbedingungen im Bereich Photovoltaik herausragende Chancen, attraktive Projekte zu realisieren und gleichzeitig dem Land Berlin zu helfen, seine Klimaschutzziele zu erreichen.

Schulen, Polizei- und Feuerwachen gehören zu den rund 1.600 landeseigenen Gebäuden, die die BM bewirtschaftet. Zu den bereits bestehenden 58 Solaranlagen kommen 23 weitere geplante Installationen, die in den kommenden Monaten errichtet werden sollen. „Durch die Zusammenarbeit mit Averdung nähern wir uns unseren Klimaschutzzielen mit großen Schritten. Wenn geeignete Flächen gefunden sind, freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit externen Investoren und Unternehmen. Nur durch derartige Kooperationen können wir den Klimaschutz des Landes Berlin weiter vorantreiben“, äußert sich Sven Lemiss, Geschäftsführer der BIM.

Die BIM möchte im Rahmen der Klimaschutzziele des Landes Berlin die CO2-Emissionen ihres Gebäudestandes um 21 Prozent gegenüber 2007 verringern. Die BIM hat sich unter anderem zur Einführung eines Umweltmanagementsystems verpflichtet.

Quelle: Averdung Ingenieursgesellschaft mbH

Milk the Sun: Photovoltaik-Projekt-Highlights KW 09

Mit dem Start der französischen Sprachversion unseres Online-Marktplatzes unter www.milkthesun.fr präsentieren wir unsere neuesten Projekt-Highlights, diese Woche mit besonderem Fokus auf den französischen Markt.

Milk the Sun versendet jede Woche einen Newsletter mit den Highlights der Woche. Registrieren Sie sich kostenlos auf milkthesun.de um Zugriff auf alle Projekte zu erhalten.

Frankreich
369,00 kWp laufende Photovoltaik-Anlage in Frankreich
100,00 kWp Turnkey-PV-Projekt in Languedoc-Roussillon, Frankreich
90,00 kWp Turnkey-PV-Projekt in Languedoc-Roussillon, Frankreich
75,00 kWp Turnkey-PV-Projekt in Languedoc-Roussillon, Frankreich
70,00 kWp Turnkey-PV-Projekt in Languedoc-Roussillon, Frankreich
33,00 kWp Turnkey-PV-Projekt in Languedoc-Roussillon, Frankreich

Deutschland
2.9 MWp laufende Photovoltaik-Anlage in Brandenburg
1.3 MWp laufende Photovoltaik-Anlage in Sachsen-Anhalt
316,00 kWp Turnkey-PV-Projekt in Bayern

1.000,00 m² Dachfläche für PV in Berlin

weitere Highlights
2 MWp Turnkey-PV-Projekt in Georgia, USA
1 MWp PV-Projektrechte in Polen

Sie interessieren sich für Investments in Photovoltaik? Registrieren Sie sich kostenlos auf milkthesun.de um Zugriff auf alle Projekte zu erhalten.

Sie wollen Ihre Frei- oder Dachfläche verpachten? Sie haben Projektrechte oder laufende Anlagen, die Sie verkaufen möchten?

Auf www.milkthesun.com haben alle Anlagen-, Dach- und Freiflächenbesitzer sowie Projektrechteinhaber die Möglichkeit, Ihre Projekte kostenlos und unverbindlich einer Vielzahl von Investoren aus dem In- und Ausland zu präsentieren.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und verbleiben mit freundlichen Grüßen Ihr Milk the Sun Team

Großkraftwerke: China überholt Deutschland

Die installierte Kapazität von Photovoltaik-Großanlagen hat sich innerhalb eines Jahres was verdoppelt. Einen Zuwachs von fast  sechs GW installierter Leistung aus Anlagen von mindestens 10 MWp (Utility Scale) konnten die Industrie-Experten von Wiki-Solar in den letzten 12 Monaten verzeichnen.

Zwei GW davon wurden allein in China installiert. Damit verdrängt das asiatische Land Deutschland von der Spitzenposition.

Quelle: Wiki-Solar.org

 

„Wir erwarten, dass auch die USA Deutschland noch in diesem Jahr überholen wird“, so Philip Wolfe. „Die USA haben eine beeindruckende Pipeline an im Bau befindlichen Projekten. Sobald diese Projekte fertig gestellt sind, wird die USA die Spitzenposition einnehmen.“ First Solar hat in dieser Woche bereits 100 MW seines 230 MW-Projekts Antelope Valley Solar Ranch angeschlossen.

Wolfe weiter: „Die Zuwachszahlen sind atemberaubend. Unsere Zahlen sind mit Veröffentlichung beinahe schon wieder veraltet. Allein im letzten Quartal wurden über 70 Utility Scale – Solaranlagen mit insgesamt mehr als 1,5 GW Leistung registriert.“

 

Quelle: wiki-solar.org

Photovoltaikanlagen nicht gefährlicher als gängige Elektroinstallationen

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der TÜV Rheinland veranstalteten am 24. Januar im Freiburger Solar Info Center einen Brandschutz Workshop. Die Veranstaltung mit 120 Teilnehmern endete mit dem Fazit, dass Photovoltaik-Anlagen zwar anders als gängige Elektroinstallationen seien, aber keinesfalls gefährlicher. Von Herstellern über Forscher und Versicherer bis hin zur Feuerwehr gab es Einigkeit darin, dass der beste Brandschutz die Einhaltung bestehender Regeln durch qualifizierte Fachkräfte sei.

Solaranlagen sind nicht gefährlicher als andere Elektroinstallationen

Pflege und Wartung von Photovoltaik-Systemen sind auch zur Brandvorbeugung wichtigiStockphoto.com©Pedro Castellano

Photovoltaik-Anlagen lassen sich nicht ausschalten

Dr. Heribert Schmidt, Projektleiter am Fraunhofer ISE, dazu: „Jeder Brand ist ein Brand zu viel, doch wenn man die Statistik genau untersucht, dann verursachten 0,006 Prozent der Photovoltaik-Anlagen einen Brand mit größerem Schaden.“ In den letzten 20 Jahren wurden 120 Brände durch die rund 1,3 Millionen PV-Anlagen in Deutschland ausgelöst. 75 Fälle davon endeten mit größerem Schaden, 10 mit dem Abbrennen des gesamten Gebäudes.

Das Bundesumweltministerium fördert seit Februar 2011 ein Projekt zur Untersuchung des Brandrisikos von Photovoltaik-Anlagen, um die bestehenden Normen und Sicherheitskonzepte auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen. Dabei haben die PV-Anlagen eine entscheidende Besonderheit: Da sie Gleichstrom produzieren, lassen sie sich nicht einfach ausschalten. Sie produzieren Strom, wenn Licht auf sie fällt.

Lichtbögen als Bandursache

Häufiger Auslöser eines Brandes kann dabei ein Lichtbogen sein. Dieser kann zum Beispiel entstehen, wenn sich Steckverbindungen lösen, aber der Stromfluss nicht unterbrochen wird. Untersuchungen werden dementsprechend auf Möglichkeiten zur Verhinderung von Lichtbögen geführt. Auch an der Idee von Warnsystemen, die Alarm bei der Entstehung eines Lichtbogens geben, wird getüftelt.

In der Kernaussage, dass Photovoltaik-Anlagen kein höheres Brandrisiko bergen als andere technische Anlagen stimmten Versicherer, Techniker und Vertreter der Feuerwehr überein. PV-Anlagen lassen sich sicher aus ein bis fünf Meter Abstand löschen. Dass Häuser wegen Photovoltaik-Installationen nicht gelöscht wurden, ist schlichtweg eine Falsch-Behauptung.

Nicht an den falschen Ecken sparen

Um die elektrische Sicherheit zu gewährleisten, ist das Einhalten vorhandener Regeln dennoch wichtig. So können Brände durch unerfahrene Installateure vermieden werden. Auch das richtige Spezialwerkzeug darf Sparmaßnahmen nicht zum Opfer fallen.

Kontrollvorschriften sind auch Teil des Projektes, das bis 2014 läuft. Bisher können Installateure ihre Anlage selbst begutachten, eine Abnahme durch Dritte steht deshalb als Empfehlung zur Disposition. Zudem steht eine regelmäßige Prüfung auch privater Solaranlagen zur Diskussion, wie sie alle vier Jahre bei gewerblichen Anlagen verpflichtend ist.

Quelle: Fraunhofer.de

Solarenergie in Lateinamerika: Chile auf dem Vormarsch

Lateinamerika und die Karibik gehören zu den großen Schlüsselregionen für das weitere Wachstum Erneuerbarer Energien. Im vergangenen Jahr wurden in dieser Gegend Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt über 100 MW installiert. Für dieses Jahr liegen die Prognosen bei mehr als 450 MW. Eine Projektpipeline mit einer Gesamtkapazität von über 8 GW allein durch Großkraftwerke wurde im letzten Jahr angekündigt, mehr als 6 GW davon in Chile. Laut GTM Research dürfte bis 2017 der jährliche Zuwachs auf über 5,7 GW steigen.

Milk the Sun berichtet über den Photovoltaik-Markt in Lateinamerika

In Lateinamerika immer beliebter: Photovoltaik erobert die südamerikanischen Märkte. iStockphoto.com©Fernando Alonso Herrero

Trotz der hohen Anzahl an angekündigten Projekten sind in Lateinamerika bisher aber nur wenige ans Netz angeschlossene Photovoltaik-Anlagen errichtet worden. Die Industrie bedient sich in diesen Bereichen bisher vor allem über den Off-Grid-Markt. Entwickler und Hersteller gleichermaßen sehen das als Gelegenheit an, sich als Pionier in diesen Wachstums-versprechenden Märkten zu etablieren. Die wenigen ansässigen Solarfirmen könnten also in Zukunft Konkurrenz bekommen durch etablierte Unternehmen aus dem Energiesektor, die sich vermehrt Photovoltaik-Markt konzentrieren. Die Erfahrung bisheriger ausländischer Marktteilnehmer zeigt, dass auf dem lateinamerikanischen Markt lokale Kenntnis oft eine größere Rolle spielt als die Erfahrung mit Solaranlagen im Allgemeinen.

Quelle: greentechmedia.com

Photovoltaikanlagen – Warum eigentlich? Vorteile von PV

Photovoltaik-Anlagen stehen täglich in den Medien. Sie sind ein großer Teil der Energiewende und fallen unter die Förderung des EEG. Die Zahl der Privatleute, die sich zuhause Solarmodule auf das Dach installieren steigt, und auch Unternehmen erkennen zunehmend den Vorteil, ihre Freiflächen und Dachflächen für Photovoltaikanlagen zu nutzen. Was aber sind denn nun eigentlich die Vorteile?

Solaranlagen benötigen Sonne zur Energieumwandlung

Sonne ist der Schlüssel zur ertragreichen Photovoltaik-Anlage - iStockphoto.com©delectus

1. Sonne als Energiequelle: Die Sonne ist ein Energieträger, der jedem Menschen unbegrenzt zur Verfügung steht

2. Reduktion der CO2-Emissionen: PV-Anlagen erzeugen sauberen Strom und tragen damit zur Verminderung des Treibhausgasausstoßes bei

3. Investition in die Zukunft: Fossile Brennstoffe wie Kohle oder Öl werden immer knapper, womit deren  Preise auch in Zukunft weiter steigen werden

4. Weitestgehende Wartungsfreiheit: Haus- Photovoltaikanlagen sind weitestgehend wartungsfrei

5. Lärmfreiheit: Solaranlagen erzeugen Strom, ohne dabei die Umgebung mit Lärm zu beschallen

6. Einfache Technik: Jede Privatperson kann PV-Anlagen auf seinem Hausdach installieren, die Technik ist unkompliziert

7. Einspeisevergütungen: Nach wie vor wird ungenutzter Storm, der in das deutsche Netz eingespeist wird, über eine garantierte Einspeisevergütung gefördert

8. Keine Baugenehmigung: Zumindest für die meisten Hausdächer und Dachflächen ist keine zusätzliche Baugenehmigung für Photovoltaik-Anlagen erforderlich.

9. Einfache Entsorgung: Nach Laufzeit-Ende können PV-Module problemlos recyclet werden.

10. Positive Ökobilanz: Spätestens nach fünf Jahren hat eine Solaranlage die zur Produktion benötigte Energie wieder herausgeholt und weißt dann eine positivie Ökobilanz auf

11. Entlastung der Stromnetze: Mit PV-Anlagen lässt sich Strom dezentral erzeugen, dort wo er benötigt wird. Das führt zur Entlastung der Stromnetze

12. Modularer Aufbau: PV-Anlagen können problemlos in der Größe angepasst und variiert werden

13. Integration ins Gesamtsystem: Möglichkeit der Integration und Kombination mit der Haustechnik und somit der Energieeinsparung im Gesamtsystem (von SecondSol)

 

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