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Umweltminister einigen sich über weiteres Vorgehen in Sachen EEG-Reform

Sowohl Bundesumweltminister Peter Altmaier als auch EU-Energiekommissar Günther Oettinger waren zu Gast, als sich die Umweltminister der Länder in Kiel auf Eckdaten für eine rasche Reform des EEG einigten. Der Umweltminister Schleswig-Holsteins, Robert Habeck von den Grünen, lies verlauten, dass konkrete Vorschläge für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bis zum Sommer ausgearbeitet werden sollen.

Umweltminister Konferenz Kiel ErneuerbareDamit der Strom für Verbraucher auch in Zukunft bezahlbar sei, müsse eine Reform des EEG zeitnah durchgezogen werden. Langfristige Kalkulation von Vergütungen sei ebenso Teil des Reformplanes wie Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien.

Ablehnung fand die Idee der Festlegung von Länderkontingenten. Genauer unter die Lupe genommen werden sollen die Ausnahmeregelungen für energieintensive Unternehmen. Für Ökostrom soll es eine generelle Netzanschluss- und Durchleitungsverpflichtung geben.

Habeck fügte an, dass die einzelnen Sparten der Erneuerbaren gesonderten Analysen zu ihren Vor- und Nachteilen unterzogen werden sollen. So könnten Möglichkeiten gefunden werden, bestehende Differenzen zwischen Energie aus Biomasse, Solar und Onshore- und Offshore-Windanlagen aufzulösen.

Quelle: Proplanta

Foto: iStockphoto.com©Ulrich Knaupe

Grüne Prognosen für 2013

Norbert Allnoch, Direktor des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) erklärt für 2013 die erneuerbaren Energien zur vermutlich wichtigsten Stromquelle Deutschlands.

Bereits im letzten Jahr betrug der Ökostromanteil ca. 20% des gesamten Bedarfs. Braun- und Steinkohle deckten zusammen 44% ab, Atomkraft 18%, Erdgas steuerte 14% bei. Ersten Einschätzungen zufolge wird Ökoenergie dieses Jahr etwa 140 Milliarden kWh Strom liefern und liegt jetzt schon auf Platz 2 der Energieerzeuger, direkt hinter Braunkohle. Somit sei das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis 2020 einen Stromanteil von 35% rein aus erneuerbaren Energien zu beziehen, auf jeden Fall zu erreichen. Wahrscheinlich sogar schon um einiges früher als erwartet.

Quelle: Welt Online

 

Anti-Aging-Schutz für Solarzellen

Um Ökostrom auf dem freien Markt konkurrenzfähig zu machen, werden Solarzellen ständig kostengünstiger, effektiver und widerstandsfähiger.

Einen Erfolg auf dem Weg dorthin vermeldet das Forscherteam um den wissenschaftlichen Direktor Christian Hoepfner am Center for Sustainable Energy Systems (CSE) im amerikanischen Cambridge. Das CSE, das zum Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme gehört und mit dem Chemiehersteller Dow Corning zusammenarbeitet, entwickelt gerade eine neue Versiegelungstechnik, um die Lebensdauer von Solarzellen zu erhöhen. Bei dieser umgibt man die zerbrechlichen Siliziumwafer, aus denen die Module bestehen, mit Silikon anstatt dem bisher üblichen Ethylen-Vinyl-Acetat. Silikon, das auch in der Medizintechnik oder für die Autoherstellung verwendet wird, ist äußerst wetterbeständig und hält extremen Temperaturschwankungen statt. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass deutlich weniger Mikrorisse entstehen und die Leistungsfähigkeit der Solarzellen in keiner Weise beeinträchtigt wird.

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