Ökostrom-Umlage Posts

EEG-Umlage sinkt, Konto-Überschuss auch – Konventionellen-Umlage läge bei über 11 Cent

EEG-Umlage sinkt, Konto-Überschuss auch – Konventionellen-Umlage läge bei über 11 Cent

Die EEG-Umlage wird im kommenden Jahr leicht zurückgehen – um 0,088 Cent auf 6,792 Cent pro Kilowattstunde. Das gaben die Übertragungsnetzbetreiber am Montag bekannt. Der Überschuss des EEG-Kontos ging im September von 3,69 Milliarden Euro auf 3,3 Milliarden Euro zurück.

Verbändeverbund fordert faire Neuverteilung der Energiewendekosten

Verbändeverbund fordert faire Neuverteilung der Energiewendekosten

Unter dem Slogan „Unterstützung und besseres Vorankommen der Energiewende sichern“ fordern sechs Verbände eine Umgestaltung der Energiewendekosten. In einer gemeinsamen Mitteilung geben sie Lösungsvorschläge, wie diese aussehen könnte – unter anderem eine Senkung der Stromsteuer und eine Belastung entsprechend der CO2-Emissionen.

Industrie-Rabatte mit EU-Recht vereinbar

Industrie-Rabatte mit EU-Recht vereinbar

Ergebnis beim Streitthema Industrie-Rabatte: Achselzucken bei den Bürgern, aufatmen bei der stromintensiven Industrie. Die EU-Kommission in Brüssel hat bekanntgegeben, dass die Privilegierung der stromintensiven Industrie bei der Zahlung der EEG-Umlage rechtens ist. Diese gelte nämlich als „staatliche Beihilfe“. Den betroffenen Industrie- sowie Bahnunternehmen bleiben damit Rückzahlungen in Milliardenhöhe erspart.

EEG-Umlage: PV-Anlagen bis 10 kWp bleiben befreit

Der Verbrauch des selbst erzeugten Stroms soll in Zukunft für Gewerbe, Handel, Dienstleister, Landwirtschaft und Mieter mit der EEG-Umlage belastet werden. (Foto: Claus Ableiter/wikimedia.commons, CC BY-SA 3.0)

Der Verbrauch des selbst erzeugten Stroms soll in Zukunft für Gewerbe, Handel, Dienstleister, Landwirtschaft und Mieter teurer werden.
(Foto: Claus Ableiter/wikimedia.commons, CC BY-SA 3.0)

Es gab viel Wirbel um den verabschiedeten Gesetzesentwurf  der Erneuerbaren Energie Gesetze (EEG) von Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel. Anstatt Gerechtigkeit und Logik im Sinne der angepeilten Energiewende walten zu lassen, lenkt die Regierung in die falsche Richtung. So werden weiterhin 1.600 stromintensive Industrieunternehmen von der EEG-Umlage befreit, Solarstrom-Eigenverbraucher werden hingegen zur Kasse gebeten. Das betrifft jedoch „nur“ Gewerbe, Handel und den Mittelstand. Kleinere private Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kilowatt Peak (kWp) bleiben weiterhin von der EEG-Umlage befreit.

Energiewende und EEG – Ein Wochenrückblick

Letzte Woche hat sich viel getan in Sachen Energiewende und Erneuerbarer Energie Gesetze (EEG). Die Bundesregierung hat ihren Gesetzesentwurf zur EEG-Novelle verabschiedet, gegen den Verbraucherschützer und Solarbranche nun rechtlich vorgehen wollen. Damit einher geht die Diskussion über die ungerechte Verteilung der Ökostrom-Umlage und die Strompreiserhöhung durch Eigenversorger. Kurios ist auch der Plan, ein Staatskraftwerk zur Verhinderung von Blackouts zu errichten und in der Zwischenzeit gar auf Strom des ältesten, schwächsten und in einem Erdbebengebiet befindlichen Atomkraftwerks Frankreichs zurückzugreifen. Dennoch verteidigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Energiewende, der Klimarat fordert aber ein Umdenken.

 

EEG-Reform: Solarwirtschaft klagt gegen Solarstrom-Abgabe

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) wollen gemeinsam vor das Bundesverfassungsgericht treten und gegen die am 08.04.2014 vom Bundeskabinett beschlossene Reform des Erneuerbaren Energie Gesetzes (EEG) klagen. Grund dafür sind die Ergebnisse eines Rechtsgutachtens der Berliner Kanzlei Geiser & von Oppen, die die geplante Ökostrom-Abgabe auf Solarstrom zur Selbstversorgung als Verstoß gegen das Grundgesetz sehen.

„Neustart in die Energiewende“: EEG-Gesetzesentwurf verabschiedet

Das Bundeskabinett hat den Entwurf zur EEG-Novelle verabschiedet. Dieser beinhaltet die Regelung der Rabatte für Industrieunternehmen, die Umstellung von der Förderung Erneuerbarer zur Ausschreibung und diverse, zum Teil bereits bekannte Neuerungen im Bezug auf die Nutzung von Photovoltaik-Anlagen. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel spricht von einem „Neustart in die Energiewende“.

Ökostrom-Umlage: Länder erreichen Kompromiss mit der Regierung

Die Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer zusammengesetzt und eine Einigung in Sachen Ökostrom-Umlage und dem Zubau von neuen Windkraft-Anlagen erzielt. Die Kostensteigerung bei der Ökostrom-Umlage auf die Bürger soll weitestgehend begrenzt werden und der Austausch alter Windräder durch neue wird nicht in die Begrenzung von 2.500 Megawatt Zubau fallen. Eine Einigung über die rückwirkende Förderkürzungen von Windkraft-Anlagen steht aber noch aus.

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