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Hat die Solarbranche Zukunft? Lohnt sich eine private PV Anlage? Antworten im Interview mit Felix Krause.

Felix Krause CEO Milk the SunIm Interview mit umwelthauptstadt.de bietet Felix Krause, CEO von Milk the Sun einen Blick hinter die Kulissen und gibt seine Einschätzung zur Zukunft der PV-Branche. Warum diese in seinen Augen sonnig aussieht, lesen Sie hier:

 

Milk the Sun hat bereits mehrere Preise gewonnen – wie entstand die Idee dazu und wie grenzen Sie sich ab gegenüber anderen Photovoltaik-Portalen  Zusammen mit Dirk Petschick hatten wir 2009 einen Projektentwickler und -manager für Photovoltaikanlagen in Deutschland und UK gegründet. Dabei stellten wir allerdings täglich fest, dass für den Kauf, Verkauf und Bau von Photovoltaik-Anlagen in Europa lange Maklerketten erforderlich sind, die mit hohen Transaktionskosten für die Marktteilnehmer verbunden sind. Genau wie die fehlende Transparenz gibt es in diesem Markt kaum online Vergleichsmöglichkeiten für Versicherungen, Maintenance Verträge noch rechtliche Due Diligences, so wie es heute in den meisten anderen Branchen längst üblich ist. An diesem Punkt setzt unsere Idee und unser Verständnis an und unterscheidet sich somit teilweise gravierend von anderen Ansätzen. Dafür wurde Milk the Sun bei verschiedenen Wettbewerben ausgezeichnet.

 

Die Solarbranche ist insbesondere durch die Subventionskürzungen stark unter Druck geraten. Lohnt sich das Verpachten von (privaten) Dachflächen eigentlich noch? Es ist ganz deutlich zu spüren, dass die PV-Branche ungeachtet der politischen Tendenzen ein starkes Wachstum verzeichnet. Denn Solaranlagen rentieren sich nach wie vor. Deutschland ist einer der aktivsten Standorte für Photovoltaik weltweit, das heißt gute Technik und zuverlässige Wartung sind vor Ort. Die Entstehungskosten für Solaranlagen sinken und drücken so die Anschaffungskosten. Daher lohnt sich die Verpachtung von Dachflächen trotz der Kürzungen noch immer und wird es auch in Zukunft auch weiterhin tun.

 

Können Sie eine ungefähre Zahl nennen, was ein privater Hausbesitzer mit einer durchschnittlichen Dachfläche im Jahr verdienen kann, wenn er diese verpachtet oder einen Teil der erzeugten Energie ins Netz einspeist? Das ist natürlich von der Lage, der tatsächlichen Größe des Daches und von seiner Ausrichtung abhängig. Aber nehmen wir einmal an, dass ein Einfamilienhaus im südlichen Deutschland gelegen eine Dachausrichtung nach Süden mit ungefähr 100 Quadratmetern Dachfläche hat. Die Anschaffungskosten für eine Anlage dieser Größe beliefen sich auf grob geschätzt 15.000 Euro exklusive Nebenkosten. Diese Anlage produziert 10.000 kWh pro Jahr. Bei einer Einspeisevergütung von aktuell 24,4 ct/kWh. (Stand Mai 2012) wäre die Anlage nach etwas mehr als sechs Jahren abbezahlt und würde, auf die Laufzeit von 20 Jahren gerechnet, Strom im Wert von 48.000 Euro produzieren. Es entsteht eine Rendite von 33.000 Euro. Auch unter der Voraussetzung, dass die Einspeisevergütung auf 18 ct/kWh reduziert wird, liegt die Rendite bei 19.000 Euro. Zusammengefasst – eine Anlage ist langfristig immer lohnend, mit Festpreisgarantie noch ein ganzes Stück mehr. Die Erwartung zukünftiger Strompreissteigerungen macht die Investition in eine PV-Anlage langfristig interessant. Zukünftig werden auch Direktvermarktungskonzepte attraktiver werden. Die Pacht für ein Dach liegt zwischen vier und acht Prozent des Gewinns der Anlage. Zu verpachten kann sich gerade bei großen Flächen lohnen. Für Besitzer von Einfamilienhäusern ist die Investition in eine eigene Anlage meistens lohnender als die Verpachtung.

 

Wagen Sie einen generellen Ausblick für die Solarbranche? Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation und welche Möglichkeiten haben deutsche Firmen, um auch künftig in diesem Segment erfolgreich mitzumischen? Atomkraftwerke werden abgeschaltet und die Erneuerbaren Energien müssen die Lücken füllen. Die Solarbranche als lukratives Geschäftsfeld wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Laut einer aktuellen Studie von der European Photovoltaic Industry Association wird unter günstigen politischen Bedingungen weltweit ein Wachstum von 500 Prozent bis 2020 in der PV-Branche prognostiziert. Etliche klimatisch optimale Standorte sind wenig oder gar nicht erschlossen und Photovoltaik ist neben Wind- und Wasserenergie ein technisch etabliertes Standbein grüner Energiegewinnung. Den Marktvorteil, den Deutschland und Italien als Vorreiter der Photovoltaik heute haben, gilt es zu festigen. Denn die Photovoltaikbranche ist ökologische und ökonomische Zukunft. Professionell Unternehmen werden sich in der Konsolidierungsphase durchsetzten und weiterhin erfolgreich sein. Dem müssen wir uns stellen und mit kreativen Lösungen neue Wege gehen.

 

Das vollständige Interview findet sich auf umwelthauptstadt.de

 

Intersolar 2012 – Eindrücke und Höhepunkte

Intersolarfakten: 871 Aussteller kommen in diesem Jahr aus Deutschland. Danach folgen China mit 388, Italien mit 78, Spanien mit 48 sowie Taiwan und Österreich mit jeweils 46 Unternehmen.Am 13.6.2012 um 09:00 Uhr öffneten sich erneut die Tore für die weltweit größte Fachmesse der Solarwirtschaft auf dem Gelände der Messe München. Intersolar Europe Eröffnung_OpeningInsgesamt 1.909 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren bis zum 15. Juni ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen „Photovoltaik“ (PV), „Solarthermie“ und „PV Produktionstechnik“ auf der Intersolar Europe. Auf 170.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in 15 Messehallen und auf dem Freigelände werden dazu in diesem Jahr rund 80.000 Besucher erwartet. Begleitend findet vom 11. bis zum 14. Juni 2012 die Intersolar Europe Conference mit rund 400 Referenten statt. Die Veranstalter rechnen mit rund 2.500 Teilnehmern auf der Konferenz und ihres Side-Events. Im Mittelpunkt von Konferenz und Messe stehen in diesem Jahr neben den neuesten Technologien vor allem die Zukunftsfragen der Branche, die in Veranstaltungen, Diskussionen und Sonderschauen auf internationaler Ebene beleuchtet und diskutiert werden. Dazu gehören unter anderem die Themen Stromspeicherung, Netzintegration und Heizen mit Solarstrom. Darüber hinaus steht die unterschiedliche Entwicklung der internationalen Märkte im Zentrum der Aufmerksamkeit. Auch hier setzen die Veranstalter auf den Dialog mit den Vertretern von Politik und Industrie aus den jeweiligen Ländern und schaffen Plattformen für den internationalen Austausch.

Neue Märkte für die Photovoltaik

Die Preise für Photovoltaik-Module und -Anlagen sind seit 2006 um mehr als 65 Prozent gesunken. Neben dem Kostendruck, der sich dadurch für die Industrie ergibt, eröffnen sich durch die gesunkenen Preise aber auch neue Märkte und Anwendungen für die Unternehmen. Daran knüpft Milk the Sun an und hat deshalb passend zu den Zukunftsfragen der Intersolar sein Dienstleistungsportal online gebracht. Die Zukunft der PV muss innovativ und transparent laufen. Zahlreiche nationale und internationale Aussteller präsentieren Produkte und Dienstleistungen von den aktuellsten Systemlösungen über Montagesysteme und Wechselrichter bis hin zur Überwachungstechnik und den neuesten Modulen. Mit diesen kommt Milk the Sun auf der Intersolar in Kontakt und versucht das bestmögliche Servicepaket für die User zu gestalten. Milk the Sun ist auf der Intersolar-Europe Messe in Halle B2 Stand 170D.

Intersolar AWARD

Intersolar AWARD 2012Der Intersolar Award wurde hat nun zum fünften Mal die Gewinner in den Kategorien „Photovoltaik“ und „Solarthermie“ sowie der Kategorie „PV Produktionstechnik“ gekürt. Der internationale Preis der Solarwirtschaft würdigt Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen. Insgesamt waren damit 3.500 Solarunternehmen teilnahmeberechtigt.

Gewinner Photovoltaik

Die MBJ Services GmbH, Hamburg, hat das „Mobile PV Testcenter“ zur Prüfung der Leistungsfähigkeit von PV-Modulen entwickelt. Die Lösung kombiniert erstmals verschiedene Messmethoden für Solarmodule, wie die Aufnahme der Strom- und Spannungskennlinie, Elektrolumineszenz- und Infrarotaufnahmen. Überzeugt hatte die Jury die hohe Testgeschwindigkeit des Geräts und seine flexible Anwendbarkeit vor Ort: Das für den harten Feldeinsatz konzipierte Testcenter hat nur einen geringen Energiebedarf und kann bis zu 18 Solarmodule in der Stunde testen.

Die Firma SolarEdge Technologies GmbH, Grasbrunn, hat ihren Leistungsoptimierer für Solarmodule weiterentwickelt. Der „3rd Generation Power Optimizer“ maximiert den Energieertrag jedes einzelnen Moduls, indem er das Verhältnis von Spannung und Leistung auf das jeweils aktuelle Optimum regelt (MPPT/Maximum Power Point Tracking) und ist erstmals mit allen marktgängigen Wechselrichtern kompatibel. Dank der innovativen Technologie „IndOP“ benötigt der Leistungsoptimierer bei der Arbeit mit Wechselrichtern anderer Hersteller keine zusätzliche Schnittstelle mehr. Überzeugt hatten die Jury zudem der gesteigerte Wirkungsgrad des Optimierers und der geringe Leistungsverlust bei der Anwendung in älteren PV-Anlagen.

Die Firma Solon Corporation, Tucson/USA, ist ein international tätiger Hersteller von Solarmodulen, der sich auf schlüsselfertige Lösungen spezialisiert hat. Bei ihrem Flachdach-Montagesystem „SOLON SOLquick“ verwendet Solon rahmenlose Module. Das materialsparende Verfahren ermöglicht es, die Module gut geschützt zu transportieren und zu installieren. Die Halterung ist bereits ab Werk in das Solarmodul integriert. Die Module eignen sich für die Montage auf verschiedenen Dacharten — selbststabilisierend, mit Ballast oder mit Durchdringung der Dachhaut und erfordern keine Erdung, da kein Metall verwendet wird.

Quelle und Bildrechte: www.intersolar.de

Pünktlich zum Start der Intersolar geht das Milk the Sun Serviceportal online

Logo Milk the Sun - Der europäische Marktplatz für PhotovoltaikMilk the Sun präsentiert pünktlich zur Intersolar sein neues Serviceportal, auf dem Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus von Photovoltaikanlagen angeboten werden. Damit bietet der europäische Online-Marktplatz für PV-Projektrechte und Bestandsanlagen seinen Kunden ein effizientes Tool zur Suche nach Dienstleistern für Photovoltaikanlagen. Die Online-Handelsplattform Milk the Sun, auf der europaweit Frei- und Dachflächen, PV-Projekte sowie Bestandsanlagen direkt zwischen Anbietern und Investoren gehandelt werden, vermittelt als unabhängiger Marktplatzanbieter nun auch europaweit Dienstleistungen von erfahrenen PV‑Servicepartnern. Dafür konnten bereits renommierte Unternehmen gewonnen werden, die Bereiche wie Versicherung, Ertragsoptimierung, kaufmännische und technische Betriebsführung oder  Finanzierung abdecken. „Wir werden unser Serviceportal sukzessive ausbauen und das Leistungsspektrum um ausgewählte Kooperationspartner erweitern“ lädt Philipp von Seherr-Thoss, COO von Milk the Sun, weitere Dienstleister ein, gemeinsam von einer Kooperation zu profitieren. „Ziel von Milk the Sun ist es, seinen Kunden als unabhängiges One-Stop-Portal eine wachsende Dienstleistungspalette in ganz Europa zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis zu vermitteln und damit zur Renditesteigerung beizutragen.“ Pünktlich zum Messeauftritt auf der Intersolar 2012 (Halle B2, Stand 170D) hat Milk the Sun die Deutsche Energie Service GmbH (DES) als weiteren zuverlässigen Partner für ein breites Portfolio an kaufmännischen und technischen PV-Dienstleistungen gewinnen können. „Auf der Suche nach einem Kooperationspartner für unsere innovativen Services, haben wir den Markt gründlich sondiert. Mit Milk the Sun haben wir einen Partner gefunden, der unseren unabhängigen Dienstleistungsansatz teilt“, so Sebastian Lithander, DES. 

Milk the Sun GmbH ist der europäische PV-Marktplatz, der Flächen- und Anlagenbesitzer, Projektentwickler und Investoren direkt über seine Online-Plattform zusammenbringt und damit Transaktionskosten senkt. Über sein Serviceportal vermittelt Milk the Sun in Zusammenarbeit mit Partnern Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus einer PV-Anlage.

Deutsche Energie Service GmbH ist ein integrierter Anbieter von Service-Dienstleistungen rings um die Erneuerbaren Energien. Von der technischen Betriebsführung, über die Klärung von Kulanz- und Gewährleistungsansprüchen bis zur kommerziellen Betriebsführung können die erforderlichen Services professionell angeboten und abgewickelt werden. Sein Service-Center in Hamburg betreut gemeinsam mit unseren Technikern vor Ort umfassend Ihre Anlage.

Milk the Sun im Fernsehen & Umwelthauptstadtpartner

Heute früh wurde Philipp Seherr-Thoss, Geschäftsführer von Milk the Sun, von TV Berlin interviewt. Das Ergebnis – eine angeregte Diskussion mit Fokus auf die Themen Photovoltaik als Geschäftsmodell und als Motiv der Nachhaltigkeit. Milk the Sun findet den Beitrag sehr gelungen und freut sich der Berliner Öffentlichkeit und vielleicht auch zukünftigen PV Händlern über den heimischen Fernseher näher gekommen zu sein. Wer es verpasst hat, kann sich das Interview von heute früh hier noch einmal ansehen – Milk the Sun – der Onlinemarkt für Photovoltaik – hautnah! Noch näher gehts nur auf der Intersolar Messe in München vom 13. bis 15. Juni 2012 am Stand B2.170D.

 

Auch die Website Umwelthauptstadt.de hat Milk the Sun exklusiv präsentiert. Als Neuzugang bei den nachhaltigen Unternehmen spricht Milk the Sun über Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility. Umwelthauptstadt.de widmet sich  der Nachhaltigkeit und Umwelt spielerisch, „weils mehr Spaß macht“. Damit kann sich Milk the Sun gut identifizieren. Auch uns macht es Spaß die Zukunft der Energiegewinnung nachhaltig anzugehen und vielen neuen Solarprojekten mit Milk the Sun den schnellen und unkomplizierten Weg an den Start zu ermöglichen.

 

Photovoltaik-Boom über Europas Grenzen hinaus

Laut der aktuellen Studie „Global Market Outlook for Photovoltaics until 2016“ der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) expandiert die Photovoltaikbranche weiter. 300 bis 500 Prozent Wachstum bis zum Jahr 2016 werden erwartet. Heute steht ein Großteil der Anlagen in Italien und Deutschland, jedoch befindet sich schon jetzt die meisten Top-Ten-PV-Standorte nicht in Europa, sondern beispielsweise in China, USA, Japan und Australien.

 

Grafik: PV Marktanteile von Nicht-EU Ländern heute

 

PV Marktanteile von Nicht-EU Ländern heute

 

Global betrachtet sind die Aussichten für das Wachstum der PV Branche nach EPIA optimistisch. In dem Bericht werden verschiedene Szenarien dargestellt, auf deren Grundlage das globale Wachstum voraussichtlich stattfinden wird. Das  „Policy-Driven Scenario“ setzt ein politisches Klima voraus, das die Solarindustrie langfristig stützt – in Deutschland hieße das beispielsweise das Festhalten an Solarförderung und am EEG. Bei weltweit günstigen politischen Rahmenbedingungen dieser Art, hält EPIA sogar ein globales Wachstum bis zu 340 Gigawatt für möglich.

 

Grafik: Entwicklung globaler PV Kapazitäten bis 2016

 

Quelle EPIA - Globale Entwicklung Photovoltaik Industrie bis 2016

 

Die günstige Lage der PV Industrie im Jahr 2011 für Deutschland und Italien sind nach den Aussagen des Berichtes an eine Reihe von Entwicklungen geknüpft: die Abkehr von Atomkraft und der gesellschaftliche Wunsch hin zum Ausbau Erneuerbarer Energiegewinnung, der Preisabfall von Modulen und die Akzeptanz von Photovoltaik als lukrative Assetklasse in der Wirtschaft. Für 2012 und 2013 sind die Zuwachsraten, gerade in Deutschland, aller Voraussicht nach eher niedrig. Die starken Wachstumszahlen sind schwer zu halten. Für 2012 wird ein Zuwachs von fünf bis acht GW erwartet.

 

Grafik: Quelle EPIA – Entwicklung PV Industrie Europa bis 2020

 

Quelle EPIA - Entwicklung PV Industrie Europa bis 2020

 

Europa war 2011 das Zugpferd mit 75 Prozent Beteiligung am PV-Marktwachstum – bezogen auf weltweite Neuinstallationen und Netzzugänge. Dennoch sind die sonnigen Aussichten für die Zukunft klar an das Potential von Ländern gebunden, die noch keine ausgeprägte PV-Industrie, dafür aber die besten klimatischen Voraussetzungen haben. „Other countries, especially in the Sunbelt region, have enormous potential for solar development that has only just begun to be tapped.“

 

Aufatmen! Solarkürzungen doch gekippt

Foto Reichstagskuppel - Bundesrat stoppt geplante EEG-NovelleErst das Nein der Länder am 11.5. bei der Abstimmung über die EEG-Novelle und dann die katastrophalen Wahlergebnisse am Sonntag in NRW – Norbert Röttgen bringt der Solarindustrie Deutschlands unfreiwillig die Sonne wieder zurück. Die geplanten Kürzungen bleiben der Solarwirtschaft vorerst erspart. Ein Brancheninsider kommentiert die Situation seit diesem Wochenende so: „Bis zu den Neuverhandlungen im Vermittlungsausschuss wird die Industrie wieder einen Aufschwung erleben. Die 7 GW Grenze wird bestimmt geknackt, denn seit Freitag ist Photovoltaik in Deutschland wieder ein profitables Geschäft.“ Trotzdem bleiben die hohen Abgaben der Endverbraucher weiter Thema. Die boomende Wirtschaft mit Sonnenenergie wird mit 7 Mrd. Euro jährlich aus den Umlagen der Stromverbraucher bezahlt. Eine schlaue Lösung muss her, um die Probleme in der deutschen Wachstumsbranche Solar, mit über 200 produzierenden Unternehmen, die rund 110.900 Arbeitsplätze geschaffen haben, freiwirtschaftlich umzugestalten. Im Moment sind Zwei Drittel im Bundesrat gegen die geplanten Einsparungen – damit ist die Politik sich darüber einig, dass Veränderungen nicht mit drastischen Kürzungen beginnen können, der Rest bleibt abzuwarten. Milk The Sun startet Dank dieser Topnachricht voller Energie in die Woche!

Milk the Sun: Der Handelsplatz für die europäische Solarenergiebranche geht online

Logo Milk the Sun - Der europäische Marktplatz für PhotovoltaikMilk the Sun bringt Projektentwickler, Investoren, Flächenbesitzer und Eigentümer von Bestandsanlagen direkt miteinander ins Geschäft

Mit www.milkthesun.com geht der erste europaweite Marktplatz online, der den Handel von Projektrechten und Bestandsanlagen mit einer Dach- und Freiflächenbörse vereint. Milk the Sun schafft damit eine innovative Lösung, um den bislang unübersichtlich strukturierten Erst- und Zweitmarkt transparent zu gestalten. Bisher stehen sich auf dem Photovoltaik-Markt eine Vielzahl kleiner Anbieter von Dachflächen oder Projektrechten und Investoren gegenüber. „Von der Planung bis zur Installation bzw. für den Wiederverkauf einer Solaranlage sind viele Zwischenhändler notwendig. Dadurch ist der Handel mit Photovoltaik-Anlagen und Projektrechten nicht nur zeitaufwendig und langwierig, sondern auch mit hohen Transaktionskosten verbunden“, sagt Felix Krause, Geschäftsführer von Milk the Sun. 

Projektrechte, Dachflächen und Anlagen bequem online vermarkten – www.milkthesun.com bietet für Projektentwickler, Investoren, Flächenbesitzer und Eigentümer von Bestandsanlagen die Möglichkeit, sich direkt miteinander zu vernetzen. Lange Maklerketten werden überflüssig. Alle Nutzer der Plattform können Angebote oder Gesuche einstellen, Projekte vergleichen, Solarflächen finden und damit den Akquiseaufwand erheblich verringern. Angesichts der Förderkürzungen von Solarenergie in vielen europäischen Ländern, ist es zwingend erforderlich neue Vermarktungswege zu schaffen. „Die Zwischenhändler haben bisher große Teile der Investitionsrenditen verschlungen“, erklärt Felix Krause. „Damit Solarenergie weiterhin profitabel bleibt, müssen Geschäftspartner künftig direkt miteinander in Verbindung treten. Milk the Sun bietet hierfür die optimale Lösung.“ 

Individuelle Beratung und Vermittlung von Serviceleistungen – Neben der Handelsplattform berät Milk the Sun auch bei Fragen zu Versicherung oder Wartung. Bei rechtlichen, steuerlichen oder Finanzierungsangelegenheiten steht den Nutzern außerdem ein Netzwerk aus Experten und Beratern zur Verfügung. 

Milk the Sun  – Das Team von Milk the Sun bündelt Expertisen und Kompetenzen rund um das Thema Solarenergie. Es verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gesamtrealisierung großer Solarkraftwerke und hat ausgezeichnete Marktkenntnisse. Milk the Sun hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Photovoltaik-Markt dynamisch zu gestalten, zeitaufwendige und kostenintensive Hürden zu überwinden und dadurch einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu leisten.

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