Freiflächen Posts

Neue Flächen für Solarparks in Bayern und Baden-Württemberg

Neue Flächen für Solarparks in Bayern und Baden-Württemberg

Deutschlands Süden öffnet sich für den weiteren Photovoltaik-Ausbau. Nach Baden-Württemberg hat nun auch Bayern angekündigt, gemäß des EEG 2017 die Flächenkulisse für die Errichtung von Solaranlagen um Acker- und Grünlandflächen zu erweitern.

Photovoltaik in Frankreich: Großprojekte mit 380 Megawatt genehmigt

Das französische Ministerium für Energie, Ökologie und nachhaltige Entwicklung hat Photovoltaik-Großprojekte mit einer Leistung von insgesamt 380 Gigawatt (GW) genehmigt. Großen Anteil daran hatten Konzentrator-Photovoltaik-Projekte mit 22 MW Leistung. Bei der Wahl bevorzugt wurden Freiflächen-Projekte an geschädigten Standorten, auch auf den CO2-Fußabdruck wurde Rücksicht genommen. Eine weitere Ausschreibung ist in Planung.

Photovoltaik in: Italien – ein Überblick

Land: ItalienFotovoltaica Italia Conto Energia
Fläche: 301.338 km²
Einwohner: 61 Millionen
Landessprache: Italienisch
Staatsform: parlamentarische Republik

Stromverbrauch: 313.433 GWh/ Jahr
Stromimporte: 47.573 GWh/ Jahr
Anteil Strom aus Erneuerbaren: 13,7%
Anteil Photovoltaik: 6%
Installierte Photovoltaikleistung: 15 GW
Sonneneinstrahlung:  1.100kWh/m² bis 1800 kWh/m²

Erneuerbare Energien Strom Conto Energia

PV in Italien. iStockphoto.com ©gmalandra

Strom und PV in Italien

Dass man in Italien neben langen Stränden und historischen Städten auch sehr viel Sonne genießen kann, wissen nicht nur Touristen. Italien versteht es, seine Sonneneinstrahlung zu nutzen. Das Land am Mittelmeer ist nach Deutschland der zweitgrößte Produzent von Solarenergie in Europa. Rund 426.000 Photovoltaik-Anlagen sind in Italien installiert, mehr als 51.000 davon erzeugen eine Leistung von mindestens 20 kWp.

Der Gesamtanteil der Photovoltaik am italienischen Stromverbrauch liegt bei 6 Prozent. An der in Italien produzierten Strommenge hat der Solarstrom einen Anteil von 7 Prozent.

Gesetze und Einspeisevergütung

Das erste Gesetz zur Förderung von Photovoltaik in Italien trat 2001 in Kraft. Das „Tetti fotovoltaici“ brachte es allerdings auf einen Zubau von gerade einmal 22 MW.

Im Jahr 2005 wurde das Conto Energia verabschiedet, das man durchaus als Pendant zum deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz bezeichnen kann.

2007 wurde es dann vom zweiten Energien-Gesetz abgelöst, das schlicht Conto Energia II genannt wurde. Bei einer Einspeisevergütung von 0,36 € bis 0,48 € / kWh wurden in der Zeit dieses Gesetzes Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 6.600 MW hinzugebaut.

Die nächsten Änderungen erfolgten 2010 – das Conto Energia III trat in Kraft. Nur wenige Monate später wurde es aber schon vom vierten Conto Energia verdrängt.

Das aktuelle Gesetz: Conto Energia V

Aktuell, seit Ende August 2012, ist das Conto Energia V die gesetzliche Richtlinie zur Förderung und Einspeisevergütung von Erneuerbaren Energien und damit auch der Photovoltaik.

Das Conto Energia V sieht, ähnlich wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Deutschland, deutlich weniger Förderungen für Photovoltaik vor als seine Vorgänger. Vor allem Kleinanlagen unter 20 kWp profitieren noch von dem neuen Gesetz. Zudem werden Anlagen, die im Zusammenhang mit der Sanierung von Asbestdächern entstehen, bezuschusst. Anlagen auf Freiflächen erhalten in Italien keine Förderung mehr. Der Fokus der italienischen Regierung liegt eindeutig auf Selbstversorgung/ Eigenverbrauch der Anlagenbesitzer und der Nutzung von vorhandenen Dachflächen.

Um die Förderungen zu erhalten, müssen Betreiber ihre Anlagen registrieren lassen. Die Gelder werden dann wie folgt aufgeteilt:

– 50 Mio. € für kommunale Projekte sowie besonders innovative Ideen für die PV
– 140 Mio. € bis Februar für neue Anlagen, je größer die Anlage, desto geringer der Zuschuss
– ab Februar 2013 120 Mio. € über sechs Monate
– danach halbjährlich noch 80 Mio €.

Grid parity in Italien

In Italien ist die Netzparität für PV-Strom bereits erreicht. Die Produktion des Solarstromes ist also rentabel, da er günstiger ist als der Kauf von Netzstrom. Eigens dafür gegründete Firmen kaufen oder vertreiben privat produzierten Strom.

Ausblick

Prognosen sagen für Italien zwar generell keinen Zubau in dem Maße voraus, wie er zwischen 2005 und 2010 stattfand. Dennoch, gerade aufgrund der Netzparität, ist es wahrscheinlich, dass die Photovoltaik weiter ein großes Thema bleiben wird in Italien. Zudem sind die Förderungen für Dachflächen in Italien nach wie vor gut, sodass auch dort mit weiterem Zubau gerechnet werden kann. Viele Unternehmen wie auch Privatbesitzer von größeren Dachflächen werden sich sicher ernsthaft überlegen, ob und wie eine Solaranlage auf dem eigenen Dach umsetzbar wäre.

Milk the Sun: Der Handelsplatz für die europäische Solarenergiebranche geht online

Logo Milk the Sun - Der europäische Marktplatz für PhotovoltaikMilk the Sun bringt Projektentwickler, Investoren, Flächenbesitzer und Eigentümer von Bestandsanlagen direkt miteinander ins Geschäft

Mit www.milkthesun.com geht der erste europaweite Marktplatz online, der den Handel von Projektrechten und Bestandsanlagen mit einer Dach- und Freiflächenbörse vereint. Milk the Sun schafft damit eine innovative Lösung, um den bislang unübersichtlich strukturierten Erst- und Zweitmarkt transparent zu gestalten. Bisher stehen sich auf dem Photovoltaik-Markt eine Vielzahl kleiner Anbieter von Dachflächen oder Projektrechten und Investoren gegenüber. „Von der Planung bis zur Installation bzw. für den Wiederverkauf einer Solaranlage sind viele Zwischenhändler notwendig. Dadurch ist der Handel mit Photovoltaik-Anlagen und Projektrechten nicht nur zeitaufwendig und langwierig, sondern auch mit hohen Transaktionskosten verbunden“, sagt Felix Krause, Geschäftsführer von Milk the Sun. 

Projektrechte, Dachflächen und Anlagen bequem online vermarkten – www.milkthesun.com bietet für Projektentwickler, Investoren, Flächenbesitzer und Eigentümer von Bestandsanlagen die Möglichkeit, sich direkt miteinander zu vernetzen. Lange Maklerketten werden überflüssig. Alle Nutzer der Plattform können Angebote oder Gesuche einstellen, Projekte vergleichen, Solarflächen finden und damit den Akquiseaufwand erheblich verringern. Angesichts der Förderkürzungen von Solarenergie in vielen europäischen Ländern, ist es zwingend erforderlich neue Vermarktungswege zu schaffen. „Die Zwischenhändler haben bisher große Teile der Investitionsrenditen verschlungen“, erklärt Felix Krause. „Damit Solarenergie weiterhin profitabel bleibt, müssen Geschäftspartner künftig direkt miteinander in Verbindung treten. Milk the Sun bietet hierfür die optimale Lösung.“ 

Individuelle Beratung und Vermittlung von Serviceleistungen – Neben der Handelsplattform berät Milk the Sun auch bei Fragen zu Versicherung oder Wartung. Bei rechtlichen, steuerlichen oder Finanzierungsangelegenheiten steht den Nutzern außerdem ein Netzwerk aus Experten und Beratern zur Verfügung. 

Milk the Sun  – Das Team von Milk the Sun bündelt Expertisen und Kompetenzen rund um das Thema Solarenergie. Es verfügt über langjährige Erfahrungen in der Gesamtrealisierung großer Solarkraftwerke und hat ausgezeichnete Marktkenntnisse. Milk the Sun hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Photovoltaik-Markt dynamisch zu gestalten, zeitaufwendige und kostenintensive Hürden zu überwinden und dadurch einen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu leisten.

Photovoltaikanlagen verkaufen