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Starker PV-Zubau im Februar: Degression zu erwarten

Starker PV-Zubau im Februar: Degression zu erwarten

Die Bundesnetzagentur hat die Zahlen für die im Februar neu gemeldeten Photovoltaik-Anlagen bekanntgegeben. Demnach Betrug der Zubau im zweiten Jahresmonat in Deutschland insgesamte 202,371 Megawatt.

Sie suchen ein Dachfläche für Ihre PV-Anlage?

Sie suchen ein Dachfläche für Ihre PV-Anlage?

Milk the Sun ist nicht nur ein Marktplatz für PV-Anlagen und PV-Rechte, auch Flächen für Photovoltaik, sei es Freifläche oder Dachfläche, finden über unsere Seite neue Pächter.

5,66 Cent/kWh: So reagiert die PV-Community auf Twitter

5,66 Cent/kWh: So reagiert die PV-Community auf Twitter

5,66 Cent pro Killowattstunde im Durchschnitt: Das ist der durchschnittliche Zuschlagswert für die 32 Gebote, die von der Bundesnetzagentur den Zuschlag erhielten. Die Gesamtleistung der Anlagen über 750 kWp auf Frei- und Dachflächen beträgt 201 Megawatt. Der durschnittliche Preis sank damit um 0,92 Cent, so deutlich wie noch nie seit Beginn der Ausschreibungen. Wir haben uns die Reaktion der PV-Community auf Twitter angeschaut:

Laufende Solaranlagen kaufen: In 5 Schritten zur Solaranlage auf milkthesun.com

Laufende Solaranlagen kaufen: In 5 Schritten zur Solaranlage auf milkthesun.com

Milk the Sun bietet auf dem weltweit größten offenen Online-Marktplatz für den Handel mit Photovoltaik-Anlagen zahlreiche bereits laufende PV-Anlagen an, in die Interessenten – und auch Sie – investieren können. In einer kleinen Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die passende Solaranlage für Ihr Investment finden können.

So finden Sie eine Freifläche für Photovoltaik-Anlagen bei Milk the Sun

So finden Sie eine Freifläche für Photovoltaik-Anlagen bei Milk the Sun

Eine Freifläche für Photovoltaik-Anlagen kann der erste Schritt zur Verwirklichung der eigenen PV-Anlage sein. Doch nicht jeder hat die passenden Grundstücke, um das eigene PV-Portfolio aufzubauen. Bei Milk the Sun können Sie daher die passende Freifläche finden. Die folgende Anleitung zeigt Ihnen, wie sie zum gewünscht Ziel gelangen.

Neue Photovoltaik-Projekte in Europa zum Verkauf

Photovoltaik-Anlagen in Betrieb in Deutschland, Spanien, Italien und Österreich mit Leistungen von 96 Kilowatt Peak (kWp) bis hin zu 1,755 kWp. Darüber hinaus bietet Milk the Sun schlüsselfertige Anlagen (Turnkeys) in England mit 1.000 kWp und Deutschland mit 9.996 kWp zum Verkauf. Auch PV-Projekterechte in Deutschland und Polen, sowie eine unbeplante Fläche stehen zum Verkauf bereit. Wir stellen Ihnen wieder unsere neuesten Projekte vor.

Milk the Sun: Photovoltaikprojekt Highlights KW 29

Milk the Sun konnte kürzlich erfolgreich Verhandlungen über Projektrechte an einer Photovoltaik-Großanlage in Japan vermitteln. Neue hochinteressante und vielversprechende Photovoltaikprojekte und laufende Solaranlagen bietet unser aktueller Wochenüberlick.

Milk the Sun versendet jede Woche einen Newsletter mit den Highlights der Woche. Registrieren Sie sich kostenlos auf milkthesun.de um Zugriff auf alle Projekte zu erhalten.

910 kWp – Anlage in Betrieb – Deutschland

1.639 kWp – Turnkey – Deutschland

2.400 kWp – Anlage in Betrieb – Rumänien

PV-Anlagen in Betrieb

2.400 kWp in Süd Rumänie, Rumänien
    910 kWp in Thüringen, Deutschland

Turnkey Solaranlagen

1.639 kWp in Thüringen, Deutschland

Photovoltaik-Projektrechte

3.600 kWp in Nord Rumänien, Rumänien
3.100 kWp in Nord Rumänien, Rumänien
2.007 kWp in Sachsen, Deutschland
1.823 kWp in Sachsen, Deutschland
   980 kWp in Sizlien, Italien
   335 kWp in Sachsen, Deutschland
   271 kWp in Brandenburg, Deutschland

 

Sie interessieren sich für Investments in Photovoltaik?

Sie wollen Ihre Frei- oder Dachfläche verpachten?

Sie haben Projektrechte oder laufende Anlagen, die Sie verkaufen möchten?

Auf www.milkthesun.com haben alle Anlagen-, Dach- und Freiflächenbesitzer sowie Projektrechteinhaber die Möglichkeit, Ihre Projekte kostenlos und unverbindlich einer Vielzahl von Investoren aus dem In- und Ausland zu präsentieren.

Zudem bieten wir ihnen Tools wie unseren Verkaufswertrechner sowie Kontakt zu PV-Dienstleistern rund um den gesamten Lebenszyklus einer Solaranlage.

Registrieren Sie sich kostenlos auf milkthesun.de um Zugriff auf alle Projekte und Angebote zu erhalten.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende und verbleiben mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Milk the Sun Team

 

Einwurf: Sascha Röber zu den Strafzollen für Photovoltaik-Module

Die vergangenen zehn Jahre kannten die Hersteller von Photovoltaik-Modulen nur eine Richtung: nach oben. Die Welt gierte danach, immer mehr Produktionskapazitäten zur Gewinnung von Sonnenstrom auf Dächer und Äcker zu bringen. Das Know-How kam zu einem großen Teil aus Deutschland, wo die Industrie zum einen die Produktionsmaschinen erfand und baute und zum anderen auch die Produktion der Module selbst übernahm. Ab Mitte des letzten Jahrzehnts ging man dazu über, sein Know-How auch vor allem chinesischen Herstellern zugänglich zu machen. Das erhöhte die Kapazitäten und den Output.

Es folgte, was folgen musste: Einem stürmischen Aufbau folgte eine erste massive Korrektur. Als im ersten Halbjahr 2011 die Hersteller begannen, auf ihrer Produktion sitzenzubleiben, gingen die Modulpreise in den Keller. Innerhalb weniger Monate brachen die Modulpreise um über 40% ein. Kostete das Wp Anfang 2011 bei chinesischen Herstellern noch knapp 1 US$, lag der Preis im Q3 bereits bei unter 60 US-Cent. Auch im darauffolgenden Jahr gaben die Preise nochmals nach, wenn auch nicht mehr so deutlich. Heute zahlt man für chinesische multikristalline Module etwas über 50 US-Cent, für Module aus deutscher Produktion zwischen 15 und 25 Cent mehr. Die Preisunterschiede haben zahlreiche Gründe. Die Investitionsaufwendungen für Produktionskapazitäten sind in Deutschland höher, ebenfalls die Lohn(stück)kosten. Das Zinsniveau für deutsche Produzenten hingegen dürfte z.T. deutlich niedriger sein als das ihrer chinesischen Konkurrenten, denn die Zinssätze in China liegen deutlich über denen des Euro-Raums.

Deutsche Modulhersteller, einst hoch gelobt und zu einem großen Teil im ostdeutschen „Solar Valley“ angesiedelt, starben wie die Fliegen, weil sie bei diesem Preisniveau einfach nicht mehr in der Lage waren, wenigstens ihre Fixkosten zu decken. Hersteller wie z.B. Solon gerieten in den Sog der Pleiten. Entweder, weil sie auf ihren Produkten sitzenblieben, die Finanzierungskosten nicht mehr erwirtschafteten oder die massiven Abschreibungen auf Handeslbestände nicht mehr aufbringen konnten.

Die Regierung Merkel reagierte 2012 mit massiven Absenkungen der Einspeisetarife, indem das EEG innerhalb weniger Monate entsprechend geändert wurde. Das Ruder wurde dabei übertrieben stark herumgerissen. Hier rächte sich die Untätigkeit der Regierung in den Vorjahren: Wären die Einspeisevergütungen, wie von vielen Marktakteuren immer wieder in den Jahren zuvor gefordert, sukzessive in kleineren Schritten gesenkt worden, hätten sich Hersteller und Projektierer entsprechend darauf einrichten können. Nun aber stürzte die krasse Absenkung der Vergütungen nicht nur die Hersteller, sondern auch Projektierer in den Abgrund. Da bspw. Freiflächenanlagen mit einer Gesamtleistung von über 10 MWp plötzlich und ohne nachvollziehbare Begründung aus dem EEG-Vergütungsregime vollständig herausfielen, fielen auch Firmen um, die sich auf solare Großprojekte spezialisiert hatten (Bsp. Solarhybrid AG).

Anfang Juni wird also die EU-Kommission darüber entscheiden, ob auf chinesische Module Strafzölle zu zahlen sein werden – nach derzeitigem Kenntnisstand knapp 50% auf den Nettopreis. Damit werden sich polykristalline Komponenten auf einen Schlag auf ca. 75 US-Cent verteuern, was sie also in etwa auf ein Niveau mit Modulen aus europäischer Produktion macht. Toll, mögen da manche jubeln, dann haben sie also keinen Vorteil mehr gegenüber der heimischen Produktion. Das sichert Arbeitsplätze.

Schön wär’s. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus.

Die massiven Absenkungen der Einspeisevergütungen im Jahr 2012 führten dazu, dass an der Verwendung chinesischer Module überhaupt kein Weg mehr vorbeiführte. Die schon damals deutlich billigeren Komponenten waren erforderlich, um bei gegebenen Vergütungen und sonstigen Kosten für Modultische, Wechselrichter, Verkabelung usw. (sog. BOS-Kosten) Projekte realisieren zu können, für die sich noch Investoren fanden. Bei einer Renditeerwartung von 6-8% IRR konnten so noch größere Freiflächenanlagen gebaut werden, die auch einen Markt fanden. Die Modulkosten machen bei derzeitigen Preisen in etwa 40-45% der gesamten Kosten aus. Bleiben alle anderen Kosten gleich (wovon auszugehen ist) und ändern sich die Mindestrenditeanforderungen der Investoren nicht (wovon nicht auszugehen ist), sind PV-Projekte bei nun sogar monatlich fallenden Einspeisevergütungen folglich nicht mehr wirtschaftlich realisierbar. Projektierer, die sich rein auf den deutschen Markt spezialisiert haben, werden damit keine Geschäftsgrundlage mehr haben. Ein Ausweichen auf Module europäischer Hersteller ist nicht möglich, da diese die Kosten eines Projektes genau dorthin treiben würden, wohin sie die Strafzölle auf chinesische Module nun hieven werden

Die massive Absenkung der PV-Vergütungen unter dem EEG wurden 2012 mit den stark gefallenen Modulpreisen begründet. Nun werden die Modulpreise starkt steigen, aber die Vergütung fällt jeden Monat weiter. Mit Strafzöllen ist also niemandem gedient. Die chinesischen Modulproduzenten sehen sich längst nach alternativen Märkten um, und vor allem im asiatisch-pazifischen Raum entstehen gerade gewaltige neue Märkte: Japan, Thailand, Malaysia. Europa wird aus deren Sicht überhaupt nicht mehr benötigt. Die Strafzölle werden den chinesischen Herstellern also mittelfristig wohl kaum schaden. Sie werden der chinesischen Regierung jedoch eine exzellente Vorlage für die Auferlegung von Zöllen auf Waren aus Europa bieten. Gerade Deutschland, dessen Export mit China in den vergangenen Jahren von einem Höchststand zum nächsten eilte, wird darunter ganz besonders leiden, während die deutschen Modulhersteller weiter in die Insolvenz gehen werden. Die Strafzölle werden sich also als ein Bommerang für Europa und ganz besonders für Deutschland herausstellen. Und Frank Asbeck, der mit seiner Initiative EU Pro Sun für die Strafzölle auf China-Module an vorderster Front kämpfte, wird seiner Firma Solarworld damit auch nicht aus der finanziellen Klemme helfen können, in der sich das Unternehmen bereits seit Monaten befindet.

Zum Autor: Sascha Röber arbeitet bei einem der größten Entwickler und Projektierer für EE-Projekte in Europa als Bereichsleiter Unternehmensfinanzierung . Die erneuerbaren Energien sind für ihn seit jeher ein wichtiges Anliegen. Sein Beitrag spiegelt ausschließlich seine privaten Meinungen wieder.

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