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Erneuerbare-Energie-Ausbauziele europaweit in Gefahr

Erneuerbare-Energie-Ausbauziele europaweit in Gefahr

Deutschland und Europa werden die eigenen Erneuerbare-Energie-Ziele voraussichtlich verfehlen. Das geht aus einem Projekt der Europäischen Kommission hervor – vorausgesetzt, die aktuellen Förderpolitiken werden nicht mehr zum Positiven geändert. Ändert sich nichts, werden Erneuerbare Energien bis 2020 höchstens einen Anteil von 17,3 Prozent am Gesamtenergieverbrauch einnehmen. Europaweit würde der Zubau regenerativer Energien unter den aktuellen Förderungsbedingungen maximal 18,4 Prozent erreichen.

Energiewende kann Wirtschaft Südeuropas retten

Energiewende kann Wirtschaft Südeuropas retten

Eine europaweite Energiewende könnte das krisengeschüttelte Südeuropa aus der Wirtschaftskrise manövrieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change und anderen renommierten Fachinstituten. Durch gezielte Maßnahmen könnte die neue EU-Kommission laut der Studie eine Energiewende auf Europaebene realisieren und die Rettung der südeuropäischen Staaten ankurbeln. Die Studie wurde im Fachmagazin “Renewable and Sustainable Energy Reviews” veröffentlicht. 

Ist Photovoltaik in Europa noch ein Zukunftsmodell?

Ist Photovoltaik in Europa noch ein Zukunftsmodell?

Wieder haben wir einen Monat hinter uns, in dem sich nicht viel im Markt verändert hat. Es herrscht in Europa, speziell in Deutschland noch immer eine abwartende Haltung. Nach der Festsetzung der neuen Mindestimportpreise sanken die Preise allgemein um etwa 3 Eurocent pro Wattpeak. Nun sind zumindest die Durchschnittspreise für chinesische Ware wieder um 0,56 Euro pro Wattpeak herum festzementiert. Der Preisnachlass belebte den Markt aber keineswegs. Einmal mehr wurden von der Bundesnetzagentur gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunkene Zubauzahlen gemeldet, was befürchten lässt, dass die 2-Gigawatt-Marke in Deutschland bis zum Jahresende nicht mehr erreicht wird.

Photovoltaik-Markt in China überholt Europa – Auch Japan mit großem PV-Zubau

Prognosen des Marktforschungs-Unternehmens IHS zufolge wird China mit 46 Gigawatt dieses Jahr mehr Photovoltaik-Leistung zubauen als ganz Europa. Auch Japan befindet sich im Vorwärtstrend, der Zubau von PV-Leistung in Europa wird hingegen im dritten Jahr in Folge zurückgehen. 

Energie-Erkenntnisse Teil 1: Energiegewinnung in Europa – Welche Staaten setzten auf welche Art der Energiegewinnung?

Die Energiewende ist auf dem Vormarsch. Immer mehr europäische Staaten haben sich die Energiegewinnung durch Erneuerbare Energien zum Ziel gemacht. Doch welche Staaten generieren schon den Großteil ihres Energiebedarfs aus Erneuerbare Energien? Teil 1 unserer neuen Reihe “Energie-Erkenntnisse” gibt darüber Aufschluss.

Zusammenarbeit auf energiepolitischer Ebene: Deutschland und Frankreich planen Schritt in Richtung eines europaübergreifenden Energiemarkts

Die Stromversorgung durch Erneuerbare Energien ist in praktizierenden Staaten bis dato immer nur auf nationaler Ebene betrieben worden. Das soll sich nach Plänen der Energieverbände Deutschlands und Frankreichs ändern. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und die Union Française de l’Electricité (UFE) wollen daher in Zukunft kooperieren. Das Ziel: Eine Verbesserung der Versorgungssicherheit und die Integration von Ökostrom.

 

Europa als eine geschlossene Einheit in der Zukunft der Energiepolitik ©scibak

Europa als eine geschlossene Einheit in der Zukunft der Energiepolitik ©scibak

Im Rahmen der Energiewende machen Deutschland und Frankreich langsam ernst und wagen einen Schritt, der die europäische Zukunft prägen soll. Durch eine Kooperation der beiden Staaten auf dem Feld der Energiepolitik soll die langanhaltende Versorgungssicherheit auf länderübergreifender Ebene gewährleistet werden. Den größten Fokus wolle man dabei aber auf die Marktintegration Erneuerbare Energien legen. Eine enge energiepolitische Zusammenarbeit könne laut dem gemeinsamen Schreiben der beiden Energieverbände außerdem „als Beispiel für eine allgemeine Reform für eine europäische Marktarchitektur dienen.“ Als langfristiges Ziel wird hier eine europaweite Zusammenarbeit angestrebt.

Als Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sehen beide Seiten “leistungsfähige Transportnetze zwischen beiden Ländern, eine sehr erfolgreiche Kooperation der Energiebörsen, ehrgeizige Klimaschutzziele, aber auch den Druck, Versorgungssicherheit sicherzustellen, während die Bedingungen sich aufgrund der Entwicklung der Erneuerbaren Energien wandeln.” Das ausführliche Schreiben soll Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französischen Staatspräsidenten Francois Hollande bei ihren deutsch-französischen Regierungskoalitionen als Diskussionsstoff dienen. Beide Staatsoberhäupter wollen dann über eine intensive energiepolitische Zusammenarbeit beraten.

Mit Blick auf die gesamteuropäische Zukunft „kann eine stärkere Kooperation zwischen Frankreich und Deutschland als Motor der kontinentaleuropäischen Energiewirtschaft viel zur Stärkung der europäischen Integration beitragen und ihr einen neuen Impuls geben”, so die Vorstellungen der BDEW und EFE weiter. Bis zum Ende des ersten Halbjahres 2014 sollen bereits erste gemeinsame Handlungskonzepte vorliegen.

Quelle: Welt.de

 

Emissionshandel: EU-Parlament stimmt Reform zu

Die Reform des CO2-Emissionshandels ist vom Europa Parlament abgesegnet worden. Damit unternimmt die EU einen entscheidenden Schritt in Richtung Klimaschutz. Die Zertifikate, die den erlaubten CO2-Ausstoß regeln, sollen wesentlich teurer werden und dadurch Umweltschutzmaßnahmen attraktiver machen.

Energiewende: Brüssels Reformen und das Ende der schwarz-roten Wende?

In den nächsten Tagen stellt EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia den Entwurf der neuen Beihilfeleitlinien vor. Diese könnten die Große Koalition bereits vor ihrem Zustandekommen in arge Bedrängnis bringen. Die Bundesrepublik blickt einem Beihilfeverfahren aufgrund der bisherigen Handhabe des EEGs entgegen. Die neuen Beihilfeleitlinien würden allerdings ebenfalls die geplanten Subventionen von Kohlekraftwerken in Deutschland verhindern und könnten zu horrenden Nachzahlungsforderung aus Brüssel führen.

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