EEG-Umlage Posts

Vier Fragen an… Jannis Rudzki-Weise, Energieblogger

Jannis Rudzki-Weise ist Energieblogger und Referent für Brand Communication & Social Media bei der SMA Solar Technology AG. Er hat Business Communications an der University of Maryland College Park studiert und seine Bachelor-Arbeit zu den Potenzialen des Social Web für die Unternehmenskommunikation in der Erneuerbare-Energien-Wirtschaft geschrieben. Seit August 2012 ist Jannis Rudzki-Weise bei SMA Solar Technology angestellt.

Eigenverbrauch: Das beste Geschäftsmodell der Photovoltaik darf nicht sterben – Ein Kommentar von Tobias Schütt (DZ-4)

Ein Appell, warum der private Eigenverbrauch, die größte Stärke des Solarstroms, nicht belastet werden darf.

Mein Name ist Tobias Schütt. Ich bin Solarstromverkäufer. Simpel und einfach. Mit meinem Partner Florian Berghausen habe ich vor zweieinhalb Jahren DZ-4 gegründet und in den letzten Jahren aufgebaut. Simple Idee: Wir machen Solarstrom einfach und für jedermann möglich, der in seinem eigenen Haus wohnt. Das sind rund 10 Millionen Haushalte. Das reicht für einen substanziellen Beitrag zum Gelingen der Energiewende, wenn alle mitmachen. Die Idee muss einfach sein und Hürden wegnehmen: Nicht Photovoltaik-Anlagen verkaufen, sondern Strom. Und dabei die PV-Anlage als zentrales Element der Stromerzeugung und –versorgung definieren. Energiewirtschaftliche Verantwortung übernehmen, eine Brücke zwischen „alter“ Solarwelt und „alter“ Energiewirtschaft schlagen oder anders: Solar-Stromversorger sein, weil es die Etablierten nicht machen. Das ist DZ-4.

Vier Fragen an… Dr. Michael Fuhs, Chefredakteur des pv magazine Deutschland

Dr. Michael Fuhs leitet die Redaktion der pv magazine Group mit ihren deutsch-, englisch-, spanisch- und chinesischsprachigen Magazinen und Online-Portalen. Er ist außerdem Chefredakteur von pv magazine Deutschland. Zuvor war er für über vier Jahre Chefredakteur der photovoltaik, davor hat er unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, den WDR und den Deutschlandfunk als Autor gearbeitet und in Physik promoviert. pv magazine Deutschland ist eines der führenden Fachmagazine der Branche und erscheint vierteljährlich mit Schwerpunktheften. Das Online-Portal und der tägliche Newsletter berichten tagesaktuell aus Handwerk, Industrie und Politik.

Bestehende Anlagen zur Eigenstrom-Produktion sollen von der EEG-Umlage befreit bleiben

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ist einem Vorschlag dreier Bundesländer nachgekommen, wonach Industrieunternehmen, die ihren Strom selbst produzieren, von der EEG-Umlage befreit werden sollen. Er halte diesen Vorschlag als „kluge Weiterentwicklung der bisherigen Planungen“ und werde ihn in die Beratungen einbringen. Selbiges wird das BMWi mit dem Vorschlag machen, Einbeziehung neuer industrieller Eigenstromanlagen in die „Besondere Ausgleichsregelung“ einzubeziehen.

Kritik an EEG, höheren Belastungen durch Ökostrom-Umlage und Konzeptlosigkeit der Bundesregierung: Ein Wochenrückblick

Ob Erneuerbare Energie Gesetzte (EEG), steigende Belastungen für Stromverbraucher durch höhere Ökostrom-Umlage, Konzeptlosigkeit der Bundesregierung, Kritik an der Energiewende von Außerhalb und die Folgen von zu hohen Stromkosten für die Wirtschaft: In Deutschland wird nach wie vor viel diskutiert zum Thema Energiewende. Überwiegen tun dabei die negativen Schlagzeilen. Wir haben die wichtigsten Themen der vergangenen Woche für Sie zusammengetragen.

Vier Fragen an… Dr. Peer Piske, Mitgründer von crowdEner.gy

Dr. Peer Piske ist einer der Gründer von crowdEner.gy, eine Plattform, durch die Crowdfunding und Energiegenossenschaften miteinander verbunden werden. Damit ist crowdEner.gy eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Crowdfundings für Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren-Energien. Dr. Piske ist zudem einer der Geschäftsführer bei Green Asset.

Energiewende, EEG-Umlage, Windparks, Stromtrasse, Diskussionen um Ökostrom: Die relevantesten Streitthemen im Überblick

Die Energiewende ist in vollem Gange. Mit ihr sind jedoch auch Streitthemen aufgekommen. Über die Ziele und die Machbarkeit wird heftig diskutiert. Die EEG-Umlage, Windparks, die geplante Stromtrasse und Rabatte sind in aller Munde. Wir haben die wichtigsten Nachrichten in Sachen Energiewende, EEG-Umlage etc. der Kalenderwochen 07 / 08 für Sie zusammengetragen.

Germany’s Next Top EEG: EEG-Reformkonzept des BDEW | Milk the Sun – Blog

Die Bloggervereinigung Energieblogger, zu der auch der Milk the Sun Blog gehört, sucht gemeinsam nach Germany’s Next Top EEG. Ziel der Aktion ist es, etwas Licht in den Dschungel der verschiedenen im Umlauf befindlichen Vorschläge und Reformkonzepte zum EEG zu bringen. Sie werden einander gegenüber gestellt und dadurch eine Vergleichbarkeit der Studien ermöglicht. Die zentrale Frage bleibt jene, nach dem sinnvollsten Vorgehen für das weitere Vorankommen der Energiewende in Deutschland (und Europa). Welche Idee bietet die besten Aussichten auf einen Erfolg? Der Milk the Sun Blog stellt das Refomkonzept „Vorschläge für eine grundlegende Reform des EEG“ des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vor.

Konzeptüberblick
Kurzbeschreibung des Konzepts durch den Milk the Sun Blog
Die Kurzbeschreibung des Konzepts durch den BDEW
Die offenen Fragen zum Konzept des BDEW
Die Übersichts-Check-Box

 

Ein wichtiger Punkt für den Konzeptvorschlag des BDEWs ist die verpflichtende Direktvermarktung von Strom aus neuen EE-Anlagen. (C) graphic BDEW

Ein wichtiger Punkt für den Konzeptvorschlag des BDEWs ist die verpflichtende Direktvermarktung von Strom aus neuen EE-Anlagen. (C) graphic BDEW

Konzeptüberblick

Konzeptname: Vorschläge für eine grundlegende Reform des EEG
Erscheinungsdatum: 18.09.2013
Durchführende Organisation: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
Autoren: Dr. Maren Hille, Stefan Thimm
Ansprechpartner: Dr. Maren Hille

Kurzbeschreibung des Konzepts durch den Milk the Sun Blog

Das Konzept ist am 18.September 2013 vom BDEW veröffentlicht worden und wurde von Dr. Maren Hille und Stefan Thimm durchgeführt. Im Wesentlichen steht dabei nach Aussage des BDEWs ein balancierter Ausgleich zwischen den verschiedenen von der Energiewende betroffenen Gruppen – all so die Gesamtgesellschaft Deutschlands und Europas – im Mittelpunkt. Ein wichtiger Punkt bei diesem Balanceakt komme dabei laut BDEW der Direktvermarktung von Strom aus EE-Anlagen zu. Außerdem sei eine langfristige, schrittweise Umstellung auf die Versorgung durch CO2-neutrale Stromerzeugung anzuzstreben, mit dem Ziel eine Totalabdeckung bis 2050 zu erreichen. In seinem Kern geht es dem Vorschlag des BDEWs nach eigenen Aussagen also nicht um eine Abschaffung der bisherigen EEG-Reformen, sondern um eine Adaption an aktuelle Umstände.

Die Frage, ob es sich damit um eine Bürgerenergiewende handelt, kann also nicht einwandfrei mit JA beantwortet werden. Die Plänen des BDEW können also dahingehend interpretiert werden, dass jede Interessensgruppe etwas von seiner Position abweichen müsste und so einen Kompromiss erzeugen könnte.

 

Die Kurzbeschreibung des Konzepts durch den BDEW

Wir wollen die verpflichtende Direktvermarktung von Strom aus neuen EE-Anlagen und damit die Einführung einer Fahrplanpflicht zum Kern der Reform der Förderung der Erneuerbaren Energien machen. Zu unserem Zielmodell gehört auch die wettbewerbliche Ermittlung der Förderhöhe zum Beispiel im Rahmen einer Auktion und in Verbindung mit einem definierten Zubaupfad für Erneuerbare Energien. Unser Ziel ist es, durch eine Umstellung von einer ex post festgelegten auf eine ex ante fixierte Marktprämie die Übernahme von Marktrisiken durch die Erneuerbaren Energien Schritt für Schritt zu erhöhen.

Dennoch gibt es gute Gründe, das skizzierte Zielmodell zur Förderung der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bei klarer Festlegung des Ziels schrittweise umzusetzen. Vor dem Hintergrund des mit der Energiewende einhergehenden Strukturwandels in der Energieversorgung entstehen Risiken, die eine unmittelbare Umstellung auf eine ex-ante-Fixierung der Marktprämie schwierig erscheinen lassen. Ebenso bedarf die Auktionierung eines intelligenten Designs, das die Vorteile der wettbewerblichen Festlegung hebt, aber unnötige Risiken vermeidet.

 

Die offenen Fragen zum Konzept des BDEW

Wie unterscheidet es sich vom bisherigen EEG bzw. warum meinen Sie, dass das Bestehende geändert werden muss?

Wir sind in eine neue Phase der Energiewende eingetreten. Nach einem rasanten Ausbau der Erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren, stehen wir heute vor der Bewältigung erheblicher Herausforderungen, in deren Mittelpunkt vor allem die Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energien steht. Es wird immer mehr zu einem Rollentausch zwischen der Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern und den Erneuerbaren kommen müssen.

Nach einer Analyse der Anforderungen und der Prüfung bestehender Vorschläge für eine zukünftige Förderung der Erneuerbaren von verschiedenen wissenschaftlichen Instituten kamen die beteiligten BDEW-Gremien zu dem Schluss: Die Basis für eine Bewältigung der Herausforderungen ist bereits im gegenwärtig gültigen EEG angelegt. Ein radikaler Systemwechsel – wie etwa der Umstieg auf ein Quotenmodell oder eine Rückkehr zur physikalischen Wälzung – ist nicht erforderlich und würde die bestehenden Probleme nicht lösen. Die BDEW-Vorschläge basieren daher im Wesentlichen auf einer strukturierten Weiterentwicklung des sogenannten Marktprämienmodells.

In diesem Sinne soll die Reform des EEG aus Sicht des Verbandes in zwei Schritten vollzogen werden, wobei der erste Schritt aus einer Reihe von Sofortmaßnahmen (umsetzbar in einer EEG-Novelle 2014) besteht, die in einem zweiten Schritt durch ein vom BDEW erarbeitetes Zielmodell vervollständigt werden.

Fördert dieses System eher eine zentrale oder dezentrale Energieversorgung?

Die Vorschläge des BDEW fördern die Markt- und Systemintegration der Erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger Gewährleistung der definierten Ausbauziele. Da es sich beim überwiegenden Anteil der Erneuerbaren Energien um dezentrale Technologien handelt (Ausnahme: Offshore), wird die Energieversorgung in Deutschland im Zuge der Energiewende zunehmend – aber nicht ausschließlich –  dezentralisiert.

Wie definieren Sie die Energiewende?

Die Energiewende ist ein gesamtgesellschaftliches und mehrere Generationen andauerndes  Projekt. Und es hat sich gezeigt, dass die Energiewende viel mehr bedeutet als nur die Steigerung der Stromerzeugung aus Wind und Sonne. In der jetzigen Phase erfordert die Energiewende, den Rollentausch zwischen den Erneuerbaren und den Konventionellen in die Wege zu leiten. Dabei besteht eine zentrale Herausforderung in der Integration der verschiedenen Stromerzeugungsarten in die Netze und damit verbunden einer Berücksichtigung des komplexen Zusammenspiels zur Sicherung der Stabilität des Versorgungssystems im Verlaufe des Übergangs hin zu einer auch vom BDEW seit längerem geforderten CO2-neutralen Energieversorgung bis 2050. Diesen Übergang auf Grundlage des energie- und ordnungspolitischen Rahmens sicherzustellen, ist eine der zentralen Aufgaben der im BDEW organisierten Unternehmen.

Welches übergeordnete Ziel liegt dem Vorschlag zu Grunde? (Beispiel: 100% Erneuerbare bis 20xx)

Der BDEW fordert bereits seit 2009, d. h. vor der Reaktorkatastrophe von Fukushima, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zügig voranzubringen. Dabei geht es uns aber nicht um den Ausbau der Erneuerbaren um ihrer selbst Willen, sondern um den substanziellen Beitrag, den die Erneuerbaren zum Klimaschutz leisten können. In diesem Zusammenhang setzt sich der BDEW bereits seit Jahren für das Ziel einer CO2-neutralen Stromerzeugung bis 2050 ein. Um dies zu erreichen, drängt der BDEW auf eine Reform des europäischen Handels mit CO2-Emissionszertifikaten. Denn Realitätssinn und Pragmatismus bei der Energiewende zu beweisen, heißt auch, unsere Ziele über das Jahr 2020 hinaus deutlich zu benennen: Der BDEW war mit der erste Wirtschaftsverband in Deutschland, der ein verbindliches, ambitioniertes, europaweites CO2-Minderungsziel von mindestens 40 Prozent bis 2030 gegenüber 1990 vorgeschlagen hat.

Wie sieht die Finanzierung dieses Modells aus? Gibt es schon genaue Berechnungen dazu?

Die Finanzierung der im Rahmen einer EEG-Novelle 2014 umzusetzenden ersten Maßnahmen des BDEW-Vorschlages soll wie bisher über eine auf den Stromabsatz gezahlte EEG-Umlage erfolgen. Allerdings erwarten wir u. a. durch die geplante Direktvermarktung des Stroms aus Erneuerbaren Energien schrittweise eine Kostenentlastung.

Welche Energieform wird von diesen Änderungen am meisten profitieren und bei welchen sollte der Ausbau verlangsamt werden?

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die durch die EU-Kommission festgelegten bzw. durch die Bundesregierung weiter konkretisierten Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien erreicht werden sollen. Damit ist das „Gesamtziel“, d. h. der Anteil der Erneuerbaren am Bruttostromverbrauch in Deutschland für die nächsten Jahrzehnte als Ziel definiert. Zudem basieren unsere Vorschläge weiterhin auf einer technologiespezifischen Förderung, um beispielsweise Mitnahmeeffekte zu vermeiden, aber andererseits einigen heute noch vergleichsweise teuren Technologien zu ermöglichen, Kostensenkungspotenziale zu erschließen.

Wie bringt dieses System Kostenwahrheit in den Markt? Werden externe Kosten beachtet?

Ein zentraler Faktor, der die EEG-Umlage beeinflusst, ist der Großhandelsstrompreis. Niemand kann Ihnen heute sagen, wie sich der Großhandelsstrompreis in den nächsten zwanzig Jahren entwickeln wird. Hier spielen unter anderem die Wirtschaftskonjunktur, der Emissionszertifikatehandel, die Entwicklung der Erzeugungskapazitäten (konventionelle und Erneuerbare) und nicht zuletzt das Design des Strommarktes eine Rolle.

Wie sieht in Ihrem Konzept das Zusammenspiel der verschiedenen Energieformen aus? Gibt es sinnvolle Lösungen und die nötigen Anreize für den Ausgleich von Stromproduktionsschwankungen und zur Stromspeicherung?

Neben einer grundlegenden EEG-Reform hat der BDEW als zweite Säule einer Branchenlösung im September 2013 eine Neuregelung der Marktbedingungen für konventionelle Kraftwerke vorgelegt. Mit abnehmender Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke stehen die Betreiber zunehmend vor der Entscheidung, ihre Anlage stilllegen zu müssen. Damit steht nach Analyse der Branche das wichtige Gut ‘gesicherte Leistung’ und damit die Versorgungssicherheit nicht mehr selbstverständlich zur Verfügung. Wir schlagen daher vor, rasch die gesetzlichen Grundlagen für die Einführung eines dezentralen, wettbewerblich organisierten Leistungsmarktes zu schaffen, um im Zusammenspiel mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien die notwendigen Back-up Kapazitäten im Bereich der konventionellen in der Phase des Übergangs sicherzustellen. Für die unmittelbare Weiterentwicklung des konventionellen Marktsystems hat der BDEW der Politik die Strategische Reserve vorgeschlagen. Sie soll als marktnahes Instrument zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit beitragen.

Ist auch das Thema Wärme in Ihrem Konzept enthalten? Falls nein, warum nicht?

Der BDEW hat stets betont, dass zu einer erfolgreichen Energiewende auch ein entschlossenes Handeln in den Bereichen Wärmemarkt und Mobilität gehört. Auch hierzu hat der BDEW Lösungsvorschläge vor legt, die ständig weiter konkretisiert werden.

Welche Rolle spielt die Möglichkeit von Bürgerpartizipation in dem Modell?

Die Energiewende erfordert den weitreichenden Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Und damit wird sie ganz Deutschland nachhaltig verändern: die Landschaft, die Wirtschaft und die privaten Haushalte. Veränderungen sind jedoch nicht immer für jeden Beteiligten leicht zu akzeptieren. Verschiedene Interessen stoßen hier – mitunter sehr heftig – aufeinander. Der BDEW hat sich seit längerem intensiv dieser Problematik gewidmet und den verschiedenen Prozessbeteiligten eine Plattform zum Austausch geboten – beispielsweise mit dem Workshop „Akzeptanz von Infrastrukturprojekten in Deutschland“. Dieses Engagement wird der Verband auch weiter fortsetzen.

Ein zweiter Aspekt ist die Frage nach den Investoren bei der Umsetzung der Energiewende. Auf der dezentralen Ebene etwa sind das Bürgergenossenschaften im Verbund mit Stadtwerken. Die verschiedenen Modelle für Bürgerbeteiligungen sind wichtig für die Akzeptanz und das Gelingen der Energiewende. Kleine und mittlere Unternehmen nutzen bereits erfolgreich bürgernahe Beteiligungsmodelle für ihre Erzeugungsanlagen oder allgemein für die Finanzierung von Energieprojekten, dies gilt insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien. Daher ist es wichtig, dass Wettbewerb und unternehmerische Freiheit für diese Beteiligungsmodelle erhalten bleiben.

 

Die Übersichts-Check-Box

Hier sind noch einmal alle Fragen zusammengetragen, die wir an den BDEW bezüglich seines Konzeptes zur grundlegenden Reform des EEGs stellten.

Ja Teilweise Nein

Differenzierung

Technologiespezifisches Modell (unterschiedliche Energieformen werden unterschiedlich behandelt)

X

Regional differenziertes Modell (auf regionale Gegebenheiten wird Rücksicht genommen)

X

Technologieneutrales Modell

X

Vergütung

Einspeisevergütung (ct/KWh)

X

Marktprämie (ct/kWh)

X

Kapazitätsprämie (in €/KW)

X

Quotenmodell

X

Investitionszuschuss

X

Andere

X

Finanzierung

Umlageverfahren über Börsenstrompreis

X

CO2-Steuer

X

Über ETS/EU-Emissionshandel)

X (in diesem Fall, aber grundsätzlich JA)

 Budget
Gesamtkosten bereits kalkuliert

Ganzheitlichkeit

Anreize für Energieeffizienz werden berüchsichtigt

X

Schließt den Wärmesektor in den Betrachtungen mit ein

X

Schließt den Verkehrssektor in den Betrachtungen mit ein

X

Beinhaltet Lösungen und Anreize für den Ausgleich von Stromproduktionsschwankungen und zur Stromspeicherung

X

Klimaschutz ist Bestandteil des Modells

X

Dezentralität steht im Fokus

X

Investitionssicherheit besteht auch für kleine Akteure

X

Jährliches Ausbauvolumen begrenzt

X

100% Erneuerbare sind das oberste Ziel

X

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