EEG-Umlage Posts

Wer muss die Sonnensteuer zahlen?

Wer muss die Sonnensteuer zahlen?

Die Sonnensteuer ist im Anmarsch! Das heißt, in Zukunft wird der erzeugte und selbst verbrauchte Solarstrom JEDER einzelnen auch noch so kleinen Solaranlage in Deutschland mit der EEG-Umlage belastet. Das ist nicht nur verfassungswidrig und macht Stromerzeugung durch Solarenergie unrentabel, sondern bestraft auch noch all diejenigen, die zur Energiewende beisteuern und etwas für die Umwelt tun. Negative Auswirkungen auf kleine Gewerbe und Privathaushalte, die ihren Strom selbst erzeugen, sind vorprogrammiert . Doch wir stellen uns die Frage, was mit einer ganz bestimmten Gruppe von Solar-Selbstversorgern in Zukunft passieren wird…

EEG-Umlage nun auch auf kleine Solaranlagen

40 Prozent der EEG-Umlage auch auf die Erzeugung und den Eigenverbrauch von Solarstrom durch kleine Solaranlagen bis 10 Kilowatt Peak (kWp) Leistung: Was vor Kurzem noch undenkbar schien, trifft nun ein. Die Regierung um Sigmar Gabriel wird Ende Juni ein Gesetz verabschieden, welches ab 2015 auch kleine Solaranlagen mit der EEG-Umlage belasten soll. Eigenerzeugung und Eigenverbrauch von Solarstrom kann somit unattraktiv werden, auch wenn das Gesetz nicht rückwirkend gelten wird. Betroffen sein werden nur neue solare Dachanlagen, die ab 2015 ans Netz gehen.

Die Wende im Kampf um PV-Eigenverbrauchsbelastung?

Können Solarstrom-Selbstversorger bald mit einer niedrigeren EEG-Umlage beim Eigenverbrauch rechnen?

Können Solarstrom-Selbstversorger bald mit einer niedrigeren EEG-Umlage beim Eigenverbrauch rechnen?

Es kommt endlich Wind in die Debatte um die ungerechte Verteilung der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Solarstrom. Der Umweltausschuss des Bundestags hat zwei Anträge angenommen, die die im EEG-Gesetzesentwurf vorgesehenen starken Einschränkungen von Erneuerbaren Energien auflockern wollen. So soll die Höhe der Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage von 50 auf 15 Prozent sinken – gleichzeitig soll damit einher die Bagatellgrenze für die Eigenverbrauchsbelastung von Solarstrom von 10 auf 100 Kilowatt Peak angehoben werden.

Streitthemen und Neuigkeiten zur Energiewende

Die Energiewende und ihre Streitthemen

Die Energiewende ist ein Mammut-Projekt, welches zu scheitern droht.

Neue Woche, altbekannte Diskussionen in Sachen Energiewende: Gleich mehrere Studien und Organisationen machen die horrenden Kosten der Energiewende transparent und rechnen vor, dass Deutschland seine selbst gesetzten Klimaziele bei weitem verfehlen wird. Die Industrie fordert eine Reform der Energieversorgung, um Kosten einzusparen, aber ein wegweisendes Pumpspeicherkraftwerk bleibt aufgrund der Energiewende unrentabel. Es gibt aber auch gute Neuigkeiten: Die Stadt Köln plant zwei Riesen-Windräder, die fast so hoch wie der Kölner Dom werden sollen und das Bundeswirtschaftsministerium will Unternehmen nun doch stärker an der Energiewende beteiligen. Wir präsentieren Ihnen auch heute wieder einen Rückblick auf die wichtigsten Themen der vergangenen Woche.

BUND fordert EEG-Umlage für Kohle- und Atomkraftwerke

BUND und Greenpeace fordern die EEG-Umlage für konventionelle Kraftwerke

BUND und Greenpeace fordern die EEG-Umlage für konventionelle Kraftwerke

Die Umweltorganisationen „Bund für Umwelt und Naturschutz“ (BUND) und „Greenpeace“ fordern das Ende der Bevorzugung von Kohle- und Atomkraftwerken in Sachen EEG-Umlage. Stattdessen sollen diese an den Kosten der Energiewende beteiligt werden. Eine Studie des Beratungsunternehmens Energy Brainpool rechnet nun vor, dass die EEG-Umlage für Stromkunden um 12 Prozent  von 6,24 auf 5,5 Cent pro Kilowattstunde sinken könnte, würden die konventionellen Kraftwerke beim Eigenstromverbrauch nicht bevorzugt werden. 

EEG-Umlage: PV-Anlagen bis 10 kWp bleiben befreit

Der Verbrauch des selbst erzeugten Stroms soll in Zukunft für Gewerbe, Handel, Dienstleister, Landwirtschaft und Mieter mit der EEG-Umlage belastet werden. (Foto: Claus Ableiter/wikimedia.commons, CC BY-SA 3.0)

Der Verbrauch des selbst erzeugten Stroms soll in Zukunft für Gewerbe, Handel, Dienstleister, Landwirtschaft und Mieter teurer werden.
(Foto: Claus Ableiter/wikimedia.commons, CC BY-SA 3.0)

Es gab viel Wirbel um den verabschiedeten Gesetzesentwurf  der Erneuerbaren Energie Gesetze (EEG) von Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel. Anstatt Gerechtigkeit und Logik im Sinne der angepeilten Energiewende walten zu lassen, lenkt die Regierung in die falsche Richtung. So werden weiterhin 1.600 stromintensive Industrieunternehmen von der EEG-Umlage befreit, Solarstrom-Eigenverbraucher werden hingegen zur Kasse gebeten. Das betrifft jedoch „nur“ Gewerbe, Handel und den Mittelstand. Kleinere private Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 10 kilowatt Peak (kWp) bleiben weiterhin von der EEG-Umlage befreit.

Energiewende und EEG – Ein Wochenrückblick

Letzte Woche hat sich viel getan in Sachen Energiewende und Erneuerbarer Energie Gesetze (EEG). Die Bundesregierung hat ihren Gesetzesentwurf zur EEG-Novelle verabschiedet, gegen den Verbraucherschützer und Solarbranche nun rechtlich vorgehen wollen. Damit einher geht die Diskussion über die ungerechte Verteilung der Ökostrom-Umlage und die Strompreiserhöhung durch Eigenversorger. Kurios ist auch der Plan, ein Staatskraftwerk zur Verhinderung von Blackouts zu errichten und in der Zwischenzeit gar auf Strom des ältesten, schwächsten und in einem Erdbebengebiet befindlichen Atomkraftwerks Frankreichs zurückzugreifen. Dennoch verteidigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Energiewende, der Klimarat fordert aber ein Umdenken.

 

EEG-Reform: Solarwirtschaft klagt gegen Solarstrom-Abgabe

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) wollen gemeinsam vor das Bundesverfassungsgericht treten und gegen die am 08.04.2014 vom Bundeskabinett beschlossene Reform des Erneuerbaren Energie Gesetzes (EEG) klagen. Grund dafür sind die Ergebnisse eines Rechtsgutachtens der Berliner Kanzlei Geiser & von Oppen, die die geplante Ökostrom-Abgabe auf Solarstrom zur Selbstversorgung als Verstoß gegen das Grundgesetz sehen.

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