EEG-Umlage Posts

Änderungen, Neuerungen, Verkomplizierungen

Änderungen, Neuerungen, Verkomplizierungen

Bundesregierung und EU-Kommission haben sich auf ein neues Energiepaket verständigt. Hauptgegenstand war unter anderem die Befreiung des Eigenverbrauchs von der EEG-Umlage für kleine und Photovoltaik-Bestandsanlagen. Für diese Anlagen gilt weiterhin der Bestandsschutz – aber wehe, sie werden modernisiert…

Ansteigende EEG-Umlage, keine Effekte für Stromkunden

Ansteigende EEG-Umlage, keine Effekte für Stromkunden

Im kommenden Jahr wird die EEG-Umlage laut Agora Energiewende auf 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Das liegt an den immer weiter sinkenden Börsenstrompreisen. Endkunden müssen vorerst aber keinen Anstieg der Stromkosten befürchten – sofern „die Stromvertriebe ehrlich rechnen“.

Vom EEG profitieren auch weiterhin stromintensive Unternehmen

Vom EEG profitieren auch weiterhin stromintensive Unternehmen

Auf Kosten der Bürger dürfen 717 stromintensive Unternehmen in Deutschland weiterhin Energie verbrauchen, ohne die EEG-Umlage zahlen zu müssen. Das ändert sich auch mit dem neuen EEG 2017 nicht. Ein erneuter Anstieg der eingesparten Kosten im nächsten Jahr wird erwartet, obwohl die Bundesregierung Maßnahmen parat hält.

Wer vom EEG 2017 verschont bleibt – oder sogar profitiert

Wer vom EEG 2017 verschont bleibt – oder sogar profitiert

Das EEG 2017 wird am 01. Januar 2017 in Kraft treten. Anstatt die Energiewende aber wieder anzukurbeln, schneidet das neue EEG den Ausbau erneuerbarer Energien weiter ein. Die Kritik aus der Solarbranche ist groß. Es gibt aber noch Akteure, die nach wie vor von den Maßnahmen verschont bleiben – oder nun sogar von ihnen profitieren.

Landgericht Heidelberg schränkt PV-Mietmodelle ein

Landgericht Heidelberg schränkt PV-Mietmodelle ein

Die Stromlieferung zwischen Vermieter und Mieter von PV-Anlagen ist EEG-umlagepflichtig. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Heidelberg hervor. Teil-Mietmodellen dürfte somit die wirtschaftliche Grundlage entzogen sein. Jetzt müssen vor allem betroffene Verpächter Vorsorge für den Fall einer Bestätigung der EEG-Umlagepflicht für PV-Mietmodelle treffen. Für die Zukunft schaffen mittlerweile etablierte Musterverträge Abhilfe. Einige Risiken bleiben allerdings bestehen.

Gabriel: „Solarbranche muss dezentral aufgestellt bleiben“

Gabriel: „Solarbranche muss dezentral aufgestellt bleiben“

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich auf der Intersolar Europe 2015 in München für die schnelle Umsetzung des „Strommarkts 2.0“ ausgesprochen. Damit sollen Innovationen und die Investition in die Solarbranche gestärkt und nachhaltig gefestigt werden. Er verspricht damit eine Besserung für die Solarbranche, der laut BSW-Solar aber zunächst eine Gegensteuerung des rückläufigen Photovoltaik-Zubaus vorausgehen muss. Die EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch wird Gabriel allerdings in keinem Fall kippen.

Industrie-Rabatte mit EU-Recht vereinbar

Industrie-Rabatte mit EU-Recht vereinbar

Ergebnis beim Streitthema Industrie-Rabatte: Achselzucken bei den Bürgern, aufatmen bei der stromintensiven Industrie. Die EU-Kommission in Brüssel hat bekanntgegeben, dass die Privilegierung der stromintensiven Industrie bei der Zahlung der EEG-Umlage rechtens ist. Diese gelte nämlich als „staatliche Beihilfe“. Den betroffenen Industrie- sowie Bahnunternehmen bleiben damit Rückzahlungen in Milliardenhöhe erspart.

92 Prozent der Deutschen für Erneuerbare Energien

92 Prozent der Deutschen für Erneuerbare Energien

92 Prozent der Deutschen stufen Erneuerbare Energien und deren Ausbau als „wichtig“ bis „außerordentlich wichtig“ ein. Das ist das Ergebnis einer deutschlandweit repräsentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid, das diese im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien angefertigt hat. Die Ergebnisse decken sich mit denen vergleichbarer Umfragen der letzten Jahre – die Akzeptanz gegenüber Erneuerbaren Energien ist also nach wie vor enorm hoch.

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