Repowering: Neues Tool zeigt Rentabilitätsanalyse und Chancen einer Reinvestition

Repowering: Neues Tool zeigt Rentabilitätsanalyse und Chancen einer Reinvestition

Der Photovoltaik-Betriebsführer greentech hat ein Repowering-Tool zur kaufmännisch fundierten Anlagenoptimierung veröffentlicht. Das Tool zeigt Anlagenbetreibern und Investoren belastbare Kennzahlen für Reinvestitionsentscheidungen auf.

 

Das Repowering von Solaranlagen ist eine beliebte und effiziente Maßnahme, um die Leistung bestehender PV-Anlagen zu optimieren. Bei fast allen PV-Anlgen ab 2002 kann durch den Austausch oder die Nachrüstung von Solarmodulen der Ertrag um bis zu 50 Prozent optimiert werden. Die EEG-Ansprüche bleiben dabei erhalten. Für bestehende Solaranlagen kann sich der Aufwand eines Repowerings also durchaus lohnen.

 

Transparenz über Rentabilität von Repowering-Maßnahmen

Mit einem neuen Repowering-Tool können Anlagenbetreibern und Investoren ab sofort belastbare Kennzahlen für ihre Entscheidung über die mögliche Optimierung einer Photovoltaik-Anlage geliefert werden. So soll laut greentech erstmals Transparenz über die Rentabilität von Repowering-Maßnahmen in der Photovoltaik-Branche möglich werden.

Der Clou: Von der ersten Analyse über die Detailplanung bis hin zur Kontrolle des Investitionserfolgs wird der technische Prozess kaufmännisch strukturiert und systematisch begleitet. So wird die Wirtschaftlichkeit der technischen Optimierung von Solaranlagen im gesamten Repowering-Prozess kontrolliert. Damit liefert das Tool noch vor dem eigentlichen Repowering eine fundierte Rentabilitätsanalyse und reelle Chancen einer Reinvestition.

 

Großes Potential für Solaranlagen

Bekannt ist, dass bei degradierenden Modulen, veralteten Wechselrichtern oder auch Planungsfehlern, Repowering-Maßnahmen in der Betriebsphase von PV-Anlagen ein lohnendes Investment darstellen können. So erhalten die Betreiber von Bestandsanlagen die Chance, durch eine gezielte Anlagenoptimierung ihre Rendite zu erhöhen.

„Wenn die installierte Leistung auf absehbare Zeit schon nicht wesentlich erhöht werden kann, dann muss man sich eben darauf verlegen, die Energieausbeute der bereits installierten PV-Anlagen zu erhöhen. Bestandsanlagen sind ein Betätigungsfeld, das über reine Service- und Wartungsaufgaben weit hinausgeht. Denken wir mal an die Nachrüstung von Speichern, insbesondere bei Anlagen, die zwischen 2010 und 2012 errichtet wurden – eine hochinteressante Maßnahme. Auch Anlagenerweiterungen sind in vielen Fällen eine Überlegung wert, insbesondere dort, wo die Netzanschlusskapazität noch nicht erreicht und/ oder ein Direktverbrauch möglich ist. Am Vielversprechendsten dürfte es aber sein, sogenannte notleidenden Anlagen aufzuspüren, instandzusetzen und zu optimieren“, analysierte bereits Martin Schachinger von pvXchange.

Laut Aussage der iKratos Solar und Energietechnik GmbH sind gerade Solarmodule der Hersteller Solarworld, Yingli, Suntech, IBC, Kyocera, Shell, Conergy, ALEO, Bosch, und BP leicht umrüstbar.

 

Titelbild: tzido-sun/shutterstock

Manuel Gonzalez Fernandez

Manuel Gonzalez Fernandez, 28, Journalist, PR-Manager und Blogredakteur bei Milk the Sun. >>I’d put my money on the sun and solar energy. What a source of power! I hope we don’t have to wait until oil and coal run out before we tackle that.<< - Thomas Edison

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