Rechnet sich: Rentabilität von gewerblichen PV-Anlagen steigt

Rechnet sich: Rentabilität von gewerblichen PV-Anlagen steigt

Die Rentabilität von gewerblichen PV-Anlagen nimmt zu. Das Solar Cluster Baden-Württemberg verweist in einer aktuellen Meldung auf die weiter sinkenden Systemkosten, die einer stabilen Solarförderung gegenüberstehen. So sind profitable Renditen auch bei Volleinspeisung möglich.

In seiner Meldung unterstrich das Solar Cluster die Attraktivität der PV-Dachanlagen für Gewerbe, Industrie und Handel: „Für Unternehmen ist es dank günstiger Rahmenbedingungen derzeit besonders lohnend, Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden zu installieren“, sagt Franz Pöter, Geschäftsführer der Branchenvereinigung in dem Bundesland.

 

Riesiges Flächenpotenzial bei Unternehmen in Deutschland

Den über 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland stehen Dachflächen zur Verfügung, die in ihrer Gesamtheit ein enormes Potenzial für die Photovoltaik versprechen. Zusätzlich sind in vielen Industrie- und Gewerbegebieten Freiflächen offen, die als Konversionsflächen ausgewiesen sind.

Die Bedingungen für die Nutzung der Flächen für die Photovoltaik sind derzeit günstig wie nie: Orange Solar berichtet von um 3 bis 5 Prozent gesunkene Kosten für handelsübliche Solaranlagen allein in den vergangenen 12 Monaten. Die feste Einspeisevergütung über das EEG ist in den letzten Monaten für alle Anlagengrößen hingegen konstant.

 

Auch ohne Eigenverbrauch hohe Rentabilität

Verbrauchen Unternehmen einen Teil des produzierten Stromes selbst, profitieren Sie von gesunkenen Stromgestehungskosten. Franz Pöter rät jedoch dazu, nicht auf Eigenverbrauch zu optimieren, sondern Flächen voll auszunutzen. Denn: Je größer die Anlage, desto geringer ist der Preis der Anlage pro Kilowattpeak installierter Leistung. Daraus ergeben sich bei Volleinspeisung höhere Renditen, bei Eigenstromnutzung wird die Gesamtmenge an selbstverbrauchtem Strom erhöht. Derzeit können Unternehmen etwa mit 850 bis 1.000 Euro pro kWp bei gewerblichen Anlagen kalkulieren.

 

Solaranlage kein finanzielles Risiko: Verkauf jederzeit möglich

Den Ausführungen des Solar Cluster stimmt Milk the Sun zu – und verweist zudem auf den Faktor Zweitmarkt: Das Risiko einer Investition ist durch ein steigendes Interesse von Investoren an laufenden Photovoltaik-Anlagen deutlich geschmälert. Benötigt ein Unternehmen zu einem Zeitpunkt in der Zukunft Kapital, so ist eine Veräußerung der PV-Anlage über den PV-Marktplatz von Milk the Sun jederzeit schnell zu rentablen Preisen möglich. Gebundenes Kapital wird so frei.

Umgekehrt eröffnet der Marktplatz Unternehmen, die selbst keine eigenen Flächen für Photovoltaik zur Verfügung haben, die Möglichkeit, sowohl in den Erstmarkt (Turnkey-Anlagen) als auch in den Zweitmarkt (laufende Anlagen) zu investieren, um so auch ohne eigene Flächen von PV zu profitieren.

Sind Unternehmen Flächenbesitzer, können sich aber selbst nicht um die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage kümmern, so steht ihnen zudem die Möglichkeit offen, die Flächen über Milk the Sun für den Bau einer PV-Anlage zu verpachten.

 

Simon

Journalist, PR- und Marketingmanager, Blogger bei Milk the Sun.

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