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Die südtiroler Stadt Brixen macht mobil für Photovoltaikausbau

Interessiert man sich hierzulande für eine Solaranlage auf dem eigenen Dach, muss man auf verschiedene PV-Rechner zurückgreifen, um festzustellen, ob das eigene Dach überhaupt zur Produktion von Sonnenstrom geeignet ist. Das ist mit einem relativ großen Aufwand verbunden, da Informationen, wie zum Beispiel die jährliche Sonneneinstrahlung, nicht jedem unmittelbar zugänglich sind. Die italienische Stadt Brixen hat in Zusammenarbeit mit der EURAC research, dem Institute für Erneuerbare Energie und dem Institut für Angewandte Fernerkundung, für seine Bürger eine Online-Karte entwickelt, die Auskunft darüber gibt, welches Potential zur solaren Stromerzeugung in den Dächern der Gemeinde liegt.

 

Die knapp 20.700 Einwohner der Stadt können nun durch die sogenannte WebGIS Karte die potentielle Sonneneinstrahlung, die potentielle Photovoltaikleistung und den jährlich zu erwartende Stromertrag ihrer Dächer bequem von zu Hause aus einsehen.

 

Diese Online-Karte macht es sowohl Dachbesitzern, als auch Projektentwicklern und Investoren wesentlich leichter, sich für den Bau einer Solaranlage zu entscheiden, da erste technische Hürden überwunden werden können.

 

Der Bürger, für den Leistungsangaben wie Kilowattpeak meist recht abstrakt bleiben, hat die Möglichkeit sich eine Vorstellung vom Potential der Sonne auf dem eigenen Dach zu machen. Projektentwickler und der Bausektor werden dabei unterstützt, schnell geeignete Oberflächen für Anlagen ausfindig zu machen und das Potential der unterschiedlichen Technologien zu bewerten.

 

Mit dem Projekt dürfte die Gemeinde die richtigen Signale in Richtung zukünftiger autarker Energieversorgung durch Sonnenstrom gesetzt haben.

 

Deutschland wird für Vorbildfunktion in der Umweltpolitik ausgezeichnet

Am Rande der UN-Klimakonferenz wurde Deutschland beim World Climate Summit in Durban für seine Umweltpolitik und den Ausbau der erneuerbaren Energien geehrt. Auf dem World Climate Summit sollen produzierende Unternehmen, Unternehmen der Finanzwirtschaft und Regierungen, die Möglichkeit erhalten sich miteinander zu vernetzen. Dabei sollen neue, profitable Klimaschutzprojekte entwickelt und Strategien zur Verbreitung weltweiter Green Economy-Strategien diskutiert werden.

 

Im Rahmen des World Climate Summit werden alljährlich die „Gigaton Awards“ verliehen. Bisher wurden in fünf Kategorien, vor allem Unternehmen ausgezeichnet, die sich der Reduktion von Emissionen verdient gemacht haben und sich durch besondere Fortschrittlichkeit auszeichnen. Erstmals erhielten in diesem Jahr auch Staaten eine Auszeichnung für vorbildliche Leistungen.

 

Deutschland erhielt den „Country-Leadership-Award“ für den Anstieg des Anteils von Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser ist von 2000 mit 6,3% bis heute auf über 20% gewachsen. Mit dem Preis wurde aber auch die deutsche Politik honoriert, die diese Entwicklung ermöglichte.

 

Bundesumweltminister Norbert Röttgen zeigte sich erfreut: „Dieser Preis zeigt, dass Deutschland beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, in der Entwicklung der entsprechenden Technologien und in seiner Politik für eine nachhaltige Energieversorgung weltweit führend ist. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz.“

 

Außerdem machte er deutlich, dass sich Deutschland seiner Vorreiterrolle in Punkto Umwelt- und Klimaschutz bewusst ist: „Viele Länder schauen darauf, wie es uns als großem Industrieland gelingt, die Energiewende umzusetzen und unsere Wirtschaft auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung umzustellen. Ein Preis, der aus dem Kreis von Wirtschaftsführern verliehen wird, zeigt, dass weltweit agierende, große Industrieunternehmen erkannt haben, das Wachstum und Wettbewerb sich vom Ressourcenverbrauch abkoppeln müssen.“

 

Die Erwartungen an herausragende Ergebnisse an den UN-Klimagipfel sind zwar relativ gering, aber nun hat Deutschland schon mal ein Grund zur Freude und reist nicht mit leeren Händen aus Durban zurück.

 

Beim US-Streit um Dumpingpreise hat SolarWorld die Nase vorn

Am Freitag sprach sich die US-Handelskommission, laut der Nachrichten-Agentur Bloomberg, einstimmig dafür aus, dass chinesische Importe der US-amerikanischen Solarindustrie geschadet haben.

 

Dieses Urteil wurde auf Grundlage der Petition der amerikanischen Tochter von SolarWorld und sechs weiteren Unternehmen der Solarindustrie gefällt, die den chinesischen Unternehmen im Oktober vorwarfen, durch staatliche Subventionen, zinsgünstige Kredite und Steuervergünstigungen die Preis zu drücken und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

 

Mit dieser Entscheidung wurde die Einführung von Strafzöllen und Ausgleichszahlungen für chinesische Solarmodule und -produkte wahrscheinlicher.

 

Die US-Handelskommission habe diese Entscheidung getroffen, ohne hinreichende Beweise für eine Schädigung der Solarindustrie durch chinesische Produkte vorzuzeigen, sagte der chinesische Handelsminister am Samstag. Das Urteil wurde trotz der Einwände chinesischer und amerikanischer Unternehmen gefällt, daraus sei ersichtlich, dass die Vereinigten Staaten einen Hang zum Handels-Protektionismus haben unter dem ganz besonders China leide, brachte Chen Deming seinen Unmut zum Ausdruck.

 

Bis zum 12. Januar soll die Handelskommission  nun über die vorläufigen Rechtsmittel entscheiden.

 

Nord Amerika ist für China der drittwichtigste Markt, nach Europa und Asien, hier werden etwa 11% der weltweiten Solarexporte Chinas eingeführt.

 

In eigener Sache: Milk the Sun

Anfang 2012 schaffen wir sonnige Aussichten! Hier entsteht der erste europäische Marktplatz für den Handel von Photovoltaik-Projektrechten und bereits installierten Anlagen.

 

Beispielhafte Gallarieansicht der Webseite

Milk the Sun bietet allen Dach- und Freiflächenbesitzern, Projektentwicklern, Investoren und Anlagenbesitzern, eine übersichtliche Plattform, die den spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen jedes einzelnen Marktteilnehmers rund um den Handel von PV-Anlagen gerecht wird. Da der Photovoltaikmarkt regional strukturiert und äußerst intransparent ist, sind bisher – wie Sie bestimmt selbst schon erfahren haben – lange Maklerketten für den Kauf als auch den Verkauf von Solaranlagen notwendig. Dadurch ist der Handel mit PV-Anlagen und Projektrechten nicht nur zeitaufwendig und langwierig, er ist auch mit hohen Transaktionskosten verbunden.

 

Aber das wird sich 2012 ändern!

 

Wir haben für Sie eine einfach zu bedienende Nutzeroberfläche entworfen, die den Handel von Projektrechten und Solaranlagen so einfach wie möglich macht. Darüber hinaus bietet Ihnen Milk the Sun die Vermittlung von Dienstleistungen und Informationen rund um das Thema Photovoltaik.

 

 

Zurzeit arbeiten wir mit Hochdruck an den letzten Feinschliffen der Online-Börse. Bis zum Start von Milk the Sun versorgen wir Sie natürlich mit allen relevanten News zu den Solarmärkten. Im Fokus haben wir die zwei in Europa wichtigsten Märkte, Deutschland und Italien. In der Kategorie „Europa“ können Sie sich auch schon einmal über die derzeitigen Feed-in Tariffs (Einspeisevergütungen) in Europa und die aktuellen Gesetze der für die Photovoltaik relevanten europäischen Länder informieren.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schauen Sie doch regelmäßig vorbei und bleiben Sie auf dem neuesten Stand der Dinge.

 

Wenn Sie vorab weitere Informationen wünschen oder Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren:

 

 

Warum in Photovoltaik investieren?

Macht es heute überhaupt noch Sinn in eine Photovoltaikanlage zu investieren? Im Zuge der heutigen Debatten wird diese Frage häufig von Leuten aufgeworfen, die den Gedanken tragen, sich eine Solaranlage zu zulegen oder in ein Photovoltaikprojekt zu investieren. Die staatlichen Einspeisevergütungen werden überall reduziert und in vielen europäischen Ländern wurden inzwischen sogenannte Deckel eingerichtet, die einen unkontrollierten Zubau der Photovoltaik und die damit drohende Kostenexplosion verhindern sollen.

 

Der Bereich der Photovoltaik hat in den letzten Jahren ein riesiges Wachstum erlebt. Spätestens mit dem ambitionierten Ziel der Europäischen Union, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20% des gesamten Energiebedarfs anzuheben, wurden europaweit Gesetze und Verordnungen erlassen, die den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern sollten (vgl. europa.eu). Davon profitierte natürlich auch die Photovoltaik. Allein im Jahr 2010 wurde auf dem Gebiet der Europäischen Union eine Photovoltaikleistung von 13 Gigawattpeak (GWp) installiert (EPIA). Nach dem in den Jahren 2009 und 2010 ein regelrechter Boom der Photovoltaik stattfand, setzt jetzt eine Konsolidierungsphase ein.

 

Die Installation von neuen Photovoltaikanlagen war in vielen europäischen Ländern im Jahr 2011, im Vergleich zum Vorjahr, rückläufig. Sicherlich auch, weil Unsicherheit darüber herrscht, ob sich diese Investitionen noch lohnen.

 

Im Wesentlichen sprechen aber nach wie vor drei Punkte dafür, dass sich die Investitionen in eine Solaranlage auszahlen:

    • die Renditen sind konjunkturunabhängig,

 

    • die Investitionen werden noch durch staatliche Vergütungsmodelle und Steuernachlässe gefördert

 

    • und es sind Investitionen in die Umwelt.

PV-Anlagen sind sichere Investitionsanlagen. Die Renditen einer Solaranlage hängen von bekannten Parametern wie der Sonneneinstrahlung, der Ausrichtung der Anlage oder dem Typ des Solarmoduls ab. Die Kosten und Gewinne einer Solaranlage können daher, im Vergleich zu anderen Geld- und Kapitalanlagen, ziemlich genau vorhergesagt werden. Außerdem sind Solaranlagen als Kapitalanlagen nicht betroffen von Wirtschaftskrisen oder Börsenbewegungen. Besonders attraktiv sind Sie aber, weil ihre Renditen wesentlich höher sind als die von anderen Anlageformen, wie zum Beispiel von Anleihen, Schatzbriefen und Sparverträgen.

 

Solaranlagen gelten aber auch als sichere Investitionsanlagen, weil der mit ihnen produzierte Strom in fast allen europäischen Staaten mit einer Einspeisevergütung (Feed-in Tariff) gefördert wird. Photovoltaikanlagen erhalten zumeist über einen Zeitraum von 20 Jahren – die Spanne variiert je nach landesspezifischer Ordnung (vgl. Die europäische Solarenergieförderung) – einen staatlich garantierten und festgelegten Tarif für jede, ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Sonnenstrom. Da die Einspeisevergütungen in letzter Zeit reduziert wurden, befürchten Skeptiker nun, dass sich Investitionen in Solaranlagen nicht mehr lohnen. Die sinkenden Tarife werden aber begleitet von der Preisereduktion für Solarmodule. Daher sind Solaranlagen in der Anschaffung wesentlich günstiger und produzieren demzufolge auch preiswerteren Strom. Aufgrund dieser Entwicklungen rechnet man in Deutschland damit, dass bereits bis Ende 2012 die Netzparität erreicht wird. Das bedeutet, dass der aus einer eigenen Solaranlage produzierte Strom gleich viel oder weniger kostet als der des Stromanbieters. Solarstrom wird daher immer rentabler.

 

Mit der Investition in eine Photovoltaikanlage unterstützt man einen grünen und sauberen Industriezweig. Solche Investitionen sind also nicht nur rentabel, sie tragen auch zur Verbesserung der Umweltbilanz bei. Durch die Herstellung von Solarstrom wird der Anteil an Ökostrom im Energiemix gesteigert. Das hilft, fossile Brennstoffe einzusparen und damit die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. Außerdem entstehen durch Solaranlagen keine Belastungen für die Umwelt, weder durch Abgase, Schmutz oder Lärm.

 

2 – 10 Dicembre 2011 “Durban in Brussels”

Fonte: http://durban-in-brussels.org/

„Durban a Bruxelles” sarà da oggi fino a sabato 10 dicembre un evento che coinvolgerà oltre cento giovani e offrirà uno spazio per permettere ai singoli e alle organizzazioni che si occupano di sostenibilità climatica di incontrarsi e discutere.

“Durban a Bruxelles” è un’iniziativa organizzata da Friends of the Earth Europe in collaborazione con altri organizzazioni in Europa, e nasce come evento volto a unire gli attivisti del movimento giovanile di giustizia climatica.

Chi si unirà al progetto potrà:

  •  seguire le trattative,
  • collegarsi con gli attivisti e la società civile a Durban,
  • discutere di giustizia climatica,
  • agire in campo sociale senza dover viaggiare fino a Durban.

Sul sito vengono esplicitati i punti programmatici dell’incontro. L’evento vuole unire persone convinte che sia necessario unirsi per aumentare le capacità del movimento e di aiutarlo ad avere fiducia nella sua forza per costruire un movimento per la giustizia climatica forte e diversificato, dal basso verso l’alto.

Sul sito si pone l’accento sulla responsabilità che i Paesi economicamenti più sviluppati hanno per il cambiamento climatico mondiale e sul fatto che il progetto desideri promuovere la solidarietà tra coloro che globalmente lottano per la giustizia climatica sia a Nord che a Sud. Per questo “Durban in Brussels” è aperto a tutti e include molte associazioni, con un mix ben equilibrato di attività per facilitare la discussione e il coinvolgimento.

I temi principali su cui discutere saranno:

  • la minaccia del carbon trading,
  • Il possibile collegamento tra iniziative di giustizia ambientale ed economica,
  • le interdipendenze tra il Nord e il Sud,
  • il ruolo dell’Unione europea in merito ai negoziati sul clima,
  • l’importanza della politica agricola il modo di iniziative intorno ad essa,
  • discussioni sui limiti alla crescita.

Ci sarà spazio anche per idee creative, arti e mestieri come un laboratorio di teatro e musica.

Chi è interessato a partecipare o desidera avere maggiori informazioni può scrivere all’indirizzo email: info@durban-in-brussels.org.

Die Opposition gegen US-SolarWorld-Tochter wächst

Der Widerstand gegen den US-amerikanischen Handelsstreit, der Anfang Oktober 2011 von SolarWorld ins Rollen gebracht wurde, wächst, meldet das pv magazine.

 

Die „Coalition for Affordable Solar Energy“ (CASE) gab bekannt, dass sich Dutzende neue Firmen, allein in der letzten Woche, der Koalition angeschlossen haben. Die Koalition hatte sich als Gegenreaktion auf die „Coalition for American Solar Manufacturing“ (CASM) gegründet. CASM forderte die US-Regierung auf, Solarprodukte chinesischer Hersteller mit Strafzöllen zu belege, da diese unlautere Mittel anwenden und Preisdumping betreiben würden (siehe Chinesische Solarunternehmen wehren sich gegen Preisdumping-Vorwürfe).

 

In der ersten Woche seit der Gründung von CASE am 8. November stieg die Mitgliederzahl von 25 auf 52 Unternehmen an. In der zweiten Woche schlossen sich doppelt so viele Unternehmen an und CASE wuchs auf etwa 100 Unternehmen. Nun, in nur drei Wochen, sind bereits 132 Unternehmen bei CASE organisiert, das entspricht 13 Prozent der Arbeiterschaft der US-amerikanischen Solarindustrie.

 

Die Koalition fordert Washington auf, schnell eine Lösung im Handelsstreit zu finden, bevor die Solarindustrie irreparable Schäden trägt, sagte George Hershman, Vice President von Swinerton Builders Renewable Energy und neues CASE Mitglied. Für die Mitglieder von CASE ist die stattfindende Preisreduktion für Solarmodule der Schritt in die richtige Richtung. Nur durch den Preiswettbewerb, wird Solarenergie für jeden erschwinglich.

 

Die US-Solarindustrie stehe geschlossen gegen das Vorgehen von SolarWorld, welches die Entwicklung und den Wachstum der gesamten Branche gefährde, sagte Jigar Shah, Mitbegründer von CASE und Gründer von SunEdison. Es könne nicht sein, dass drei Prozent der Arbeitsplätze der Solarindustrie – die der CASM-Partei – einen höheren Stellenwert habe, als die der restlichen 97 Prozent der Branche, sagte er weiter.

 

Chinesische Solarunternehmen wehren sich gegen Preisdumping-Vorwürfe

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Vorstände von vier großen chinesischen Solarunternehmen die Vorwürfe zurück gewiesen, sie würden übermäßige Staatshilfen erhalten und so die Preise für Solarmodule in Keller treiben. Der Erfolg der chinesischen Unternehmen beruhe ausschließlich auf der Weisheit und Intelligenz der chinesischen Ingenieure, sagte Shi Zhengrong, Vorstand von Suntech, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

 

Diese Vorwürfe wurden im Oktober dieses Jahres von der US-Tochter von SolarWorld und sechs weiter US-Solarunternehmen erhoben. Diese Gruppe von Photovoltaik-Herstellern schloss sich zur „Coalition for American Solar Manufacturing“ (CASM) zusammen und reichte bei der US-Regierung eine Klage gegen die chinesischen Hersteller ein. Diese würden durch übermäßige staatliche Subventionen und zinsgünstige Kredite der Banken Preisdumping betreiben und damit den amerikanischen Markt zerstören. Daher forderte CASM die Obama Regierung auf, Zölle auf die chinesischen Importe zu erheben.

 

Aber nicht nur chinesische Unternehmen, sondern auch amerikanische Unternehmen machen Mobil gegen die Klage von SolarWorld. Unlängst hat sich in den USA eine Opposition gegründet. In der „Coalition for Affordable Energy“ (CASE) sind US-Töchter chinesischer Unternehmen und US-Unternehmen aus der Branche vertreten. CASE befürchtet, dass die CASM-Klage nicht nur Arbeitsplätze gefährde, sondern vor allem das Ziel, Solarenergie durch Wettbewerb bezahlbar zu machen.

 

In ihrer Erklärung wiesen die chinesischen Modulhersteller die Vorwürfe als unfair zurück: chinesische Unternehmen hätten höhere Zinsen bezahlt als US-amerikanische und europäische, sagte Shawn Qu, Vorstand von Canadian Solar. Gemeinsam mit den Vorständen von Trina Solar und Yingli Green Energy, riefen sie die US-Regierung dazu auf, die Petition für Schutzzölle gegen chinesische Importe abzulehnen.

 

Am 2. Dezember soll eine Kommission des US-amerikanischen Handelsministeriums über weitere Schritte in diesem Fall entscheiden.

 

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