Demonstrationen gegen Förderkürzungen der Solarenergie

Heute Vormittag berät sich das Bundeskabinett zu den Kürzungsplänen für die Solarenergie. Bundesumweltminister Norbert Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler stellten in der vergangenen Woche ihren gemeinsamen Plan zur künftigen Solarstromförderung vor. Dieser Plan sorgt dabei für Diskussionsstoff, nicht nur auf Seiten der Opposition, sondern auch innerhalb der Regierungsfraktionen selbst.

Am lautesten aber sind die Stimmen der Vertreter der Solarbranche und der Umweltverbände. Und so versammelten sich auch heute etwa 350 Gegner der Kürzungspläne vor dem Kanzleramt. Mit Slogans, wie: „Los jetzt Mutti Merkel, stopp die Klimaferkel!“ und „Solarstrom statt Kohle und Atom“ begrüßten die Demonstranten die Kabinettsmitglieder auf dem Weg zu ihrer Sitzung.

Die Pläne der Minister gefährden nicht nur die Solarenergie, sondern auch die angestrebte  Energiewende. Verdeutlicht wurde dies durch eine Aktion, in der zwei Figuren mit überdimensionierten Köpfen der Minister Rösler und Röttgen mit Vorschlaghämmern auf Solarmodule und die Energiewende eischlugen.

Am 5. März findet in Berlin eine Großdemonstration gegen die Abschaffung der Solarenergie durch den Beschluss von Röttgen und Rösler statt.

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