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Photovoltaik in Kanada: Ontario (englischsprachiger Beitrag)

Englischsprachiger Artikel über die kanadische Provinz Ontario und ihrem Weg zur „Photovoltaik-Provinz Nr.1“. Überblick über gesetzliche Bestimmungen und Regelungen und Ausblick auf die Zukunft der PV in Ontario: Photovoltaics in Canada: Ontario

Amerikanische Energieversorger sagen ihren eigenen Untergang voraus

Ein Energieversorger selbst  überraschte vor kurzem mit einer Vorhersage: Die Solarenergie könnte ein entscheidendes Problem für die Industrie die Energieversorger darstellen. Das Edison Electric Institute (EEI), eine Vereinigung amerikanischer Energieversorgungs-Unternehmen in Aktionärshand, veröffentlichte im Januar einen Bericht, der von den Medien nur wenig beachtet wurde. Der Bericht sagt vorher, dass mit der steigenden Anzahl an Verbrauchern, die auf dezentrale Energiesysteme, vor allem Photovoltaik, setzen, die amerikanische Industrie der Energieversorger untergehen könnte.  Auch in Deutschland verlieren die großen Energieversorger mittlerweile an Einfluss, die amerikanischen Energieversorger sehen dadurch bereits ihre Felle davonschwimmen.

Hintergrund: Die amerikanischen Versorgungsunternehmen

Die Industrie der Energieversorger ist ein altes System, das seit seiner Errichtung weitestgehend unverändert geblieben ist. Es gibt zwei Hauptarten von Versorgern:

1.Regulierte Unternehmen mit Monopolstellung, die Elektrizität über Stromkraftwerke erzeugen und sie dann Verbrauchern über Starkstromleitungen in ihrem Einzugsgebiet zur Verfügung stellen und verkaufen

2.Liberalisierte Versorger, die über ein Stromnetz, an das Verbraucher angeschlossen sind, verfügen. Es ist jedoch nicht verbunden mit den Kraftwerken. Die Versorger müssen Energie auf dem Markt erwerben und sie ihren Verbrauchern anbieten

Sinkende Gewinne für Energieversorger durch die Photovoltaik. iStockphoto.com©Richard Schmidt-Zuper

Ein Versorger muss seine Situation und seine Pläne einer öffentlichen Kommission präsentieren und beziffern, wie viel Elektrizität sie bezogen auf den Bedarf produzieren müssen und zu welchen Preisen sie ihren Strom weiter verkaufen wollen. Akzeptiert die Kommission die Preise, garantieren sie den Verbrauchern auch eine vernünftige Rendite und die Instandhaltung des Stromnetzes.

Das amerikanische Geschäftsmodel der Elektrizitätsversorger ist relativ alt und war bisher beinahe konkurrenzlos. Es ist auf einen hohen Strombedarf und das erwirtschaften von Profit ausgelegt. Mit wachsendem Elektrizitätsbedarf steigen auch die Investitionen und führen so zu höherem Profit für die Anteilseigner der Versorger.

De facto verdienen Versorger mehr, je höher der Energiebedarf ist. Das könnte dazu führen, dass  sie sich gegen Energieeffizienz und jegliche Arten von intelligentem Energiemanagement wehren. Die profitablen Mechanismen der Energieversorger werden durch die Stärke der Solarenergie gerade nahe der Peak-Zeiten beeinflusst. Photovoltaik auf privaten und kommerziellen Dächern sind nicht im Besitz der Energieversorger; der erzeugte Strom trägt so nicht zur Profitgewinnung der Versorger bei. Im Gegenteil: Jeglicher durch dezentrale Stromsysteme produzierte Strom lässt den Bedarf an Strom vom Versorger sinken. Zu Peak-Zeiten ist Strom am teuersten und Versorger konnten bisher gerade zu diesen Zeiten den höchsten Gewinn erwirtschaften. Die Solarenergie reduziert genau diese Gewinne.

Der Solar-Teufelskreis

Normalerweise werden die Kosten zur Instandhaltung des Netzes über die Konsumenten bezahlt. Die Gruppe dieser Konsumenten wird mit steigender Anzahl an Verbrauchern, die ihren Strom selbst produzieren, immer kleiner. Dadurch steigen die Raten für diese Gruppe und schaden der Bonität der Versorger. Die steigende Rate wiederum veranlasst weitere Verbraucher, auf dezentrale Energiesysteme wie Photovoltaik-Anlagen umzusteigen. Das EEI sagt eine Erhöhung der Raten um bis zu 20 Prozent für Konsumenten ohne Solarenergie voraus. Dieser Teufelskreis könnte die Funktionsweise der Energieversorger in den USA nachhaltig verändern. Die Solarenergie beeinträchtigt direkt die Profit-Mechanismen der Versorger. Trotzdem scheinen Anleger diesem Problem bislang wenig Aufmerksamkeit zu schenken.

Die unvermeidbaren Änderungen dieses regelrecht veralteten Geschäftsmodelles wurden auch mit den Erfahrungen einiger Unternehmen wie Kodak oder US Post verglichen. Solche Unternehmen sind jedoch ständigen Marktveränderungen ausgesetzt, wohingegen Energieversorger bislang von einem unberührten markt profitierten. Der Bericht des EEI befasst sich mit Möglichkeiten, diese Probleme zu vermeiden, vor allem durch das Überarbeiten der aktuellen Tarifsysteme und das Einstellungen auf „zerstörerische Einflüsse“ wie Photovoltaik. Die Frage sei jedoch erlaubt, ob Verbraucher solche Arten der Veränderungen wirklich akzeptieren, oder ob nicht bald der Untergang der veralteten Mechanismen der Energieversorger bevorsteht.

 

Warren Buffet und die Photovoltaik

Warren Buffett, Großinvestor und laut Forbes viertreichster Mensch der Welt, hat einen beinahe unheimlichen Ruf gewonnen durch seine gewinnträchtigen Investitionen in unterschätzte Märkte. Natürlich vernahmen auch andere Investoren, dass die MidAmerican Energy, eine Tochterfirma von Warren Buffetts Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway, 2012 fast schon explosionsartig in den Photovoltaik-Markt einstieg.

Großinvestor Warren Buffett im Gespräch mit US-Präsident Obama

Die Firma kauft drei riesige Projekte in Kalifornien und Arizona, die insgesamt etwa 1 420 MW Kapazität umfassen, und das genau in der richtigen Entwicklungs-Phase der Projekte. Ohne allzu hohe Risiken – trotzdem früh genug um einen günstigen Preis zu erzielen – passen diese Projekte in nahtlos in die „Kaufen und Halten“-Strategie, mit der die Berkshire Hathaway so erfolgreich wurde.

Während für viele Investoren Umweltbelange eine Rolle spielen, ist damit zu rechnen, dass die Berkshire Hathaway mit diesem Zug direkt auf finanzielle Aspekte abzielt. Ein bekanntes Zitat von Warren Buffett besagt, dass die Deregulierung der Energie-Industrie den größten je aufgezeichneten Transfer von Reichtum mit sich bringen wird. Entscheidender Faktor um mitmischen zu können, so Buffett, sei ausreichende Kenntnis und Erfahrung im Umgang mit Dünnschicht- und polykristallinen Modulen.

Bezüglich weiterer Schritte hat sich MidAmerican Renewables bereits im Ausland umgesehen (vorwiegend in Chile und dem mittleren Osten). Dennoch ist es am Wahrscheinlichsten, dass zunächst weitere Investments in den US-Markt folgen, vor allem im Süd-Osten (Georgie & Tennessee). Einhergehend ist damit zu rechnen, dass zukünftige Projektgrößen wohl deutlich kleiner als die bisherigen 300 MW+ -Ungeheuer sein werden, die in während der ersten Runde eingekauft wurden.

Unter dem Strich wird es jedenfalls Grün. Sei es das Grün der Dollarscheine – oder doch das Grün aus den Projekten. Solar kann beides.

Quelle: Renewableenergyworld.com

Türkei: Über 4 GW Solarenergie bis 2017

Laut einer Studie von ClearSky Advisors (Toronto, Kanada) wartet auf die Türkei ein Zubau von über 4 GW Solarenergie bis zum Jahre 2017. Die weiter fallenden Preise für Solaranlagen bei gleichzeitig hohen Strompreisen in der Türkey lassen den Bedarf an PV auch ohne zusätzliche Anreize weiter wachsen.

Könnten der Türkei bei der Deckung des Strombedarfs helfen: Kommerzielle PV-Anlagen. iStockphoto.com©xyno.jpg

Projekte bis 1 MW lizenzierungsfrei

Im Juni dieses Jahres wird die Türkische Elektrizitätsmarkt-Regulierungsbehörde (EMRA) die ersten Gebote für die Lizensierung von Photovoltaik-Anlagen über 1 MW entgegen nehmen. Erwartet wird, dass bis Ende des Jahres Projekte mit insgesamt rund 600 MW genehmigt worden sein werden. Obwohl diese Projekte bereits ein beachtliches Volumen an Solarkapazität umfassen, erhoffen sich viele Marktteilnehmer eine lizenzfreie Produktion von Photovoltaik-Systemen, wie sie bereits für Projekte unter 1 MW üblich ist.

Das 2005 eingeführte und mehrfach angepasste Gesetz zur „Verwendung Erneuerbare Energiequellen zur Produktion elektrischer Energie“ beinhaltet Regelungen, die es möglich machen, die Höhe der Stromrechnung durch die Installation von PV-Anlagen unter einer Kapazität von 1 MW deutlich zu senken. Mit Blick auf die hohen Gebühren, die Großverbraucher von Elektrizität in der Türkei derzeit bezahlen, und die gefallen Preise, die es möglich machen, dass kommerzielle PV-Kraftwerke für unter 2 Dollar pro Watt errichtet werden können, hat dieses Gesetz merkliche Beachtung auch außerhalb der Türkei gefunden.

Einsparungen bis 15% durch Direktvermarktung

Großverbraucher, die jährlich über 25.000 kWh Strom konsumieren, können frei wählen, ob sie die regulierten Tarife der Türkischen Elektrizitäts-Verteilungs-Gesellschaft (TEDAS) zahlen oder das Verteilungsnetzwerk umgehen und Elektrizität direkt auf dem Spotmarkt oder von den Elektrizitäts-Produzenten selbst kaufen. Das Umgehen der TEDAS verspricht dabei Einsparungen von etwa 10%-15%. Dadurch allein entsteht ein hoher Anreiz zur Errichtung eines kommerziellen PV-Systems, um diesen Vorteil für sich auszunutzen.

Für TEDAS und die lokalen Verteiler-Firmen kommt das Interesse an der Sonnenenergie überraschend, sodass erhebliche Unsicherheiten den Prozess zur Inbetriebnahme von PV-Anlagen begleiten. Die lokalen Verteiler-Firmen leiten die Anträge zur Inbetriebnahme an TEDAS weiter, die von dem großen Ansturm aufgrund der limitierten Ressourcen gehörig unter Druck gerät. Über 250 Bewerber warten derzeit auf Bestätigung. Wann diese Projekte zugelassen und angeschlossen werden, ist unsicher. In Zukunft könnte diese Verantwortung an die lokalen Verteiler-Firmen zurückgegeben werden, was den Druck auf die TEDAS erheblich senken und die Entwicklung des Marktes deutlich beschleunigen würde. Sollte dieser Prozess umgesetzt werden, könnten genau diese derzeit nicht lizensierten Produkte einen Großteil des aktuellen PV-Bedarf in der Türkei decken.

Photovoltaik-Anlagen könnten entscheidend zur Deckung des Strombedarfs beitragen

Der landesweite Elektrizitätsverbrauch in der Türkei ist in den letzten Jahren jährlich um etwa acht Prozent gestiegen, was das Land zum drittgrößten Verbraucher im Mittleren Osten macht. Dieses Wachstum zwingt die Türkei dazu, sich auf Erdgas und Kohle-Importe zu verlassen. Das wiederrum sorgt für Probleme in der Frage nach Versorgungssicherheit. Bis 2020 muss, so eine Vorhersage der TEDAS, das Land Elektrizitäts-Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von über 61 GW installieren. Die Solarenergie kann, vor allem über kommerzielle Kraftwerke, in gehörigem Maße zu diesem Ausbau beitragen. Noch steckt der Photovoltaikmarkt in der Türkei in seinen Kinderschuhen, doch der Markt wird, so ClearSky Advisors, sich in den nächsten fünf Jahren rasch entwickeln und die Türkei zu einem der zwei größten PV-Märkte im mittleren Osten machen.

Quelle: Clearsky Advisors

Bürgermeister möchte Lancaster zur „Solarhauptstadt des Universums“ machen

Es hört sich an wie ein Spruch aus einer amerikanischen Fernsehserie, doch R.Rex Parris, Anwalt für Sammelklagen und Bürgermeister der Stadt Lancaster nördlich von Los Angeles, scheint es ernst zu meinen. „Wir wollen die Solarhauptstadt der Welt werden“, sagte er vor zwei Jahren. Und verbesserte sich kurz darauf: „Solarhauptstadt des Universums!“

„Wir wollen die erste Stadt sein, die mehr Strom aus Solarenergie gewinnt, als sie täglich verbraucht“, so sein Plan. Für Lancaster bedeutet das, dass die Dächer, Felder und Parkflächen der Stadt durch Solarmodule mit einer Gesamtkapazität von 126 Megawatt bestückt werden müssen – zusätzlich zu den bereits installierten 39 MW und den weiteren in Bau befindlichen 50 MW.

Lancaster setzt massiv auf Solarenergie - ©LancasterCA

Solarenergie gegen Widerstände aus der Industrie

Um mit diesem Plan erfolgreich zu sein, setzte Lancaster um, was der ehemalige Gouverneur Kaliforniens, Arnold Schwarzenegger, 2006 nicht schaffte: Die Anforderung für alle neuen Häuser zu stellen, dass sie mit Solar-Modulen ausgestattet werden. Parris schaffte es sogar, den Hausbau-Giganten KB Home dazu zu bringen, seine Vision trotz aller Widerstände der Industrie gegenüber der Solarenergie zu implementieren.

Natürlich macht es Sinn, dass ein Bürgermeister in einer sonnenreichen Stadt in der Wüste, wo mit die besten Sonnenverhältnisse weltweit vorherrschen, die Solarenergie so vehement vorantreibt. Verwunderlich nur, dass das gerade in Lancaster, wo viele konservative Familien alteingesessener Militärveteranen wohnen und ein republikanischer Bürgermeister das Sagen hat, passiert.

Aber der Ausbau der Solarenergie ist nicht nur eine Kostenfrage oder Frage des Vertrauens. Es geht auch um Jobs. Wie viele andere stadtnahe Bereiche litt auch Lancaster sehr unter platzenden Immobilien-Blasen und der Rezession. Die Arbeitslosenrate dort beträgt 15,5 Prozent. Kommunale Einnahmen sanken, wie auch das Budget der Schulen. Parris sah in der Solarenergie die Chance auf geringere öffentliche Ausgaben und zusätzliche private Jobs. Also wurde die Selbstversorgung durch Solar zu seiner großen Aufgabe.

Photovoltaik-Anlagen auf Schulen

Seine gewaltige Unterstützung von Solarenergie begann vor drei Jahren: Das Rathaus, das Theater und das Stadion produzieren nun 1,5 MW Solarstrom. Photovoltaik-Anlagen auf Kirchen, einem großen Gesundheitszentrum, einem Entwickler-Büro und einem Verkaufszentrum von Toyota weitere 4 MW.

Das größte Ergebnis wurde jedoch durch die Ausstattung der Schulen mit Solaranlagen erreicht. Nachdem die Schulbehörde von Lancaster ein Angebot von SolarCity als unbezahlbar zurückwies, gründete die Stadt kurzerhand einen kommunalen Energieversorger. Dieser kaufte 32.094 Solarmodule, installierte sie auf 25 Schulen, produzierte 7,5 Megawatt Strom und verkaufte diesen an das Schulamt für 35 Prozent weniger, als das Amt damals für Strom bezahlte. Weitere 8 MW kommen nun von Photovoltaikanlagen auf den Dachflächen der Highschool und dem Antelope Valley College.

Bürgermeister Parris merkte an, dass die globale Erwärmung auch andere davon überzeugen werde, dass vor Ort generierte Erneuerbare Energie in Zukunft für Sicherheit sorgen könnte. Die Kosten, um Häuser in der Wüste zu kühlen jedenfalls werden weiter steigen.

Ob globale Erwärmung wirklich eine Gefahr sei? „Absolut“, so Parris. „Ich bin vielleicht ein Republikaner. Aber ich bin kein Idiot.“

Quelle: NYtimes

Türkei: Photovoltaik-Anlagen mit 100 MW Gesamtleistung für dieses Jahr erwartet

Laut dem amerikanischen Marktforschungsunternehmen Solarbuzz ist in der Türkei in diesem Jahr mit einer Photovoltaik-Nachfrage von rund 100 MW zu rechnen. Markttreiber sind dabei vor allem die immer günstiger werdenden Gestehungskosten für Solarstrom.

iStockphoto.com©xyno

Solaranlagen in der Türkei werden vor allem aus Kostengründen errichtet. Bei hoher Sonneneinstrahlung (bis zu 1.900 Sonnenstunden/Jahr) und niedrigen Anlagenpreisen erhoffen sich Privatunternehmen Unabhängigkeit vom oft teureren Versorger.

In der Türkei sind Photovoltaik-Anlagen bis 500 kW Nennleistung aufgrund einer gesetzlichen Regelung von Februar 2012 genehmigungsfrei. Demnächst soll dies sogar für Anlagen bis 1 MW gelten.Damit öffnet der Türkische Markt sich gezielt einer dezentralen Energieversorgung.

Quelle: Solarserver

Frankreich: Neueste Ausschreibungen für Dachanlagen wieder gestoppt

Am 4. März erst startete in Frankreich eine Ausschreibung für Photovoltaik-Dachanlagen mit einer mittleren Leistung von 100 bis 250 kWp. Am 14. März wurde sie von der Commission de régulation l’énergie (CRE) wieder abgebrochen. Ursprünglich galt für die Ausschreibung ein Bewerbungszeitraum bis zum 31. März 2013.

Frankreich: Dachanlagen im Bereich 100-250 kWp werden vorerst nicht weiter über Ausschreibungen gefördert. iStockphoto.com©Stephan-Zabel.jpg

Noch im Januar hatte die französische Umweltministerin Delphine Batho Ausschreibungen mit verbesserten Bedingungen über ein Gesamtvolumen von 120 MW pro Jahr, aufgeteilt in drei Abschnitte mit je 40 MW unter Berücksichtigung des CO2-Fußabdrucks angekündigt. Laut Website des CRE informierte sie am 13. März den Präsidenten des CRE über die Beendigung der Ausschreibung.

André Joffre von Tecsol, einem unabhängigen Marktforschungsinstitut für Solarenergie, scheint das Angebot der Ausschreibungen „nicht alle Änderungen beinhalten, die sich das Ministerium wünscht“.

Eigenen Angaben zufolge musste die CRE deshalb „als Ergebnis dieses Briefes die Plattform für die Einreichung von Ausschreibungsbewerbungen schließen“.  Delphine Batho gab an, dass eine korrigierte Bekanntmachung der Ausschreibung in Kürze im Amtsblatt der Europäischen Union erscheinen werde.

Quelle: Actu-environnement.com

Ausschreibung für Photovoltaik-Projekte mit insgesamt 400 MW in Frankreich

Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 400 MW sollen mit einer neuen Ausschreibung des französischen Ministeriums für Energie, Ökologie und nachhaltige Entwicklung errichtet werden. Für die Anlagen wird eine Mindestgröße von 250 kW erwartet.

Frankreichs Umweltministerin, Delphine Batho, hatte vor einigen Wochen bereits angekündigt, das Ausbauziel der Photovoltaik von auf 500 MW auf 1 GW erhöhen zu wollen. Die neue Ausschreibung unterstützt dieses Vorhaben. Für Anlagen unter 250 kW gab es bereits zwei Ausschreibungen.

Innovation und Qualität im Blickpunkt

Um gerade kleine und mittlere Unternehmen nicht zu benachteiligen, sind Bankbürgschaften nicht erforderlich. Für die Ausschreibungen zugelassen sind neben Carport- und Dachanlagen auch innovative Freiflächenanlagen und Konzentrator-PV-Systeme (CPV).

Der Beitrag zur Forschung und Entwicklung, besonders in Bezug auf Innovation, Modul-Qualität und Leistung sowie hochwertige Anlagen wird bei der Ausschreibung ebenso berücksichtigt wie der CO2-Fußabdruck der Projekte.

Frankreich möchte über die Solarenergie über 100.000 Arbeitsplätze schaffen, 20.000 davon direkt in Solar-Unternehmen. Bis 2020 will das Land 5,4 GW PV-Leistung installiert haben.

Quelle: Solarserver

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