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2 – 10 Dicembre 2011 “Durban in Brussels”

Fonte: http://durban-in-brussels.org/

„Durban a Bruxelles” sarà da oggi fino a sabato 10 dicembre un evento che coinvolgerà oltre cento giovani e offrirà uno spazio per permettere ai singoli e alle organizzazioni che si occupano di sostenibilità climatica di incontrarsi e discutere.

“Durban a Bruxelles” è un’iniziativa organizzata da Friends of the Earth Europe in collaborazione con altri organizzazioni in Europa, e nasce come evento volto a unire gli attivisti del movimento giovanile di giustizia climatica.

Chi si unirà al progetto potrà:

  •  seguire le trattative,
  • collegarsi con gli attivisti e la società civile a Durban,
  • discutere di giustizia climatica,
  • agire in campo sociale senza dover viaggiare fino a Durban.

Sul sito vengono esplicitati i punti programmatici dell’incontro. L’evento vuole unire persone convinte che sia necessario unirsi per aumentare le capacità del movimento e di aiutarlo ad avere fiducia nella sua forza per costruire un movimento per la giustizia climatica forte e diversificato, dal basso verso l’alto.

Sul sito si pone l’accento sulla responsabilità che i Paesi economicamenti più sviluppati hanno per il cambiamento climatico mondiale e sul fatto che il progetto desideri promuovere la solidarietà tra coloro che globalmente lottano per la giustizia climatica sia a Nord che a Sud. Per questo “Durban in Brussels” è aperto a tutti e include molte associazioni, con un mix ben equilibrato di attività per facilitare la discussione e il coinvolgimento.

I temi principali su cui discutere saranno:

  • la minaccia del carbon trading,
  • Il possibile collegamento tra iniziative di giustizia ambientale ed economica,
  • le interdipendenze tra il Nord e il Sud,
  • il ruolo dell’Unione europea in merito ai negoziati sul clima,
  • l’importanza della politica agricola il modo di iniziative intorno ad essa,
  • discussioni sui limiti alla crescita.

Ci sarà spazio anche per idee creative, arti e mestieri come un laboratorio di teatro e musica.

Chi è interessato a partecipare o desidera avere maggiori informazioni può scrivere all’indirizzo email: info@durban-in-brussels.org.

Die Opposition gegen US-SolarWorld-Tochter wächst

Der Widerstand gegen den US-amerikanischen Handelsstreit, der Anfang Oktober 2011 von SolarWorld ins Rollen gebracht wurde, wächst, meldet das pv magazine.

 

Die „Coalition for Affordable Solar Energy“ (CASE) gab bekannt, dass sich Dutzende neue Firmen, allein in der letzten Woche, der Koalition angeschlossen haben. Die Koalition hatte sich als Gegenreaktion auf die „Coalition for American Solar Manufacturing“ (CASM) gegründet. CASM forderte die US-Regierung auf, Solarprodukte chinesischer Hersteller mit Strafzöllen zu belege, da diese unlautere Mittel anwenden und Preisdumping betreiben würden (siehe Chinesische Solarunternehmen wehren sich gegen Preisdumping-Vorwürfe).

 

In der ersten Woche seit der Gründung von CASE am 8. November stieg die Mitgliederzahl von 25 auf 52 Unternehmen an. In der zweiten Woche schlossen sich doppelt so viele Unternehmen an und CASE wuchs auf etwa 100 Unternehmen. Nun, in nur drei Wochen, sind bereits 132 Unternehmen bei CASE organisiert, das entspricht 13 Prozent der Arbeiterschaft der US-amerikanischen Solarindustrie.

 

Die Koalition fordert Washington auf, schnell eine Lösung im Handelsstreit zu finden, bevor die Solarindustrie irreparable Schäden trägt, sagte George Hershman, Vice President von Swinerton Builders Renewable Energy und neues CASE Mitglied. Für die Mitglieder von CASE ist die stattfindende Preisreduktion für Solarmodule der Schritt in die richtige Richtung. Nur durch den Preiswettbewerb, wird Solarenergie für jeden erschwinglich.

 

Die US-Solarindustrie stehe geschlossen gegen das Vorgehen von SolarWorld, welches die Entwicklung und den Wachstum der gesamten Branche gefährde, sagte Jigar Shah, Mitbegründer von CASE und Gründer von SunEdison. Es könne nicht sein, dass drei Prozent der Arbeitsplätze der Solarindustrie – die der CASM-Partei – einen höheren Stellenwert habe, als die der restlichen 97 Prozent der Branche, sagte er weiter.

 

Chinesische Solarunternehmen wehren sich gegen Preisdumping-Vorwürfe

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Vorstände von vier großen chinesischen Solarunternehmen die Vorwürfe zurück gewiesen, sie würden übermäßige Staatshilfen erhalten und so die Preise für Solarmodule in Keller treiben. Der Erfolg der chinesischen Unternehmen beruhe ausschließlich auf der Weisheit und Intelligenz der chinesischen Ingenieure, sagte Shi Zhengrong, Vorstand von Suntech, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

 

Diese Vorwürfe wurden im Oktober dieses Jahres von der US-Tochter von SolarWorld und sechs weiter US-Solarunternehmen erhoben. Diese Gruppe von Photovoltaik-Herstellern schloss sich zur „Coalition for American Solar Manufacturing“ (CASM) zusammen und reichte bei der US-Regierung eine Klage gegen die chinesischen Hersteller ein. Diese würden durch übermäßige staatliche Subventionen und zinsgünstige Kredite der Banken Preisdumping betreiben und damit den amerikanischen Markt zerstören. Daher forderte CASM die Obama Regierung auf, Zölle auf die chinesischen Importe zu erheben.

 

Aber nicht nur chinesische Unternehmen, sondern auch amerikanische Unternehmen machen Mobil gegen die Klage von SolarWorld. Unlängst hat sich in den USA eine Opposition gegründet. In der „Coalition for Affordable Energy“ (CASE) sind US-Töchter chinesischer Unternehmen und US-Unternehmen aus der Branche vertreten. CASE befürchtet, dass die CASM-Klage nicht nur Arbeitsplätze gefährde, sondern vor allem das Ziel, Solarenergie durch Wettbewerb bezahlbar zu machen.

 

In ihrer Erklärung wiesen die chinesischen Modulhersteller die Vorwürfe als unfair zurück: chinesische Unternehmen hätten höhere Zinsen bezahlt als US-amerikanische und europäische, sagte Shawn Qu, Vorstand von Canadian Solar. Gemeinsam mit den Vorständen von Trina Solar und Yingli Green Energy, riefen sie die US-Regierung dazu auf, die Petition für Schutzzölle gegen chinesische Importe abzulehnen.

 

Am 2. Dezember soll eine Kommission des US-amerikanischen Handelsministeriums über weitere Schritte in diesem Fall entscheiden.

 

Die Erfolgsgeschichte der deutschen Photovoltaik

Erst kürzlich ist in Deutschland die 1.000.000 Solaranlage ans Netz gegangen. Gebaut wurde sie auf das Dach des Instituts für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin. Der ehemalige Bundes-umweltminister Klaus Töpfer erklärte dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): „Bei der Initialzündung der Photovoltaik in Deutschland, dem Start des 1000-Dächer-Programms im Herbst 1990, hatte niemand damit gerechnet, dass wir schon im Jahr 2011 die Eine-Million-Grenze erreichen“.

 

Auch, dass sich Deutschland mit vergleichsweise geringer Sonneneistrahlung, zieht man südeuropäische Länder wie Spanien und Portugal heran, zum weltweit führenden Solarstromproduzenten entwickelt, hätte man vermutlich nicht gedacht. Doch mit dem EEG wurden in Deutschland ideale und sichere Investitionsbedingungen für die Photovoltaik geschaffen.

 

Inzwischen konnten die Preise für Solaranlagen durch die steigenden Produktionszahlen und den technischen Fortschritt deutlich reduziert werden. Daher ist die Solarstromproduktion immer preiswerter geworden und die staatlichen Förderungen konnten reduziert werden. „Solarstrom ist kein Kostentreiber mehr, sondern auf dem besten Wege, zum Preisbrecher zu werden“, erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

 

Sieht man diese Entwicklung, wundert man sich umso mehr, warum Teile der Regierung versuchen, den deutschen Photovoltaikmarkt kaputt zu reden. Nachdem erst der Wirtschaftsflügel der CDU die Diskussion um eine Zubaubegrenzung von 1 GWp ins Gespräch brachte, meldete sich letzte Woche auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler zu Wort und sprach sich für eine Deckelung der Photovoltaik aus.

 

Bisher ist Deutschland ein sicherer und beliebter Standort für Investitionen in die Photovoltaik. Daher ist es ratsam, Investoren nicht mit überholten Debatten zu verunsichern und eine zukunftsträchtige Branche, an der in Deutschland inzwischen über 100.000 Arbeitsplätze hängen, in Frage zu stellen.

 

Google verabschiedet sich von Solarprogramm

Im Jahr 2007 hatte Google das Programm „Renewable Energy Cheaper than Coal“ (RE < C) ins Leben gerufen. Diese Initiative sollte helfen die Kosten der erneuerbaren Energien zu reduzieren, hierfür hatte Google sogar eine eigene Forschungsgruppe für den Bereich der Photovoltaik engagiert. Solarenergie preiswerter und damit für jeden zugänglich zu machen, war das Ziel dieses Forschungsteams.

 

Auf dem offiziellen Blog von Google wurde nun bekannt gegeben, dass Google diese Initiative aufgeben wird. „At this point, other institutions are better positioned than Google to take this research to the next level”, heißt die offizielle Erklärung des Internetriesen. Google verabschiedet sich gleichzeitig von sechs weiteren Initiativen, unter anderem von einer Online-Enzyklopädie namens Knol, die Wikipedia Konkurrenz machen sollte.

 

Innerhalb des Programms investierte der Web-Riese in verschiedene Unternehmen, wie eSolar und BrightSource Energy, um deren bahnbrechenden Forschungen im Bereich der Photovoltaik zu unterstützen. Für das eigene Forschungsteam, welches unter anderem mit der Entwicklung eines sogenannten „Solarturms“ beauftragt war, investierte Google 168.000.000 $.

 

Auch wenn der Internetriese sich von seinem eigenen Programm verabschiedet, hat er bekannt gegeben, seine bisherigen Forschungsergebnisse anderen Unternehmen zugänglich zu machen und weiterhin in verschiedene Projekte der erneuerbaren Energien zu investieren. Für Investitionen in den Ausbau der sauberen und emissionsfreien Energien und die Verringerung des Energieverbrauchs sieht Google 850 Millionen Dollar vor.

 

Britische Solarbranche protestiert gegen Kürzungen

Zum Ende des Jahres will die britische Regierung die neuen Einspeisevergütungen für Solarstrom bekannt geben. Bereits im Oktober 2011 verkündete Energieminister Gregory Barker jedoch, dass er plant, die Tarife um die Hälfte zu reduzieren.

 

Nach Angaben des Unternehmens solarcentury versammelten sich 700 Vertreter aus Solarunternehmen, Politik und Umweltverbänden um  gegen die Pläne der Regierung zu protestieren. Unter dem Motto „Cut Don´t Kill“ brachten sie ihre Befürchtungen zum Ausdruck, dass durch die Kürzungen der Förderungen rund 25.000 Arbeitsplätze betroffen seien.

 

Mit der Beschneidung einer zukunftsträchtigen Branche, wie der der Solarenergie, stellt die britische Regierung die falschen Weichen. So äußerte sich auch Andy Atkins, Vorsitzender von Friends of the Earth: „The solar industry has been one of the UK’s brightest success stories in the last two years, helping homes and communities across the country free themselves from expensive fossil fuels“.

 

Tschechien erhöht die Einspeisevergütungen

Die Einspeisevergütungen in Tschechien werden zum Jahr 2012 für die Anlagen, die im Jahr 2011 installiert wurden leicht steigen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

 

Solaranlagenbesitzer in Tschechien haben einen kleinen Grund zur Freude. Nachdem die Förderungen zum Ende des Jahres 2010 drastisch gekürzt wurden und eine nachträgliche Steuer auf den Erwerb aus Sonnenstrom erhoben wurde, sind die höheren Einspeisevergütungen ein erstes positives Signal an die Anlagenbetreiber (siehe auch Förderungen der Solarenergie in Tschechischen Republik).

 

Die Preise werden für größere Anlagen mit einer Leistung über 100 kWp von 5,500 tschechischen Kronen auf 5,610 Kronen steigen. Das sind umgerechnet 0,22 Euro statt zuvor 0,21 Euro. Anlagen mit einer Leistung zwischen 30 und 100 kWp erhalten künftig 6,020 Kronen statt 5,900, das entspricht 0,23 Euro. Kleine Solaranlagen bekommen für jede Kilowattstunde 7,650 Kronen, das sind etwa 0,30 Cent.

 

Da die Vergütung von Strom aus neuen Solaranlagen nach wie vor nicht vorgesehen ist, ist für 2012 mit keinem wesentlichen Zubau an Photovoltaikanlagen zu rechnen.

 

Bundesumweltminister kritisiert die Prognose der EEG-Umlage

Umweltminister Norbert Röttgen wies in einer Pressemitteilung die Prognose zur Entwicklung der EEG-Umlage der vier großen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) zurück. Am Dienstag veröffentlichten diese ihre Prognose für 2013 und vermeldeten, dass die EEG-Umlage auf 3,66 bis 4,74 Cent steigen wird. Diese Berechnungen liegen nach Röttgen allerdings an der oberen Grenze. Laut Pressemitteilung, berechneten die Übertragungsnetzbetreiber bestimmte unklare Sonderfaktoren mit ein, welche insgesamt ein schiefes Bild ergeben. Außerdem gehen die ÜNB von einem Anstieg der Strommengen auf 144 Terrawattstunden im Jahr 2013 aus, das sind 80% mehr als im Jahr 2010. Auch diese Berechnungen seinen unrealistisch, das Bundesumweltministerium kommt in seinen Berechnungen auf knapp 20 Terrawattstunden weniger als die ÜNB.

 

Im auch im Vorjahr wurde ein höherer Anstieg der EEG-Umlage prognostiziert. Die ÜNB hatten 2010 für das Jahr 2012 einen Anstieg von 3,4 bis 4,4 Cent vorausgesagt. Die tatsächliche Entwicklung liegt jetzt allerdings mit 3,59 Cent je Kilowattstunde am unteren Rand der Berechnungen.

 

Aus Sicht des Ministeriums haben die Reduzierungen bei der Förderung der Solarenergie bereits für die bisher stabile Entwicklung der EEG-Umlage gesorgt. Röttgen bekräftigte dadurch, dass mit der Novelle des EEG, welche am 1. Januar 2012 in Kraft tritt, alle notwendigen Maßnahmen ergriffen seien, um die EEG-Umlage auch langfristig auf einem stabilen Niveau zu halten.

 

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