Solarbranchen News Posts

Deutschland wird für Vorbildfunktion in der Umweltpolitik ausgezeichnet

Am Rande der UN-Klimakonferenz wurde Deutschland beim World Climate Summit in Durban für seine Umweltpolitik und den Ausbau der erneuerbaren Energien geehrt. Auf dem World Climate Summit sollen produzierende Unternehmen, Unternehmen der Finanzwirtschaft und Regierungen, die Möglichkeit erhalten sich miteinander zu vernetzen. Dabei sollen neue, profitable Klimaschutzprojekte entwickelt und Strategien zur Verbreitung weltweiter Green Economy-Strategien diskutiert werden.

 

Im Rahmen des World Climate Summit werden alljährlich die „Gigaton Awards“ verliehen. Bisher wurden in fünf Kategorien, vor allem Unternehmen ausgezeichnet, die sich der Reduktion von Emissionen verdient gemacht haben und sich durch besondere Fortschrittlichkeit auszeichnen. Erstmals erhielten in diesem Jahr auch Staaten eine Auszeichnung für vorbildliche Leistungen.

 

Deutschland erhielt den „Country-Leadership-Award“ für den Anstieg des Anteils von Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser ist von 2000 mit 6,3% bis heute auf über 20% gewachsen. Mit dem Preis wurde aber auch die deutsche Politik honoriert, die diese Entwicklung ermöglichte.

 

Bundesumweltminister Norbert Röttgen zeigte sich erfreut: „Dieser Preis zeigt, dass Deutschland beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, in der Entwicklung der entsprechenden Technologien und in seiner Politik für eine nachhaltige Energieversorgung weltweit führend ist. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz sind der Schlüssel für mehr Klimaschutz.“

 

Außerdem machte er deutlich, dass sich Deutschland seiner Vorreiterrolle in Punkto Umwelt- und Klimaschutz bewusst ist: „Viele Länder schauen darauf, wie es uns als großem Industrieland gelingt, die Energiewende umzusetzen und unsere Wirtschaft auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung umzustellen. Ein Preis, der aus dem Kreis von Wirtschaftsführern verliehen wird, zeigt, dass weltweit agierende, große Industrieunternehmen erkannt haben, das Wachstum und Wettbewerb sich vom Ressourcenverbrauch abkoppeln müssen.“

 

Die Erwartungen an herausragende Ergebnisse an den UN-Klimagipfel sind zwar relativ gering, aber nun hat Deutschland schon mal ein Grund zur Freude und reist nicht mit leeren Händen aus Durban zurück.

 

Beim US-Streit um Dumpingpreise hat SolarWorld die Nase vorn

Am Freitag sprach sich die US-Handelskommission, laut der Nachrichten-Agentur Bloomberg, einstimmig dafür aus, dass chinesische Importe der US-amerikanischen Solarindustrie geschadet haben.

 

Dieses Urteil wurde auf Grundlage der Petition der amerikanischen Tochter von SolarWorld und sechs weiteren Unternehmen der Solarindustrie gefällt, die den chinesischen Unternehmen im Oktober vorwarfen, durch staatliche Subventionen, zinsgünstige Kredite und Steuervergünstigungen die Preis zu drücken und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

 

Mit dieser Entscheidung wurde die Einführung von Strafzöllen und Ausgleichszahlungen für chinesische Solarmodule und -produkte wahrscheinlicher.

 

Die US-Handelskommission habe diese Entscheidung getroffen, ohne hinreichende Beweise für eine Schädigung der Solarindustrie durch chinesische Produkte vorzuzeigen, sagte der chinesische Handelsminister am Samstag. Das Urteil wurde trotz der Einwände chinesischer und amerikanischer Unternehmen gefällt, daraus sei ersichtlich, dass die Vereinigten Staaten einen Hang zum Handels-Protektionismus haben unter dem ganz besonders China leide, brachte Chen Deming seinen Unmut zum Ausdruck.

 

Bis zum 12. Januar soll die Handelskommission  nun über die vorläufigen Rechtsmittel entscheiden.

 

Nord Amerika ist für China der drittwichtigste Markt, nach Europa und Asien, hier werden etwa 11% der weltweiten Solarexporte Chinas eingeführt.

 

In eigener Sache: Milk the Sun

Anfang 2012 schaffen wir sonnige Aussichten! Hier entsteht der erste europäische Marktplatz für den Handel von Photovoltaik-Projektrechten und bereits installierten Anlagen.

 

Beispielhafte Gallarieansicht der Webseite

Milk the Sun bietet allen Dach- und Freiflächenbesitzern, Projektentwicklern, Investoren und Anlagenbesitzern, eine übersichtliche Plattform, die den spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen jedes einzelnen Marktteilnehmers rund um den Handel von PV-Anlagen gerecht wird. Da der Photovoltaikmarkt regional strukturiert und äußerst intransparent ist, sind bisher – wie Sie bestimmt selbst schon erfahren haben – lange Maklerketten für den Kauf als auch den Verkauf von Solaranlagen notwendig. Dadurch ist der Handel mit PV-Anlagen und Projektrechten nicht nur zeitaufwendig und langwierig, er ist auch mit hohen Transaktionskosten verbunden.

 

Aber das wird sich 2012 ändern!

 

Wir haben für Sie eine einfach zu bedienende Nutzeroberfläche entworfen, die den Handel von Projektrechten und Solaranlagen so einfach wie möglich macht. Darüber hinaus bietet Ihnen Milk the Sun die Vermittlung von Dienstleistungen und Informationen rund um das Thema Photovoltaik.

 

 

Zurzeit arbeiten wir mit Hochdruck an den letzten Feinschliffen der Online-Börse. Bis zum Start von Milk the Sun versorgen wir Sie natürlich mit allen relevanten News zu den Solarmärkten. Im Fokus haben wir die zwei in Europa wichtigsten Märkte, Deutschland und Italien. In der Kategorie „Europa“ können Sie sich auch schon einmal über die derzeitigen Feed-in Tariffs (Einspeisevergütungen) in Europa und die aktuellen Gesetze der für die Photovoltaik relevanten europäischen Länder informieren.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Schauen Sie doch regelmäßig vorbei und bleiben Sie auf dem neuesten Stand der Dinge.

 

Wenn Sie vorab weitere Informationen wünschen oder Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren:

 

 

2 – 10 Dicembre 2011 “Durban in Brussels”

Fonte: http://durban-in-brussels.org/

„Durban a Bruxelles” sarà da oggi fino a sabato 10 dicembre un evento che coinvolgerà oltre cento giovani e offrirà uno spazio per permettere ai singoli e alle organizzazioni che si occupano di sostenibilità climatica di incontrarsi e discutere.

“Durban a Bruxelles” è un’iniziativa organizzata da Friends of the Earth Europe in collaborazione con altri organizzazioni in Europa, e nasce come evento volto a unire gli attivisti del movimento giovanile di giustizia climatica.

Chi si unirà al progetto potrà:

  •  seguire le trattative,
  • collegarsi con gli attivisti e la società civile a Durban,
  • discutere di giustizia climatica,
  • agire in campo sociale senza dover viaggiare fino a Durban.

Sul sito vengono esplicitati i punti programmatici dell’incontro. L’evento vuole unire persone convinte che sia necessario unirsi per aumentare le capacità del movimento e di aiutarlo ad avere fiducia nella sua forza per costruire un movimento per la giustizia climatica forte e diversificato, dal basso verso l’alto.

Sul sito si pone l’accento sulla responsabilità che i Paesi economicamenti più sviluppati hanno per il cambiamento climatico mondiale e sul fatto che il progetto desideri promuovere la solidarietà tra coloro che globalmente lottano per la giustizia climatica sia a Nord che a Sud. Per questo “Durban in Brussels” è aperto a tutti e include molte associazioni, con un mix ben equilibrato di attività per facilitare la discussione e il coinvolgimento.

I temi principali su cui discutere saranno:

  • la minaccia del carbon trading,
  • Il possibile collegamento tra iniziative di giustizia ambientale ed economica,
  • le interdipendenze tra il Nord e il Sud,
  • il ruolo dell’Unione europea in merito ai negoziati sul clima,
  • l’importanza della politica agricola il modo di iniziative intorno ad essa,
  • discussioni sui limiti alla crescita.

Ci sarà spazio anche per idee creative, arti e mestieri come un laboratorio di teatro e musica.

Chi è interessato a partecipare o desidera avere maggiori informazioni può scrivere all’indirizzo email: info@durban-in-brussels.org.

Die Opposition gegen US-SolarWorld-Tochter wächst

Der Widerstand gegen den US-amerikanischen Handelsstreit, der Anfang Oktober 2011 von SolarWorld ins Rollen gebracht wurde, wächst, meldet das pv magazine.

 

Die „Coalition for Affordable Solar Energy“ (CASE) gab bekannt, dass sich Dutzende neue Firmen, allein in der letzten Woche, der Koalition angeschlossen haben. Die Koalition hatte sich als Gegenreaktion auf die „Coalition for American Solar Manufacturing“ (CASM) gegründet. CASM forderte die US-Regierung auf, Solarprodukte chinesischer Hersteller mit Strafzöllen zu belege, da diese unlautere Mittel anwenden und Preisdumping betreiben würden (siehe Chinesische Solarunternehmen wehren sich gegen Preisdumping-Vorwürfe).

 

In der ersten Woche seit der Gründung von CASE am 8. November stieg die Mitgliederzahl von 25 auf 52 Unternehmen an. In der zweiten Woche schlossen sich doppelt so viele Unternehmen an und CASE wuchs auf etwa 100 Unternehmen. Nun, in nur drei Wochen, sind bereits 132 Unternehmen bei CASE organisiert, das entspricht 13 Prozent der Arbeiterschaft der US-amerikanischen Solarindustrie.

 

Die Koalition fordert Washington auf, schnell eine Lösung im Handelsstreit zu finden, bevor die Solarindustrie irreparable Schäden trägt, sagte George Hershman, Vice President von Swinerton Builders Renewable Energy und neues CASE Mitglied. Für die Mitglieder von CASE ist die stattfindende Preisreduktion für Solarmodule der Schritt in die richtige Richtung. Nur durch den Preiswettbewerb, wird Solarenergie für jeden erschwinglich.

 

Die US-Solarindustrie stehe geschlossen gegen das Vorgehen von SolarWorld, welches die Entwicklung und den Wachstum der gesamten Branche gefährde, sagte Jigar Shah, Mitbegründer von CASE und Gründer von SunEdison. Es könne nicht sein, dass drei Prozent der Arbeitsplätze der Solarindustrie – die der CASM-Partei – einen höheren Stellenwert habe, als die der restlichen 97 Prozent der Branche, sagte er weiter.

 

Chinesische Solarunternehmen wehren sich gegen Preisdumping-Vorwürfe

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Vorstände von vier großen chinesischen Solarunternehmen die Vorwürfe zurück gewiesen, sie würden übermäßige Staatshilfen erhalten und so die Preise für Solarmodule in Keller treiben. Der Erfolg der chinesischen Unternehmen beruhe ausschließlich auf der Weisheit und Intelligenz der chinesischen Ingenieure, sagte Shi Zhengrong, Vorstand von Suntech, der Nachrichtenagentur Bloomberg.

 

Diese Vorwürfe wurden im Oktober dieses Jahres von der US-Tochter von SolarWorld und sechs weiter US-Solarunternehmen erhoben. Diese Gruppe von Photovoltaik-Herstellern schloss sich zur „Coalition for American Solar Manufacturing“ (CASM) zusammen und reichte bei der US-Regierung eine Klage gegen die chinesischen Hersteller ein. Diese würden durch übermäßige staatliche Subventionen und zinsgünstige Kredite der Banken Preisdumping betreiben und damit den amerikanischen Markt zerstören. Daher forderte CASM die Obama Regierung auf, Zölle auf die chinesischen Importe zu erheben.

 

Aber nicht nur chinesische Unternehmen, sondern auch amerikanische Unternehmen machen Mobil gegen die Klage von SolarWorld. Unlängst hat sich in den USA eine Opposition gegründet. In der „Coalition for Affordable Energy“ (CASE) sind US-Töchter chinesischer Unternehmen und US-Unternehmen aus der Branche vertreten. CASE befürchtet, dass die CASM-Klage nicht nur Arbeitsplätze gefährde, sondern vor allem das Ziel, Solarenergie durch Wettbewerb bezahlbar zu machen.

 

In ihrer Erklärung wiesen die chinesischen Modulhersteller die Vorwürfe als unfair zurück: chinesische Unternehmen hätten höhere Zinsen bezahlt als US-amerikanische und europäische, sagte Shawn Qu, Vorstand von Canadian Solar. Gemeinsam mit den Vorständen von Trina Solar und Yingli Green Energy, riefen sie die US-Regierung dazu auf, die Petition für Schutzzölle gegen chinesische Importe abzulehnen.

 

Am 2. Dezember soll eine Kommission des US-amerikanischen Handelsministeriums über weitere Schritte in diesem Fall entscheiden.

 

Die Erfolgsgeschichte der deutschen Photovoltaik

Erst kürzlich ist in Deutschland die 1.000.000 Solaranlage ans Netz gegangen. Gebaut wurde sie auf das Dach des Instituts für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin. Der ehemalige Bundes-umweltminister Klaus Töpfer erklärte dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar): „Bei der Initialzündung der Photovoltaik in Deutschland, dem Start des 1000-Dächer-Programms im Herbst 1990, hatte niemand damit gerechnet, dass wir schon im Jahr 2011 die Eine-Million-Grenze erreichen“.

 

Auch, dass sich Deutschland mit vergleichsweise geringer Sonneneistrahlung, zieht man südeuropäische Länder wie Spanien und Portugal heran, zum weltweit führenden Solarstromproduzenten entwickelt, hätte man vermutlich nicht gedacht. Doch mit dem EEG wurden in Deutschland ideale und sichere Investitionsbedingungen für die Photovoltaik geschaffen.

 

Inzwischen konnten die Preise für Solaranlagen durch die steigenden Produktionszahlen und den technischen Fortschritt deutlich reduziert werden. Daher ist die Solarstromproduktion immer preiswerter geworden und die staatlichen Förderungen konnten reduziert werden. „Solarstrom ist kein Kostentreiber mehr, sondern auf dem besten Wege, zum Preisbrecher zu werden“, erklärte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

 

Sieht man diese Entwicklung, wundert man sich umso mehr, warum Teile der Regierung versuchen, den deutschen Photovoltaikmarkt kaputt zu reden. Nachdem erst der Wirtschaftsflügel der CDU die Diskussion um eine Zubaubegrenzung von 1 GWp ins Gespräch brachte, meldete sich letzte Woche auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler zu Wort und sprach sich für eine Deckelung der Photovoltaik aus.

 

Bisher ist Deutschland ein sicherer und beliebter Standort für Investitionen in die Photovoltaik. Daher ist es ratsam, Investoren nicht mit überholten Debatten zu verunsichern und eine zukunftsträchtige Branche, an der in Deutschland inzwischen über 100.000 Arbeitsplätze hängen, in Frage zu stellen.

 

Google verabschiedet sich von Solarprogramm

Im Jahr 2007 hatte Google das Programm „Renewable Energy Cheaper than Coal“ (RE < C) ins Leben gerufen. Diese Initiative sollte helfen die Kosten der erneuerbaren Energien zu reduzieren, hierfür hatte Google sogar eine eigene Forschungsgruppe für den Bereich der Photovoltaik engagiert. Solarenergie preiswerter und damit für jeden zugänglich zu machen, war das Ziel dieses Forschungsteams.

 

Auf dem offiziellen Blog von Google wurde nun bekannt gegeben, dass Google diese Initiative aufgeben wird. „At this point, other institutions are better positioned than Google to take this research to the next level”, heißt die offizielle Erklärung des Internetriesen. Google verabschiedet sich gleichzeitig von sechs weiteren Initiativen, unter anderem von einer Online-Enzyklopädie namens Knol, die Wikipedia Konkurrenz machen sollte.

 

Innerhalb des Programms investierte der Web-Riese in verschiedene Unternehmen, wie eSolar und BrightSource Energy, um deren bahnbrechenden Forschungen im Bereich der Photovoltaik zu unterstützen. Für das eigene Forschungsteam, welches unter anderem mit der Entwicklung eines sogenannten „Solarturms“ beauftragt war, investierte Google 168.000.000 $.

 

Auch wenn der Internetriese sich von seinem eigenen Programm verabschiedet, hat er bekannt gegeben, seine bisherigen Forschungsergebnisse anderen Unternehmen zugänglich zu machen und weiterhin in verschiedene Projekte der erneuerbaren Energien zu investieren. Für Investitionen in den Ausbau der sauberen und emissionsfreien Energien und die Verringerung des Energieverbrauchs sieht Google 850 Millionen Dollar vor.

 

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