Photovoltaik Lexikon Posts

Dubai plant Stadt mit 100 Prozent Erneuerbare-Energien-Versorgung

Dubai plant Stadt mit 100 Prozent Erneuerbare-Energien-Versorgung

Dubai plant die Errichtung eines Wohn-, Einkaufs- und Ferienkomplexes, der vollständig mit Elektrizität aus Erneuerbaren Energien versorgt werden soll. Mit einer Fläche von knapp 4,5 Millionen Quadratmetern soll die „Mall of the World“ eine eigenständige Metropole werden, die ohne äußere Einflüsse autark betrieben werden soll. Es könnte der erste Schritt in Richtung Errichtung von Städten sein, die ganz ohne Umweltverschmutzung auskommen können.

So finden Sie eine Freifläche für Photovoltaik-Anlagen bei Milk the Sun

So finden Sie eine Freifläche für Photovoltaik-Anlagen bei Milk the Sun

Eine Freifläche für Photovoltaik-Anlagen kann der erste Schritt zur Verwirklichung der eigenen PV-Anlage sein. Doch nicht jeder hat die passenden Grundstücke, um das eigene PV-Portfolio aufzubauen. Bei Milk the Sun können Sie daher die passende Freifläche finden. Die folgende Anleitung zeigt Ihnen, wie sie zum gewünscht Ziel gelangen.

Eigenverbrauch vs. Direktverbrauch

Eigenverbrauch vs. Direktverbrauch

Der Betrieb einer eigenen Photovoltaik-Anlage kann sich in vielerlei Hinsicht lohnen. Zum einen ist die Beschaffung einer PV-Anlage eine Investition in eine erneuerbare Energie, die sauberen und regenerativen Strom erzeugt. Sie bringt aber noch einen anderen entscheidenden Vorteil: Der selbst erzeugte Strom kann selbstverständlich auch selbst genutzt werden. Das nennt man dann Eigenverbrauch und in einer abgeschwächten Form auch Direktverbrauch. Doch wo genau liegt der Unterschied zwischen den beiden Formen des Stromverbrauchs? Wir klären auf.

Was ist „Schwarm-Strom“? Wir klären auf

Schwarm-Strom ist die Zukunft der Energiewende

SchwarmStrom ist die Zukunft der Energiewende (CC)

Der Energiemarkt verändert sich – Und mit ihm auch die Begrifflichkeiten, die man ohne spezifisches Wissen kaum noch verstehen kann. Zu diesen Begriffen zählt auch der immer häufiger gebrauchte „Schwarm-Strom“. Welche zukunftsweisende Idee dahinter steckt – und wie sie der Energiewende zu Nutze kommen kann – erläutern wir in einem kurzen Beitrag. Wir stellen Ihnen heute das Konzept des „Schwarm-Stroms“ vor.

Was ist ein „Strangwechselrichter“? – Wir geben eine Definition

Gerade für Neukunden auf dem Gebiet der Photovoltaik klingen viele Begriffe rund um die Technik von Solaranlagen schwer bis gar nicht verständlich. Dazu gehört auch der „Strangwechselrichter“, der zu jeder Photovoltaik-Anlage dazugehört und für große PV-Projekte immer mehr an Bedeutung und Beliebtheit gewinnt. Wir erklären Ihnen, was genau sich hinter einem „Strangwechselrichter“ verbirgt.

E-World Essen: Erneuerbare und EEG im Zentrum des Interesses

Vom 5. bis 7. Februar fand in der Messe Essen die 13. E-world energy & water statt. 610 Aussteller aus 20 Nationen präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen aus Bereichen Strom-, Wasser- und Gaswirtschaft sowie Energietechnik und Energieeffizienz den mehr als 22.000 Fachbesuchern.

Die Messe Essen präsentierte die E-World energy & water

Gut besucht: Die E-World in Essen

Neben reichlich Gesprächsbedarf aufgrund des von Bundesumweltminister Peter Altmaier vorgestellten Vorstoßes zur „Strompreis-Sicherung“ konnte sich Milk the Sun von vielen neuen Geschäftskonzepte und Ideen überzeugen. Ein All-Inclusive-Online-Tool zur Berechnung der möglichst optimalen Photovoltaik-Anlage für Ein- und Zweifamilienhäuser etwa bietet die Kölner Firma Greenergetic an, und verspricht dabei wettbewerbsfähige Preise.

Regionale Stromanbieter und städtische Energieversorger wie die Nürnberger N-ERGIE AG zeigten ein durchweg gestiegenes Interesse an Erneuerbaren Energien. Die sinkenden Preise für Ökostrom machen diesen wirtschaftlich interessant, und das steigende Umweltbewusstsein der Stromverbraucher führt zu einem erhöhten Bedarf an Strom aus regenerativen Energien.

Dass die E-world energy & market den Zukunftsthemen der Energieversorgung im Hinblick auf die Energiewende offen gegenübersteht, bewies sie auch mit Halle 4. Über 50 Aussteller präsentierten dort auf 3.000 Quadratmetern Anwendungstechnologien im Bereich der „smart energy“. Intelligente Stromzähler wurden dort ebenso vorgestellt wie Konzepte einer ganzheitlichen vernetzten Haustechnik.

Berlin Solar Talk: Kommunalisierung der Berliner Stromnetze?

Kommunalisierung und Dezentralisierung spielen in der Energiewende eine entscheidende Rolle. So wurde erst vor wenigen Tagen ein neues Stadtwerk in Stuttgart gegründet, das sich vermehrt den ökologischen Zielen der Energiewende widmen möchte. Als Vorreiter in dieser Hinsicht gelten die Stadtwerke Schönau, die aus einer Bürgerinitiative entstanden und mittlerweile erfolgreich über 135.000 Kunden versorgen.

Milk the Sun war auf dem Berlin Solar Talk anwesendAuch in Berlin, wo 2014 der Konzessionsvertrag des Stromversorgers Vattenfall für das Berliner Stromnetz endet, bewirbt sich eine Bürgerinitiative für die Übernahme. Vor diesem Hintergrund fand gestern im Berliner Verbändehaus der Berlin Solar Talk unter dem Motto „Energiewende in Berlin – Energie zurück in Bürgerhand?“ in Form einer Podiumsdiskussion statt. Zahlreiche Vertreter aus der Energiebranche ein, um der vom Berlin Solar Network ausgerichteten Diskussion der Podiums-Gäste zu folgen. Großes Interesse am Thema Kommunalisierung zeigen auch die japanischen Medien, die durch den Sender NHK sogar mit einem Kamerateam vertreten waren.

Vertreten auf dem Podium in waren die Bürgerenergie Berlin eG i.G. durch Vorstandsmitglied Luise Neumann-Cosel, Vattenfall Gregor Hampel, Leiter Kundenmanagement Berlin, sowie Dr. Michael Garmer von der CDU und Michael Schäfer von den Grünen. Milk the Sun war vor Ort und hat die Meinungen zusammengefasst.

Hintergrund: Ende des Konzessionsvertrages

Das Berliner Stromnetz liegt derzeit in der Hand des Energieversorgers Vattenfall. Der Vertrag mit dem schwedischen Unternehmen endet allerdings 2014, sodass sich Bewerber über eine Ausschreibung für den neuen Konzessionsvertrag bewerben konnten. Insgesamt fanden sich dafür sieben Interessenten, darunter der aktuelle Netzbetreiber Vattenfall, zwei staatliche Unternehmen aus den Niederlanden und China, sowie die Bürgerenergie Berlin eG, die das Stromnetz zurück in Bürgerhand bringen möchte. Der Ertragswert des Netzes wird auf 800 Mio. bis 1 Mrd. Euro geschätzt.

Vattenfall setzt auf Know-How

Vattenfall-Vertreter Gregor Hampel verwies in der Diskussion auf die langjährige Erfahrung des Stromversorgers im Umgang mit dem Berliner Stromnetz. Ein Wechsel ohne das nötige Know-How sei gefährlich für die Versorgungssicherheit. Zudem habe Vattenfall den nötigen Spielraum für benötigte Investitionen. Berlin als Stromsenke sei abhängig von der Stromproduktion außerhalb der Stadt, wodurch eine Zusammenarbeit mit den Nordost-Deutschen Ländern zwingend notwendig sei.

Bürger-Genossenschaft: Gewinne für  Energiewende nutzen

Die Idee der Bürgerenergie Berlin eG, so Luise Neumann-Cosel, sei es, als einziger Mitbewerber aus Berlin, die Bürger am Stromnetz zu beteiligen und damit eine inhaltliche und wirtschaftliche Teilhabe zu generieren. Durch eine Übernahme des Stromnetzes in Bürgerhand könne sich die Stadt gegen politische Richtungsänderungen bei der Energiewende wehren und mit den erwirtschafteten Gewinnen selbst aktiv Energiewende betreiben. Für das nötige Know-How führe die Genossenschaft derzeit Gespräche mit möglichen Partnern, noch sei aber nichts „spruchreif“.

Für CDU steht Versorgungssicherheit im Vordergrund

Für Dr. Michael Garmer von der CDU stand vor allem die Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit im Vordergrund. Ökologische Ziele seien über das Stromnetz nicht erreichbar, auch weil das Stromnetz der strikten Regulierungen der Bundesnetzagentur unterliege. Er mache sich „Große Sorgen“ um die Stromversorgung, weil bei einer Übernahme der Betrieb mit den entsprechenden Partner erst Wechseldetails geklärt und vertragliche Änderungen abgesprochen werden müssten.

Grüne: Vattenfall untragbar, Nachholbedarf bei PV

Grünen-Politiker Michael Schäfer plädierte dafür, das Projekt der Bürgerenergie Berlin eG ernst zu nehmen. Es kämen dort keine „Aktivisten ans Netz“, für das nötige Know-How sorgten Übernahmen und Partner. Eine Verlängerung für Vattenfall lehne er ab, weil diese sicher durch nicht eingehaltene Versprechungen wie den Ausstieg aus dem Kohlestrom bis 2016 untragbar machten. Er unterstrich, dass durch das Stromnetz eingenommen Gelder für den Ausbau Erneuerbarer Energien genutzt werden sollten. Dabei sei Berlin vor allem in Sachen Photovoltaik noch sehr im Hintertreffen.

Hampel sorgte für einen gelungenen Abschluss der Diskussionsrunde. Ein starkes Energiekonzept mit klarer Strategie müsse her, damit gemeinsame Anstrengungen für die Energiewende unternommen werden könnten. Dies fand bei allen Beteiligten wie auch bei den Gästen breite Unterstützung.

Länderdiskussion um EEG: NRW beklagt Umlage-Kosten

Während die Ministerpräsidenten Bayerns und Hessens, Horst Seehofer und Volker Bouffier, um eine Verfassungsklage gegen den Länderfinanzausgleich bemühen, will NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin die Ökostromförderung in diese Debatte mit einbeziehen.

Bayern bekommt mehr Förderungen, als die Verbraucher Umlage bezahlen

Photovoltaik-Anlage auf einem Privat-Dach iStockphoto.com©Andy-Gehrig

1,2 Milliarden Euro haben Anlagenbetreiber in Bayern im vergangenen Jahr mehr erhalten, als die Stromverbraucher an EEG-Umlage zahlten. Damit liegt Bayern was den Zufluss aller Länder angeht an vorderster Stelle. In Nordrhein-Westfalen (NRW) hingegen zahlten die Stromverbraucher hingegen 1,8 Milliarden Euro mehr an Umlage, als Fördergelder dort ausgegeben wurden. Zu den weiteren Gewinnern zählen neben Bayern Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Hessen, Baden-Württemberg und Berlin sind nach NRW die größten Zahler.

Garrelt Duin (SPD), Wirtschaftsminister Nordrhein-Westfalens, beklagte gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), dass „die Handlungsunfähigkeit der Bundesregierung bei der Gestaltung der Energiewende für Nordrhein-Westfalen gravierende Folgen hat“. Mit fast 1,8 Milliarden Euro netto hätten Mieter in NRW 2012 dafür gesorgt, dass vor allem bayerische Hausbesitzer sich eine PV-Anlage auf das Dach stellen können. „Diese Umverteilung von West nach Süd können wir bei der Debatte um den Länderfinanzausgleich nicht einfach ignorieren.“

NRW, das bevölkerungsreichste Bundesland Deutschlands, kämpft schon länger gegen sein Image als Schuldenland. Das letztjährige Defizit betrug 2,9 Milliarden Euro.

Quellen: Spiegel Online, FAZ.net

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