Photovoltaik in DE, AT und CH Posts

50,2 Hertz: Warum Energieversorger doch nicht so böse sind

Schon seit längerer Zeit wird über das sog. 50,2-Hertz-Problem geredet, was insbesondere die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen betrifft, weil in diesem Bereich Umrüstungen bzw. Erweiterungen an der Anlagenausstattung durchzuführen sind. Vielen ist jedoch nicht so richtig klar, warum diese technischen Änderungen notwendig sind. Hierzu hat die Proteus Solutions mit Sitz in Spaichingen ein sehr gutes Beispiel veröffentlicht:

Das Biergartenproblem

Ein Biergarten in Bayern hat sich auf das Tagesgeschäft vorbereitet. Die Wetteraussichten für diesen Tag waren eher düster: leichter Regen, kaum Sonne, Temperaturen nur bis 18 Grad. Entsprechend plante der Wirt nur fünf Servicekräfte ein.

Entgegen der Vorhersage scheint an diesem Standort doch die Sonne mehr als erwartet, so dass unerwartet eine Menge mehr Gäste in den Biergarten strömen, die das gute Wetter ausnutzen wollen. Damit sind die fünf Servicekräfte entsprechend gefordert und die Wartezeiten der einzelnen Gäste verlängern sich. Der Wirt reagiert natürlich sofort und ruft noch rund zehn Aushilfskräfte an, die zur Unterstützung kommen müssen. Allerdings dauert das eine Weile bis diese vor Ort sind. Währenddessen kommen noch ungeplant zwei Busse mit japanischen Touristen an, die den Engpass noch erhöhen. Die Stimmung der wartenden Gäste sinkt.

Nach einiger Zeit kommen die angeforderten Aushilfskräfte vor Ort an. Bevor diese allerdings richtig anfangen können ziehen doch Wolken auf und es kommt zu einem Gewitter. Die Mehrheit der Gäste verlässt zügig den Biergarten und der Wirt steht jetzt mit 15 Servicekräften vor einem fast leeren Lokal.

Die Energieversorger und Netzbetreiber in Deutschland stehen vor einem ähnlichem Problem. Durch Wetterverhältnisse und die Abnahmeverpflichtung der Leistungen aus erneuerbaren Energien müssen Überschuss und Mangel durch die Energieversorger kompensiert werden. Dafür arbeiten die Energieversorger mit entsprechenden Konzepten (Primär-, Sekundärregelung, Minutenreserve) um innerhalb extrem kurzer Zeit – bei der Primärregelung beispielsweise in max. 30 Sekunden – hohe Leistungsdifferenzen ausgleichen zu können. Die Infrastruktur in Deutschland und Europa ist allerdings nur in bestimmten Grenzen fähig, diese Schwankungen auszugleichen. In Deutschland werden insgesamt 7000 Megawatt positiver Regelleistung (zusätzliche Leistung für den Engpassfall), und 5500 Megawatt negativer Regelleistung (Senkung der Produktion bzw. künstliche Erhöhung des Verbrauchs) vorgehalten.

Da Solaranlagen, vor allem in der Summe in Deutschland, nun erheblich größere Schwankungen erzeugen können, wurden international enge Grenzen festgelegt, innerhalb derer sich die Netzfrequenz bewegen darf. Die Frequenz 50,2 Hertz stellt dabei die Obergrenze dar. Wird diese erreicht, so müssen PV-Anlagen vom Netz genommen werden, um einen weiteren Anstieg zu vermeiden.

Allerdings kann das nicht wirklich funktionieren, weil der Zubau von PV-Kraftwerken letztendlich zu extremen Leistungen geführt hat. Würden bei Erreichen der 50,2 Hertz-Grenze alle Solaranlagen vom Netz getrennt werden, so fehlen praktisch von einer Sekunde zur anderen mehrere GW Leistung im Netz. Das Problem kehrt sich damit praktisch um.

Um diesen dynamischen Ausgleich in Zukunft besser beherrschen zu können, müssen PV-Kraftwerke vom Netzbetreiber geregelt werden können, und das auch gezielt regional. Dabei geht es nicht um reine Willkür, wie oft auch die Vorwürfe gegenüber den Netzbetreibern formuliert werden. Nur so lassen sich Angebot und Nachfrage optimal zuordnen ohne die Stabilität der Netze zu gefährden.

Letztendlich startet kaum jemand bei 20 Grad minus im Winter sein Auto und gibt gleich von der ersten Sekunde an Vollgas. Die Energieversorger tun das jeden Tag.

 

Den kompletten Artikel finden Sie unter: proteus-solutions.de

 

Milk the Sun nimmt an der EU PVSEC teil

Die 27. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, kurz EU PVSEC, ist eine der führenden Messen im Bereich der Photovoltaik. Dieses Jahr findet sie vom 24. bis 28. September erstmalig in Frankfurt am Main statt.

Aussteller für Produktionsanlagen, Komponenten für Solarsysteme, Projektentwicklung, aber auch aus den Bereichen Finanz und Beratung werden anwesend sein. Mit europäischer und internationaler Unterstützung, u.a. durch die UNESCO, den Europäischen Photovoltaik Industrieverband (EPIA) und den Internationalen Verband für PV-Anlagen und Gerätehersteller (IPVEA) erfolgt auf der EU PVSEC ein wichtiger Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie. Die Messe richtet sich also gleichermaßen an Vertreter aus der Industrie, der Forschung und Entwicklung sowie der Wirtschaft und Planung. Milk the Sun nimmt ebenfalls an der EU PVSEC  teil. Wir freuen uns darauf, unseren Online-Marktplatz für PV-Anlagen- und Flächenbesitzer, Projektentwickler und Investoren dort gemeinsam mit Berlin Partner zu präsentieren! Sie finden Milk the Sun in Halle 3 E27. Besuchen Sie uns!

 

Erneuerbare Energien senken Stromkosten

Nachdem vor ein paar Tagen schon der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) die wiederholten Falschmeldung kritisiert hat, dass der Ausbau der regenerativen Energien die Strompreise ansteigen lasse, reagiert jetzt auch die Politik. Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen besuchte die Solar Technology AG in Niestetal – und versprach Besserung.

Das Gespräch mit Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon und Technologievorstand Roland Grebe machte noch einmal das unbedingte Potenzial der Photovoltaik zur Senkung der Netzausbaukosten und die wichtige Rolle von Energiemanagement-Lösungen deutlich. Fazit: Die Energiewende gefährdet den Erhalt des Industriestandorts Deutschland nicht. Unumgänglich sei allerdings, die Solarstromproduktion mit der Nachfrage in Einklang zu bringen. Solarstrom entlastet das Netz und senkt schon heute deutlich die Preise an der Leipziger Strombörse. Intelligente Lösungen sind gefragt. Ein Ansatz wäre z.B.  die Nutzung von Industriedächern für großflächige Solaranlagen, da Gewerbegebiete bereits über eine gute Netzinfrastruktur verfügen. Weiter so!

 

Quelle:SolarServer

 

Neue EEG-Vergütungssätze im Überblick

Reichstagsgebäude mit KuppelDer Kompromiss über die EEG-Novelle, der am 27. Juni vom Vermittlungsausschuss getroffen und spätestens am 6. Juli in Kraft tritt, enthält wenige, jedoch interessante Änderungen im Vergleich zu den bereits beschlossenen Vergütungssätzen. Eine Besonderheit ist durch das unerwartete Hinzufügen einer neuen Vergütungskategorie für Anlagen mit einer Anschlussleistung zwischen 10 und 40 Kilowatt (KW) entstanden. Der Vergütungssatz liegt in dieser Kategorie um zwei Cent höher als für Anlagen ab 40 Kilowatt. Mittelgroße Anlagen erhalten damit höhere Zuschüsse als vom Bundestag ursprünglich festgelegt.

Neue EEG Vergütungssätze für Dach- und Freiflächenanlagen ab 1. April 2012

Dieses Anlagensegment macht etwa ein Viertel des Marktes aus. Die Betreiber solcher Anlagen erhalten 18,5 Cent pro Kilowattstunde für 90 Prozent des erzeugten Stroms. Experten rechnen für dieses Jahr mit einem ähnlich hohen Anteil. Diese Entscheidung bietet viele Interpretationsmöglichkeiten. Zum einen drückt es ein Marktanreizprogramm für Investition und Forschung in die Speichertechnologie aus, bevor ein weiterer Zubau gefördert wird und langfristig könne man diese Entscheidung auch als Abwendung von Photovoltaikanlagen als Renditeobjekt hin zu Photovoltaik als Systemlösungen zur eigenen Energieversorgung interpretieren.

Gleich bleibt, dass die Neuerungen rückwirkend zum 1. April gelten. Zudem ist nur noch eine bestimmte Strommenge pro Jahr vergütungsfähig. Selbst verbrauchter Strom wird nicht mehr vergütet. Die Sätze selbst verringern sich ab sofort monatlich. Bis Ende Juni bzw. September 2012 gilt jedoch noch eine Übergangsfrist für die alte Einspeisevergütung. Nur geringfügige Änderungen sieht der Kompromiss bei Solarparks vor: Für die Zusammenfassung mehrerer Freiflächenanlagen zu einer Gesamtanlage gilt künftig ein Umkreis von 2 km statt bisher 4 km. Die Begrenzung auf 10 MW für Freiflächenanlagen bleibt dagegen erhalten. Die Vergütungssätze vom 01.01.2012 (siehe unten) gelten noch für Dachanlagen, deren Netzanschlussbegehren (gemäß § 5 EEG) vor dem 24. Februar 2012 gestellt wurden und die bis zum 30. Juni 2012 in Betrieb genommen werden. Ebenso für Freiflächenanlagen deren Beschluss über die Aufstellung oder Änderung eines Bebauungsplanes vor dem 1.März getroffen wurde und die bis 30. Juni fertiggestellt wird. Für Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen gilt dies abweichend bis 30. September (hier gilt dann bei Inbetriebnahme nach dem 30.6.2012 und vor dem 1.10.2012 abweichend ein Vergütungssatz von 15,95 ct/kWh).

Neue EEG Vergütungssätze für Anlagen an oder auf Gebäuden (Dach, Fassade) und Freiflächen

Für das kommende Jahr können auf Basis der Daten der aktuellen Novelle folgende Einspeisetarife erwartet werden:

Neue EEG Vergütungssätze für Dach- und Freiflächen ab 1.1.2013

Quelle: BSW – Bundesverband Solarwirtschaft e.V.

Hat die Solarbranche Zukunft? Lohnt sich eine private PV Anlage? Antworten im Interview mit Felix Krause.

Felix Krause CEO Milk the SunIm Interview mit umwelthauptstadt.de bietet Felix Krause, CEO von Milk the Sun einen Blick hinter die Kulissen und gibt seine Einschätzung zur Zukunft der PV-Branche. Warum diese in seinen Augen sonnig aussieht, lesen Sie hier:

 

Milk the Sun hat bereits mehrere Preise gewonnen – wie entstand die Idee dazu und wie grenzen Sie sich ab gegenüber anderen Photovoltaik-Portalen  Zusammen mit Dirk Petschick hatten wir 2009 einen Projektentwickler und -manager für Photovoltaikanlagen in Deutschland und UK gegründet. Dabei stellten wir allerdings täglich fest, dass für den Kauf, Verkauf und Bau von Photovoltaik-Anlagen in Europa lange Maklerketten erforderlich sind, die mit hohen Transaktionskosten für die Marktteilnehmer verbunden sind. Genau wie die fehlende Transparenz gibt es in diesem Markt kaum online Vergleichsmöglichkeiten für Versicherungen, Maintenance Verträge noch rechtliche Due Diligences, so wie es heute in den meisten anderen Branchen längst üblich ist. An diesem Punkt setzt unsere Idee und unser Verständnis an und unterscheidet sich somit teilweise gravierend von anderen Ansätzen. Dafür wurde Milk the Sun bei verschiedenen Wettbewerben ausgezeichnet.

 

Die Solarbranche ist insbesondere durch die Subventionskürzungen stark unter Druck geraten. Lohnt sich das Verpachten von (privaten) Dachflächen eigentlich noch? Es ist ganz deutlich zu spüren, dass die PV-Branche ungeachtet der politischen Tendenzen ein starkes Wachstum verzeichnet. Denn Solaranlagen rentieren sich nach wie vor. Deutschland ist einer der aktivsten Standorte für Photovoltaik weltweit, das heißt gute Technik und zuverlässige Wartung sind vor Ort. Die Entstehungskosten für Solaranlagen sinken und drücken so die Anschaffungskosten. Daher lohnt sich die Verpachtung von Dachflächen trotz der Kürzungen noch immer und wird es auch in Zukunft auch weiterhin tun.

 

Können Sie eine ungefähre Zahl nennen, was ein privater Hausbesitzer mit einer durchschnittlichen Dachfläche im Jahr verdienen kann, wenn er diese verpachtet oder einen Teil der erzeugten Energie ins Netz einspeist? Das ist natürlich von der Lage, der tatsächlichen Größe des Daches und von seiner Ausrichtung abhängig. Aber nehmen wir einmal an, dass ein Einfamilienhaus im südlichen Deutschland gelegen eine Dachausrichtung nach Süden mit ungefähr 100 Quadratmetern Dachfläche hat. Die Anschaffungskosten für eine Anlage dieser Größe beliefen sich auf grob geschätzt 15.000 Euro exklusive Nebenkosten. Diese Anlage produziert 10.000 kWh pro Jahr. Bei einer Einspeisevergütung von aktuell 24,4 ct/kWh. (Stand Mai 2012) wäre die Anlage nach etwas mehr als sechs Jahren abbezahlt und würde, auf die Laufzeit von 20 Jahren gerechnet, Strom im Wert von 48.000 Euro produzieren. Es entsteht eine Rendite von 33.000 Euro. Auch unter der Voraussetzung, dass die Einspeisevergütung auf 18 ct/kWh reduziert wird, liegt die Rendite bei 19.000 Euro. Zusammengefasst – eine Anlage ist langfristig immer lohnend, mit Festpreisgarantie noch ein ganzes Stück mehr. Die Erwartung zukünftiger Strompreissteigerungen macht die Investition in eine PV-Anlage langfristig interessant. Zukünftig werden auch Direktvermarktungskonzepte attraktiver werden. Die Pacht für ein Dach liegt zwischen vier und acht Prozent des Gewinns der Anlage. Zu verpachten kann sich gerade bei großen Flächen lohnen. Für Besitzer von Einfamilienhäusern ist die Investition in eine eigene Anlage meistens lohnender als die Verpachtung.

 

Wagen Sie einen generellen Ausblick für die Solarbranche? Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation und welche Möglichkeiten haben deutsche Firmen, um auch künftig in diesem Segment erfolgreich mitzumischen? Atomkraftwerke werden abgeschaltet und die Erneuerbaren Energien müssen die Lücken füllen. Die Solarbranche als lukratives Geschäftsfeld wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Laut einer aktuellen Studie von der European Photovoltaic Industry Association wird unter günstigen politischen Bedingungen weltweit ein Wachstum von 500 Prozent bis 2020 in der PV-Branche prognostiziert. Etliche klimatisch optimale Standorte sind wenig oder gar nicht erschlossen und Photovoltaik ist neben Wind- und Wasserenergie ein technisch etabliertes Standbein grüner Energiegewinnung. Den Marktvorteil, den Deutschland und Italien als Vorreiter der Photovoltaik heute haben, gilt es zu festigen. Denn die Photovoltaikbranche ist ökologische und ökonomische Zukunft. Professionell Unternehmen werden sich in der Konsolidierungsphase durchsetzten und weiterhin erfolgreich sein. Dem müssen wir uns stellen und mit kreativen Lösungen neue Wege gehen.

 

Das vollständige Interview findet sich auf umwelthauptstadt.de

 

Kitschige Berichterstattung deutscher Leitmedien und eine Wahrheit über die EEG-Umlage

Unabhängige Berichterstattung sieht anders aus. In den ARD Tagesthemen wurde am vergangenen Sonntag eine etwas saloppe Darstellung der Entwicklung des EEG und der Konsequenzen für die Bundesbürger ausgestrahlt. Eine Mutter hält Fläschchen, Baby und die letzte Stromrechnung in die Kamera, dazu der Kommentar, dass in über 600.000 Haushalten schon der Strom abgeschaltet worden sei. Die Energiewende sei nicht nur eine technische, sondern auch eine soziale Herausforderung. Photovoltaik.eu hat die Zahlen, die auch in der Berichterstattung des Spiegels auftauchen, nachrecherchiert. Nicht 600.000, sondern 157.600 Haushalte konnten ihre Energierechnung (Strom, Gas und Wasser, wohlgemerkt) nicht rechtzeitig zahlen und haben deshalb kurzfristig keinen Strom gehabt. Inwiefern diese Zahl überhaupt mit der EEG-Umlage verbunden ist, wurde gar nicht erläutert. Es ist natürlich richtig, dass die EEG-Umlage steigt. Sie liegt heute bei knapp 3,5 ct/kWh und hat seit Einführung um 70% zugelegt. Aber um diesen Umstand zu erläutern ist die Betrachtung der Fragestellung wichtig: Welche Faktoren lassen die EEG-Umlage stetig wachsen? Denn in den Berichterstattungen der Leitmedien wurde ein Aspekt konsequent außer Acht gelassen. Die Regierung selbst gestaltet Höhe und Verteilung jeder Umlage. Und in diesem Punkt wird es beim EEG interessant.

Gebäude der Bundesnetzagentur Bonn

Ein Bericht der Bundesnetzagentur bringt Licht ins Dunkel der ARD-Berichterstattung

Laut eines Berichtes der Bundesnetzagentur vom März 2012 könnte die EEG-Umlage bei 3 ct/kWh (!) liegen. Die aktuelle Umlage von knapp 3,5 ct, Tendenz steigend, ist einerseits dem Anlagenzubau, ungünstigen Kalkulationsgrundlagen und vor allem zu großen Teilen einer unfairen Verteilung anzurechnen. Konkret heißt das laut Bundesnetzagentur „dass die privilegierten Unternehmen im Jahr 2012 zwar 18% des Gesamtverbrauchs (an Strom) verursachen, aber lediglich für einen Anteil von 0,3 Prozent am gesamten Umlagebetrag aufkommen. Folglich müssen 2,5 Mrd. Euro zusätzlich von den nicht-privilegierten Letztverbrauchern, in aller Regel sind dies Haushaltskunden sowie industrielle und gewerbliche Kleinverbraucher getragen werden.“ Wäre ein Beitrag über diese Gründe der steigenden EEG-Umlage, vor allem für Endverbraucher, nicht spannender? Die Feststellungen in diesem Bericht haben im Übrigen nicht beeinflusst, dass die Hürde für  eine EEG-Umlage-Befreiung nach oben gesetzt wird. Im Gegenteil: Die Grenze des minimalen Stromverbrauches im Jahr, um als Vielverbraucher-Unternehmen befreit zu werden, ist gesunken von 10 GW auf 1 GW. Zum Verständnis: Jedes Unternehmen, das in Deutschland so viel Strom im Jahr verbraucht wie 250 Einfamilienhaushalte, ist von der EEG-Umlage befreit. Das sind viele. Und der Rest, schlappe 2,5 Mrd. Euro, bleiben bei denjenigen hängen, die zum Beispiel die ARD als Protagonisten einer Anti-EEG-Kampagne auswählt. „Mit Sorge beobachtet die Bundesnetzagentur daher die Tendenzen, die den regulären umlagepflichtigen Letztverbraucherabsatz immer weiter reduzieren.“ Das wäre eine Meldung wert. Zu ergänzen um die deutlich gestellte Frage nach dem Veröffentlichungsdatum des im März vorliegenden Berichts. Denn der ging im Mai online – nach den Landtagswahlen in NRW.

Quellen: Bericht der Bundesnetzagentur, Recherche von Photovoltaik.eu, Tagesthemen zur EEG-Umlage

Trends in der PV: Launch des Online-Magazins PV Marketing & Tipps für PV Händler: Die Geheimnisse des Kaufprozesses

Titelbild_PV MARKETING - Das erste Marketing-Magazin für die SolarbrancheUnter einem ungewöhnlichen Aspekt nimmt sich das im Mai 2012 veröffentlichte Online Magazin PV Marketing – das kleine Magazin für die Solarbranche, dem Thema Photovoltaik an. Trendthemen wie SEO (Search Engine Optimizing oder Suchmaschinenoptimierung), Social Media und E-Commerce greift die Autorenschaft des Magazins auf und macht dabei klar, dass Photovoltaikmarketing mit den Technologien des Onlinemarketings vertrauter werden muss. „Das Magazin soll Solarunternehmen eine wertvolle Hilfe in Sachen online und auch offline Marketing sein. Dabei gehen wir in jeder Ausgabe jeweils auf verschiedene Themen ein.“, sagt Chefredakteur und Herausgeber Michael Ziegler. Milk the Sun findet, dass das Nischenmagazin am Puls der Zeit und wichtig für die Novellierung der PV Industrie ist. Neue Marketingkanäle konzentrieren sich auf das Internet. Diese Kanäle vermehrt zu nutzen ist für zeitgemäße Themengebiete, wie die Solarbranche, fast ein Muss. Da ist es hilfreich zu wissen, wie es richtig geht.

TIPPS FÜR PV HÄNDLER: DIE GEHEIMNISSE DES KAUFPROZESSES – Im Interview mit John Robert Doelling stellt PV Marketing dar, wie komplex die Kaufentscheidung eines potenziellen PV-Anlagen-Käufers ist. Im Fokus des Artikels stehen Hinweise für Projekt- und Rechteanbieter, Investoren oder Bestandsanlagenbesitzer, damit diese sich aktiv in den Kaufprozess einbringen können. Gleich mehrere Stufen werden vor Abschluss eines PV Geschäfts durchwandert. Diese Stufen sind miteinander verknüpft, laufen nicht chronologisch, beginnen schon lange vor dem ersten Kontakt mit Händlern und sind sowohl durch emotionale als auch kognitive Informationen gesteuert. Betont wird zum Beispiel die Besonderheit der Kaufentscheidung für eine Solaranlage – Es handelt sich in der Regel um eine Investition fürs Leben, es sind hohe Kosten mit dem Kauf verbunden und es mangelt an persönlichen Vorerfahrungen. Daraus wird abgeleitet, dass die langfristige Kundenbindung und der enge persönliche Kontakt in der Branche wichtig seien. Auch online werden potentielle Kunden ihre „Nachbarn“ nach deren Erfahrungen und Meinungen zu Firmen und Produkten befragen. Daher empfiehlt Doelling deutlich sehr umsichtig mit Nachfragen und Wünschen der Kunden umzugehen – auch langfristig. PV Marketing bietet in der ersten Ausgabe schöne Leitfäden, um Online Marketingstrategien für das Photovoltaik Business sinnvoll zu nutzen. Gastbeiträge und Interviews von und mit PV Insidern runden das Magazin ab.

Grafik: Kaufentscheidungsprozess in der PV

Grafik_Kaufentscheidungsprozess_PV_Marketing_Interview_RobertDoelling

Milk the Sun stellt auf der Intersolar Messe in München aus!

Milk the Sun auf der Intersolar Europe 2012 – der weltweit größten Messe für die Solarindustrie. Mit Spannung erwarten wir die Münchner Messe an Stand B2.170D vom 13. bis zum 15. Juni und freuen uns den über 80.000 Besuchenden Rede und Antwort zu stellen. Milk the Sun ist der internationale online Marktplatz für Anbieter und Abnehmer der PV-Industrie und bietet die Chance – direkt, einfach und effizient – zu handeln. Sie sind richtig bei uns, wenn Sie einen effektiven Weg suchen ihr Grundstück oder Dach für Photovoltaikprojekte zur Verfügung zu stellen, neue Plätze suchen um Photovoltaikprojekte zu verwirklichen, ihre bereits existierenden Anlagen an internationale Käufer vermitteln möchten oder europaweit nach schlauen Investitionsmöglichkeiten in die PV Industrie suchen. Auf der Suche nach neuen Geschäftskontakten sind wir Ihre Schnittstelle – besuchen Sie uns auf der Intersolar: Stand B2.170D. Suchen und finden Sie:

 

MilktheSun_der_Online_PV_Marktplatz

 

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