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Hans-Josef Fell im Interview: „Verfehlte schwarz-gelbe Energiepolitik“

Hans-Josef Fell, seit 2002 Sprecher für Energiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, gilt mitunter als „Vater des Erneuerbare-Energien-Gesetz“. Im Interview mit Milk the Sun äußert er sich zu EEG, Photovoltaik und die Zukunft der Erneuerbaren.

Solarstrom Erneuerbare Milk the SunMilk the Sun: Sehr geehrter Herr Fell,

die Regierung möchte das EEG reformieren, Bundesumweltminister Peter Altmaier legte bereits erste Reformvorschläge vor. Die Landesumweltminister sprachen sich derweil in Kiel auf ihrer Konferenz für eine rasche Erarbeitung einer neuen Ausbaustrategie aus. Ist eine Änderung nötig? Welche Faktoren muss das neue EEG Ihrer Meinung nach beinhalten und berücksichtigen?

Fell: Das EEG ist das weltweit erfolgreichste Instrument für die Förderung der Erneuerbaren Energien. In seinen Kernelementen muss das EEG erhalten bleiben, damit es seine Wirkung für den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien beibehalten kann. Selbstverständlich muss das EEG auch immer wieder an die Marktentwicklung angepasst werden. Als erstes muss es von überflüssigen Kosten, wie die ausufernden Befreiungen für die Industrie, befreit werden. Und zweitens muss die Berechnung der EEG Umlage so verändert werden, dass die preissenkende Wirkung der Erneuerbaren Energien an der Strombörse auch beim Stromkunden ankommen und nicht nur die Gewinne der Stromkonzerne erhöhen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien darf dabei auf keinen Fall gedrosselt werden, alleine schon aus Klimaschutzgründen, aber auch, weil die Kosten für fossile Energien permanent steigen, während die Erzeugungskosten für die Erneuerbaren weiter sinken werden.

Milk the Sun: Viele Stromkunden beschweren sich über die Erhöhung der EEG-Umlage für 2013. Gerade Privathaushalte kommt die Umlage teuer zu stehen. Wie erklären Sie den Kunden, dennoch weiter auf erneuerbare Energie zu setzen?

Fell: Zum einen muss man sagen, dass die Unterstützung für die Erneuerbaren Energien ungebrochen groß ist in der Gesellschaft. Die Menschen in Deutschland stehen weiterhin hinter dem Ablösen der atomaren und fossilen Energiewirtschaft, vor allem auch weil viele erkannt haben, dass sie nun selbst an den Vorteilen der Stromerzeugung teilhaben können und nicht nur vier Konzerne. Dennoch muss natürlich die Politik dafür sorgen, dass die Strompreise in Deutschland bezahlbar bleiben, vor allem für einkommensschwache Haushalte. Die entscheidenden Kostentreiber beim Strompreis sind aber nicht die Erneuerbaren Energien, sondern die verfehlte schwarz-gelbe Energiepolitik mit uferlosen Befreiungen von der EEG-Umlage und den Netzentgelte, die Erhöhung der Liquiditätsreserve, die Befreiung für Eigenstromerzeugung aus Kohle und die verfehlte Marktprämie. Zudem geben die Stromkonzerne die enorme kostensenkende Wirkung von Wind- und Solarstrom an den Strombörsen nicht an die Kunden weiter, sondern erhöhen damit ihre Profite. Auch die steigenden Kohle- und Erdölpreise spielen eine oft unterschätzte Rolle für steigende Strompreise. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien hat das wenig zu tun.

Milk the Sun: Laut mrn-news.de hält der langjährige Ministerpräsident Hessens, Roland Koch, die Photovoltaik für ein Auslaufmodell. Was sagen Sie zu dieser These?

Fell: Das überrascht mich eigentlich weniger. Roland Koch hat schon als Ministerpräsident die Erneuerbaren Energien immer bekämpft, übrigens mit dem Ergebnis, dass Hessen im bundesweiten Durchschnitt als einer der Schlusslichter gilt. Aber Herr Koch verschätzt sich da völlig. Gerade die Photovoltaik entwickelt sich immer mehr zur billigsten Stromerzeugung, weshalb immer mehr Menschen auf ihren Dächer Eigenstromerzeugung anstreben. Koch und übrigens auch sein Nachfolger Volker Bouffier haben gemeinsam, dass sie die Energiewirtschaft ungerne in Bürgerhand sehen, sie gehören zu den klaren Besitzstandsbewahrern der fossilen Energiewirtschaft. Einfamilienhäuser mit einer Solaranlage auf dem Dach gehören sicherlich nicht dazu.

Milk the Sun: Welche Rolle wird die Photovoltaik zukünftig in Deutschland spielen?

Fell: Im grünen Strommix wird die Photovoltaik neben der Windenergien die größte Rolle spielen. Die Kosten für die Solarenergie sind in den letzten Jahren stark gefallen und werden damit zunehmend wettbewerbsfähig.

Milk the Sun: Sie sprachen sich mehrfach für eine Energiegewinnung Deutschlands aus 100% Erneuerbaren aus. Bis wann und unter welchen Voraussetzungen könnte dieses Ziel erreicht werden?

Fell: In Deutschland, aber auch weltweit könnten wir bis 2030 die Energiegewinnung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umstellen, wenn die richtigen politischen Weichen gestellt werden. Dass dies technologisch machbar und sogar ökonomisch sinnvoll ist, haben die Kalifornischen Universitäten Stanford und Davis in einer Studie bewiesen – und diese wissen wovon sie reden, immerhin wurde von dort die Industrierevolution der Informationstechnologien organsiert. Was wir brauchen ist aber der politische Wille die fossile Energiewirtschaft ablösen zu wollen. Das fällt vielen immer noch schwer.

 

Milk the Sun bedankt sich bei Hans-Josef Fell für das Gespräch

Prof.Dr.Quaschning im Interview: „Warum gibt es noch keine Do-It-Yourself-Anlage?“

Prof. Dr. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, nimmt Stellung zu Fragen rund um die Energiewende, das EEG und der Photovoltaik. Bekannt ist er unter anderem auch als Autor verschiedener Fach- und Sachbücher und als Betreiber der Webseite erneuerbare-energien-und-klimaschutz.de

Erneuerbare PhotovoltaikProf.Dr.Quaschning bei der Demonstration eines photovoltaischen Konzentratormoduls vor Studierenden der HTW Berlin. Foto: HTW Berlin / Gregor Strutz

Milk the Sun: Sehr geehrter Herr Quaschning, Deutschland ist nach wie vor mit Abstand das Land mit der größten Energiegewinnung über Photovoltaiksysteme. Dennoch sagen Prognosen einen Einbruch des Zubaus voraus, nicht zuletzt aufgrund auslaufender Subventionen durch das EEG. Politiker streiten sich darüber, ob das EEG überhaupt fortgesetzt werden soll. Steht der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland vor dem Aus?

Quaschning: Die Photovoltaik in Deutschland ist derzeit schwer unter Beschuss. Hauptgrund sind aber nicht die ausufernden Kosten, denn die Photovoltaik ist inzwischen preiswerter als die Offshore-Windenergie. Der hohe Solaranteil verdrängt zunehmend konventionelle Kraftwerke aus dem Netz und macht diese unrentabel. Die Gewinne der großen Energiekonzerne leiden darunter und diese machen nun Druck, Tempo aus der Energiewende herauszunehmen. Inzwischen gibt es aber schon Geschäftsmodelle, nach denen die Photovoltaik in Deutschland auch ohne EEG profitabel sein kann. Insofern werden die Gegner einer schnellen Energiewende den Photovoltaikausbau vielleicht etwas ausbremsen können, ganz aufhalten lässt er sich allerdings nicht mehr.

Milk the Sun: Ist das EEG noch zeitgemäß? Wie sähe ein angepasstes EEG Ihrer Meinung nach aus?

Quaschning: Ziel des EEGs war es schon immer, die erneuerbaren Energien in den Markt zu überführen und sich letztendlich selbst überflüssig zu machen. Auch hatte das EEG schon immer Geburtsfehler. So ist wenig nachvollziehbar, warum man in Hamburg die gleiche Vergütung für Solarstrom erhält wie im Allgäu, wenn die Unterschiede bei der Solarstrahlung 20 Prozent betragen. In Hamburg war ein rentabler Betrieb immer nur schwer zu erreichen, im Allgäu dagegen eine Traumrendite kein Problem. Das führt dann zur Neiddebatte über die angeblichen Solarabzocker. Es gibt Regionen, die einen starken Solarzubau noch gut vertragen. In anderen Regionen sind dagegen für einen weiteren Ausbau erhebliche Investitionen in die Netzinfrastruktur erforderlich. Durch einen weiteren Ausbau der Photovoltaik müssen außerdem recht bald Überschüsse tagsüber gespeichert und nachts wieder zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterentwickeltes EEG muss diesen Entwicklungen durch regional unterschiedliche und zeitvariable Tarife gerecht werden. Damit ließe sich schon sehr viel erreichen, bis wir in einigen Jahren dann ganz ohne EEG-Förderung auskommen können.

Milk the Sun: In einem Gespräch mit der Fachzeitschrift photovoltaik haben sie 200 Gigawatt als einen realistischen Wert für die solare Energiegewinnung im Jahr 2040 ausgegeben. Vor allem Dachflächen sollen vermehrt für die Stromgewinnung über PV-Systeme genutzt werden. Die Subventionen durch das EEG werden zunehmend gedrosselt; einige Politiker fordern gar ein komplettes Ende des EEG. Wie ließe sich einem Hausbesitzer dennoch vermitteln, auf Solarenergie zu setzen?

Quaschning: Wir haben bereits heute die Grid Parity erreicht. Das bedeutet, der eigene Solarstrom ist preiswerter als der Bezug von Strom aus dem Netz. Bedingung dafür ist, dass der überwiegende Teil des Stroms auch selbst verbraucht und nicht mehr in das Netz eingespeist wird. Das lässt sich derzeit nur mit sehr kleinen Anlagen erreichen. Mit steigenden Preisen für den Endkundenstrom und mit fallenden Preisen für Photovoltaikanlagen und Speicher werden sich sehr bald auch Anlagen in vernünftiger Größe ganz ohne EEG-Vergütung rechnen. Dann werden sie auch gebaut. Außerdem könnte die Branche noch mehr Kreativität an den Tag legen. Warum gibt es noch keine Do-It-Yourself-Anlage, die auch der Laie selbst anschließen kann? Einen Staubsauger mit 2 kW Leistung kann schließlich auch jeder ans Netz bringen. Mir leuchtet nicht ein, warum das nicht auch mit einer 2-kW-Photovoltaikanlage funktionieren kann. Wenn es diese bei einem Discounter im Angebot gibt, werden viele zuschlagen, ohne vorher noch irgendeine komplizierte Wirtschaftlichkeitsberechnung zu machen.

Solarstrom EEGMilk the Sun: Ein Artikel der Süddeutschen Zeitung sprach vor kurzem vom „Märchen vom teuren Ökostrom“. Viele Kosten und Folgekosten der Stromgewinnung aus fossilen Brennstoffen würden nicht über Umlagen auf den Strompreis selbst sondern über Subventionen aus der Steuerkasse bezahlt und ließen die konventionelle Energiegewinnung nur billiger aussehen. Werden Verbraucher so nicht getäuscht? Wie sähe eine faire Kostendarlegung für Endkunden aus?

Quaschning: Das extremste Beispiel für die möglichen Folgekosten ist Fukushima. Die bislang bekannten Schäden belaufen sich auf rund 100 Milliarden Euro, die zum großen Teil vom Steuerzahler beglichen werden müssen. Würde man diese Summe auf die Stromerzeugung aus diesem Kraftwerk umlegen, wäre die angeblich so teure Photovoltaik ein Schnäppchen dagegen. Auch bei fossilen Kraftwerken entstehen durch Luftverschmutzung und Klimawandel erhebliche Schäden und Risiken, die wiederum von der Allgemeinheit und nicht den Verursachern getragen werden. Würden all diese externen Kosten auf den Strompreis umgelegt, wäre bereits jetzt kein Atomkraft- oder Kohlekraftwerk mehr konkurrenzfähig. Die Diskussion über die angeblich viel zu hohen Kosten der erneuerbaren Energien ist unter diesem Hintergrund nur vorgeschoben, um Argumente für eine Drosselung des Ausbaus zu haben. Wir brauchen einen Ausstiegsplan aus der Atomenergie und den fossilen Energien, der einen wirksamen Klimaschutz ermöglicht. Das bedeutet, bis spätestens 2040 sollte unsere Energieversorgung vollständig auf erneuerbaren Energien basieren. Alles andere wird die nachfolgenden Generationen sehr teuer zu stehen bekommen.

Milk the Sun: Welche Rolle spielt die Politik dabei?

Quaschning: Wir haben weltweit eine sehr enge Verzahnung der Energiekonzerne mit der Politik. Ausgediente Politiker landen nicht selten in führenden Positionen in den Konzernen. Durch den Einfluss ist es bislang stets gelungen, eine sehr konzernfreundliche Energiepolitik durchzusetzen. Auch der Einfluss der Kohlelobby ist enorm. Aus Angst vor dem Verlust von Wählerstimmen ist ein schneller Ausstiegsplan aus der Kohlenutzung in Deutschland ein Tabu. Hier bräuchte es mehr Politiker mit Mut als solche, die nur auf Sicht regieren.

Milk the Sun: Seit 2004 sind sie Professor für das Fachgebiet Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin. Dort haben Sie viel mit jungen Menschen zu tun, die ein Eigeninteresse an regenerativer Energiegewinnung mitbringen. Wie sehen junge Menschen Ihrer Erfahrung nach die Energiewende?

Quaschning: Die Energiewende ist durchaus auch ein Generationenproblem. Die älteren Generationen können sich eine schnelle Energiewende oft nicht vorstellen, da sie mit Erdöl, Erdgas, Kohle und Atomkraft aufgewachsen sind. Junge Menschen haben da keine Berührungsängste. Sie wissen, dass sie noch viel länger mit den Folgen unserer heutigen Energiewirtschaft leben müssen als ihre Eltern und sind nicht in den alten Denkmustern verhaftet. Für sie ist eine schnelle Energiewende nichts Unmögliches.

Milk the Sun: Welche Hoffnungen setzen sie in den Studiengang Regenerative Energien und Ihre Studenten?

Quaschning: Wir haben im Prinzip noch eine Generation für die vollständige Energiewende Zeit, ohne dass uns das Weltklima komplett kollabiert. In unserem Studiengang versuchen wir, mit einer modernen und zukunftsorientierten Ausbildung den Wandel unserer Energieversorgung zu unterstützen. Wenn ich sehe, welchen Elan viele unserer Studierenden an den Tag legen, bin ich fest davon überzeugt, dass eine schnelle Energiewende zu schaffen ist.

 

Wir bedanken uns bei Prof. Dr. Volker Quaschning für das Gespräch

Unser neuer Kooperationspartner Karg Software GmbH stellt sich in einem Interview vor

Milk the Sun und die Karg Software GmbH haben sich zusammengetan, um den europäischen Solarmarkt auszubauen und kundenfreundlicher zu gestalten. Die Karg Software GmbH hat eine PV-Software entwickelt, PHIL, die es Solarteuren und Privatleuten ermöglicht, ihre Solaranlage kostenlos zu planen und auf Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

Die Karg Software GmbH beschäftigt sich mit der Entwicklung von Softwareprodukten ausschließlich für die Photovoltaikbranche. Wie darf man sich das vorstellen? Wie passen Sie Ihre Produkte an die Bedürfnisse dieses noch relativ neuen Wirtschaftszweiges an? Wie die Photovoltaikbranche sich ständig weiterentwickelt, so adaptieren auch wir unsere neuen Produkte fortwährend. PHIL ist eine „lebendige“ Software. Diese, wie auch wir Entwickler lernen und entwickeln uns jeden Tag weiter, um die Fehlerquote bei der Planung für den Solarteur, unseren Endkunden, so gering wie möglich zu halten bzw. völlig auszuschließen. Die häufigsten Fehler geschehen durch fehlerhafte Produktzusammenstellung, z.B. werden oft die falschen Module, Wechselrichter und Strings miteinander kombiniert. Von der Berücksichtigung des Schattenverhaltens ganz zu schweigen. Aus diesen Gründen haben wir  unsere Planungssoftware PHIL entwickelt. Wir möchten Privatleuten ebenso wie  Solarteuren die bestmögliche Unterstützung geben. Deshalb ist  PHIL auch kostenfrei!

PHIL ist eine PV-Planungssoftware. Wie funktioniert dieses Online-Tool und wer kann es nutzen? PHIL funktioniert ganz einfach und erklärt sich im Grunde von selbst. Über die blauen Infobuttons erhalten Sie alle Informationen, die für den jeweiligen Planungsprozess erforderlich sind. Da der Beruf Solarteur noch kein Lehrberuf ist und fast ausschließlich aus Quereinsteigern besteht, haben wir ein Tool entwickelt, das sowohl Privatleute als auch ausgebildete Handwerker und Ingenieure anspricht und unterstützt. Gerade die Handwerksbetriebe, die ihre Arbeitsleistung bei den Kunden täglich aufs Neue unter Beweis stellen, wollen wir damit unterstützen. Diese Betriebe sind durch die Absenkung des EEG so unter Druck geraten, dass eine vier- bis sechswöchige Schulung des Personals zeitlich wie auch finanziell unmöglich geworden ist. PHIL ist daher besonders „solarteurfreundlich“ aufgebaut.

 Was für Vorteile bietet PHIL gegenüber anderen Solarrechnern?
1. Zum wichtigsten Punkt: PHIL ist frei zugänglich (weltweit!) und völlig kostenfrei.

2. Zur Benutzung von PHIL muss man nicht studiert haben! PHIL basiert auf einem hochmathematischen System, das im Hintergrund alle wichtigen Berechnungen sowie Prüfungen für den Solarteur erarbeitet. Gleichzeitig ist die Benutzeroberfläche sehr simpel gehalten. Es war uns wichtig, so wenig „Stellschrauben“ wie möglich einzubauen, um Fehlerquellen in der Berechnung zu vermeiden.

3. Automatische Berechnung und Gegenüberstellung von bis zu drei Wechselrichtern: Hersteller und deren Wechselrichter kann das PHIL-Rating durch eine Berechnung der einzelnen Komponenten wie Modul, Wechselrichter und String Zusammenstellung erstellt werden (bestes Rating 99,99 %). PHIL erstellt ein Rating von Herstellern und deren Wechselrichtern durch eine Berechnung des Zusammenspiels der einzelnen Komponenten (Modul, Wechselrichter, String). Hierbei ist nicht Kosteneinsparung das Ziel, sondern eine bestmögliche Übereinstimmung der einzelnen Bauteile.

4. Schattenberechnungen aus Eigen-, Fremd- und Umgebungs-Verschattung: Für eine exakte Berechnung, die auf einer komplexen mathematischen Rechenleistung aufbaut, sind nur wenige Schritte erforderlich. Die Schattenberechnung spielt für die geplante PV-Anlage eine wichtige Rolle. Wird keine Verschattungsanalyse erstellt, kann das gravierende finanzielle Auswirkungen auf die Refinanzierung und den Ertrag der PV-Anlage haben. PHIL geht auf länderspezifische Gegebenheiten ein und hat sämtliche globalen Sonneneinstrahlungswerte der letzten 30 Jahre hinterlegt, um die Berechnungen auf 365 Tage in 10-Minuten-Intervallen zu simulieren.

5. Nachberechnung von bestehenden PV-Anlagen: Besteht eine PV-Anlage bereits, erbringt jedoch nicht die versprochene Leistung, so kann diese Anlage mit PHIL ganz einfach nachberechnet werden. Sie erstellen eine Neuberechnung und setzen alle Komponenten wie Modul (Generator) und Wechselrichter ein. Tritt bereits hier ein Fehler auf, wird PHIL weitere Berechnungen abbrechen. In diesem schlimmsten Fall, sollten Sie ihre PV-Anlage von einem unabhängigen Sachkundigen prüfen lassen.

PHIL wird unseren Kunden Planung und Bau einer Solaranlage sehr erleichtern. Was versprechen Sie sich von der Zusammenarbeit mit Milk the Sun? Wir wollen den deutschen Solarmarkt voranbringen, ausbauen und so wirtschaftlich wie möglich gestalten. Europaweit und international agieren. Energie ist nach Luft, Wasser und Nahrung das wichtigste Wirtschaftsgut des Menschen. Und zur Energiegewinnung muss man nicht täglich die Welt neu erfinden, man kann Vorhandenes, wie eben die Sonne, nutzen und so die Erde entlasten.

Weitere Informationen zu Phil finden Sie in diesem Flyer.

Wir bedanken uns bei Herrn Karg und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

 

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