Energiewende & Politik Posts

Meinung: Erfolg der Energiewende braucht weiterhin massiven Druck aus der Bevölkerung

„Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten.“ Diese Aussage höre ich oft. Vielleicht stimmt sie auch. Das heißt aber nicht, dass wir uns als Gesellschaft zurücklehnen können und nicht weiter für die Energiewende kämpfen müssen.

Meinung: Solarmythen oder Die Disziplinlosigkeit und der drohende Stromausfall

Der Winter steht wieder einmal vor der Tür und wieder einmal drohen die Stromkonzerne mit Horrorszenarien. Das Gespenst des deutschlandweiten Blackouts wird beschworen und durch die Kanäle der Medienlandschaft getrieben. Am Ende ist das Schreckgespenst jedoch lediglich ein alters mottenzerfressenes Bettlaken, vor dem niemand Angst haben muss.

Die MtS-Wochenschau KW 43/44: Was war, was ist und was sein wird in Politik, Wirtschaft und der PV-Branche

Die letzte Woche war von herbstlichen Umwälzungen geprägt. Unter anderem gab es neue Entwicklungen in der NSA-Spionageaffäre. Aber auch die Innenpolitik der USA erfuhr mit dem verpatzten Start der Reform des Gesundheitswesens einen unglücklichen Schlag. Derweil stehen die Prognosen für die Photovoltaik in Deutschland und Europa derzeit auf Sturm. Die Energiewende, so die Befürchtungen einiger Klimaschützer, wird während der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und den Unionsparteien eher zu einer Kohlewende und der EU Wettbewerbskommissar plant das EEG auf den Prüfstand zu stellen. In Großbritannien wurde derweil der Bau neuer AKW beschlossen, aber lediglich unter Beanspruchung horrender Subvention und die Schweiz passte ihre Förderung der Erneuerbaren Energien an.

Meinung: Wir brauchen eine ganzheitliche Energiewende und kein Stückwerk

Die Energiewende muss einheitlich sein und darf nicht zu einem Stückwerk werden. Das heißt, dass auch die bisher schändlich vernachlässigten Bereich Wärme  und Mobilität berücksichtigt werden müssen. Andreas Kühl, Energieblogger und Betreiber der Website energynet.de ist sich sicher, dass die Energiewende auch einen Bewusstseinswandel im Umgang mit Energie beinhalten muss.

Die MtS-Wochenschau KW 42/43: Was war, was ist und was sein wird in Politik, Wirtschaft und der PV-Branche

In der zurückliegenden Woche gab es einige politische Weichenstellungen. Die Chance auf eine (historische) Schwarz-Grüne Koalition in Deutschland ist erst einmal auf Eis gelegt. Viel hängt nun von den Entwicklungen der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU ab. Auch die Energiewende steht erneut im Fokus, nachdem die EEG-Umlagen auf ein Rekordhoch von 6,240 Cent gestiegen sind. Derweil hat sich die Lage im US-Haushaltsstreit vorläufig entspannt, von einer Lösung sind die USA jedoch weiter entfernt als jemals zuvor. Die PV-Branche kann indes die Insolvenz eines weiteren deutschen Unternehmens beobachten, dieses Mal hat es Centrosolar getroffen.

Sonnenwärmekraftwerk Ivanpah: Der Solargigant versucht seine ersten Schritte

Ende September hatte das gigantische Solarthermiekraftwerk Ivanpah in Kalifornien seine ersten Testläufe. Die Ergebnisse sind vielversprechend. Ein Restrisiko, ob sich das Mamutprojekt, das durch das US-Energieministerium Teilfinanziert wurde, rechnet, bleibt jedoch bestehen. Es wird sich erst in eine paar Jahren zeigen, ob Ivanpah als Milliardengrab für Steuergelder oder als Meilenstein in der US-Amerikanischen Energiewende in die Geschichte eingehen wird. Bis dahin bleibt es ein beeindruckendes Großprojekt.

Die MtS-Wochenschau KW 41/42: Was war, was ist und was sein wird in Politik, Wirtschaft und der PV-Branche.

Die letzte Woche wurden vor allem von wissenschaftlichen Fragen dominiert. Die Entdecker des Higgs-Boson erhielten den Nobelpreis für Physik. Bereits am Montag machte die Meldung um einen Durchbruch auf dem Feld der Fusionsforschung die Runde. Dahingegen reißen die Probleme in dem havarierten AKW Fukushima nicht ab. Immerhin hat die japanische Regierung mittlerweile internationale Hilfe angefordert. Ein Schritt in die richtige Richtung. Auf politischer Ebene zeichnet sich dagegen immer deutlicher ab, dass es in Deutschland für die nächsten vier Jahre voraussichtlich eine große Koalition geben wird. Die Sondierungen mit den Grünen liefen zwar produktiv, aber Beobachter gehen davon aus, dass sich die mangelnde Experimentierfreudigkeit der Union dennoch durchsetzen wird. Derweil offenbart EU-Kommissar Günther Oettinger erneut seine offene Lobbyhörigkeit.

Was war und sein wird – Der Wochenüberblick am Montag

Die zurückliegende Woche war sowohl national als auch international von verschiedenen politischen Erschütterungen geprägt. Während der Großbritanniens Premierminister Cameron auf dem Parteitag der Tories in Manchester versuchte seine Partei auf eine einheitliche Linie einzuschwören, schrammte Italien am Mittwoch scharf an einem Regierungssturz herbei, der von Silvio Berlusconis PdL inszeniert worden war. Derweil gehen in den USA die Lichter aus, weil sich Demokraten und ideologisch verblendete Republikaner nicht auf einen Kurs in der Schuldenpolitik einigen können. In Deutschland verständigten sich SPD und Union auf Sondierungsgesprächen und dennoch wird eine Koalition mit den Grünen immer wahrscheinlicher. Außerdem: Ikea verkauft PV-Module, Spanien setzt zum Enthauptungsschlag gegen seine Photovoltaikindustrie an und der EU-Wettbewerbskommissar fordert eine Alternative zum EEG.

 

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