Energiewende & Politik Posts

Kommentar: Industrieprivilegien und Eigenverbrauch – die EU-Kommission legt vor

In den letzten Jahren lief für die Industrie ja eigentlich alles recht gut. Betriebe, die viel Energie verbrauchen, stellten einen Antrag bei Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und schon waren die Stromkosten verringert, da die die EEG-Umlage dann nicht mehr in vollem Maße gezahlt werden musste. Rund fünf Milliarden Euro zahlen die restlichen Stromverbraucher dann über die Stromrechnung mehr, um die befreiten Unternehmen zu unterstützen. Doch jetzt soll Schluss mit lustig sein, wenn es nach den Plänen der EU geht.

Die MtS-Wochenschau KW 45/46: Was war, was ist und was sein wird in Politik, Wirtschaft und der PV-Branche

Wie jede Woche liefert der Milk the Sun Blog seinen kurzen wöchentlichen Voraus-und Rückblick über die Entwicklungen in der Welt und der Solarbranche.

Die MtS-Wochenschau KW 44/45: Was war, was ist und was sein wird in Politik, Wirtschaft und der PV-Branche

Neben den Entwicklungen in der NSA-Affäre gab es noch weitere interessante Geschehnisse. So sind beispielsweise die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD in vollem Gange und einstweilen werden pünktlich zum Winter erneut die Stimmen aus den Reihen der großen Stromkonzerne laut, die einen bundesweiten Blackout prognostizieren, ob sie recht behalten, wird sich zeigen. Derweil scheint die Zustimmung für die Kernkraft bei Kommissar Günther Oettinger auf mysteriöse Weise verschwunden zu sein. Der EU-Kommissar, ehemals brennender Verfechter der Kernkraft, macht sich seit dieser Woche für eine Versicherungspflicht für AKW stark. Sollte ein solches Gesetz umgesetzt werden, könnte dies die Kernkraft empfindlich treffen.

Meinung: Erfolg der Energiewende braucht weiterhin massiven Druck aus der Bevölkerung

„Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten.“ Diese Aussage höre ich oft. Vielleicht stimmt sie auch. Das heißt aber nicht, dass wir uns als Gesellschaft zurücklehnen können und nicht weiter für die Energiewende kämpfen müssen.

Meinung: Solarmythen oder Die Disziplinlosigkeit und der drohende Stromausfall

Der Winter steht wieder einmal vor der Tür und wieder einmal drohen die Stromkonzerne mit Horrorszenarien. Das Gespenst des deutschlandweiten Blackouts wird beschworen und durch die Kanäle der Medienlandschaft getrieben. Am Ende ist das Schreckgespenst jedoch lediglich ein alters mottenzerfressenes Bettlaken, vor dem niemand Angst haben muss.

Die MtS-Wochenschau KW 43/44: Was war, was ist und was sein wird in Politik, Wirtschaft und der PV-Branche

Die letzte Woche war von herbstlichen Umwälzungen geprägt. Unter anderem gab es neue Entwicklungen in der NSA-Spionageaffäre. Aber auch die Innenpolitik der USA erfuhr mit dem verpatzten Start der Reform des Gesundheitswesens einen unglücklichen Schlag. Derweil stehen die Prognosen für die Photovoltaik in Deutschland und Europa derzeit auf Sturm. Die Energiewende, so die Befürchtungen einiger Klimaschützer, wird während der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und den Unionsparteien eher zu einer Kohlewende und der EU Wettbewerbskommissar plant das EEG auf den Prüfstand zu stellen. In Großbritannien wurde derweil der Bau neuer AKW beschlossen, aber lediglich unter Beanspruchung horrender Subvention und die Schweiz passte ihre Förderung der Erneuerbaren Energien an.

Meinung: Wir brauchen eine ganzheitliche Energiewende und kein Stückwerk

Die Energiewende muss einheitlich sein und darf nicht zu einem Stückwerk werden. Das heißt, dass auch die bisher schändlich vernachlässigten Bereich Wärme  und Mobilität berücksichtigt werden müssen. Andreas Kühl, Energieblogger und Betreiber der Website energynet.de ist sich sicher, dass die Energiewende auch einen Bewusstseinswandel im Umgang mit Energie beinhalten muss.

Die MtS-Wochenschau KW 42/43: Was war, was ist und was sein wird in Politik, Wirtschaft und der PV-Branche

In der zurückliegenden Woche gab es einige politische Weichenstellungen. Die Chance auf eine (historische) Schwarz-Grüne Koalition in Deutschland ist erst einmal auf Eis gelegt. Viel hängt nun von den Entwicklungen der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU ab. Auch die Energiewende steht erneut im Fokus, nachdem die EEG-Umlagen auf ein Rekordhoch von 6,240 Cent gestiegen sind. Derweil hat sich die Lage im US-Haushaltsstreit vorläufig entspannt, von einer Lösung sind die USA jedoch weiter entfernt als jemals zuvor. Die PV-Branche kann indes die Insolvenz eines weiteren deutschen Unternehmens beobachten, dieses Mal hat es Centrosolar getroffen.

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