Energiewende Posts

Petition gegen Sigmar Gabriels „Sonnensteuer“

Sonnensteuer? Nein Danke! 200.000 Stimmen sollen in einem ersten Abschnitt gesammelt werden.

Sonnensteuer? Nein Danke! 200.000 Stimmen sollen in einem ersten Abschnitt gesammelt werden.

Verkehrte Welt: Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) will den Ausbau der Solarenergie mit einer Sonnensteuer abwürgen und begünstigt gleichzeitig Gr0ßunternehmen, die Kohlestrom erzeugen. Noch können wir – und Sie – die absurde Regelung im Bundesrat und Bundestag stoppen. Die Vereinigung „Campact!“ – Demokratie in Aktion hat in diesem Sinne eine Petition zusammengestellt, die Sie zum Erreiches des Ziels unterzeichnen können. Über 150.000 Unterzeichnungen gibt es schon, 200.000 werden als erstes Ziel angepeilt und können schon bald erreicht werden. 

Sie denken auch: „Sonnensteuer – Nein danke“? – Dann unterzeichnen Sie jetzt den Appell und sorgen damit für eine gerechte und sinnvolle Energiepolitik.

Nur 155 Megawatt Photovoltaik-Zubau im März

Photovoltaik-Zubau in Deutschland stark gesunken

Photovoltaik-Zubau in Deutschland stark gesunken

In Deutschland wurden im Monat März neue Photovoltaik-Projekte mit einer Leistung von 155 Megawatt installiert. Das ist ein Rückgang von 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch der Gesamt-Zubau im 1. Quartal 2014 liegt mit 460 Megawatt weit hinter der Vorjahres-Leistung zurück. Ein weiteres Indiz für diene schleppende Photovoltaik-Zukunft in Deutschland. Die Degression für die Solarförderung wird weiterhin bei 1,0 Prozent liegen, was für Anlagen bis zehn Megawatt (MW) Leistung erstmals eine Senkung unter die 9 Cent-Marke bedeutet. Eine leichte Anpassung der Degressions-Regelung ist aber in der EEG-Novelle vorgesehen.

BUND fordert EEG-Umlage für Kohle- und Atomkraftwerke

BUND und Greenpeace fordern die EEG-Umlage für konventionelle Kraftwerke

BUND und Greenpeace fordern die EEG-Umlage für konventionelle Kraftwerke

Die Umweltorganisationen „Bund für Umwelt und Naturschutz“ (BUND) und „Greenpeace“ fordern das Ende der Bevorzugung von Kohle- und Atomkraftwerken in Sachen EEG-Umlage. Stattdessen sollen diese an den Kosten der Energiewende beteiligt werden. Eine Studie des Beratungsunternehmens Energy Brainpool rechnet nun vor, dass die EEG-Umlage für Stromkunden um 12 Prozent  von 6,24 auf 5,5 Cent pro Kilowattstunde sinken könnte, würden die konventionellen Kraftwerke beim Eigenstromverbrauch nicht bevorzugt werden. 

Energiewende ist teuer und EU fordert Fracking: Ein Wochenrückblick

Die Energiewende bringt viele Kosten mit sich, ist aber unabdingbar für die Zukunft der Energiegewinnung

Die Energiewende bringt viele Kosten mit sich, ist aber unabdingbar für die Zukunft der Energiegewinnung

Die Kosten für die Energiewende steigen – sei es durch die Verzögerungen beim Netzausbau oder abgeklemmte Windparks, die Instand gehalten werden müssen. Auf der anderen Seite ist Strom aus Erneuerbaren Energien schon jetzt günstiger als fossiler Strom, Thüringen erzeugt über 50 Prozent des gebrauchten Stroms sogar aus Erneuerbaren Energien. Diesen Trend sehen mittlerweile auch Politiker: So wird appelliert, auf dreckigen Kohle-Strom zu verzichten und die Energiewende voranzutreiben, um unabhängig von Rohstoffimporten zu werden. Doch dann fordert die EU grünes Licht für Fracking in Deutschland. Ein Wochenrückblick.

Kohle- und Atom-Strom mit 40 Mrd. Euro subventioniert

Strom durch Erneuerbare Energien ist günstiger als Atom- oder Kohlestrom

Die Energiewende ist das größte und wichtigste Projekt unserer Zeit.

Erneuerbare Energie vs. konventionelle Energie. Die Debatte zwischen Befürwortern von Strom aus Wind-, Sonne -oder Wasserkraft und Verfechtern der Kohle- und Atomenergie wird im Rahmen der Energiewende immer hitziger – und birgt immer wieder böse Überraschungen. So hat eine Studie im Auftrag des Ökostromanbieters Greenpeace Energy ergeben, dass Atom- und Kohlestrom im Jahr 2012 mit 40 Milliarden Euro subventioniert wurde. Eine funktionierende Energiewende könnte allerdings bis 2050 einen Nettonutzen von 522 Milliarden Euro mit sich bringen.

Energiewende und EEG – Ein Wochenrückblick

Energiewende vor dem Ende?

Ist die Energiewende noch zu retten? Die Regierung steuert in die falsche Richtung, Bürger sind am verzweifeln. Die Atomkraft ist wieder im Gespräch.

Die Energiewende steht kurz vor dem Scheitern. Um dem entgegenzuwirken, verlangt die SPD die Senkung der Stromsteuer und unrentable Kraftwerke sollen abgeschaltet werden. Darüber hinaus soll Flatterstrom in Zukunft gespeichert werden. An anderer Stelle fordert Polens Regierungschef Donald Tusk eine europäische Energieunion, um als Kollektiv unabhängig von Russlands Gas zu werden. Sollte wirklich alles scheitern, sieht Wolfgang Kubicki nur in der Atomkraft eine Lösung – Und von der wollte man mit der Energiewende ursprünglich weg.
Ein Wochenrückblick über die wichtigsten Themen rund um das Thema Energiewende.

Klimaschutz-Szenario 2050 erfordert Zwischenziele

Verändrung des Stromverbrauchs von 2010 bis 2050 Quelle: Zusammenfassung zur Studie „Klimaschutz-Szenario 2050“ des Öko-Instituts

Verändrung des Stromverbrauchs von 2010 bis 2050
Quelle: Zusammenfassung zur Studie „Klimaschutzszenario 2050“ des Öko-Instituts

Klimaschutz ist das angestrebte Ziel: Der aktuelle IPCC-Bericht über die politischen Handlungsmöglichkeiten zur Begrenzung des Klimawandels hat einmal mehr beschrieben, dass jetzt die Weichen für eine deutliche Minderung der Treibhausgasemissionen gestellt werden müssen, betont das Öko-Institut (Freiburg). Dessen Studie „Klimaschutz-Szenario 2050“ zeigt nun, dass ehrgeizige Zwischenziele für die Jahre 2020 bis 2040 erforderlich sind, um die von der Bundesregierung im Energiekonzept gesteckten langfristigen Ziele zu erreichen. Die Analysen machen deutlich, dass die bislang im Energiekonzept festgelegten Zwischenziele verschärft werden müssten, um ambitioniertere Treibhausgasminderungen von 90 Prozent und mehr sicher zu erreichen.

Energiewende und EEG – Ein Wochenrückblick

Letzte Woche hat sich viel getan in Sachen Energiewende und Erneuerbarer Energie Gesetze (EEG). Die Bundesregierung hat ihren Gesetzesentwurf zur EEG-Novelle verabschiedet, gegen den Verbraucherschützer und Solarbranche nun rechtlich vorgehen wollen. Damit einher geht die Diskussion über die ungerechte Verteilung der Ökostrom-Umlage und die Strompreiserhöhung durch Eigenversorger. Kurios ist auch der Plan, ein Staatskraftwerk zur Verhinderung von Blackouts zu errichten und in der Zwischenzeit gar auf Strom des ältesten, schwächsten und in einem Erdbebengebiet befindlichen Atomkraftwerks Frankreichs zurückzugreifen. Dennoch verteidigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Energiewende, der Klimarat fordert aber ein Umdenken.

 

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