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Gastbeitrag für Milk the Sun: Erholung beim PV-Anlagenzubau erwartet

Mit 330 MW neu hinzugekommener Photovoltaik-Leistung ist der August einer der schlechtesten Monate für den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland gewesen. Mit rund 40 Prozent weniger PV-Leistung gegenüber dem Vormonat Juli wird nun mit Spannung erwartet, ob der Anlagenzubau im September weiter zurückgeht oder sich stabilisiert. Eine Analyse auf Basis des Photovoltaik-Rechners von solaranlagen-portal.com prognostiziert zumindest eine Erholung im Bereich der kleinen und mittelgroßen Photovoltaikanlagen. Erste Anzeichen für diese Tendenz liefern bereits die Zahlen des August.

Gesetzgeberischer Einfluss immer noch ungebrochen
Das Jahr 2012 fing für den Photovoltaik-Ausbau nicht gut an. Während im Januar noch 516 MW zugebaut wurden, waren es im Februar nur noch 229 MW. Danach folgte jedoch der Rekord-Monat März, in dem Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1222 MW installiert wurden. Zurückzuführen war diese Entwicklung auf die angekündigten Änderungen des EEG zum 1. April 2012. Nicht zuletzt sollten diese Änderungen jedoch auch dazu führen, den Photovoltaik-Markt zu beruhigen und den Zubau zu verstetigen. Da die Kritik an den kurzfristigen, massiven Änderungen nicht abriss, war aber genau das Gegenteil der Fall. Es folgte eine deutliche Kaufzurückhaltung. Während im April noch 359 MW errichtet wurden, kam es im Mai nur zu einem Zubau von 254 MW. Diese Entwicklung zeigte schon sehr deutlich auf, dass die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen noch immer stark von den politischen Entscheidungen zur Einspeisevergütung und weniger von der Entwicklung der Photovoltaik-Preise abhängt.

Nachholeffekte dominierten auch das 3. Quartal
Der zweite große Run auf Photovoltaik-Anlagen erfolgte dann, als sich die genauen, nachträglichen Änderungen der EEG-Regelung vom 1. April abzeichneten. Daher verwunderte es nicht, dass im Juni der bisher bestehende Zubau-Rekord mit 1790 MW PV-Leistung aufgestellt wurde. Mit 14750 Meldungen wurden allerdings insbesondere große PV-Anlagen neu errichtet, sodass daraus geschlossen werden muss, dass hier insbesondere Nachholeffekte wirkten. Im Juli und August folgte dann wieder ein deutlicher Rückgang der Zubauzahlen von 543 MW auf schließlich 329 MW. Ein noch weiter sinkender Zubau an Photovoltaikanlagen ist jedoch nicht zu befürchten. Dies legt eine Rendite-Analyse des solaranlagen-portal.com auf Basis des aktualisierten Photovoltaik-Rechners nahe.

Photovoltaik-Rechner lässt auf Stabilisierung des PV-Marktes hoffen
Nach Auswertung und Vergleich von unterschiedlichen Anlagen- und Dachgrößen durch den Photovoltaik-Rechner zeichnet sich ab, dass Besitzer von Dächern mit einer bebaubaren Größe von über 150 m2 eine um 1,3% verbesserte Rendite erzielen können als vor der Änderung der Solarförderung. Unter Einbeziehung weiter sinkender Modulpreise von 7% jährlich und der festgesetzten Degression von 1% pro Monat ist nach Berechnungen des Photovoltaik-Rechners für die kommenden zwei Jahre eine jährliche Rendite von 4,3 bis 4,9% zu erwarten. Diese Prognose unterstreichen auch die Zubauzahlen im Monat August. Obwohl die gesamte installierte Leistung zurückgegangen ist, wurden im Vergleich zum Vormonat jedoch mehr Anlagen in Betrieb genommen. Ob diese Prognose wirklich eintritt, lässt sich bereits in Kürze sagen. Die Bundesnetzagentur muss die genaue Höhe der Zubauzahlen im Laufe dieses Monats bekanntgeben.

Autor: Robert Doelling

 

Von neuen Märkten und innovativen Technologien: ein Besuch auf der PVSEC 2012

Teilnehmer aus über 100 Ländern, mehr als 650 Aussteller sowie zahlreiche Vorträge und wissenschaftliche Beiträge später: Milk the Sun war auf der PVSEC! Vergangene Woche trafen sich Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik auf der 27. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition in Frankfurt, einer der weltweit führenden Messen im Bereich der Photovoltaik.

Gemeinsam mit der Berlin Partner GmbH konnten wir unseren Online-Marktplatz für Photovoltaik auf der Messe vorstellen. Wir freuen uns über die zahlreichen Besucher an unserem Stand und den direkten Austausch mit Kunden und Interessenten. Viele konnten wir von der transparenten Handelsplattform von Milk the Sun überzeugen, so dass wir teilweise von unserem Messestand aus PV-Projekte erfolgreich verkauft und vermarktet haben.

Das Fachpublikum aus Industrie und Wirtschaft sowie Wissenschaft und Forschung fand auf der PVSEC Gelegenheit, sich direkt auszutauschen und neue Technologien und Entwicklungen zu präsentieren. Im Bereich der Forschung setzt man derzeit auf höhere Wirkungsgrade und effizientere Technologien zur Energiegewinnung. Hierbei ist die Markteinführung der neuen CPV-Technologie natürlich in aller Munde. Für uns eine erfolgreiche Woche mit alten Bekannten, neuen Kontakten und interessanten Gesprächen über die aktuellen Tendenzen innerhalb der Photovoltaik. Deutlich spürbar ist der Trend der Solarbranche hin zu neuen Märkten wie Südamerika, Indien oder Afrika. Dies entspricht auch dem Ergebnis unserer kürzlich veranstalteten Umfrage zum Photovoltaikmarkt 2012, für die wir ebenfalls viele positive Rückmeldungen erhalten haben. Eine perfekte Gelegenheit zudem, bekannt zu geben, dass auch der PV-Marktplatz von Milk the Sun seit Kurzem sein Angebot über die Grenzen Europas hinaus erweitert hat. Internationale PV-Projekte und Solaranlagen außerhalb Europas können nun auf dem Online-Marktplatz eingestellt und gehandelt werden.

Auf der PVSEC hatten wir die Möglichkeit, Informationen über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Forschung und der Wirtschaft aus erster Hand zu beziehen. Milk the Sun bedankt sich für einen gelungenen Austausch und das positive Feedback aus der Branche! Wir sehen uns nächstes Jahr in Paris!

Was ist eigentlich Konzentrator-Photovoltaik?

Seit einiger Zeit spricht die gesamte Solarbranche von der Konzentrator-Photovoltaik. Was man darunter genau versteht, das haben wir von Milk the Sun uns einmal angesehen.

Konzentrator-Photovoltaik (concentrated photovoltaics) basiert auf einer neuen Technologie, die es ermöglicht, doppelt so viel Energie aus Sonnenlicht zu gewinnen als bisher. Zugrunde liegt der sog. CPV-Technologie ein ebenso einfacher wie wirkungsvoller Effekt. Wer hat noch nicht mit einer Lupe Sonnenstrahlen auf ein Blatt Papier gebündelt und so ein Feuer entfacht? Genau das machten sich jetzt Unternehmen und Forschungsinstitute zunutze und entwickelten Solarmodule, die mit speziellen Linsen ausgerüstet sind. Die einfallenden Sonnenstrahlen werden wie mit einer Lupe um das 500 bis 1000fache auf kleinste Flächen konzentriert. Im Labor erzielten Wissenschaftler mit dieser Methode bereits Wirkungsgrade von mehr als 40%, bei fabrikgefertigten CPV-Modulen sind es 30%. Ein beachtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass mit herkömmlichen Siliziummodulen gerade einmal 15-20% erreicht werden. Die neuartigen Zellen bestehen aus mehreren Halbleiter-Verbindungen (meist aus Gallium oder Germanium), die übereinander geschichtet werden. Jede dieser Schichten absorbiert dabei eine andere Wellenlänge. Dies bedeutet, dass die Zellen einen viel größeren Spektralbereich des Sonnenlichts ausnutzen können als die bereits erwähnten Siliziumzellen. Die Konzentrator-Photovoltaik ist mittlerweile so weit, in Serienproduktion zu gehen. Und was die Effizienz der Zellen angeht, ist angeblich noch lange kein Ende in Sicht.

Was heißt das nun für den Verbraucher? Der Photovoltaik ist es mit der neuen CPV-Technologie gelungen, einen sehr hohen Wirkungsgrad bei gleichzeitig geringem Materialbedarf zu erzielen, sprich: billigen Strom zu erzeugen. Ein Hoffnungsträger für die im Moment kriselnde Solarbranche. Allerdings sollte man hierbei nicht vergessen, dass die Konzentrator-Photovoltaik optimale Sonneneinstrahlung benötigt und die Kosten nicht allein von den Materialien abhängig sind. Die Höhe der Stückzahl spielt eine ebenso wichtige Rolle. Und auch die bereits etablierten Siliziummodule werden in der Herstellung immer billiger und besitzen den Vorteil, dass sie nicht ganz so abhängig von einem optimalen Standort sind. Die Zukunftsaussichten der Konzentrator-Photovoltaik sind aber auf jeden Fall vielversprechend. Experten wie Dirk Morbitzer, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Renewable Analytics, ist überzeugt, dass „es absolut realistisch [ist], dass die Kosten bis 2015 sogar auf unter sieben Cent sinken werden.“

Quelle: Spiegel Online

 

Europas bedeutendster Umweltpreis geht an die Photovoltaik

Die Gewinner des Deutschen Umweltpreis 2012 stehen fest: Ende des Monats werden drei Vertreter der Solarbranche ausgezeichnet. Der Preis, vergeben von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), ist mit 500.000 Euro der höchstdotierte Umweltpreis in ganz Europa und würdigt wegweisende Leistungen auf den Gebieten Umweltschutz, Umwelttechnik und nachhaltige Entwicklung.

Die diesjährigen Preisträger werden für ihre Verdienste im weltweiten Ausbau der Photovoltaik und die Entwicklung immer effizienterer Technologien geehrt. Die eine Hälfte des Preisgeldes geht an das Forschungsteam rund um Andreas Bett vom Fraunhofer ISE und Hansjörg Lerchenmüller von der Firma Soitec Solar für ihre gemeinsamen Leistungen auf dem Gebiet der Konzentrator-Photovoltaik. Diese Technologie bündelt das Sonnenlicht mithilfe von Linsen auf kleine hocheffiziente Solarzellen und ermöglicht so die Konzentration von bis zu 500 mal mehr Sonnenlicht auf die einzelnen Zellen als bei herkömmlichen Solarmodulen. „Ihre Konzentrator-Photovoltaik gehört mit Modulwirkungsgraden von rund 30 Prozent weltweit zur Spitze der Photovoltaikindustrie und leistet einen großen Beitrag zur klimaschonenden Energieversorgung“, so Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Die andere Hälfte des Umweltpreises erhält Günther Cramer, Mitbegründer und Aufsichtsratschef des Wechselrichterherstellers SMA Solar Technology, der sich seit mehr als 30 Jahren für eine vollständige Energieversorgung rein aus erneuerbaren Energien einsetzt und heute mit seinem Unternehmen international führend auf dem Gebiet der Wechselrichterherstellung ist.

Der Deutsche Umweltpreis wird am 28. Oktober von Bundespräsident Joachim Gauck in Leipzig verliehen. Ein großer Erfolg für die Photovoltaik!

Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

 

We proudly present: Die Ergebnisse der Umfrage zum Photovoltaikmarkt 2012

CleanThinking.de, das Online-Wirtschaftsmagazin für die CleanTech-Branche und Milk the Sun organisierten in den letzten Wochen eine gemeinsame Umfrage zum Photovoltaikmarkt 2012. Die Umfrage ist als Reaktion auf die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen innerhalb der Photovoltaikbranche zu betrachten. Marktteilnehmer sehen sich mit sinkender Einspeisevergütung, neuen Energiegesetzen oder geänderten Richtlinien konfrontiert. Wie sich die aktuellen Entwicklungen konkret auf die einzelnen Beteiligten auswirken, darüber gibt nun die Studie zum Photovoltaikmarkt 2012 Auskunft.

Unsere Marktanalyse beruht auf Antworten von Projektentwicklern, Anlagenbetreibern oder -besitzern, Investoren sowie Eigentümern von Dach- oder Freiflächen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Stimmung auf dem Photovoltaikmarkt im Großen und Ganzen als gemäßigt bis positiv einzuschätzen ist. Die Renditeerwartungen der Investoren liegen im vorderen Mittelfeld. 57% gehen von einer Rendite von 7 – 10% aus, 33% erwarten 4 – 6%. Dies weist Photovoltaik als nach wie vor lukratives Investitionsfeld aus.

55%, also mehr als die Hälfte der Befragten gab als angemessene Pacht für Freiflächen in Deutschland prozentual zum Ertrag 2 – 4% an. Niemand dagegen fand 6 – 8% noch akzeptabel.

Interessant ist, dass die Mehrheit der Teilnehmer (41%) die größten Chancen für Photovoltaik außerhalb der EU sieht. Dies bestätigt die derzeitigen Tendenzen der Solarbranche, ihren Fokus auf neue Märkte wie Afrika oder Südostasien zu richten. Der PV-Marktplatz von Milk the Sun hat bereits auf diesen neuen Trend reagiert. Außereuropäische Projekte, Anlagen, Dach- und Freiflächen z.B. aus den USA, Südamerika oder der Türkei können mittlerweile auf der Onlineplattform angeboten und gehandelt werden.

Begründung dafür könnte in den diesjährigen gravierenden Veränderungen am heimatlichen Markt zu finden sein. Immerhin gaben 71% der Befragten an, von der gegenwärtigen EEG-Diskussion „verunsichert“ zu sein. Nicht weiter verwunderlich, wenn man sich die Schlagzeilen der letzten Wochen in Erinnerung ruft. Lediglich 19% beurteilen die Veränderungen positiv.

Die Preise für vollständig entwickelte Projektrechte für Dachanlagen in Deutschland liegen der Umfrage zufolge aktuell bei 50 – 70 €/kWp. 41% sprachen sich für 30 – 50 €/kWp aus, 7% erklärten 70 – 120 €/kWp zur preislichen Obergrenze.
CleanThinking.de und Milk the Sun bedanken sich bei allen Teilnehmern! Diese Marktanalyse erlaubt uns einen besseren Einblick in die Stimmung auf dem Photovoltaikmarkt und schafft für alle Beteiligten der Solarbranche mehr Transparenz. Die Umfrage stellt einen wichtigen Orientierungspunkt für alle PV-Marktteilnehmer dar und basiert auf aktuellen Zahlen und Meinungen.

Photovoltaik erobert neue Märkte

Immer mehr Photovoltaikunternehmen setzen auf Südostasien. „Wo andere Urlaub machen“ ist die Solarbranche gerade dabei, sich neue Märkte zu erschließen.

Türkisfarbenes Wasser, weiße Sandstrände, Palmen – und natürlich Sonnenschein das ganze Jahr hindurch.  Indonesien, Thailand, Philippinen oder Malaysia werden immer attraktivere Märkte mit einem hohen Potenzial für Photovoltaik. Dies liegt nicht nur an den idealen klimatischen Voraussetzungen. Als aufstrebende Wirtschaftsnationen wächst der Energiebedarf dieser Länder enorm. Nach Schätzungen bis zu 16% innerhalb der nächsten Jahre. Gleichzeitig erkennen immer mehr Regierungen erneuerbare Energiequellen als zuverlässige und kostengünstige Alternative zu Kohle- oder Dieselstrom an. Mehrere Mitglieder des Verbandes südostasiatischer Staaten (ASEAN) kündigten an, ihren Energiebedarf künftig mit regenerativen Energien abdecken zu wollen.

Photovoltaik erscheint hierbei als optimale Lösung. Die Solartechnologien sind immer ausgereifter, liefern zuverlässig Strom und sind zudem schnell installiert. Allerdings schreitet der Ausbau der erneuerbaren Energien in den einzelnen ASEAN-Staaten unterschiedlich voran. Das Wachstum hängt stark von den jeweiligen wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen vor Ort ab.

Indonesien, von der Bevölkerungszahl her das viertgrößte Land der Welt denkt bereits über die Einführung einer Einspeisevergütung nach. Die vietnamesische Regierung plant bis 2030 einen Ausbau der erneuerbaren Energien um 6%. Ein gesetzlicher Rahmen steht allerdings noch aus. Thailand fördert den Bau von Solaranlagen bereits mit lukrativen Einspeisevergütungen. Lokale Unternehmen können sich beim Staat um sog. Stromübernahmezertifikate bewerben, die es ihnen ermöglichen, den produzierten  Strom für einen bestimmten Zeitraum zu einem garantierten Festpreis ins Netz einzuspeisen. Malaysia hat bereits 2011 eine Einspeisevergütung für Solarstrom eingeführt. Immer mehr v.a. öffentliche Gebäude stellen ihre Dächer der Photovoltaik zur Verfügung. An den Universitäten und Schulen beginnt man für eine ressourcenschonende Energieerzeugung zu sensibilisieren.

Auch der Online-Marktplatz für Photovoltaik von Milk the Sun beginnt sein Angebot über die Grenzen Europas hinaus zu erweitern. Nachfrage besteht. Und aufgrund immer besserer Technologien, mehr Know-hows und effizienteren Wirtschaftskanälen steht dem Ausbau der Erneuerbaren auch international nichts im Wege.

Quellen: Handelsblatt, Sonne, Wind & Wärme

 

Energiesteuerreform in Spanien: besser als erwartet

Wie die Zeitung La Moncloa berichtete, hat die spanische Regierung eine Reform der Energiesteuer beschlossen. Im Vorfeld kursierten bereits wilde Gerüchte von einer Besteuerung bis zu 19 %. Das Kabinett unter Ministerpräsident Mariano Rajoy einigte sich jetzt aber auf eine einheitliche Besteuerung aller Energieträger, also unabhängig ob aus fossilen, atomaren oder erneuerbaren Quellen, mit einem Steuersatz von 6 %. Die Steuerreform soll u.a. dabei helfen, das aktuelle Defizit im Energiesektor (24 Milliarden Euro) nach und nach abzubauen. Für Energie aus fossilen Quellen werden künftig zusätzlich sog. „céntimos verdes“, also „grüne Cents“ erhoben. Atomkraftwerke sollen für die Entsorgung von radioaktiven Abfällen in höherem Umfang als bisher aufkommen. Alles in Allem: nicht so schlimm, wie erwartet. Wie sich die Reform aber auf den Markt der erneuerbaren Energien auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Quellen: Klimaretter.info, Photon

 

Das hätte Dädalus und Ikarus gefallen: Flugzeuge mit Solarantrieb

Anlässlich der Berlin Air Show (ILA) hat PC-Aero, ein Flugzeugentwickler aus Bayern, Elektra One Solar vorgestellt. Elektra One Solar ist ein Ultraleichtflugzeug, dessen Elektromotor mit Solarstrom und einem Akku betrieben wird. Der Einsitzer hat eine Reichweite bis zu 1000 Kilometer, die er geräuscharm und völlig emissionsfrei zurücklegen kann. Elektra One Solar ist aufgrund seiner Carbonbauweise sehr leicht, ohne Batterien wiegt das Flugzeug gerade einmal 100 Kilogramm. Sechs der acht Quadratmeter Flügelfläche sind mit Solarzellen besetzt. Diese erzeugen eine Leistung von etwas über 1kW. Da das Flugzeug aber im Horizontalflug 2,5 kW benötigt, wird die restliche Energie über Lithium-Ionen-Akkus zugesteuert. Diese Akkus lassen sich wiederum über eine mobile, mit Solarzellen bestückte Ladestation aufladen. Noch vor Ende des Jahres soll Elektra One Solar für den Markt zugelassen werden.

Quelle: PC-Aero

 

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